Sünde noch nicht erkannt und auf Ihn gelegt zu haben. So kommst dn niemals zum Frieden, sondern wirst immer unglücklicher, ja schließlich ganz verzweifelt. Aber höre heute, was Gottes Wort dir sagt. Es sagt dir weder, daß der HErr deine Sünden noch auf Sich nehmen werde, noch auch, daß du sie aus Ihn legen müssest, sondern die Heilige Schrift zeigt dir klar und deutlich, daß der HErr Jesus für Gottlose und Verlorene die Sünden schon getragen und gesühnt hat dort am Stamme des Kreuzes; und zwar hat Gott sie auf Ihn gelegt, so wie Er sie kennt und gesehen hat. Nun darf jeder kommen, der Vergebung und Erlösung sucht und darf erkennen und finden, daß alles bereit ist, daß Gott den bußfertigen Sünder an- nimmt und alsbald jeden rechtfertigt, der des Glaubens an Jesum ist. <Röm. 3, 26.) Dann darfst dn mit allen Gläubigen rühmn: „Die Strafe lag a u f I h m, auf daß w i r F r i e d e n hätten, und durch SeineWunden find wir geheilt." (Jes. 53, 5.) „Wir alle irrten wie Schafe, wir wandten uns ein jeder auf seinen Weg, und Jchovah hat Ihn (den HErrn Jesum) treffen lassen unser aller Ungerechtigkeit." (Jes. 53, 6.) Ist das nicht genug zu deinem Heil?
„G. B. d. F."
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Die schreckliche Macht der Sünde.
Wer kann die Macht der Sünde und Bosheit schildern? Wie unheimlich umschlingt die Sünde ver- borgen und unentdeckt zunächst die jungen Herzen I Das, was zuerst unbedenklich und ungefährlich erschien, irgendeine böse Gewohnheit oder Neigung, wächst von Tag zn Tag mehr zu einer Leidenschaft, die grausam alles unter ihre tyrannische Macht zwingt. Das Gift der Sünde dringt tiefer und tiefer in die Seele ein, und es kommt der Tag, da der Mensch mit Schrecken bemerkt, daß er nicht mehr
sich selber den Netzen der Sünde entwinden kam:. Man kann die Sünde nicht wegdisputieren, man kann sie nicht fortscherzen, man tötet sie nicht da- durch, daß man sagt: Sünde gibt es nicht. ^Die Sünde ist da, sie betrügt, sie vergiftet, sie fesselt, sie mordet. Unsere Lage gleicht einem Manne, der plötzlich entdeckt, daß eine giftige Schlange sich an ihm emporwindet. Wo ist die Rettung? Es gibt eine Löwenkraft, die der Schlange den Kopf zertritt: Jesus Christus. Er verkündigt Freiheit und bringt Freiheit. Er löst die Ketten der Sünde. Er bringt wirklich Rettung. Und so ruft Er die frohe Botschaft hinein in diese Welt der Sterbenden: „Ich lebe, und ihr sollt auch leben!"
Zum Kreuze!
Zu Deinem Kreuze flieh' ich Armer,
Ich weiß ja keinen andern Ort;
Du nennst Dich Heiland und Erbarmer,
O öffne mir die Gnadenpsort'I Wo soll in meinen ichwerslen Stunden Ich Ruhe suchen für mein Her,,
Wo anders als in Deinen Wunden?
O heile meinen Seelenschmerz!
Wie Berge hoch stehn meine Sünden Bor des Gewissens streng Gericht,
Wo sollt', wo könnt' ich Frieden finden. Wenn ich bei Dir ihn fände nicht ?
O Herr, ich kann es zwar nicht fassen, — Die Liebe ist zn tief, zu groß, — _
Daß, um Dein Leben hier zn lassen,
Tu kamst ans Gottes Vaterschoß l
Und doch, Du hast Dich hingegeben Fi r mich in soviel Not und Pein Uno hingelegt Dein teures Leben,
Du willst, ich soll gerettet sein.
Ja, Herr, ich g l a u b's, Du hast getragen. Was ich verdient: das Strafgericht,
Auf Dir all' meine Sünden lagen,
Nun folg' ich Dir zun, sel'gen Lichtl
Versammlungs-Anzeigen.
Bezirk Gießen, Stadtmission Gießen, Löberstr. 14.
Jeden Sonntag l l h Uhr: Sonntagsschnle;
4 Uhr: Jungfrauenvereiu; 874 Uhr: Versammlung. 47ä Uhr: Christlicher Verein junger Männer. Jeden Mittwoch 8'/-i Uhr: Bibelstunde. Jeden Freitag 87^ Uhr: Gebetsstunde.
Bezirk Sich.
Lich, Vereinshaus: Jeden Sonntag 127* Uhr: Sonntagsschule; 4 Uhr: Jungfrauenverein; abends
8 Uhr: Versammlung.
Anzeigen für die Nummern 17—20
28. März und 18. April: Ettingshausen; 29. März und 19. April: Oberbessingen; 30. März und 20. April: Burkhardsfelden; 2. April: Holz- heim und Dorfgill; 4. April: Villingen; 5. April: Wohnbach; 6. April: Watzenborn; 11. April: Dorf, gilt; 13. April: Langsdorf.
Ostermontag in Lich:
- Gemeinschaft-konferenz. -
Text: 1 Kor. 1b, 50—58.
bis zum 9. April bs. Js. erbeten.


