Ausgabe 
23.12.1917
Seite
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Die große Oaöe Oolles. ^

Uns ist ein Kind geboren, ein , Sohn ist uns gegeben." Jes. 9, 5.

Wir Menschen sind in unserem Geben sehr I beschränkt. Nur wenige können wir im besten Falle ! durch Gaben erfreuen. Gott ist hierin großartig und unbeschränkt. Er spendet Wohltaten entsprechend Seiner Größe. Eine Sonne hat Er allen Menschen gegeben. Jeder braucht sie gleich notwendig. Von einer Lust atmen alle Den Durst aller stillt das eine Wasser. Tie eine Erde trägt und nährt alle. Sinnen wir ein wenig über diese Gaben göttlicher Gunst und Güte! Das Resultat wird Anbetung und Lobpreis Gottes sein Tag und Nacht.

Unendlich höher und wertvoller als alle diese Naturgaben muß uns werden und bleiben die un­aussprechliche Gabe Seines Sohnes. Der Geliebte Gottes ist die Gabe über alle Gaben an uns Menschen. Der Geist des größten Denkers vermag nur ein ganz klein wenig vom Werte dieser Wohl- tat zu erfassen, vorausgesetzt, daß er den Geist der Erleuchtung von oben hat. Jesum Christum und unseren Gott und Vater, der Ihn uns gab, zu erkennen, wird daher unsere ewige Freude und Wonne sein! Versenke dich in dies Geheimnis göttlicher Liebe, teurer Leser! Bete darüber denien Gott und Heiland anl Dann wird Er dir den Reichtum Seiner Gnade aufschließen. Tu wirst etwas von dem seligen Geheimnis verstehen:Uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben." Im Geiste wirst du schauen, daß das Kind in der Krippe der Sohn des himmlischen Vaters ist, so ewig, unendlich, vollkommen wie Er Du wirst in diesem Kinde Den erkennen, der Himmel, Erde, Meer und alles, was darin ist, geschaffen hat und erhält mit dem Worte Seiner Kraft. Es wird dir eine selige Gewißheit sein: Dieser allmächtige Gottes­sohn ist für mich ein Kind geworden, damit ich, das sündige Adamskind, durch das stellve tretende Sühncleiden dieses Gottessohnes Vergebung und Reinigung erhalten konnte, um so durch Ihn auch ein Gotteskind zu werden und ewig zu sein.

O diese Liebe Gottes und Seines Sohnes! Wer hilft mir, sie preisen und ver­kündigen, damit alle Menschen sie kennen lernen und gerettet werden? Denn sie gilt allen und will von allen gesucht und gefunden sein zu ihrer Rettung. Ja,also hat Gott die Welt geliebt, daß Er Seinen eingeborenen Sohn gab, aus daß alle, die an Ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben". E. Z.

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Iriede aus Krden!"

Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen " So

ertönte es einst aus Bethlehems Gefilden aus der Engel Chor. Das war die Erklärung zu dem Wunder in der Krippe, gleichsam das Begleit, schreiben Gottes zu Seinem großen Weihnachts- geschenk, das Er der Menschheit darbrachte.

Seit Adams Fall war die fürchterlichste Fehde, der langwierigste und verheerendste Krieg auf Erden entbrannt: der Empörungskampf der erschaffenen Menschen gegen ihren Schöpfer. Wie unbedeutend ist doch der Krieg, der 1914 seinen Anfang nahm, mit allen seinen Folgen im Vergleich zu dem schreck, lichen Kriege des Menschen gegen Gott, der seinen Ursprung hat in der

Sünde!

Fast sechstausend Jahre wütet dieser Krieg aus Erden! Stelle dir einen Augenblick diesen sechs tausendjährigen Kamps vor: Kriegsschauplatz die Erde, soweit Menscher, aus ihr wohnen; da ist kein Erd. teil kein Land, keine Stadt, auch kein noch so ver- steckt es Dörfchen im Walde oder engen Gebirgstal, kein abgelegenes Gehöft, wo dieser blutigste alle! Kriege nicht beständig seine Opfer fordert Um uns tobt der Kampf, überall begegnen wir den verheerenden Spuren desselben; aber war das schlimmste ist in unserem eigenen Herzen wütet er. denn jeder Mensch tritt mit seiner Geburt auch m diesen Krieg ein; es ist ebender Fluch der bösen Tat, daß sie sortzeugend Böses muß gebaren".

In Adam und durch ihn find wir allesamt Sünder.Da ist keiner, der Gutes tue, auch nicht einer" Der Aufruhr der Sünde ist von Natur der Zustand, in dem jedes Menschenherz sich be. findet. Ja, lieber Leser, du und ich gehören auch von Natur zu diesen Empörern, zu diesen Sündern! Aber höre

Ter Tod ist der Sünde Sold."

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Was der Mensch sät, das wird er ernten Wer "auf sein Fleisch, d h. seine böse, verderbte Natur, sät, der wird von dem Fleische das Ber- beiden' ernten."Der Verzagten aber und Um .gläubigen und Greulichen und Totschläger und Hurer und Zauberer und Abgöttischen und aller Lügner, deren Teil wird sein in dem Pfuhl, der mit Feuer und Schwefel brennt; das ist der andere Tod." Der Empörer Los ist also nicht nur ljcher Tod; der Empörer steckt im unsterbliche» Teile des Menschen, in seiner Seele; daher du fürchterlichen Scelenqualen der Verurteilten, Ber dämmten, mit einem Worte.

Die Hölle.

Haben wir einen schwachen Begriff von diese»' entsetzlichen Kriege und seinen Folgen uns zu mache» j versucht keine Sprache kann einen wirklich e» , sprechenden Ausdruck dafür finden, unser VorstellnuN"

vermögen i sich auszui Abscheuliche empfinden es heißt: daß Er < aus daß verloren haben."

Gott des Sünde und sich Allerhöchste des Teufe! Tod des < pörung sein Burg der l und, dahin

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Er, i und in de Der Krieg macht, wc läßt. Sc frieden, C aller Seli Gott auch »erkundige Christo n Neh Gottes i