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nicht etnmal nntgehen wolle. Unwirsch antwortete Williams: „Was soll ich in der Kirche?" Da legte sie ihm die Hand auf den Arm und sagte:
„Komm nur!" Und diese zwei Worte, freundlich und bittend und aus einem betenden Herzen
heraus gesprochen, bewogen ihn wirklich zum Mitgehen. Und was geschah? Schon der Text der Predigt schlug bei ihm ein wie der Blitz Er hieß: „Was hülfe es dem Menschen, so er die ganze Welt gewönne und nähme doch Schaden an seiner Seele?" Von Stund an wurde John Williams ein anderer. Er wurde nachher ein gesegneter Mis.
sionar, der vielen Heiden den Weg zum Heiland zeigte.
Und was hatte ihn auf den anderen Weg gebracht? Die zwei Worte der Frau seines Prinzipals: „Komm nur!" E. M.
Kin sicherer Anker.
Wir haben einen barmherzigen Heiland. Das Erbarmen hat Ihn zu uns aus die Erde getrieben. Wenn Er das arme Volk so verschmachtet und zerstreut sah, so jammerte Ihn des- selben Sein Auge sah das ganze verborgene Elend, den inneren Jammer der Sünde, an dem die aller- meisten achtlos vorübergehen. Er hatte auch Er- barmen mit der leiblichen Not, darum speiste Er die Fünftausend und schenkte jener Mutter von Nain den einzigen Sohn wieder. Aber noch mehr hatte Er Erbarmen mit der Not der Seelen. Darum hat Er sich für uns in den Tod gegeben und den letzten Blutstropfen für uns vergossen.
Wenn nur ein Sehnen nach Barmherzigkeit in einer Seele war, auch unausgesprochen, so hat der Heiland sich herabgeneigt. Im Herzen jenes Gichtbrüchigen war ein Verlangen nach Sündenvergebung. Er ist auf seinem Leidenslager zur Einsicht gekommen. In den langen, einsamen Stunden,
bei Tag und Nacht ist ihm sein ganzes vergangenes Leben vor die Seele getreten. Da tauchten die Sünden der Jugend auf,- er sah Sünde, nichts als Sünde. Nun wurde das Verlangen nach Gnade noch stärker als die Sehnsucht nach Gesundheit Der HErr Jesus hat in seiner S ele gelesen, Sein Geistesohr hat das verborgene Seufzen vernommen. So sprach Er denn zuerst und vor allem:
„Sei getrost, Mein Sohn, deine Sünden find dir vergeben!"
Da durchströmte ihn selige Freude —: a8es getilgt, bei Gott in Gnaden! O, welch ein Trost für einen Menschen, der unter seiner Sünde innerlich gelitten hat, den seine Sündenwunden schmerzten, der den ewigen Tod vor Augen sah!
Lieber Leser, denke an deine Sünden von Jugend auf, an allen Leichtsinn, Gotwergessenheit, und wie du dich hast verführen lassen, vielleicht auch andere verführt hast! Entschuldige nichts, decke nichts selber zu, bekenne vor Gott und Menschen, daß du ein großer Sünder bist, und vertraue allein auf die Gnade unseres HErrn Jesu Christi! Durch Ihn will Gott auch dich retten, und wenn dein Sündenschaden verzweifelt böse ist, deine Sündenwunden unheilbar wären.
„Wenn deine Sünden blutrot sind, sollen sie'doch schneeweiß werden, und wenn sie sind wie Scharlach, sollen sie doch wie Wolle werden " „Ich, Ich tilge deine Sünde wie eine Wolke und deine Missetat wie einen Nebel." „So wahr Ich lebe, spricht der HErr, Ich will nicht den Tod des Sünders, sondern daß er sich chekehre und lebe."
Noch ist es Zeit, es ist noch nicht zu spät. Solange du noch atmest und einen Gedanken fassen kannst, steht auch für dich die Gnadentür noch offen. Nimm das Lösegeld Seines teuren Blutes, das Er auch für dich hingelegt hat, und du bist gerettet auf ewig! P. Dr. E.
Versammlungs-Anzeigen.
Bezirk Gietzen. Stadtmission Gießen, Löberstr. 14.
Jeden Sonntag IV» Uhr: Sonntagsschule: 4 Uhr: Jungfrauenverein; 87» Uhr: Versammlung. 47» Uhr: Christlicher Verein junger Männer. Jeden Mittwoch 8'/, Uhr: Bibelstunde. Jeden Freitag 87» Uhr: Gebetsstunde.
Sonntag, den 30. April, abends: Wißmar und Wieseck; 7. Mai, nachmittags: Nordeck, abends: Beuern und Alten- buseck; 14. Mai, abends: Wißmar und Wieseck.
Grünberg, jeden Sonntag 87« Uhr: Versammlung.
2 Mai: Dorfgill; 4. Mai: Laugsdorf; 7. Mai: Holzheim und Dorfgill; l>. Mai: Ettingshausen; 10. Mai: Ober- bessingen; 11. Mai: Burkhardsfelden.
Bezirk Lich.
Lich, Vereinshaus: Jeden Sonntag 127» Uhr: Sonntagsschule; 4 Uhr: Juugfrauenverein; 81/» Uhr: Versammlung.
25. April und >6. Mai: Villingen; 26 April und 17. ! Mai: Wohnbach; 27. April und 18. Mai: Watzenborn; I
Anzeigen für die Nummern 21—24
Bezirk Schotten.
Schollen, .Hauptstraße 99: Jeden Sonntag 12 Uhr: Sonntagsschule; 87» Uhr: Versammlung. Jeden Dienstag 8'/» Uhr: Gebetsstunde; jeden Donnerstag 87» Uhr: Bibelstnnde. Nidda, Burghof: Jede» Sonntag " Uhr: Versammlung. Jeden Alontag 8 Uhr: Gedetsftiiude. Jed n Dienstag 8 Uhr: Bibelstunde Betzenrod- Am 23.^u»d 30. April, am 7. und 14. Mai: Versanunlnng. Jed.n Freitag: Bibelstunde. Ranstadt. Jeden Mittwoch 8 llln: Versammlung Lißberg. Am 30. April. 7. und >l. Mai: Versammlung. Sonntag, den 21. ÜJiai, nachmittags 3 Uhr: Gemeinschaftskwnserenz in Nidda. Text: hos. 11.
bis zum 8. Mai Ss. Hs. erdeten.
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