Wenn Tranen dich von deinen Sünden reinigen und dir Frieden mit Gott bringen könnten, io hätte nicht der Sohn Gottes sterben müssen. Und die Rettung und Erlösung wäre nicht Sein, 'andern dein Werk. Nicht Tränen retten den Sünder, nicht all sein aufrichtiges Weinen tilgt seine Schuld, sondern allein sein kindlicher Glaube an Den stellvertretenden Opfertod des HErrn Jesu, an Sein kostbares Blut, das von aller Sünde rein macht. Dieser Glaube des reuigen, heilsverlangenden Herzens an den Sohn Gottes wird ihm von Gott zur Gerechtigkeit gerechnet.
Was der schwere Druck der Sündenlast nicht zu tun vermag noch die bittere Tränenstut, das bringt die Erkenntnis der Liebe Gottes fertig, die den Sohn für uns die Strafe tragen ließ, auf daß wir Frieden hätten.
Noch neulich las ich von j mand, der auch sich lange abhärmte um Tränen der Buße, weil er hoffte, durch sie Frieden mit Gott zu finden, bis er endlich einfach ohne Tränen zu finden in der Rot seiner Seele iin Glauben auf Jesnm, den Heiland, blickte, da fand er Vergebung. Er schreibt: „Als ich nun Vergebung meiner Sünden > mpfangen batte, da wollte ich nicht weinen, nein, mein. Herz hüpfte ja vor Freude. Dennoch konnte ,ch meine Tränen nicht znrückhalten wegen des Be- vnßtseins der unverdienten Gnade, die mir zuteil geivorden war. Tagelang war mir's zumnte, wie der Dichter singt:
„Macht' vor Liebe weinen,
Jesu,- Schmerzensmann I Nahmst auch ii> ich in Deinen Ew'geu Liebesplan.
Hast inein Herz gerühret,
Daß ick's gern Dir gab,
Hast mich treu geführet,
Daß ich Dich nun Hab'!"
Also, teurer Leser, suchst du wirklich Frieden ntit Gott, so komme mit deiner Schuldenlast und deiner Not, jo wie du bist mit all deinen Sünden,
zu Jesu, der allein dich von aller Sündenschuli retten und reinigen kann. Brich mit Sünde nur Welt, übergib dich Ihm völlig, einzig! Setze dein ganzes Vertrauen auf Sein Blut, das für Sünder floß, und Gott schenkt dir Frieden. Glaube Ihm. Er sagt: „Wer an Ihn glaubt, wird nicht ge- richtet." (Joh. 3, 18.)
Samoa.
Vor mehr als sechzig Jahren machten zwei samoanische Christen den Versuch, die Insel Jiue, d. h. Insel der Wilden, „Savage Island", für das Evangelium zu gewinnen. Der Empfang ivar einer dem Namen der Insel: „Wildinsel" entsprechender. Die beiden kühnen Christen wurden sofort gefangen- genommen und entkleidet, um ihre Hautfarbe an ihrem ganzen Körper festznstellen. Dann wurden sie des mit^ebrachten Proviants: Geflügels usiv. beraubt, an dem die Räuber sich gütlich taten. Aber das mitgebrachte große Buch, mit dein die Ankömmlinge im engsten Verkehr zu stehen schienen, erschreckte die Barbaren so sehr, daß sie iveder an diesem Buche, selbstverständlich der Heiligen Schrift, noch an den beiden Christen sich zu vergreifen wagten. Sie hatten die Überzeugung, daß die Besitzer dieses Buches unter dessen Schutze ständen.
Ja, es hatte auch etwas Besonderes. Schon nach sieben Jahren gab es dort eine starke Gemeinde. Im Jahre 1861 wurde als erstes Buch der Heiligeir Schrift das Evangelium Markus in die Landessprache übersetzt. Als es eintraf, blieben die Eingeborenen die ganze Nacht auf und lasen darin. Jetzt aber unterhalten die Bewohner der Insel eine beträchtliche Anzahl von Evangelisten in Neu-Guinea. Diese kommen ab und zu aus ürlaub beim und stärken den Glauben ihrer Landsleute durch erhebende Mitteilungen ans ihren reichgesegncten Aibeitsfeldern.
Versammlungs-Anzeigen.
Bezirk Gießen. Stadtmission Gießen, köberstraße 14.
Jeden Sonntag IV« Uhr: Sonntagsschule; 4 Uhr: Jungfrauenverem; 8-/4 Uhr: Versammlung.
472 Uhr: Christlicher Verein junger Männer.
Jeden Mittwoch 87- Uhr: Bibelstunde.
Jeden Freitag 87s Uhr: Gebetsstunde.
Sonntag, den 26 . März: Versammlungen in Nordeck und Wißmar; abends 8 Uhr: Grünberg; 28. März: Altenbuseck; 30. März: Kleinlinden.
Anzeigen für die Anniinern J3-16 bis ZUIN ,2. März ss. is. erbeten.
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