Ausgabe 
2.12.1917
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Und seine Geschosse sind giftgetränkt, daß Leib und Seele daran sterben. Manchmal ist's nur ein feiner Pfeil, der das Herz durchdringt. Oft schleudert er schwere Geschosse, die zermalmen. Und so zieht dieser finstere Feind durch die Lande, von Palast zur Hütte, von Berg zu Tal, und wohin seine Mn- nition trifft, da ist's mit dem gesunden, reinen Leben vorbei. Manchmal merkt's der Getroffene selber noch nicht, daß er ein Todeskandidat geworden ist durch das Gift der Sündel Und er will es auch nicht glauben, wenn man es ihm auf den Kopf zusagt.

Wie stehst du zu dieser Frage, lieber Leser? Brausest du ärgerlich auf? Dann beweist das den Hochmut deines Herzens. Und Hochmut ist Sünde!

Suchst du dich zu entschuldigen, weiß zu bren- neu, zu bemänteln? So zeigst du in der Unauf- richtigkeit nur deine Sünde!

Vielleicht sagst du, daß du immer ehrbar ge- wandelt habest! Auch vor Gott? Daß man dir nichts Nachweisen könne! Auch Gott nicht? ;

Oder du rühmst dich gar deiner Frömmigkeit und Kirchlichkeit: Sonntäglicher Gottesdienst, ge­horsames Junehalten der Sakramente, Tischgebet. Dabei kann doch eine klaffende Wunde an deinem inneren Leben zehren.

Es waren sehr religiöse Leute, denen der Hei­land zurufen mußte:Ich sage euch, ihr werdet in euren Sünden sterben!" (Joh. 8, 21.) Bei aller Frömmigkeit kann dennoch die Rebellion gegen Jesum dir im Blute stecken, so daß du mit Seinen Feinden sprichst:Wir wollen nicht, daß dieser über uns herrsche!" (Luk. 19, 14.)

Denn darauf allein kommt es an, daß du Ihn, den König aller Könige, zu deinem HErrn machst. Zu dem Herrscher über dein Leben und deinen Wille»

Mit der Stunde, in der du vor Ihm zusammen­brichst in deiner vermeintlichen, fadenscheinigen Vor- trefflichkeit und das wunderbare Licht vom Kreuze Jesu auf dein Leben fällt, so daß du erkennen mußt-,

.,Wer bin ich. wenn es mich betrifft?

Ein Abgrund voller Sündengist!", mit der Stunde, da du den Heiland auf den Thron deines Herzens erhebst, tritt ein wunderbares Gegen­gift in Kraft.

Der Stärkere kommt über den Starken.Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, daß Er die Werke des Teufels zerstöre." (1 Joh. 3, 8 b.) Sein Blut ist die heilende Salbe für die Wunden, welche Sünde und Satan dir schlugen. Dazu wurde Er für uns zur Sünde gemacht, auf daß wir würden in Ihm die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt. (2 Kor. 5, 21.)

Da liegt dann der ganze Munitionszug Satans, mit dem er außer vielen auch dich zu Falle und in den ewigen "Tod hineinbringen wollte, besiegt am Boden. Und Er, der große Sieger von Golgatha,

den du zum HErrn über dein Erden leben ge macht hast, Er schenkt dir mit Sich selbst das ewige Leben M.M.M

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Sünde und Hrrettung.

Die Sünde ist in die Welt gekommen und durch die Sünde der Tod; der Tod ist zu allen Menschen hindurchgedrungen, weil sie alle gesün­digt haben. Ein Professor Müller in Leipzig hat zwei j dicke Bände über die Sünde geschrieben, aber damit dieses große, furchtbare Gebiet lange nicht erschöpft. Mit der Sünde ist die Wurzel alles Elendes genannt.

Die Sünde hat den Menschen von der Quelle aller wahren Freude, von Gott, getrennt.

Nur Gott selbst kann dem menschlichen Her- zeu Ruhe und Frieden geben, eine Freude, die vollkommen ist und ewig bleibt. Tausende mögen versuchen, das Sehnen ihres ruhelosen Herzens durch Genüsse und zeitliche Ergötzungen zu heile», aber es gelingt nicht einem einzigen. Nein, heilen kann niemand das Herz, vielleicht betäuben. Der betäubte Mensch aber ist nicht gesund, ist nicht ge- heilt. Der Schmerz des betäubten Herzens erwacht wieder, und wäre es erst in der Ewigkeit.

In diese Welt stieg nun Jesus, der Sohn des lebendigen Gottes, herab; Erwarb arm um unsertwillen, auf daß wir durch Seine Armut reich würden. Er kam, um die Werke Satans zu zerstören. Er rief und ruft noch heute alle Müh­seligen und Beladenen zu Sich und will ihnen Ruhe geben.

Und alle, die hilfesuchend, heilsverlangend zu Ihm kommen, finden bei Ihm wirklich die Rübe des Gewissens und Herzens, die Er verheißt. Sie erlangen Vergebung der Sünden, Frieden mit Gott, wahre Freude und ewiges Leben.

Jesus Christus, der Sohn Gottes, hat für alle, die Ihn heilsverlangend im Glauben als ihren Heiland ergreifen, die Sünden schuld getilgt, welche die Wurzel ist alles Leides und Elendes, und hat so für alle, die auf Ihn vertrauen, den Grund gelegt zum Frieden, znr vollkommenen und ewigen Freude.

Der Gläubige hat eine unversiegbare Quelle einer wahren und herrlichen Freude in Christo ge­funden. Der Tag, der für alle, die im Taumel dieser Welt ihre Freude suchen, ein König de- Schreckens ist, ist für die Gläubigen der gesegnete Eingang in die ewigen Freuden des HErrn; sie geben zu Jesu, ihrem Erlöser und HErrn, in Gottes Herrlichkeit.

O mein Leser, wende dich als verlorener Sünder mit dem Bekenntnis deiner Schuld heilsverlangen» zu Jesu! Er schenkt dir Vergebung und

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