, das Heil in Christo noch fremd und fern war. Ihre Herzen waren erfüllt mit Freude, Friede, Gottesfurcht und Furchtlosigkeit gegen die Menschen. .Darum halten sie Sieg und durften Wunder tun und mit großem Erfolg das Evangelium von dem Gekreuzigten und Auferstandcnen verkündigen.
Biele bekehrten sich zum HErrn, und das Reich Gottes wuchs mächtig.
Die Tatsache der Auferstehung ist heute ebenso wahr als vor beinahe 1900 Jahren.
„Er ist auferstanden, Er lebt!"
So wie das Grab Jesu sich öffnete, so werden einst alle Gräber nicht verschlossen bleiben. Unser irdisches Leben dauert nur eine kurze Spanne Zeit, aber dann folgt das wahre, ewige Leben. Hier ist alles nur Schatten, aber die Wirklichkeit liegt vor uns. Deshalb möge sich jeder Leser die Gewißheit verschaffen, wo er die Ewigkeit zubringen wird. Wer mit der Menge seiner Sünden vor Jesu sich beugt, der wird davon überzeugt sein, daß Christus gestorben ist für unsere Sünden nach der Schrift, und daß Er begraben und auferstanden ist ain dritten Tage nach der Schrift, und ein solcher hat da? ewige Leben und sein Herz ist voll Tank und Anbetung für die große Gnade und Barmherzigkeit Gottes. O D.
Auferstanden.
Alles bange Fragen und zweifelnde Zagen der ängstlichen Jüngerschar war mit einem Male vorbei. die nur schwach glimmende Hoffnung plötzlich erfüllt, als durch die vcrschlostene Tür der auf- erstandene Meister eintrat und in ihrer Mitte stehend, ihnen den Friedensgruß bot. Die tiefe, heilige, staunende Freude, die in diesem Augenblick durch die in den letzten Tagen so schwer geprüften Herzen drang, den Frieden, der ihre gequälten Gemüter erfüllte, all die unbeschreiblichen Gefühle, die sie beim Anblick des so heißgeliebten, so schwer vermißten HErrn empfanden, faßt Johannes in die einfachen Worte zusammen: „Da wurden dieJünger froh, als.sie den HErrn sahen."
Wie werden sie jubelnd den Thomas empfangen haben, als er zu ihnen zurückkehrte! Einer mochte wohl dem anderen zuvorkommen wollen, um ihm die frohe Kunde mitzuteilen. Aber Thomas war nicht so leicht zu überzeugen. Wie wir aus anderen Stellen erkennen (Joh 11, 16; 14, 5), war er ein zur Schwermut neigender Mensch, der stets die Dinge von der dunkeln Seite auffaßte. Die Ereignisse der letzten Tage hatten sein Gemüt aufs tiefste erschüttert. Nach seiner Naturanlage konnte er nicht anders glauben, als daß nun alles vorbei und jegliche Hoffnung verloren sei. Und nun scholl es ihm plötzlich entgegen: „Er ist wahrhaftig auf-
erstandenl Er war hier!" Nein, es war ihm !
unmöglich, sich zum Glauben an diese Freudenbotschaft aufzuschwingen. Er fürchtete zu sehr, abermals bitter enttäuscht zu werden, tvie es schon durch den Tod Jesu geschehen war. Nur durch den Augenschein, ja durch das Gefühl seiner Hände wollte er sich überzeugen lassen.
Wie liebevoll neigt Sich da der Heiland zu der Schwäche Seines Jüngers herab I Ja, Er kennt, was für ein Gemachte wir sind. Jesus offenbart Seine wunderbare Güte darin, daß Er wirklich wiederkommt, um Sich von dem Zweifelnden anseheu und betasten zu lassen. Nun war Thomas sofort überzeugt, aber auch tief gedemütigt. Beit den Worten: „Mein Herr u n d n, e i n G o t t!" sinkt er vor dem Meister nieder, der ihm darauf die für alle Menschen hoch- bedeutsamen Worte mitgibt: „Selig sind, die nicht sehen und doch glauben!
Weil Jesus lebt und wir leben sollen, trauern wir, wenn Ivir Kinder Gottes sind, nicht ohne Hoffnung des Wiedersehens an den Gräbern unserer gläubigen Angehörigen und Freunde. Den lln> gläubigen fehlt jeglicher Trost am offenen Grabe der Ihrigen. Kinder Gottes kennen nur den herben Schmerz der zeitweise» Trennung und rufen den Heimgegangenen nach: „Auf Wiedersehen in Himmels Höhen!" Dank dem Todesüberwinder, hat der Tod auch für uns seine Schrecken verloren. Jesus lebt! Er hat des Grabes Fesseln gesprengt, ist verklärt gen 'Himmel gefahren und sitzt zur Rechten Gottes, von dannen Er kommen wird, die Lebendigen und die Toten zu richten. Wohl dir, lieber Leser, wenn du an Jesuin gläubig geworden bist und Frieden mit Gott hast! Fehlt dir aber dieser Friede, dann suche ihn heute.
Kr fcßt!
„Er lebt, und du sollst mit Ihm leben Mit deinem Heiland Jesus Christ!"
Kann einen schön'ren Gruß für dich es geben.
Der, um dein Herz aus aller Traurigkeit zu heben.
Von Gottes Liebe heut' gesandt dir ist?
Er lebt, den man ans Marterholz geschlag n.
Und den im Todesschmerz mau einst erbleichen 'ah!
Ob Höllenmächte ihren Kampf auch wag-r»,
Er hat den vollen Sieg am Kreuz davougetragen,
Er lebt und ist den Seinen immer nah!
Auch dir? Hast du dies FrühlinaSwehen,
Das neue Leben schon in dir verspüit?
Darfst deine Sünden du begraben sehen
Und Friedenspfade mit dem Himmelskönig gehen.
Bis Er ans sichre Ziel auch dich geführt?
Er lebt, und du sollst mit Ihm leben I L>chreib diesen Gruß ins Herz heut' tief dir ein!
Nur Jesus Christus kann dir die Erlösung geben, ^ Dich aus dem Alltag hin zur Höhe heben,
Er lebt und will auch deine Burg, dein F-riedefürst gern tem
Eh. rt


