Aufwärts!
Qemeinscbaflsblatt für kessen.
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Erscheint wöchentlich einmal.
Einzelne Exemplare bestelle man bei der Post vierteljährlich.
Verlag der Buchhandlung der PiigermUslon Siehe».
Redakteur: Stadtmissionar Herrmann-Gießeit. Mitarbeiter: Pfarrer Sperber-Cassel und die Prediger der Pilgermi'üo». Druck von I. G. Oncken .Nachfolger. G. m. b. H-, Cai'iel.
Nr. 34.
Sonntag, den 26. August 1917.
10. Iahrg.
Methanien.
Wie viele liebliche Erinnerungen knüpfen sich rn diesen Ort I Dieser Flecken, einige Kilometer öst- 'ch von Jerusalem gelegen, hat für uns eine be> sondere Anziehungskraft, nicht so sehr infolge seiner Schönheit oder seiner Industrie oder weil große Staatsmänner und mächtige Helden aus ihm hervor- gegangen wären, sondern weil die gesegneten Füße de« Schönsten aller Menschenkinder diesen Ort be- treten haben. Weil Jesus, der ewige Gottessohn, seine Gnadenwunder hier auf so herrliche Weise offenbarte, der aller Freund und Helfer ist. Gesegnet ist der Ort und die Familie, wo Jesus gern weilt, wie es im trauten Heim des Lazarus und seiner beiden Schwestern tatsächlich der Fall war. Hier fühlte Tr Sich zu Hause, wo Er auch die letzten Tage vor Seinem schmerzlichen Gang nach Gethsemane und Nvlgatba am liebsten weilte.
Warum weilte Jesus gern in Bethanien? Weil die Ihm geweihten Seelen Ihn innig begehrten und kindlich verehrten. Wer fühlte sich nicht angezogcn durch die aufrichtige Liebe und nachahmungswerte Frömmigkeit der beiden vortrefflichen Jüngerinnen Jesu? Wie innig fühlte sich Maria mit Jesu verbunden! Welch eine Schönheit und Herrlichkeit fand ihre Seele in Ihm! Bethanien war nicht nur der Ort leiblicher Ruhe, sondern auch der Ort geistlicher Erquickung für Jesum; denn hier fand Er eine Seele, die in Ihm ihr alles gefunden und der Er Sich in Seiner ganzen Gnadenfülle offenbarte und mitteilte. Sie hatte das gute Teil erwählt.
Aber auch Martha hatte ihren Heiland lieb, und zwar mit einer Liebe, die keine Mühen und Opfer scheute. Ihr Haus stand für Ihn immerdar offen; sie suchte Jesu den Aufenthalt in ihrem Hause durch ihre bereitwilligen Liebesdienste so angenehm wie möglich zu machen. Für Ihn war keine Mühe


