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Wer sich zur Jugend bekennt, bekennt sich zu Deutschland! Darum aus nach Frankfurt a. 2N. zumTag der 100000 am 1. uno 2. September.

Marschierender Wille junge Kraft sozialistische Tat am 1. und 2. September in Frankfurt am Main, hinkommen! Miterleben!

Seht euch die große Ausstellung Kampf und Sieg der HI. bis zum 5. September in Frank­furt am Main an.

räumung der Böden sind ausreichende Fristen zu gewähren. Eine Vernichtung von Akten staatlicher und kommunaler Behörden sowie öffentlich-recht­licher Organisationen darf ohne Benachrichtigung der vorgesetzten Behörde und des zuständigen Staatsarchives von niemand veranlaßt werden. Vor der Vernichtung von in Privatbesitz befindlichen Gegenständen ist, wenn sich auch nur der geringste Zweifel über seinen Wert ergibt, das nächste Staats­archiv zu benachrichtigen.

Sollten entgegen den vorstehenden Richtlinien bei der Entrümpelung der Böden örtliche Schwierig­keiten auftauchen, empfiehlt sich sofortige Meldung an das zuständige Staatsarchiv oder an den Sach­verständigen für Rasseforschung beim Reichsmini­sterium des Innern, Berlin NW 7, Schiffbauer- dämm 26.

Deutsche Arbeitsfront.

irS.-GemeinschaftKraft durch Freude.

Achtung! FerienfahrerMonte Olivia", Allgäu, Schwarzwald, Schleswig-Holstein!

Die Teilnehmer an unseren Ferienfahrten treffen sich am Samstagabend, 8 Uhr, in der Dolkshalle auf unserem großen Winzerfest. Es sind Tische re­serviert unter der BezeichnungStoßtrupp Allgäu", Stoßtrupp Monte",Stoßtrupp Schleswig", Stoßtrupp Schwarzwald". Die Teilnehmer werden gebeten, möglichst viel Bildmaterial mitzubringen und allen Volksgenossen Auskunft zu geben über ihre Ferien, damit für die Urlaubsfährten der RS.» GemeinschaftKraft durch Freude" tüchtig geworben wird.

Nun auch noch die Flieger ...?

Da hört man:Ich bin schon in so vielen Ver­einen, und jetzt soll ich auch noch Mitglied im Deut­schen Luftsport-Verband werden! Ueberhaupt und so, was habe ich als einfacher Staatsbürger mit der Fliegerei zu tun?!"

Ja, lieber Volksgenosse, einmal zu deiner Auf­klärung: Du übersiehst wohl ganz, daß das Deutsche Reich seit Versailles, Paris und London keine vom Staat getragene oder staatlich geförderte Fliegerei

was Deutschland heute braucht und tief ersehnt, das ist ein Symbol der Adolf ftlrtt» Kraft und Starke!

tver-e Mitglte- im deutschen Luftsport-verbaa-l

mehr haben darf, daß deshalb der deutsche Luft­sport alles, was er nach dem Kriege leistete und noch leistet, aus eigener Kraft schaffen muß. Und dann ist die Fliegerei keine Vereinssache; das war einmal in den endlich hinter uns liegenden Zeiten des Kampfes aller gegen alle! Heute ist zwar der Deutsche Luftsport-Verband die einzige Organi­sation des Luftsports, er hat aber die fest umrisiene, gewaltige und stolze Aufgabe, tatkräftig am Auf­bau der Nation mitzuarbeiten. Nicht in materiel­ler Hinsicht, denn materiell in Angriff und Der- teidigung hat die deutsche Fliegerei durch Versail­les keine Aufgaben zu erfüllen, wohl aber in ideel­ler Hinsicht. Denn nichts wird das deutsche Volk davon abhalten können, die sittlich hohen und na­tionalen Aufgaben der Fliegerei in die Tat umzu- setzen und seine Jugend im Helden- und Opfergeist eines Richthofen, eines Boelcke zu erziehen.

Darum ist deine Mitgliedschaft im Deutschen Luftsport-Verband keine Vereinszugehörigkeit.

sondern wirklicher Dienst an deinem Volke!

Anmeldungen bei: Flieger-Ortsgruppe Gießen (Kreisamt). Fernruf 2951, 2952.

Deutscher Pfarrertag verschoben.

Mit Rücksicht auf den Reichsparteitag der NSDAP, ist der Deutsche Pfarrertag, der in der Zeit vom 4. bis 6. September in Frankfurt stattfinden sollte, auf die Tage vom 11. bis 13. September verschoben worden.

BornoNzen

Tageskalender für Freitag. Licht- spielhaus, Bahnhofstraße:Das Schloß im Süden". DHC.: Monatsversammlung.

** Jubiläum. Am morgigen Samstag, 1. Sep° tember, befindet sich Fräulein Susanne Sterke! 25 Jahre als Hausangestellte im Hause des Herrn Reichsbankdirektors Klip sie in, ein Zeichen gro­ßer Treue und Pflichterfüllung.

** Schulperfonalie. Ernannt wurde der Schulamtsanwärter Reinhard Hach aus Weiters- Hain (Kreis Gießen) aum Lehrer an der Volksschule zu Eifa (Kreis Alsfeld) mit Wirkung vom Tage des Dienstantritts an.

** Freie Lehrer st ellen. Die Ministerial- abteilung für Bildungswesen, Kultus, Kunst und Volkstum gibt bekannt: Erledigt sind: im Kreise Heppenheim je eine Lehrerstelle für einen katho- lischen Lehrer an der Volksschule in A s ch b a ch, in Löhrbach und Unterflockenbach, für einen evangelischen Lehrer an der Volksschule in Mit­tershausen und für einen katholischen Lehrer an der Volksschule in Trösel. Dienstwohnungen sind jeweils vorhanden. Meldungen von Anwärtern, die nicht seit mindestens 8 Jahren die Prüfung ab­gelegt und nicht eine Anwärterdienstzeit von min­destens 5 Jahren zurückgelegt haben, sind zwecklos.

** Unfall. Am Mittwochnachmittag erlitt der 29 Jahre alte Steinarbeiter Rudolf Sander, Aulweg 100 wohnhaft, einen Unfall. Er stürzte so unglücklich, daß er mit inneren Verletzungen in die Chirurgische Klinik gebracht werden mußte.

Aufruf

zur Sammlung vonMutter und Kind" am Sonntag, dem 2. September.

Der Stellvertreter des Führers hat im Cinver- nehmen mit dem Herrn Reichsminister der Finan­zen die vom Amt für Voltswohlfahrt bei der Ober- ften Leitung der PO. für den 2. September 1934 vorgesehene Sammlung für dasHilfswerk Mutter und Kind" zugelassen.

Das HilfswerkMutter und Kind hat die Auf- gäbe, im Sinne einer gesunden Vevölkerungs- polltik Mutter und Kind in gesundheitlicher und fürsorgerischer Hinsicht zu erfassen.

Wir alle wissen, daß es in Deutschland noch viele unterernährte Kinder gibt, wir alle wissen, daß es in Deutschland Mütter gibt, die in Sorge der Ge­burt entgegensetzen, weil sie nicht wissen, wie sie ihr Kind ernähren sollen, wir alle wissen, daß in Deutschland noch viele Familien Jahr um Ihar in menschenunwürdigen Wohnungen Hausen müssen!

Was hast du, lieber Volksgenosse, getan, um diesen Aermsten zu helfen? hast du als Deutscher das Sehnen deines Volkes nach Leben und Kraft, nach Werden. Gestalten und Erhalten,

nach Zeit und Ewigkeit verstanden? hast du wieder Glauben gewonnen an die unerschöpf­lichen Kräfte unseres Volkes, so hast du auch wieder Glauben gewonnen an die Sendung deines Volkes, muht du dich beugen vor dem heiligen Mysterium von Mutter und Kind!

Nur ein Volk, das von Glauben erfüllt ist an das ewige: Es werde! wird immer Kraft finden und sie zu gebrauchen wissen zum Aufbau und als Ga­rant für eine jahrtausendelang währende Zukunft und zum Segen für die nachkommenden Geschlechter!

hilf auch du. trag auch du ein kleines Teilchen zum Gelingen bei! Denke immer daran, dah aus vielen kleinen Spenden ein Gröhes wird, dah das Dollen aller das Gelingen verbürgt!

Gebe Zeder am Sonntag!

Heil Hitler!

Kreisamtsleitung der NSV.

Willi H a i n b a ch, Kreisprovaganda- und Presse- walter der NSV.

Leibesübungen und hessische Schule.

LPD. Das Staatspresseamt teilt mit:

Als derFührerin seinem WerkMein Kampf" in den Richtlinien über die Erziehung der deutschen Jugend in einem national­sozialistischen Deutschland die körperliche Erziehung der Erziehung zum charaktervollen und wissenden Menschen ooranstellte, war der Arbeit des nationalsozialistischen Erziehers klar und deut­lich Richtung gegeben. Wie überall, so traten auch im Schulwesen die von der nationalsozialistischen Bewegung eingesetzten Männer hervor, die sich im­mer wieder um die richtige Einstellung des Schul­turnens im Rahmen der Schularbeit abmühten. Die Leibesübungen waren allzulange das Aschenbrödel unter den anderen Fächern. Das Hessische national­sozialistische Kultusministerium hat dieser Auffas­sung schnell ein Ende bereitet.

Von der richtigen Erkenntnis ausgehend, dah die Leibesübungen in der Schule erst dann richtig gewürdigt werden, wenn der Erzieher selbst ihre Segnungen in ausreichendem Mähe gespürt hat und wenn er fähig ist, die Turn­stunden so zu gestalten, wie es sich nun als rich­tig in jahrelanger Entwicklung heraussiellte, hat man den Leibesübungen schon in der Aus­bildungszeit des kommenden Erziehers einen breiteren Raum gegeben.

Die überphilosophische Scheinausbildung des Pä­dagogischen Institutes des alten Systems hat einer an Heimat und Scholle gebundenen Vorbereitung für den Beruf des Erziehers an der nationalsozia­listischen Hochschule für Lehrerbildung Platz ge­macht. Nur die jungen Menschen, welche nachbe­wiesen haben, daß sie auch auf oem Gebiet der kör­perlichen Erziehung den Nationalsozialismus ver­standen haben und als vollwertige Erzieher Körper, Seele und Geist der Jugend zu betreuen wissen, werden von der nationalsozialistischen Erzieherschule zur Arbeit in die Schule geschickt, lieber die Fach­ausbildung des Studierenden des höheren Lehramts hinaus wird der kommende Erzieher an der höheren Schule so weit in den Lehrbetrieb der Leibesübun- aen eingeführt, daß auch bei ihm Turn- und Spiel­stunden nie Stundenfülfel werden können.

Was so auf der Technischen Hochschule Darm­stadt, der Universität Gießen und hessischen Hochschule für Lehrerbildung in Friedberg den werdenden Erziehern von Anfang an für die körperliche Erziehung gegeben wird, holen für die Erzieher, die das alte System ausgebildet hat, Lehrgänge nach.

Bei derUeberholung" auf der Rhein-Mainifchen Stätte für Erziehung in Mainz, dem Schulungs­lager der deutschen Erzieher, werden die Lagerteil­nehmer durch Frühsport, Sportnachmittage und Musterturnstunden mit der Arbeit der heutigen kör- perlichen Erziehung bekannt gemacht. Darüber hin­aus sorgen in Hessen ausgesprochene Lehrgänge für Schulturnen immer wieder dafür, daß die Zahl der

Erzieher, die von der Wandlung des Betriebes der Leibesübungen unberührt blieben, immer kleiner wird. In den Osterferien d. I. wurden in Mainz etwa 90 junge Erzieher der Volts- und höheren Schulen im Schulturnen in einem dreiwöchigen Lehrgang ausgebildet.

Nicht zuletzt die Begeisterung und Aufnahme­bereitschaft der Junglehrerschaft hat den Leiter der Ministerialabteilung für Bildungswesen, Kultus, Kunst und Volkstum, Ministekrialrat R i n g s h a u sen, veranlaßt, derartige Lehrgänge zur stetigen Einrichtung für Oster- und Herbstferien zu machen.

So wird in Friedberg in den kommenden Herbstferien wieder ein Lehrgang für Schul­turnen und Schwimmen abgehallen. Gerade das Schwimmen erfreut sich ganz besonderer För­derung durch die Dinisterialabteilung für Bil­dungswesen, Kultus, Kunst und Volkstum.

In einer Verfügung vom 31. Mai d. I. wurde von Ministerialrat Ringshausen Schwimmen als Pflichtfach eingeführt. Leider haben sehr viele Schulen keine Möglichkeit, Schwimmunterricht zu erteilen; bedauerlich ist das besonders dort, wo von Natur aus die Möglichkeiten gegeben sind. Aber auch hier fetzt die Arbeit der Schulbehörde ein. Um dem von der Reichsfchimmwocye gegebenen Ziel Jeder Deutsche ein Schwimmer" näher zu kommen, werden für ganz Hessen durch entspre­chende Skizzen der einzelnen Kreise Vorschläge zur billigen Anlage von Freibädern gesammelt, bearbeitet und den maßgebenden Regie­rungsstellen weitergegeben.

Der Sorge um die Anlage für einen plan­vollen Schwimmunterricht, reiht sich die Sorge um Turn- und Spielplätze, Turn- und Spiel- gerate an. Auch hier werden in aller Kürze Er­hebungen gemacht, die für den Ausbau der AebungsstStten für Leibesübungen von grund­legender Bedeutung sind.

Wenn auch äußere Umstände, bedingt durch not­wendige Versetzung, die Arbeit an der Beschickung der Schulen mit Turnlehrern, wie sie eine Verfü­gung des Herrn Ministerialrats Ringshausen vom Frühjahr dieses Jahres fordert, etwas einge­engt hatten, so ist doch eine recht stattliche Anzahl von höheren Schulen dahin gebracht worden, daß der Turnunterricht nur in Händen von Lehrperso­nen mit Lehrbefähigung für Leibesübungen liegt. Was für die höhere Schule gilt, hat ebenso für die Volksschule Geltung.

Die geprüften Turnlehrer der Volksschule wer­den so auf alle Kreise Hessens verteilt, dah bis in die kleinste Dorfschule hinein die Möglichkeit einer Betreuung durch diese Fachlehrer bestehl.

Man kann wohl sagen, daß die Ministerialabtei­lung für Bildungswesen, Kultus, Kunst und Volks­tum alles tut, um den Willen des Führer, eine gute körperliche Ertüchtigung unserer Schuljugend, in die Tat umzusetzen.

Deutsche Fugend marschiert!

Der Tag der 400000 in Frankfurt.

Frankfurt a. M., 30. Aug. (LPD.) Ab mor­gen wird Frankfurt für zweiundeinenhalben Taa ganz im Zeichen der Hitlerjugend stehen. 100 000 Jungens werden aufmarschieren. Der größte Ju- dendaufmarsch Deutschlands, ja sogar der Welt, wird in den Mauern der alten Kaiser- und Krönungs­stadt stattfinden. Als 1932 die Hitlerjugend des ganzen Reiches in Potsdam marschierte, zählte man 50 000 Teilnehmer, heute stellt allein das Gebiet Hessen-Nassau 100 000 Mann. Und wie viele muh­ten dabei noch zu Hause bleiben ...

Draußen in den beiden großen Lagern im Huth­und im Ostpark wird für zwei Tage ein frohes, freies Jungensleben herrschen. Die Lagerfeuer wer­den gen Himmel lohen, die Landsknechtstrommeln gerührt werden. Belte deutsche Jungensromanttt und doch mehr! Schon das, was wir bis jetzt von den Vorbereitungen zu dem großen Tage sehen durften, die große AusstellungKampf und Sieg der HI.", die beiden Riefenzeltstädte, die riesige Organisationsarbeit sind ein so

imponierender Beweis nicht nur für das un­bedingte wollen, sondern auch für den tatsäch­lichen Einsatz dieser Fugend für die Neugestal- tung, den Aufbau, die unbedingte Einordnung in den neuen Staat,

daß er von jedem, der guten Willens ist, unbedingt neid- und rückhaltlos anerkannt werden muß.

Noch lange wird das Erlebnis der Frankfurter Tage in den Jungens wachbleiben. Sie alle werden ein neues Stück von jenem Gemeinschaftsgeist aus den Zeltstädten der Hunderttausend mit nach Hause nehmen, der allein Garant des Sieges der national­sozialistischen Idee für alle Zeit sein kann. Nicht nur die Jugend aber geht dieser Tag an! Die Welt wird in jenen Tagen staunend erleben, daß alles Spekulieren auf einen Zusammenbruch des natio­nalsozialistischen Staates ein Streit um des Kaisers Bart ist; daß das System morgen und übermorgen

noch viel fester im Herzen des Volkes verankert sein wird, als es das heute ohnehin schon ist.

100 000 werben In Frankfurt marschieren!

Marschieren in unerhörter Geschlossenheit und Disziplin.

Welch ein Unterschied zu den Jugendtreffen der früheren Zeit. Eine eigene Laaerpolizei der HI. wird für Die Einhaltung der Lagerordnung sor­gen. Oberster Lagergrundsatz aber ist Disziplin und Gehorsam! Streifen werden in der Staat dafür sorgen, daß niemand ohne Urlaubsschein das Lager verläßt. Während draußen vor der Stadt eine Ar­mee kampiert, werden sich die Straßen nur durch ihren reichen Flaggenschmuck vom Alltag unter­scheiden. Der Geist, der Preußen groß gemacht hat, Der Geist der Disziplin und heroischen Pflichterfül- lung ist in der neuen Jugend wieder wach gewor­den. Jeder von diesen 100 000 hat wieder gelernt, eine Aufgabe um ihrer selbst willen zu überneh­men und durchzuführen. Nichts ist das eigene Ich, die Gemeinschaft gilt alles.

Der Begriff der Fahne, der man, hak man einmal den Treueid auf sie geleistet, folgen muh, komme was kommen mag, er ist wieder lebendig geworden.

Das alles sagt uns der Tag der Hunderttausend' Und deshalb wünschen wir allen jenen, die am Samstag nach Frankfurt kommen und allen jenen, die zu ihnen gehören, aber daheim bleiben mußten: Deutsche Jugend, marschiere in den Sieg!

Oie Hitler-Jugend

ehrt ihre toten Kameraden.

Am läge, da die Hitler-Jugend des Gebietes Hessen-Nassau, da 100 000 Hitlerjungen in Frank­furt a. M. au ihrem ersten Gebietstreffen aufmar­schieren, gedenken sie auch ihrer im Dienste gefalle­nen und verunglückten Kameraden. Denn diese wa-

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für das fülfsroerh MuMrund Äind

ren es, die es ermöglichten, daß heute Hundert­tausende marschieren können, in dem Braunhemd, das ihnen heilig war.

Wenn die braunen Kolonnen in Frankfurt mar­schieren, werden überall im Gebiet Hessen-Nassau Ehrenwachen der HI. an den Gräbern der toten Kameraden aufziehen, und somit ein äußeres Zeichen der Verbundenheit mit den jungen Kämpfern, eine Brücke bilden, zum Zeichen dafür, dah ihre Opfer, daß sie selbst unvergessen sind. Ihr Geist aber, der ihnen die Kraft gab, ihr Leben zu opfern, wird die marschierenden 100 000 Kameraden begleiten und seinen sichtbaren Aus­druck finden in der Bereitsachft zum Dienst, in dem Bekenntnis zu Führer und Volk.

Frankfurt a. M. grüßt die Hitlerjugend des Gebiets.

Im Namen der Stadtverwaltung und der gesam­ten Frankfurter Bevölkerung heiße ich hiermit alle Teilnehmer an dem Gebiets-Aufmarsch der Hitler- Jugend am 1. und 2. September 1934, amTag der 100 000", herzlich willkommen.

Seit Wochen sieht Frankfurts Bevölkerung unter dem Eindruck der starken Werbung für dieses Tref­fen den beiden großen Ereignissen des Aufmarsches im Stadion und des Vorbeimarsches an dem Reicys- jugendführer mit größter Erwartung und <5p&$inung entgegen. Unsere Bevölkerung wird die durch die festlich geschmückten Straßen unserer Stadt mar­schierende Hitler-Jugend mit herzlicher Begeisterung begrüßen, denn sie fühlt sich mit ihr aus innerstem Herzen heraus in treuer Freundschaft und Kamerad­schaft verbunden. Durch ihre ausgezeichnete Aus­stellung, b^ren Besuch jedermann nur dringlichst empfohlen 'werden kann, hat unsere Hitler-Jugend ein eindrucksvolles Bild von ihrem Werdegang und hrem Aufbau, ihrem Wollen und Schaffen vermit­telt. Mit Freude und Genugtuung sehen wir dabei, wie sich neue Kräfte in der Jugend unseres Volkes regen und wie sich junger, kraftvoller Gestaltungs­wille im nationalsozialistischen Geiste neue Bahnen sucht und bricht.

Wir grüßen unsere Jugend als unseres Volkes Weiterleben und freuen uns mit ihr über das große Gemeinschaftserlebnis, das sie vomTag' der 100 000" in Frankfurt am Main mit nach Haufe nimmt. Möge unseren Hitler-Jungens als den Trä- Eiern der Zukunft unseres Volkes dieses Gebietstref- en ein kräftiger Ansporn zu weiterer Arbeit an er eigenen geistigen und körperlichen Ertüchtigung und zur bedingungslosen und treuen Hingabe an die Volksgemeinschaft sein und bleiben.

Heil Hitler!

Gez.: Dr. Krebs, Oberbürgermeister und Preußischer Staatsrat.

Gebietspresse- und Propagandaleiter w. Richter spricht im Rundfunk.

Die HJ.-Pressestelle teilt mit: Wir schalten ein: Freitag, den 31. August, 18 bis 18.30 Uhr, Reichs­sender Frankfurt, Gebietspresse- und Propaganda­leiter W. Richter,Tag der 100 000".

Gruppenführer Prinz August Wilhelm auf der Hitlerjugend-Ausstellung.

Gestern zwischen 11.30 und 12.30 Uhr besuchte Gruppenführer Prinz August Wilhelm von Preußen die AusstellungKampf und Sieg der HI." auf dem Frankfurter Festhallengelände. Er wurde von einem Hitler-Jungen durch die Ausstellung geführt und äußerte sich über seine Eindrücke von der Schau sehr lobenswert.

Englische Städtebauer in Frankfurt.

LPD. Frankfurt a. M., 30. Aug. Vor eini­gen Tagen weilte eine Kommission eng­lischer Städtebauer unter Führung des Direktors des Königlich Schottischen Gesundheits­amtes, John. E. H i g h t o n, in Frankfurt. Die Herren, die bereits Rotterdam, Hamburg, Berlin und Wien besucht hatten, besichtigten hier die ver­schiedenen Stadtrandsiedlungen. Besonderes Inter­esse erregten die Einfamilienhäuser der Siedlung südlich von Goldstein, die ihnen von Stadtrat Niemeyer als vorbildlich gezeigt wurden.

Schwere Gewitter über dem Ried und über Darmstadt.

LPD. Darmstadt, 30. Aug. lieber dem Ried und über Darmstadt gingen heute nachmittag iwei schwere Gewitter mit Hagel­ch lag nieder. Bereits in der Mittagsstunde setzte wolkenbruchartiger Regen ein, der die Keller in den tiefergelegenen Straßen teilweise überflutete. Am Nachmittag gab es dann einen zehn Minuten lang dauernden Hagelschlag mit beinahe taubeneigroßen Hagelkörnern. Auf den Gemüsefeldern wurde an einigen Stellen erheblicher Schaden angevichtet.