Nr. 124 Drittes Blatt Giehener Anzeiger (General-Anzeiger für Vberhesien) Donnerstag, 31.MI M4
Aus der Provinzialhauptstadt.
3u Hilfe, es sticht...
Durch den milden Winter sind besonders viel fliegende Plagegeister am Leben geblieben, und in diesen Wochen mimmelt es nur so von Mücken und Fliegen. Ueberall, wo stehende Tümpel, Wassertonnen und Dungstoffe der Brut ein sicheres Aufkommen ermöglichen, entwickelt sich die unangenehme Gesellschaft zu großen Mengen. Jeder Haus- und Gartenbesitzer wird natürlich bemüht sein, einen Feldzug zur Vernichtung des Ungeziefers ins Werk zu setzen: es kommt nur darauf an, daß man die einzelnen Arten unterscheidet und sie entsprechend bekämpft.
Am meisten werden wir wohl von der Stechmücke geplagt. Wenn auch die Wissenschaftler behaupten, der außerordentlich tiefe Grundwasserstand in diesem Jahr nehme einer übernormalen Entwicklung der Mückenbrut jede Voraussetzung, so wird doch der Siedler noch unzufrieden genug sein. Die Eier der Mücke werden mit Vorliebe in Regenwassertonnen und Jauchefässer abgelegt. Nach zwei bis drei Tagen schon schwimmen die Stechmückenlarven herum. Zum Atemholen stecken sie ein langes Atem- rohr an die Oberfläche des Wassers. Am besten fängt man die Vernichtung schon bei der jungen Brut an. Man legt nach Möglichkeit die Tümpel trocken und entfernt alle entbehrlichen Wasseransammlungen. Findet man in einzelnen Behältern bereits Mückenlarven vor, dann übergießt man die Oberfläche des Wassers mit einer dünnen Oel- oder Petroleumschicht (auf 10 Quadratmeter Wasserfläche etwa X/ Liter Petroleum) und führt dadurch den Erstickungstod der Larven herbei. In Tümpeln und Seen helfen die Enten, fast alle Fische und eine Reihe von Singvögeln bei der Vernichtung. Außerdem sind die Fledermäuse, Kröten und Frösche eifrig aus der Jagd nach der Mückenbrut.
Der Vernichtungsfeldzug richtet sich außer gegen die Mücke — auch die Fiebermücke ist bei uns heimisch — gegen die Fliege, und zwar speziell gegen die Stechfliege, die zwar erst im Spätsommer und Herbst den Menschen lästig wird, aber doch nicht früh genug bekämpft werden kann. Denn sie sowohl wie ihre Verwandle, die Stubenfliege, können als Krankheitsüberträger sehr viel Schaden an- richten. Man desinfiziert mit Chlorkalk oder Saprol- löiung ständig die Brutorte der Fliegen, also Abfallhaufen, Düngerstätten usw. Im Hause selbst tun die bekannten Fliegenfänger gute Dienste. Treten aber in bestimmten Räumen, in Stall- oder Küchenräumen die Plagegeister besonders zahlreich auf, dann versuche man es einmal mit einem Staubpräparat. Zu Tausenden werden dann die Fliegen zur Erde fallen, aber da sie nur betäubt sind, muß man sie sofort zusammenkehren und verbrennen.
Schädlicher noch als die Mücke und Fliege ist die Bremse, die Tieren und Menschen außerordentlich lästig werden kann. Vor allem Rinder und Pferde leiden unter diesem argen Blutsauger. Schlimm ist es, daß man sie kaum bekämpfen kann. Es bleibt nur übrig, den geplagten Tieren bei der Abwehr der Bremsen behilflich zu sein und sie vielleicht im Hochsommer mit einem stark riechenden Präparat, dem Bremsenöl, einzureiben.
M tbilfe für die Arbeitsbeschaffung.
Die neue Arbeitsbeschaffungslotterie.
Das Begreifen der grundlegenden Wichtigkeit der Arbeitsbeschaffung vertieft sich immer mehr und mehr in den Seelen unserer Volksgenossen. Das ehrliche sozialistische Denken hat sich zum Wollen gewandelt und dieses Wollen setzt sich Tag für Tag zur Tat um.
Jedem ist natürlich nicht die Möglichkeit gegeben, eine große Tat auf dem Gebiet der Arbeitsbeschaffung zu vollbringen. Aber jeder hat die Gelegenheit, durch seine persönliche Mithilfe das begonnene Werk erfolgreich zu beenden.
Die 111. große Arbeitsbeschaffungs- Lotterie soll auch in diesem Jahre wieder Mil- lionen für die Arbeitsbeschaffung zur Verfügung stellen. Sie will nicht nur jedem Deutschen einen Fingerzeig geben, wie jeder als Mithelfer am Staatsaufbau helfen kann, sondern sie hat, um allen gerecht zu werden, ihren Gewinnplan vollständig umgeftaltet. Sie hat in sozialster Weise den allzuhohen Hauptgewinn in eine große Anzahl mittlerer, recht beträchtlicher Gewinne aufgeteilt.
Darum beeile sich jeder, das neue braune Los zu kaufen. Nicht jeder kann die große Tat leisten, aber jeder soll sagen können: „Ich habe auch rnit- gel^olfen!"
Katholiken in den hessischen Staatsund Semeindebetrieben am Ironleich- namstag vom Dienst befreit
In Ergänzung der gestrigen Meldung teilt das Staatspresseamt mit, daß die katholischen Beamten, Angestellten und Arbeiter in Staats- und Gemeindebetrieben am Fronleichnamstag vom Dien st befreit sind.
Ans pmteiamtlichenBekanntmachungen
Das Amt für Beamte, das Amt für Erzieher und der NSLB., die NS.-Hago Gießen und Kreis Gießen, die NSBO sowie die Deutsche Arbeitsfront fordern ihre Mitglieder auf, an der am kommenden Sonntag, 3. Juni, in der Volkshalle, 14 Uhr, ftattfinbenben großen Kundgebung teilzunehmen, in der Gaupropagandaleiter Müller- Scheld sprechen wird. Die Mitglieder des Amtes für Beamte treten um 13.50 Uhr am Brunnen auf dem Volkshallenplatz, die Mitglieder bej» Arntes für Erzieher und des NSLB. treffen sich zum gleichen Zeitpunkt vor dem Unioerfitätssportplatz. Die Um- oerfität tritt um 13.15 Uhr ebenfalls vor dem Uni- versitäts portplatz an. Die Mitglieder der NS-Hago finden sich um 13.45 Uhr vor der Liebigshohe ein. NSBO und Arbeitsfront treten vor ihren Betrieben an und marschieren geschlossen mit Fahnen zur Volkshalle.
NSDAP., Amt für Volkswohlfahrt,
kreisamtsleitung Gießen.
An die Ortsgruppen-, Stützpunkt-, Zellen- und Blockamtswalter der NS.-Dolkswohlfahrt.
Zu der am kommenden Sonntag, 3. Juni, 14 Uhr, in der Volkshalle zu Gießen stattfindenden Kundgebung haben sämtliche Amtsleiter und Amtswalter der nachstehend aufgeführten Ortsgruppen und Stützpunkte zu erscheinen: Annerod, Bersrod, Heuchelheim, Klein-Linden, Großen-Linden, Lollar, Lang-Göns, Lich, Steinbach, Großen-Buseck, Wieseck, Watzenborn-Steinberg und Mainzlar. Stärkemel
dung der einzelnen Ortsgruppen und Stützpunkte ist vor Beginn der Kundgebung, und zwar um 13.30 Uhr, dem Kreisamtsleiter persönlich vor der Volkshalle zu erstatten. Das Erscheinen sämtlicher Amtsleiter der genannten Ortsgruppen wird zur Pflicht gemacht.
Für die Einrichtung der Kreisamtsleitung bzw. der dort bestehenden Abteilungen, wie „Mutter und Kind", Schwesternschaft usw., benötigen wir dringend verschiedene gut erhaltene Bürymöbel. Spender, welche solche zur Verfügung stellen können, werden gebeten, dies an die Kreisamtsleitung der NSV., Amtsgericht, Zimmer 202, mitzuteilen.
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Außerdem werden die Ortsgruppen- und Stützpunktamtsleiter ersucht, die Sammellisten für die Haussammlung der Neichs-Lustfahrtwerbewoche, sowie sonstige eilige Sachen abholen zu lassen und zwar im Laufe des heutigen Tages.
Heil Hitler!
Gez. Kloß, Kreisamtsleiter der NSV.
F. d. R.: gez. M o h a u p t, Kreisgeschäftsführer der NSV.
NSV., Ortsgruppe Giehen-Ost.
Am Montag, 4. Juni sammeln Mitglieder der NS.-Frauenschaft Lebensrnittel in Pfundpäckchen. Diese Sammlung erfolgt in Zukunft nur noch einmal monatlich in den ersten Tagen des Monats, damit niemand die Sammlerinnen leer weggehen lassen muß. Es wird gebeten, die Spenden zum Abholen bereitzuhalten und den Inhalt der Päckchen durch Aufschrift kenntlich zu machen.
Die Sammlerinnen können am Freitag von 18 bis 19 Uhr und Samstag von 14 bis 15 Uhr ihre Sammellisten und Ausweise auf der Geschäftsstelle, Kaiserallee 52, in Empfang nehmen.
Kreisbetnebszelkenabteiluna ließen.
Am Samstag, 2. Juni, abends 8 Uhr pünktlich, findet im Hause der Deutschen Arbeitsfront, Gießen, Schanzenstraße 18, di> llebergabe der Zeugnisse von dem Schulungslehrgang der NSBO.-Amtswalter durch den Gaubetriebszellen-Schulungsleiter Pg. Demmer persönlich statt. Es,wird hiermit sämtlichen Amtswaltern der NSBO. im Kreise Gießen zur Pflicht gemacht, an diesem Abend zu erscheinen.
Heil Hitler!
Gez. Hahn, Kreisbetriebs,zellen-Schulungsleiter. NG.-Gemeinscbast,,Krast durch Freude"
Vurgenrundfahrt am 10. Juni 1934.
Die NS.-Gemeinschaft „Kraft durch Freude" veranstaltet am 10. Juni 1934 wieder eine Burgenrundfahrt über Hohensolms, Greifenstein (mit Besichtigung der Ruine und der schönen Kirche) nach Braunfels (hier Besichtigung des Schlosses). In Braunfels einfaches, aber gutes und reichliches Mittagessen in der Gastwirtschaft Cornelius.
Mindestteilnehmerzahl 36 bzw. 72 Personen. Gesamtpreis einschl. Mittagessen in Braunfels 3 Mk. Anmeldungen bis spätestens 3. Juni an die Geschäftsstelle der NS.-Organisation „Kraft durch Freude", Gießen, Schanzenstraße 18.
Hitler Lugend, Bann 116 Gießen.
Asterweg, Jugendherberge.
Sprechstunden der Abteilung III Sozial-Amt. Abteilungsleiter Heinz Becker. Montags, Mittwochs und Freitags von 20 bis 21 Uhr für Jugendpflege, Fürsorge, Gesundheitsführung, Berufsfragen, Rechtsreferent Gerichtsreferendar Ludwig Heid. Dienstags und Freitags von 17 bis 18 Uhr Auskunft in allen Jugendrechtsfragen.
Heil Hitler!
Der Führer des Bannes 116. gez. Häuser.
Hessische Missions-Konferenz in Gießen
Im überfüllten Johannessaal eröffnete nach zwei Strophen des Liedes „Wach auf, du Geist der ersten
Zeugen" der Vorsitzende, Studienrat K n ö p p (Darmstadt) mit einer Ansprache über den Lehrtext des Tages: Dffb. 3, 2: „Werde wacker und stärke das andre, was sterben will", die Hessische Missionskonferenz. Darauf hielt Oberkirchenrat Zentgraf (Mainz) einen Vortrag: „Warneck, der Erzieher der Kirche zur Mission". Seine Erziehungsarbeit beruht, so führte der Redner u. a. aus, auf seinem Selbft- erzogensein. Die erste Voraussetzung für die Erziehung der Einzelgemeinde zur Mistionsgemeinde ist die Erziehung des Pfarrers zum Missionsmann. Die Liebe zu Jesus ist die Seele der Missionsarbeit. Der Mangel an Missionssinn in vielen Gemeinden Hessens ist eine ernste "Frage an die Pfarrer. Missionsleben in der Gemeinde ist Leben um Gott. Warneck bekämpfte mit Erbitterung den Vorwurf, die Missionsfreunde vernachlässigten die Not des eigenen Volkes. Der Missionswille gründet auf Kirche und Gemeinde. Die Mssion leidet keine Kirchturmspolitik. Warneck war Volksmissionar im eminentesten Sinne. Er wollte Milsionsbeter, Hilfsprediger für die Mission und erst in dritter Linie Missionsgeber sein. Er lehrte die Mission kennen als die Großmacht in Knechtsgestalt. Warneck. im 100. Jahr seit seiner Geburt, redete in dem inhaltreichen Vortrag gewaltig. Mit dem Lied „Ach bleib bei uns Herr Jesu Christ" schloß der schöne Auftakt der Missionskonferenz.
lieber den weiteren Verlauf der Konferenz berichten wir noch.
feierliche Einführung des hessischen Pröpste.
Die Einführung der Pröpste der Propsteien Oberhessen, Starkenburg und Rheinhessen findet am Mittwoch, 6. Juni 1934, 11 Uhr, in der Stadtkirche zu D a r m st a d t statt. Die Einführung der Pröpste der Propsteien Nassau und Frankfurt am Main wird bereits am Sonntag, 3. Juni 1934, 17 Uhr, in der Katharinenkirche zu Frankfurt am Main vor sich gehen.
Zweites Militärkonzert auf der Bergschenke.
Das gestrige zweite Militärkonzert auf der Berg- schenke, ausgeführt vom Musikkorps unseres Regiments, war wiederum ein voller Erfolg. Ein reichhaltiges und trotz seiner Vielseitigkeit vorzügliches und ausgewähltes Programm ließ schon von vornherein erkennen, daß den Zuhörern ein besonderer Kunstgenuß bevorstand. Unter der sicheren und exakten Stabführung von Obermusikmeister Krauße wurde das Programm mit einem Marsch von Blon eröffnet, dem die „Dramatische Ouvertüre" des gleichen Komponisten folgte. Die schon bei früheren Darbietungen hinreichend erwiesene Qualität des Orchesters kam auch bei diesen Darbietungen wieder zur vollen Geltung. In vollkommener Reinheit und Ausgeglichenheit des Klangkörpers folgte die „Nordische Fantasie" von Hoch mit einem Solo für Trompete. Die schwierige Partie der Trompete wurde von dem Solisten (Herr Kleiner t) virtuos wiedergegeben, der dafür bei den Zuhörern reichen Beifall fand. Mit der vorzüglichen Darbietung von Szenen aus der Oper „Tiefland" von d'Albert wurde der erste Teil beschlossen.
Der 2. Teil des Programms brachte durchweg Darbietungen volkstümlichen Charakters. Zu erwähnen seien hiervon besonders die Schwäbische Rhapsodie Nr. 4 „Hie gut Württemberg allewege" von Kaempfert und „Berühmte Arie" von E. Paudert mit einem Solo für Posaune. Mit der ausgezeichneten Interpretierung dieser Stücke errang sich das Orchester und insbesondere der Solist (Herr Scheer), der sein Instrument meisterhaft beherrscht, starken Beifall. Mit der Ouvertüre „Pique Dame" von Suppe wurde der dritte Teil des Konzertprogramms eingeleitet. Dieser äußerst wirkungsvollen Darbietung schloß sich ein Charakterstück von Brase „Nordische Hochzeit" an Die folgenden zwei Märsche für Fanfarentrompeten und Kesselpauken „Bayerischer Defiliermarsch" von Scherzer und „Barbarossas Erwachen" von Roland nahmen wohl das Hauptinteresse der Zuhörerschaft in Anspruch. Die schneidigen und sehr beliebten Märsche, bei denen der machtvolle Klangkörper des Orchesters zur vollen Geltung kam, riefen bei den
Zuhörern wachsende Begeisterung hervor. Eben- alls großen Anklang fand ein Marsch-Potpourri aus beliebten Soldatenliedern "Soldatenliebe—Soldatenleben" von R. Roland, mit dem das Programm beschlossen wurde.
Hermann Elle 80 Lahre alt.
Am heutigen 31. Mai vollendet ein früherer langjähriger Mitarbeiter des Gießener Anzeigers und der Brühlschen Universitäts-, Buch- und Steindruckerei, Herr Hermann Elle, in körperlicher unh geistiger Frische sein 80. Lebensjahr. Der alte Herr
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hat während 55 Jahren seine Kraft in den Dienst des Anzeigers und der Druckerei gestellt. Wie in jungen Jahren, so war Hermann Elle bis in sein hohes Alter hinein ein rastlos schassender Arbeitskamerad, der stets seine ganze Kraft und seine unermüdliche Freude an der Arbeit dem Hause seiner Tätigkeit zugute kommen ließ. Ende März 1932, nachdem er seine Lebensgefährtin ein Jahr vor der goldenen Hochzeit begraben mußte, zog er sich von der langjährigen Stätte seines Wirkens zurück in den wohlverdienten Ruhestand. Seitdem lebt er in Dresden in der Familie seiner Tochter^ aber auch von dort hält er die Verbindung mit seinen früheren Arbeitskameraden in Gießen ununterbrochen aufrecht. Noch gar manchmal kommt er in Briefen mit humorvollen Betrachtungen lokalgeschichtlicher Art in Poesie und Prosa auf irgendeine denkwürdige Gießener Begebenheit zu sprechen, ober er stellt uns den reichen Schatz seiner Kenntnisse von Gießen und Umgebung zur Verfügung. Wie er in früheren Jahren, namentlich vor dem Kriege, tzurch viele Berichte und Lokalgedichte heiteren Inhalts immer inniger mit Gießen und seiner Bevölkerung verwuchs und sich dadurch einen großen Freundesund Bekanntenkreis schuf, so zeigt er auch heute noch sein lebhaftes Interesse am Gießener Anzeiger in Zuschriften an uns. Zugleich gibt er damit aber auch seine starke innere Verbundenheit mit Gießen zu erkennen, das ihm dem geborenen Thüringer, in der jahrzehntelangen Zeit seines hiesigen Wirkens zur zweiten Heimat wurde.
Allen, die Hermann Elle als Arbeitskameraden und als Menschen kennenlernten, bleibt er trotz der heute räumlichen Entfernung stets in bester Erinnerung, und daß auch er selbst sich mit dem Gießener Anzeiger und seinen früheren Arbeitskameraden innig verbunden fühlt, zeigt das vorstehende Bild des Jubilars beim Studium feiner ihm liebgewordenen Heimatzeitung. Mit unseren herzlichen Glückwünschen an den langjährigen Kameraden und Mithelfer am gemeinsamen Werk verbinden wir die Hoffnung, daß ihm noch manches Jahr eines schönen Lebensabends beschieden sein möchte.
Bildbericht aus dem Zirkus Busch.
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Links oben: Vor dem Haupteingang zum Zirkus auf dem Platz vor dec Volkshalle. Rechts: Die prächtigen Königstiger zeigen ihre Kunst. Links unten: Blick in die Manege während der Aufführung der Pantomime „Die Rache des Kalifen!"
Familienzuwachs im Exotenstall des Zirkus Busch! Das Pressebureau des Zirkus I. Busch teilt mit: Einen erfreulichen Zuwachs hat in diesen Tagen die Menagerie des Zirkus I. Busch zu verzeichnen gehabt. Zwei Kamele haben Junge geworfen. Zartwollig und sanft stehen die Tierchen da und lassen sich bestaunen und streicheln. Der Fall, daß Kamele auf der Reise geboren werden, ist überaus selten. Besonders die Jugend wird sich für diesen Zuwachs sehr interessieren.


