Ausgabe 
27.5.1917
Seite
3
 
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mßte, damit ses lebendige Erlösung und tt ins Reich chlossen, und HErrn mit n. Ihm ver- iut, ui beflen ;t bin.

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sündige Natur. Die Welt vermag uns nichts zu bieten, weil die wahrhaftigen Güter zum Heil un­serer unsterblichen Seele nur in Gott zu finden sind.

Geliebte, wenn Du an Jesum glaubst, werde ich Dich in der himmlischen Herrlichkeit Wiedersehen, dort werden wir den Gott der Liebe ewig preisen, Ihn, der uns durch den Tod Seines geliebten Sohnes errettet hat.

Schon flieht die Welt. Wie einen Dampf sehe ich sie vergehen. Der Himmel öffnet sich meinen Blicken. Empor! Erhebe dich, meine Seele! O Grab, wo ist dein Sieg! O Tod, wo ist dein Stachel!

Geliebtes Weib, mein Atem ist am Erlöschen. Schon verdunkelt sich mein Blick. Engel stehen be­reit, mich emporzutragen. O Freude, bei Ihm zu sein, bei Jesu, meinem Erlöser, der mich ruft. Ich gehe, Geliebte. Lebe wohl! Auf Wiedersehen!

NachVie et Liberte vonM.L in D.. Landstnrmmann.

K

Sünde.

Wo immer ein Mensch dem Geiste Gottes Raum gibt und dem Schriftzeuguis sich beugt, da wird chm seine Sünde ins Licht gestellt. Schwer und schmerzlich bricht bei ihm die Erkenntnis durch:Ich bin ein Sünder," und unter der Wucht dieser Tat­sache beginnt er zusammenzubrechen. All sein Wissen und Empfinden ist erfüllt mit dem Bewußtsein seiner Schuld und der Menge seiner Übertretungen, und mit David ruft er aus:Ich erkenne meine Misse­tat wohl und meine Sünde ist immer vor mir." (Ps. 51, 5.) Das Gesetz Gottes zeigt ihm in allen seinen Teilen, daß er ein Sünder ist und unter dem Fluch steht, sein Gewissen bestätigt ihm dieses Urteil. Der Heilige Geist läßt ihn seine Sünde in dem Spiegel derHeiligkeitGottes sehen, und derSchrei seines Herzens ist!Meine Sünde, meine Sünde, meine Sünde!" Die Pfeile des Allmächtigen stecken in ihm. Er fühlt die Kräfte und Schrecknisse der unsichtbaren Welt. Es wird ihm aufgedeckt, in welch furchtbarem Gegen­satz sein Leben zu dem heiligen Gott steht. Zer­schlagenen Herzens und zerknirschten Geistes ruft er mit Wesley aus:Ich bin ein Sünder, Gott aber ist ein verzehrendes Feuer, und ich verdiene, von diesem Feuer verzehrt zu werdenI" Er erkennt, daß er in all seinem Sein und Denken und Dichten und Trachten als ein Feind Gott gegenüberstand. Der Gedanke, in diesem verderbten und schuldbeladenen Zustand vor dem heiligen Gott erscheinen zu müssen, erregt ihm immer neue Schrecken. Aufgerüttelt ist er aus aller Trägheit und Schläfrigkeit. So ist er fürwahrerweckt", d. h. ganz und gar aufgewacht aus seinem Sündenschlaf.

Mochte ihm ehedem die Beschäftigung mit den ewigen Dingen langweilig und lästig sein, so ist jetzt der ganze Mensch nach dieser einen Richtung hin ausschließlich in Anspruch genommen. Es ist ihm klar, daß Selbsthilfe unmöglich ist. Er denkt nicht

mehr daran, durch gute Werke oder Beobachtung religiöser Formen Gott gnädig zu stimmen. Er glaubt nicht mehr, sein eigener Heiland sein zu können. Zwar kann er in einem solchen Zustand nicht müßig sein. Es ist ihm zu einer inneren brennenden Notwendigkeit geworden, nach Rettung auszuschauen, und auf jedem möglichen Wege versucht er sie zu erlangen. Er betet, er kämpft, er ringt.

Es ergeht ihm, wie dem seligen Prediger Sp., der aus seinem Leben erzählt:Es gefiel Gott, mich von der Sünde zu überführen. Mein Zustand wurde immer schlimmer. Als ein elendes Geschöpf lebte ich dahin. Mein Herz war gebrochen. Ich betete un- anfhörlich, inbrünstig, von ganzem Herzen und ent- schloß mich, alle Kapellen und Gotteshäuser zu be- suchen, um den Weg des Heils kennen zu lernen." Zwar fand nun der Unglückliche zunächst nirgend, was er suchte. Aber es war ein unauslöschliches Ner- langen in ihm, ein durch nichts zu beschwichtigender Durst, der Vergebung feiner Sünden gewiß zu werden.Wenn man mir gesagt hätte," meint er, daß ich einen Ozean durchschwimmen müsse, um meinen Erretter zu finden, so würde ich mich blind­lings hineingestürzt haben. Ich würde durch Flammen und Fluten gegangen sein, um meinen Retter zu suchen und mit ihm zusammenzutreffen." Dann aber brachte bald die Botschaft von der in Christi blutigem Opfertod vollbrachten Erlösung ihn an das selige Ende aller seiner Kämpfe und Fragen. Im Giauben blickte er nun auf den ge­kreuzigten Heiland, und, sagt er,ich hätte mir fast die Augen ausschaucn können, und noch im Himmel will ich wciterblicken zu meiner unaussprechlichen Freude".

Solche Sünder, die wirklich ihre Sünden erkennen, sind darauf bedacht, ihren Netter zu finden. Sie müssen ihn finden oder eine Beute der Ver- zweistung werden. Es liegt eine tiefe, todernste Ent­schlossenheit in ihrem Suchen und Ringen. Hinder­nisse, die sie lange schreckten, den Weg des Lebens zu betreten, sind jetzt für sie bedeutungslos geworden. Sie achten ihrer nicht mehr.

Es sind diese Zeilen mit der Bitte zu Gott geschrieben, daß Gott ihnen-Leser zuführen möge, die zu Sündern geworden sind und deren Herz darauf gerichtet ist, Jesum zu suchen. Alles was der Sünder braucht, ist die Kunde von dem Sünder­heiland und Seinem die Sünde sühnenden Werke. Und es ist der oberste Wille und Ratschluß Gottes, daß dir diese Kunde überbracht werde. Es soll dir die Allgenugsamkeit der Person und des Mittler- Werkes Jesu'bezeugt und anschaulich gemacht werden, daß du es mit deinem Glaubensaugen sehen, mit deinen Ohren hören und mit deinen Händen greifen kannst und es wie eine großartige, überwältigende Neuigkeit dir gewiß wird, daß in Jesu stell­vertretendem Kreuzestod deine ewige Errettung dir geschenkt ist. Näher noch als dir jetzt oeine Sünde ist, will dir Jesus und seine allmächtige