Wenn du aber die Buße nicht willst, was wird dann, o törichter, unbußfertiger Sünder, dein Ende sein? Das Berderben deiner Seele in der Gottesferne! Wer keine rettende Gnade will, bleibt im strafenden Gericht. Wer Iesum, das Licht der Welt, flieht, bleibt im Dunkel seines Selbstwesens. Wer Iesum nicht als Tür zum Reiche Gottes benutzt, bleibt draußen. Wer die Erlösung in Christi Blut verschmäht, ist und bleibt, was er auch tun und gewinnen möge, unerlöst.
Bist du trotzig genug, solchem Ber- derben entgegenzugehen, indem du auch jetzt keine Buße willst? Wenn ja, dann hast du dich selbst der Verdammnis und der Hölle aus- geliefert. Gott aber will alle Menschen an Sein Baterherz ziehen und in die ewige Gottesgemein, schaft bringen. Auch Sich! Auch dich! Du sollst nicht verderben und verlorengehen, sondern gerettet werden! Siehe, darum ergeht aufs neue mit dem Lesen dieser Zeilen Gotlks Bußruf an dich!
O komm zu Jesu und tue Buße! Immer dunkler wird die Weltlage, immer ernster die Zeit, immer unseliger die Menschheit, immer ungerechter und liebloser das Leben! Wie willst du durch- kommen ohne die Retterhand Jesu? Es gibt kein Durchkommen ohne Ihn. Alle Selbstsicherheit ist Verblendung und Wahnsinn. Alle Kulturhoffnung ist Irrlicht und Trug. Auf, teure Seele, entfliehe dem Wahn und Trug! Entfliehe dem kommenden Persönlichen und allgemeinen Verderben, das mit diesem Weltkrieg so deutlich grausig eingesetzt hat! Tue Buße! Komm zu Jesu,
. deinem Erlöser! Gib Ihm Herz und Leben! Glaube und vertraue Ihm und Seinem Worte! Und dein Erretter wird dich an Seinem Herzen bergen inmitten aller Kriegs- und Zeitennot, und dich durch Gottes Macht bewahren zum ewigen Leben! Komm! F. Binde.
Kimmel oder KiMe.
In Lukas 16 lesen wir von dem reichen Manne, der sich kleidete in Purpur und köstlicher Leinwand und lebte alle Tage herrlich und in Freuden, solange er in dieser Welt war. Aber wir dürfen durch den Vorhang in die jenseitige Welt schauen und finden ihn dort, wie er seine Stimme erhebt und aus seiner Qual heraus ruft.
Derselbe Heiland, der uns vom Himmel sagt, sagt uns von der Hölle. Er redet davon, wie wir der Verdammnis der Hölle entgehen und errettet werden können.
Es war Gott heiliger Ernst, als Er Christum für uns in den Tod gab. Es war Christo heiliger Ernst, als Er auf Golgatha den schreck- liche» Tod erduldete, Er tat es, um uns von der finsteren Hölle zu erretten. Weil wir dir endlose Ewigkeit im Himmel oder in der Hölle zubringen werden, so ist es bedeutsam, wir bekommen Gewißheit darüber, ehe wir oorihin kommen!
Denke an jenen Mann, der in jener Welt der Verlorenen nach einem Tropfen Wasser rief und bat, Abraham möge jemand senden, der ihn tröste. Aber es war eine Kluft zwischen Himmel und Hölle befestigt, über welche niemand kommen konnte.
Aber du, teurer Leser, kannst heute noch über bie)e Kluft hinwegkommen. Jesu Retterhand wird dir noch entgegengcstreckt.
Wenn du Buße tust und an Seinen Opser- tod glaubst, liegt die Kluft hinter dir. und du bist errettet.
&
Diese Nummer
wird in einer höheren Auflage gedruckt und kann in jeder Anzahl nachgeiiefert werden. Wir bitten, Bestellungen möglichst bald zu machen.
Vers ammlnngs-Anzeigen.
Bezirk Friedberg.
Sta-tniission Frledberg, KI. Köhlergasse 8.
Jeden Sonntag, nachmittags 2 Uhr: Sonntagsschule; 4 Uhr: Jungfrauenverein; abends 87» Uhr: Evangelisationsversammlung.
Anstatt am Sonntag, den l. April, findet die Brüder, ratssitzung und die Gemeinschaftskonferenz am zweiten Ostertag statt.
Sonntag, den 1. Avril, abends 8 Uhr: Versammlung in Stammheim. Karfreitag, nachmittags 3 Uhr: Ver-
iammlung in Dorheim. Erster Ostertag, morgens 6 Uhr- Andacht in Friedberg; nachmittags 3 Uhr: Leidhecken; abends 3 Uhr: Stammhemr. Sonntag, den 1a. r»vru, nachmittags 3 Uhr: Versammlung in Assenheim; den 20. r Versammlung in Wohnbach; Sonntag, den 22.: Schwalheim und Stammheim; Sonntag, den 29., nachmittags: Wohn- bach und Dorheim.
Bezirk Lich.
Ostermontag, nachmittags 3 Uhr: Gemeinschaftskonferenz in Lich.
Anzeigen für die Nummern 17—20 lp3t ttrns bis zum 18. April d. Is. erbeten.


