Ausgabe 
24.6.1917
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wacht wird. Wie häufig schleicht durch diese kleine Tür die furchtbare Pestilenz, die Fleischeslust, ein und befleckt das unschuldige Herz mit dem tödlichen Gifte, welches Ehre, Unschuld, zeitliches und ewiges Glück der Seele raubte, alles Familienglück unter­grub, ja, in das Gefängnis brachte.

Der Jüngling stand ein paar Minuten vor dem Bilde, um es zu besehen; immer mehr fühlte er sich von demselben angezogen, bis es seine Seele erfüllte, Hand und Fuß fesselte und zur grausamen Tat führte. Und wie endete es mit ihm, wie be­reute er jenen Blick, welche heißen Tränen weinten jetzt die Augen, die vor kurzem noch so ahnungslos umherschweiften?

Lieber Leser dieses Blattes, wohin sind deine ! Augen gerichtet? Hast du deinen Blick auf Jesum, I deinen gekreuzigten Heiland, gewandt? Sei auf- fichtig und bekenne dem HErrn deine Schuld und bitte um Vergebung, weil dein Auge gesündigt hat, ja, mehr gesündigt, als du es überhaupt ahnen kannst; ! denn wer kann merken, wie oft er fehlt. Ein Blick ! genügt, um das Herz zu verunreinigen, dem Teufel Tür und Tor zu öffnen. Eva sah den Baum an, daß von seiner Frucht gut zu essen wäre, nahm und und gab ihrem Manne auch davon, und er. O, jenes Auge, das auf die Schönheit des Apfels achtete und das heilige Gebot brach, wie war es bald getäuscht I

David sah ein Weib, wie es badete, und es gelüstete sein Herz nach ihr; aber, o die Folgen: Der Friede in seinem Herzen und Hause war ge- brochen. O das Auge, das lüsterne Auge, wie hat es schon so manchen betört! Ich hörte einen blinden Bruder sagen, er danke Gott, daß er blind sei; denn e «hv,&» dadurch vor vielen Sünden bewahrt. Gewiß, oer Bruder hat recht; allein, wir danken Gott, daß wir sehen können, was würde aus uns, wenn wir um der Sünde willen alle blind sein müßten!

Gibt es denn aber für unser verkehrtes und lüsternes Auge kein Mittel, um richtig zu sehen? Laß

dein Auge stracks vor sich sehen und deine Augenlid, richtig vor dir Hinsehen. Richte dein Auge m Gottes Wort hin, so wirst du bewahrt werden oet dem Fall und dem Verderben.

H giö dem Wort des Keils dein Kerz!

O gib dem Wort des Heils dein Herr Zur angenehmen Zeit,

So stillt Jehovah deinen Schmerz Und schenkt dir Fried' und Freud'!

O bringe deine ganze Last Getrost dem Heiland darl Sobald dein Glaube Ihn erfaßt,

Wiro alles licht und klar.

Auf, Seele, suche Heil und Licht,

Dich Christo anbestehl l O mach dich auf und zaudre nicht,

Zuviel steht auf dem Spiel.

Sobald du Ernst brauchst, Ihm zunahm.

Der für dich gab Sein Blut,

Sollst du, o glaub es doch, empfahl:

Das treue Wnndergut.

O gib dem Wort des Heils dein Herz Zur angenehmen Zeit,

So stillt Jehovah deinen Schmerz Und schenkt dir Fried' und Freud' I

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Zur gefälligen Weachlung.

Bom 1. Juli ab ist der Preis dieses Blattes bei Bezug von 1 bis 2 Stück viertel jährlich je 30 Psg., 9 dis 9 Stück viertel, jährlich je 20 Pfg., 10 Stück und mehr vier­teljährlich je 18 Pfg., alles portofrei.

Wir bleiben stets bemüht, de« Preis <s niedrig als möglich zu halten.

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Anzeigen für die Ammern 2832 spätestens bis zum 8. 3uli d. 3s. erbeten.

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