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Erscheint wöchentlich einmal.
©meine Exemplare bestelle man bei der Post vierteljährlich.
Verlag der Buchhandlung der Pilgermission Sietzen.
Nr. 48.
Redakteur: Stadtmissionar Herrmann-Gießen. Mitarbeiter: Pfarrer Sperber-Cassel, Pfarrer Strauß-Leipzig u. d. Prediger d. Pilgermission. Druck v. I. G. Oncken Nachf., G. m. b. H., Cassel
9. Iahrg.
Sonntag, den 26. November 1916.
Der Kriegerfriedhof am Dölkerfchtacht- denkmat.
Als vor einigen Jahren das große Denkmal bei Leipzig enthüllt wurde, dachten wir nicht, daß bald der Weltkrieg man so schnell am Fuße des Denkmals einen Heldenfriedhof anlegen würde.
JmKriegeund im Frieden, draußen auf den Schlachtfeldern und daheim begegnen wir überall der Tatsache des Todes, und der heutige Tag erinnert uns besonders an unsere verstorbenen Familienglieder.
BeivielenVer- storbenen ist es möglich, ihr Grab mit Blumen und Kränzen zu schmücken, aber viele von ihnen sind in Rußland oder in Frankreich oder in Serbien beerdigt, und die Angehörigen können ihr Grab nie erreichen.
Tatsache ist, daß auch die Lebenden jeden Augenblick von dem Tode hinweggerafft werden können, ob sie im Kriege oder daheim sind.
Doch, Gott sei gepriesen, es gibt Lebenshoffnung mitten im Todesweh! Das Wort Gottes gibt uns eine gewisse Antwort auf die ernste Frage: „Was wird mit uns nach dem Tode?" Sie
sagt: „Glückselig sind die Toten, die in dem HErrn sterben!"
In Christo, dem Gekreuzigten, strahlt Lebens licht in diese dunkle Welt. Sein Tod ist unser Leben Seine Wunden unsere Heilung, Sein Auferstehen und Sein Hingang zum Vater verbürgen uns den
Eingang zum Himmel, denn Sein Wille ist, daß, wo Er ist, auch die seien, die Ihm der Vater gegeben hat. Die Seligen am Throne haben ihre Kleider gewaschen im Blute des Lammes.
Die Ursache alles Todeswehes ist die Sünde; die Kraft der Sünde ist das Gesetz Die Erlösung von der Sünde ist in Christo
so
entbrannt sein würde und daß
Völkerschlachtdenkmal und rlrlegerfrteöhos


