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des Evangeliums als Heiland aller Menschen, als Hirt aller Völker und künftigen Fürst des Friedens auf Erden verkünden und anbieten läßt.
Die Völker können nur durch das Evangelium gerettet werden. Die äußere Umwälzung kann nicht helfen, wenn die Herzen nicht umgewälzt werden durch Gottes Wort und Geist. Gottes Wort ist durch göttliche Vorsehung iu den letzten Jahrzehnten in ungezählten Mengen verbreitet. Möge diese Saat jetzt aufgehen I Gottes Wort soll ja nicht leer zurück- kommen, sondern ausrichten, wozu es gesandt ist. Nur durch die Revolution, die Umwälzung des Herzens, die wahre Bekehrung, kommt Freiheit und F r l e d e n. Das gibt Jesus allen, die Ihn suchen und finden g Sch.
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Aas Wort
ist gewiß und aller Annahme wert, daß Christus Jesus in die Welt gekommen ist, die Sünder selig zumachen.
Von diesem (Jesu) zeugen alle Propheten, das durch Seinen Namen alle, die an Ihn glauben. Vergebung der Sünden empfangen sollen.
Ja. der HErr Jesus, der Sohn Gottes, ist gekommen, „zu suchen und zu erretten, was verloren ist". Er ist am Kreuze gestorben, aus daß ein ,eder, der an Ihn glaubt, der mit Vertrauen seine Zuflucht zu Ihm nimmt, nicht verloren- gehe, sondern ewiges Leben habe. Er sucht auch dich, aeber Leser; Er will auch dich erretten. Er ist gekommen, um dich von deinem ewigen Gericht zu be- reieil O weise Den nicht ab, der allein dich er- wsen kann; denn „es ist kein anderer Name unter dem Himmel, der unter den Menschen gegeben ist, m welchem wir errettet werden müssen". Nur Liebe zu den verlorenen Sündern war es ja, die den Hei- land auf diese arne Erde und an das Kreuz brachte- u e t ^ nur Siebe ^ dir, daß Er stets dir „ach- sT 1 ® r b,rf > selbst in diesem Augenblick an das Heit deiner unsterblichen Seele erinnern läßt. Öffne °°ch noch heute dieser uuvergleichlichsii Liebe mit vll'gem Vertrauen dein Herz. Sieh, es ist Freude Hmimel über ei neu Sünder, der Buße tut!
Es ist Freude vor allen Engeln Gottes, ivenn ute dich aufmachst zu Jesu. Und auch dein GW 3 * Herz wird dankbare Freude erfüllen; von E? * Unb A ob errettet, von Schuld und Strafe I eit, kannst du dann der Herrlichkeit Gottes ent- 8 Angehen, die dir Christi Blut erschlossen Hai.
»Ich war so matt und schuldbewußt Da rief mir Jesus zu:
Komm, lege hier an Meiner Bru. Tein müdes Haupt zur Ruh'I vich ging zu Jesu, wie ich war, -verarmt, gequält von Schmerz :
Er gab mir Ruhe wunderbar Ins ruhelose Herz.
Uno wieder ries mir Jesu Won:
Komin, trinke glaubensvoli '
Lebendig Wasser, und hinsorl Dich nimmer dürsten soU I Ich kam zu Jesu, und ich trank Am Lebensstrom mich satt,
Und ineine Seele, todeskrank,
In Ihm nun Ruhe hat," £>. D.
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Unter dem Kreuze.
Am Kreuze Christi scheiden sich die Geister für Zeit und Ewigkeit. Dem einen ist das Wort vom Kreuze Torheit, und er geht auf ewig verloren. Dem anderen erweist es sich als Gottes Kraft zum ewigen Heil. Diese Scheidung der Geister unter dem Kreuze begann alsbald, als es aufgerichtet wurde, als der Erlöser, der Heiland der Welt, dort hing und starb.
Der ungerechte römische Landpflcger setzte am Kreuze über Christum eine spöttische Au,schrift. Aber am Fuße des Kreuzes steht im Anblick Christi zerknirscht der römische Hauptmann und ruft: Wahrlich, dieser war Gottes Sohnl" (Lies Joh. 19, 19; Matth. 27 , 54.) Unter dem Kreuze des HErrn höhnt die Schar der Pharisäer und Schriftgelehrten aber neben dem Kreuze wendet sich bußfertig und im Glauben ein sterbender Sünder zu Ihm hin und ruft: „HErr, gedenke meiner!" und er geht alsbald mit Ihm ins Paradies. (Lies Matth 27 40—43; Luk. 23, 42. 43.) Vor dem Kreuze fliehen die furchtsamen Jünger, aber andere werden hier stark und treten mit ihrer verborgenen Liebe zu Ihm offen hervor. (Mark. 14, 50—52; 15, 43; Joh. 19, 38. 39.) Ein Jünger und Apostel verrät Ihn vor dem Kreuze und „geht an seinen Ort" das heißt ins ewige Verderben. Diese Scheidung der Geister hat seitdem nicht aufgehört. Sage, wie stehst ö» zu Christo und Seinem Kreuze?
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Er kann und will.
Wie manche Seele denkt und bittet wohl noch heute, wie einst der Aussätzige: „HErr, wenn Du w i llst, kannst Du mich reinige»I" Sie zweifelt nicht am Können, wohl aber am Wollen des HErrn; sic glaubt an Seine Macht, aber nicht an Seine Bereitwilligkeit. O teure Seele, der HErr kann dich nicht nur retten, Er will es auch tun. Wenn Er nicht bereit wäre dazu, wie wäre Er dann wohl am Kreuzesstamm für dich gestorben? Aber es ist nötig, daß du dein Elend, deine Schuld und dein Verderben auch wirklich erkennst. Jeder Mensch ist in Gottes Augen aussätzig. Der Aussatz ist ein Bild der Sünde, und die Sünde ist verunreinigend vor Gott und todbringend. Du befindest dich darum


