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Mein lieber Leser, kennst du dieses Buch? Ich meine: nicht von außen; nicht aus den Tagen der Schulzeit und der Konfirmation; nicht dadurch, daß du diesen oder jenen Spruch daraus gelernt und diesen oder jenen Abschnitt gelesen hast. Kennst du die Bibel als die Botschaft Gottes an dich? Ist sie dir schon das geworden, was sie dir werden will: des Vaters letzter Wille für dein Leben und deine Ewigkeit?
Bitte, nimm sie dir daraufhin in die Hand und setze dich mit ihr still in deine Zimmerecke oder draußen im Schützengraben in einen einsamen Winkel. Und dann schlag dir mal z.B.Joh. 3,14—16 auf und dazu die passende Stelle aus 4 Mose 21,6— 9. Da hast du zweierlei vor Augen: die Liebe deines Gottes — und deine eigene tiefe Sündenschuld, für deren Tilgung kein anderes Opfer groß genug war als die Dahingabe Seines eingeborenen Sohnes in Schmach und Schande und Tod.
Glaubst du, Gott hätte Seinen geliebten Sohn geopfert, wenn ein geringerer Preis für deine Sünde hätte gezahlt weroen können? Erkenne an der Größe dieses Opfers die Größe deiner Schuld und die Verabscheuungswürdigkeit der Sünde, auch der dei- nigen, in Gottes Augen. Und dann beuge dich unter diese Erkenntnis. O, ich bitte dich, warte nicht länger damit I Der heutige Tag könnte dein letzter sein Morgen schon kann die feindliche Kugel dich treffen oder die Seuche dich niederzwingen. Ja, auch wenn du nicht an der Front, sondern daheim im Lande und in Sicherheit bist vor Schrapnell und Granate: weißt du, ob man dich nicht morgen als einen vom Tode Gezeichneten heimbringt auf das letzte Lager? Ich bitte dich: beuge dich unter Gottes Botschaft an dich und laß dich mit Ihm versöhnen durch das auch für dich auf Golgatha geflossene Blut Jesu Christi I
Manches wird in unseren Tagen geschrieben. Vieles ist geschrieben worden, solange die Welt steht. Es verblaßt und verlöscht.
Aber eine Schrift verlöscht nie. Sie ist mit den: Herzblut unseres teuren Heilandes in unver- gänzlichen Lettern geschrieben. Das sind die Namen derjenigen, die im Laufe der Jahrhunderte zu Jhni gekommen sind mit der Schuld ihres Lebens und von Ihm Vergebung empfangen haben. Sie find geschrieben ins Buch des Lebens.
Und nun laß dich fragen angesichts des gegenwärtigen HErrn, der dir auf den Grund deines Herzens schaut: Steht auch dein Name schon dort angeschrieben? Sonst eile und rette deine Seele I
M. M. M.
Kindern einschärfen und davon reden, wenn du in deinem Hause fitzest oder auf dem Wege gehst, wenn du dich niederlegst oder aufstehst; und sollst sie binden zum Zeichen auf deine Hand und sollen dir ein Denkmal vor deinen Augen sein und sollst sie über deines Hauses Pfosten schreiben und an die Tore." (5 Mose 6, 6-9 )
„So faßt nun diese Worte zu Herzen und in eure Seele und bindet sie zum Zeichen auf eure Hand, daß sie ein Denkmal vor euren Augen seien. Und lehrt sie eure Kinder, daß du davon redest, wenn du in deinem Hause sitzest oder auf de m Wege gehst, wenn du dich niederlegst und wenn du auf- stehst; und schreibe sie an die Pfosten deines Hauses und an die Tore." (5 Mose 1l, 18—20.)
„Sei nur getrost und sehr freudig, daß du haltest und tust allerdinge nach dem Gesetz, das dir Moses, mein Knecht, geboten hat. Weiche nicht davon, weder zur Rechten noch zur Linken, auf daß du weislich handeln mögest », allem, was du tun sollst. Und laß das Buch dieses Gesetzes nicht von deinem Munde kommen, sondern betrachte es Tag und Nacht, auf daß du haltest und tust aller- dinge nach dem, das drinnen geschrieben steht. Alsdann wird dir gelingen in allem, das du tust, und wirst weislich handeln
können." (Jos. 1, 7. 8.)
„HErr, Dein Wort bleibt ewiglich, sowk,! der Himmel ist; Deine Wahrheit währt für unö für. Du hast die Erde zugerichtet, und sie bleibt stehen. Es bleibt täglich nach Deinem Worte; denn es muß Dir alles dienen. Wo Dein Gesetz nicht mein Trost gewesen wäre, so wäre ich vergangen in meinem Elend. Ich will Deine Befehle nimmermehr vergessen; denn Du erquickst mich damit. Ich bin Dein, hilf mir, dem, ich suche Deine Befehle." (Ps. 119,89—94.)'
Deine Zeugnisse find wunderbarlich, darum hält sie meine Seele. Wenn Tein Wort offenbar wird, so erfreut es und macht klug die Einfältigen. Ich sver« meinen Mund auf und lechze nach Deinen Geboten denn mich verlangt danach." (Ps. 119, 129 131 „Ich tue euch aber kund, lieben Brüder, de das Evangelium, das von mir gepredigt ist, nicht menschlich ist. Denn ich habe cs von keinem Menfche» empfangen noch gelernt, sondern durch die Ofier- barung Jesu Christi." (Gal. 1s 11. 12.)
„Denn alle Schrift, v o n G o t t e i n g e g e b e n, ist nütze zur Lehre, zur Strafe, zurBeN/' rung, zur Züchtigung in der Gerechtigkeit daß ein Mensch Gottes sei vollkommen zu allem guten Werk geschickt." (2Tim.3,16.1«-, „Denn wir find nicht klugen Fabeln 9 e ' ol9 f .; da wir euch kundgetan haben die Kraft und Zuk»>>t nnsers HErrn Jesu Christi, sondern wir haben Seim Herrlichkeit selber gesehen, da Er empfing von Gvi - dem Vater. Ehre und Preis durch eine Stimme, o«


