Auf den Wuinen Hügeln Wabytons.
Paul Rohrbach schreibt i» seinem „Weltpolitischen Wanderbuch":
„Den stärksten Eindruck habe ich von der Grabung im Hügel Amran ibn-Ali gehabt. Koldewey, ein deutscher Gelehrter, hat hier den Tempel Esagila vermutet und in der Mitte der Masse einen tiefen
Einstich machen lassen-Wie schrieb Nebukadnezar
über den Schmuck des Tempels? »Silber, Gold, kostbares Edelgestein, Bronze, Zedernholz, alle erdenk- liche Kostbarkeit, den Besitz der Berge, den Reichtum der Meere brachte ich in meine Stadt Babel vor Marduk und legte in Esagila, dem Palast seiner Herrschaft, eine Riesenfülle nieder. Die Kammer Marduks machte ich sonnegleich strahlen! Esagila zu bauen, treibt mich mein Herz, das habe ich beharrlich im Auge. Die besten meiner Zedern, die vom Libanon, dem herrlichen Walde, gebracht, suchte ich für die Bedachung der Kammer seiner Herrschaft und bekleidete sie mit glänzendem Gold.« Wo sind die Edelsteine, das kostbare Metall und die Zedernbalken geblieben? Nichts ist übrig von Esagila als die Grundmauern, und die Postamente der alten Götterthrone unter einer Decke von mehr als zwanzig Metern Schutt."
Wem opfert unser Volk im großen und ganzen sein Gold und Silber, seine Jugend, seine Kraft, seine Fähigkeiten, seine Freude? Ist die Tatsache zu leugnen, daß unser Volk in Friedenszeiten alljährlich mehrere Milliarden dem Alkohol geopfert hat? Ist der Mammonsdienst nicht von Jahr zu Jahr gestiegen? Hat nicht die Unzucht, hat nicht eine falsche, geile Kunst sich immer frecher an die Öffentlichkeit drängen dürfen? Ist nicht auch die steigende Zahl der Kinos mit ihren entsittlichenden Vorstellungen auffallend? Wieviel trauriges, wieviel krasse Selbstsucht hat der Krieg offenbart?!
Dieser gewaltige Krieg, in dem wir leben, die große Not ringsum redet sv ernst. Setzest du.
teurer Leser, dein Leben für irdische Erfolge cui oder gilt deine Sehnsucht, dein Streben der Nach, folge des ewigen Gottes, der dir seit deiner frühesten Jugend gepredigt wird, der dir auch in diesen Zeilen entgegentritt? Alles Irdische ist eitel, alles Streben nach Vergänglichem schasst nicht Befriedigung. Jesus, der Sohn des lebendigen, ewigen Gottes, allem spricht: „Wer aber des Wassers trinken wird, das Ich ihm gebe, den wird ewiglich nicht dürsten; sondern das Wasser, das Ich ihm geben iverde, das wird in ihm ein Brunnen des Wassers werden, das in das ewige Leben quillt." Bk. an der Westfront.
Ein enlschlosskner Jüngling.
„Im zwölften Jahre fing Jona m zu reinigen Juda und Jerusalem »»> den Höhen und Ascherabildern «cd Götzen und gegossenen Bildern."
2 Chron. 34, S.
Man kann seine Freude haben an dem König Josia. Mit acht Jahren bestieg er den Thron, »nd im achten Jahre seiner Regierung, „da er noch ein Knabe war", fing er an, den HErrn zu suche». Im zwölften aber, also im Alter von zwanzig Jahren, ist er bereits eine charakterfeste Persönlichkeit, die mit weiser und fester Hand eingreift, um cme gründliche Reformation in Israel durchzuführen. Der Götzendienst hatte unter seinen Vorgängern einen bedenklichen Grad erreicht. Aber Josias Beispiel zeigt uns, was ein Mann ausrichten kann, wenn er mit ganzer Hingabe ans Werk geht und allein Gottes Ehre sucht. O daß auch unserer Zeit solche Männer geschenkt würden! Es gäbe soviel zu reinigen, sv mancher Götze sollte fallen, Gvites Wort wieder auf den Leuchter kommen Aber fangen wir vor allem bei uns selber an mit einer gründlichen Reinigung unseres Wesens. Dann »ur kann der HErr uns auch anderen zum Segen setze».
Versammlungs-Anzeigen.
Bezirk Gietzen. Stadtmission Gießen, Löberstraße 14.
Jeden Sonntag 1'/« Uhr Sonntagsichule; 4 Uhr Jungfrauenverein: *>/s Uhr Versammlung: 4',- Uhr Christlicher Verein junger Männer; jeden Mittwoch 8---Uhr Bibelstunde: jeden Freitag 87a Uhr Gebetsstunde.
Am 11. November, nachm. 2>/> Uhr findet in Gießen, Löberstr. 14, das 3abresfeTt der Stadtmission statt.
Bezirk Bellnhausen.
Jeden Sonntag 2 Ubr Versammlung im Vereinshaus Bellnhausen.
Bezirk Lriedberg. Stadtmission Friedberg, Ludwigstr. 24.
Jeden Sonntag, nachm. 2 Uhr Sonntagsschule: abends 8*, Uhr Versammlung; jeden Donnerstagabend S'lt Uhr Bibel- und Gebetsstunde.
Bezirk Lich und Schotten.
Nidda Jeden Sonntagabend g Uhr Versammlung; jeden Montag. ,bend 9 Uhr Gebetsstunde; jeden Dienstagabend 9 Uhr Bibelstunde. Jeden »ritten Sonntag im Monat nachmittags 8 Uhr Gemeinschastskonserenz.
Schotten Jeden Sonntagmittag 12V« Uhr Sonntagsschule: jeden Sonntagabend 9 Uhr Versaiumlung.
Behenrod. Jeden zweiten und vierten Sonntag im Monat nachmittag? 8 Uhr Versammlung.
Lißberg. Jeden zweiten und vierten Sonntag im Mona« nachmittags Uhr Versammlung ^ „
Ranstadt Jeden zweiten und vierten Mittwoch im Monat «den« 9 Uhr Versammlung. „
Wallernhausen Jeden zweiten und vierten Donnerstag » Monat abends 9 Uhr Versammlung.
Sich. Jeden Sonntagabend 8'/s Uhr Versammlung; >eden srena«- abend 9 Uhr Gebetsstunde. ,
Holz he im. Jeden ersten Sonntag im Monat nachmmag« S'/s Uhr Monatsversammlung. ..
Burkhardtsseiden. Jeden ersten Mittwoch im Monat «den» 9 Uhr Monatsversammlung. _ .
Ettingshausen Jeden ersten Donnerstag IM Monat «»nw* 9 Uhr Monatsversammlung. . nk
Billingen. Jeden dritten Donnerstag im Monat abend« » w Monatsversammlung. _
Langsdorf. Jeden dritten Freitag im Monat abends * Monatsversammlung.
Bezirk Sellnrod.
Sellnrod. Jeden Sonntagabend 8'/» Uhr Versammln»» mch jeden Mittwoch und Freitag Kriegsgebetsstunde mit Bibelbetrachtnng,
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Nr. 45/46.
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