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Wichtige baugesetzliche Neuregelung

Keine Lleberstürzuncr im Obstverkauf. Politiker und Genossenschaftsgründer Franz -er-1 schussel au'

Sanbe-bau.r^aft «eilt NL Ä- Äar 5

,n«rnÄl flÄSfaJ*'ttta« Ä« in Kulm (W-stpr°°n) geboren (1914 bei totms zeigen, M

ka nerPauff gefallen). 1914 (bis 30. August): Schlacht bei ä St. Quentin. 1916: Hindenburg wird Chef des

berufsfremder Geschäftemacher, die dem Grabmal- Gewerbe durch unlauteres Geschäftsgebaren schweren

obachtung der gegebenen Ausführungsbestimmun­gen für eine sorgfältige Vorbereitung, Durchsicht rung und Ueberwachung der Zählung an den ein­zelnen Orten, sowie für die Zuverlässigkeit der ört­lichen Zählergebnisse Sorge tragen. An die einzel­nen Landwirte ergeht die Bitte, daß sie im Interesse der Allgemeinheit und der Landwirtschaft selbst ihre Angaben bereitwillig und gewissenhaft machen. Hier­bei ist es wichtig, daß die Angaben der einzelnen Besitzer auch den Finanzbehörden gegenüber unter dem Schutz des Amtsgeheimnisses stehen.

Daten für Mittwoch, 29. August.

1523: Ulrich von Hutten auf der Insel Ufenau im Züricher See gestorben (geboren 1488). 1756: Beginn des Siebenjährigen Krieges. 1808: Der

Treue um Treue! Auch du besuchst den Tag der hunderttausend- am 1. und 2. September in Frankfurt am INaln.

Der Jungborn der Bewegung Die Erben des Reiches Die Vollender der Revolution am 1./2. September in Frankfurt am Main.

Am 1./2. September trifft man sich in Frankfurt am Main beim Gebietsaufmarsch der -J.l

geschlagen, daß der bedauernswerte Mann chwere Darmverletzungen erlitt und so- ort in die Chirurgische Klinik nach Gießen gebracht werden mußte. Der Verunglückte liegt in bedenk- licheM Zustande darnieder.

Kreis Schotten.

-r- Schotten, 27. Aug. Trotz der fühlbaren Futtermittelknappheit ist man in bäuer­lichen Kreisen des festen Willens, den vorhandenen Viehbestand über den Winter zu er­halten. Angebote bzw. Verkauf von Zuchtvieh aus den an Vieh reichen Dörfern des Vogelsbergs liegen kaum vor, so daß ein Absinken der Preise vermieden wird. Der gute Ausfall der Getreide-

Tagung der oberhessischen Steinmetz und Vildhauermeister.

.»erben gerne beratend Mitwirken.

R. V. H. Pflege der Hauskatze. Drei Mahl­zeiten am Tag soll jede Katze haben, auch da, wo viele Mäuse sind. Niemals denke man, die Katze könne von Mäusen satt werden. Auch von Milch kann die Katze nicht satt werden, es ist Flüssigkeit, jeder Vierfüßler und Warmblüter braucht feste Nahrung. Teigwaren und Degetabilien frißt nicht jede Katze, Pansen (Kaldaunen), die durch den Fleischwolf gingen, sind ein vorzügliches Katzen­futter. Eine Lagerstätte an warmem Platz ist eine selbstverständliche Sache, ebenfalls in stets erreich­barer Nähe, ferner Katzen-Klosett-Einrichtung (Sieb-

Sie müssen sich nach Stellung, Größe und Umriß, nach Bauart und Baustoff, nach Maßstab, Form und Farbgebung in der Dachgestaltung und in der Behandlung der Wandflächen dem vorhandenen, ober nach örtlichen Vorschriften geplanten Straßen- unb Platzbilb, wie überhaupt ihrer Umgebung, so­wie bem Ortsbilb gut einfügen. Die Baugenehmi-

ist zu unterlassen. Bei einer zweckmäßigen Behand­lung der Hauskatze wird man viel Freude an der Hauskatze erleben. Das Sprichwort sagt:Wie die Hausfrau, so die Katze".

Oberheffen.

Lanvkrcis (Rieften.

* Lang-Göns, 28. Aug. Der 25jährige Ar­beiter Albert Becker aus Krofdorf, der am Montag hier an der Dreschmaschine verunglückte, hat, rote die Untersuchung ergab, einige Riv- venbrüche erlitten. Eine Rippe ist in oic Lunge eingedrungen. Der bedauerns­werte junge Mann liegt sehr schwer darnieder.

* Bellersheim, 28. August. Am Sonntag wurde hier die 6jährige Elfriede Diehl überfahren. Das Kino wollte einem Kraft­wagen ausweichen, geriet dabei aber gegen einen zweiten Kraftwagen, der im gleichen Augenblick die Straße passierte. Das bedauernswerte Mädchen erlitt einen Schienbeinbruch und mußte in das Krankenhaus nach Lich gebracht werden.

5 Steinbach, 28. Aug. Der Gottesdienst zur Eröffnung der Konfirmanden st unde fand am Sonntag vor acht Tagen statt. In A l - bad) wurden sechs Kinder, fünf Jungen und ein Mädchen, ausgenommen. In Steinbach sind es neun Jungen und zehn Mädchen; dazu kommt noch ein Ferienkind aus Hagen, das einstweilen am hiesigen Konfirmandenunterricht teilnimmt.

* Ettingshausen, 29. Aug. Am kommenden Sonntag findet die Fahnenweihe der Orts­gruppe der NSDAP, statt. Zu der um 15 Uhr beginnenden Feier wird auch Ministerialrat Rings hausen erwartet.

* Londorf, 28. Aug. Die Frau des hiesigen Friseurs L i ch kam dieser Tage so unglücklich zu Fall, daß sie eine schwere Oberarm- und Schulterverletzung erlitt. Die Verunglückte wurde in die Chirurgische Klinik nach Gießen ge- bracht.

Kreis Büdingen.

* Geiß -Nidda, 28. Aug. Hier wurde der 34 Jahre alte Fuhrmann Josef Beul von hier von einem ausschlagenden Pferde so heftig mit beiden Hufen gegen den Unterleib

if flacher Schüssel) mit Torfmull und Frisches Wasser muß für die Katze stets erreichbar sein. Wenn sich bei einer Katze Flöhe zeigen sollten, so ist sie mit Dalmatin (starkem Insektenpulver) einzustreuen, alsdann auf einen großen Bogen Papier zu setzen, zu kämmen und das Papier mit den betäubten Flöhen sogleich zu verbrennen. Baden oder Waschen von Hauskatzen

Personen, die die Abhaltung von Ausstellungen mit Erzeugnissen des Obst-, Gemüse- und Gartenbaues und verwandter Zweige im Laufe des Herbstes planen, hiermit auf, auf dem Wege über die zu­ständigen Obst- und Gartenbauinspektionen bzw. Fachbeamten für Obstbau einen Antrag auf Ge­nehmigung einzureichen. Die genannten Stellen werden ------ -

Geiste beseelte Versammlung mit einem dreifachen Sieg-Heil" auf den Führer schließen.

Lossprechung der Lehrlinge.

Arn Nachmittag fand die feierliche Lossprechung der neun Lehrlinge statt. Obermeister Schrader begrüßte die Loszusprechenden, sowie deren An­gehörige, die in großer Zahl erschienenen Gesellen, sowie Pg. Stühle r als den Vertreter der Hand­werkskammer. Dann gedachte der Obermeister in einem Nachruf der Verdienste, die sich der ver­ewigte Ehrenmeister des deutschen Handwerks, Reichspräsident und Generalfeldmarschall von Hindenburg für das gesamte deutsche Volk und in Sonderheit für das deutsche Handwerk erworben hat. Anschließend begann die Lossprechung. Der Obermeister hob hervor, daß für die jetzt in den Gefellenstand eintretenden Junggesellen ein neuer Lebensabschnitt beginne und daß dieser junge Nachwuchs berufen fei, für den durch die Jahre der Mißwirtschaft vernichteten, einst so hochgeach­teten Steinmetzberuf den Grundstein zu bilden. Nachdem die jungen Leute ein Treugelöbnis zum Deutschtum und zum deutschen Handwerk abgelegt hatten, wurden sie als Lehrlinge losgesprochen und in den Gesellenstand eingeführt.

Der Altgeselle Georg Kraft nahm dann mit kurzen Worten die Junggesellen in den Gesellen­stand auf.

Obermeister Schrader überreichte jedem mit sonderen Geleitworten den Gesellenbrief und schloß diesen Akt mit den Worten:Seid immer einge­denkt dessen, daß Ihr Deutsche seid!"

Der Landesführer Bildhauermeister Speck- Hardt- Jugenheim gab den jungen Gesellen ernste Ermahnungen und hob hervor, daß nur der zum Ziele kommen könne, der sein ganzes Tun in natio­nalsozialistischem Geiste halte und niemals Treue und Glauben verliere. Nur wer Charakter besitze, könne später Meister und Erzieher werden.

Der Führer der Handwerkskammer-Nebenstelle Gießen, Pg. S t ü h l e r, wies in fesselnden Wor­ten auf die Verbundenheit des Handwerks mit dem nationalsozialistischen Staat hin und forderte die Junggesellen auf, stets bestrebt zu sein, ihr Kön­nen zu vervollständigen und einmal tüchtige Hand­werksmeister zu werden. Alsdann wurde in Ge­schlossenheit die Rede unseres Führers bei der Saarkundgebung gehört.

Weiss mit und erfreute durch zwei schone Chöre. Nachdem alle zum Abmarsch wioder zusammenoe- treten waren, schloß Kirchenvorsteher Horst die Feier mit einem herzlichen Dankeswort, das in ein freudig auf genommenes Sie-g-Heil auf den Führer ausmündete, worauf der erste Vers des Deutschland­liedes und des Horst-Wessel-Liedes gesungen mür­ben. Es war für alle ein schöner Nachmittag echter Gemeinschaft, der nicht nur äußerlich unter der Losung des genannten Lutherwortes stand:Seid fröhlich, denn ihr habt große Güter!" Das sah man auch den fröhlichen Gesichtern in dem großen Zug an, der nun wieder unter Voranmarsch der Musik zur Stadt heimzog.

Hauptwanderung des DHE.

Diesmal war, wie uns verspätet berichtet wird, Kassel bas Ziel bes D-C.-Zweigvereins Gießen auf ber diesjährigen zweitägigen Hauptwanberung.

Mit dem Frühzug verließen wir unser schönes Heimatstädtchen. Die Beteiligung an der Wande­rung war gut. Vorbei an dem herrlichen Marburg, der alten Römerfiedlung Cölbe, dem Kirchhainer Becken, durch den endlosen Allendörfer Forst eilte der Zug nach Kassel. Hier empfingen uns Kasseler Wanderfreunde bes VHC., unb gemeinsam begann die Fahrt nach Mönchshof. Hier entstiegen wir dem * g begann zunächst nach dem Wilhelmstal. Dieses Schloß,

Reichsbsauftragten für die Regelung des Absatzes ** Ausfallende Sprechstunden des von Gartenbauerzeugnissen wurde als angemessener Staatsministers. Das Staatspresseamt teilt Preis für Fallobst K 2,75 bis 3,25 RM. je 50 kg mit: Die Sprechstunden des Herrn Staatsministers festgesetzt. Früchte unter 5 mm Durchmesser sollen fallen am Samstag, 1. September, aus.

dabei aussortiert werden. Hieraus kann man schon * Finanzamtspersonalie. Regierungs­ohne weiteres folgern, daß Schüttelobst für Kelter- rat Hermann Sehrt wurde zum Dberregierungs- zwecke um 20 bis 25 v. H. höher liegen darf, unb I rat unb Vorsteher bes Finanzamts Friebberg er- daß sortiertes Wirtschafte bzw. Tafelobst für Roh-1 nannt.

genufj im Preise wesentlich höher stehen darf und ** Zurückgenommener Auftrag. Wie muß. Statt den Verkauf zu überstürzen, empfiehlt das Personalamt des hessischen Staatsministers be- es sich, alles geeignete Obst, sowohl Aepfel wie auch kanntaibt, wurde der am 23. August 1934 dem Dirnen nach der erfolgten Obsternte auf Rasen- Professor Dr. S ch m i e d - K o w a r z i k mit Wir­schen ober auf dichten Strohdecken aufzuschichten, fung vom 1. April 1934 erteilte Auftrag zur 23er» gana im Freien, damit das Obst nachreifen und sehung einer ordentlichen Professur an der Hoch- garbe erhalten kann. schule für Lehrerbildung zu Friedberg mit Wirkung

Schweinezäh.unc, in Hessen-Nassau, p "PPffePp8n8 an Die Landesbauernschaft Hessen-Nassau teilt mit: säumige Zahler veröffentlicht die Stadtkasse Auf Anordnung des Reichsministers für Ernäh- ! lm heutigen Anzeigenteil. Es fei besonders darauf rung und Landwirtschaft findet am 4. Septem- hingewiesen.

ber im ganzen Reichsgebiet eine Schweinezählung ** Zur Veranstaltung von Ob staus- ftatt. Gleichzeitig werden die in den Monaten Juni, st e l l u n g e n und O b st s ch a u e n. Die Landes- Juli und August 1934 geborenen Kälber gezählt, bauernschaft Hessen-Nassau fordert alle Stellen und Im Interesse einer reibungslosen Durchführung ber r Zählung ist es notroenbig, baß bie maßgeblichen Stellen schon jetzt ber fommenben Erhebung ihre Aufmarksamkeit zuwenben unb unter genauer Be-

Das Staatspresseamt teilt mit: Unterm 30. 5uli 1934 ist von dem Herrn Staatsminister eine Ge­setzesänderung des Artikels 59 der 21II ge­meinen 23auorbnung über bie äußere Gestal- tung unb bas Aussehen ber Gebäude und sonsti­ger baulicher Anlagen erlassen und nach Zustim­mung der Reichsregierung von bem Herrn Reichs­statthalter verkünbet worben.

In bieser Neufassung bes Artikels 59 ber Allge­meinen Bauorbnung unb ber zugehörigen vom Hessischen Staatsminister erlassenen Derorbnung wirb bestimmt, baß

alle Gebäude unb sonstige Bauten, namentlich soweit sie von öffentlichen Verkehrswegen aus gesehen werden, so zu gestalten sind, baß sie mit Rücksicht auf den baulichen Zweck ein gefäl­liges Aeußeres erhalten.

ernte und insbesondere das Vorhandensein ge« nügender Strohmengen werden, so hofft man, das Durchhalten der Viehbestände erleichtern.

ch R a i n r o d , 28. Aug. Heute morgen ereignete sich hier am Bahnübergang in der Nähe der Halte­stelle ein Unfall. Der Karusselbesitzer Heck von Schotten ließ seine Wagen mit Hilfe eines Last- fraftroagens nach Schotten bringen. Er selbst stand auf dem hinteren Wagen, wurde durch einen hef­tigen Stoß bei dem Fahren über die Bahnschienen vom Wagen geschleudert und kam unter die Hinterräder des Wagens zu lieaen. Der bedauernswerte Mann wurde ein Stück mitge­schleift, dann gingen ihm die Räder überden Oberkörper. An einer Hand erlitt der be­dauernswerte Mann schwere Fleischverletzungen, außerdem klagte er über Schmerzen im Rücken. Mit dem Sanitätsauto von Schotten wurde er in das Krankenhaus nach Schotten gebracht.

* Volkartshain, 28. Aug. Die sechsjährige Elfriede Kneipp von hier kam unglücklich zu Fall und zog sich eine schwere Schädelver­letzung zu. Das bedauernswerte Kind mußte der Chirurgischen Klinik in Gießen zugeführt werden.

Kreis Alsfeld.

N. Lehnheim, 27. August. Am Sonntagnach­mittag fand hier ein Fest ber landeskirch- ichen Gemeinschaft, Pilgermifsion Chrifchona statt. Die Feier nahm bei herrlichem Wetter und reger Beteiligung einen würdigen Verlauf. Es sprachen u. a. Prediger Peters und - ärdle (Flensungen) und Prediger Pfeiffer (Grünberg). Verschönt war die Veranstaltung durch Dorttäge bes Posaunenchors Leihgestern, eines gemischten Chores sowie bes Gitarrenchores Flensungen.

< Merlau, 28. Aug. Gestern abenb fanb die Monatsversammlung des Stützpunktes Mer­lau ber NSDAP, statt. Nachdem ein Hitler- junge, der zur politischen Leitung gehört, sie eröff­net hatte, wurde der erste Vers des Deutschland­liedes gesungen. Stützpunktleiter Münch gab be­kannt, daß der Schulungsvortrag wegen Erkran­kung des Referenten ausfallen müßte. Als Ersatz wurde eine volkswirtschaftliche Abhandlung aus den NS.-Schulungsbriefen vorgelesen. Der Amtsleiter der NSV. machte bann einige Ausführungen über bie NSV. unb bie fommenbe Winterhilfe. Hierauf sprach ber Obmann ber Deutschen Arbeitsfront über organisatorische Fragen. Nach dreifachem Sieg-Heil auf den Führer und Reichskanzler fand die Ver­sammlung mit dem Gesang des Horst-Wessel-Liedes ihren Abschluß.

ll. Merlau, 27. Aug. Am Samstagabend ge­langte das Grummetgras aus den hiesigen Gemeindewiesen zur 23erfteigerung. Es wur­den je nach Menge und Qualität 3 bis 5 Mark pro Morgen bezahlt.

ll. W e 11 j a a j e n, 26. Aug. In unserem Orte wurde in diesem Jahre eine rege Bautätig­keit entfaltet. Hauptsächlich waren es Ausbesse­rungsarbeiten und Umbauten, die zur Ausführung gelangten.Durch die Zuschußmaßnahme der Reichs­regierung war auf diele Weife vielen Bauhandwer­kern Gelegenheit gegeben, auf längere Zeit in 2lr-

# 21 u s dem Ohmtal, 28. August. Der feit zwei Tagen wehende heftige Ostwind hat an den Dbftbäumen viel Schaden angerichtet. Viele halbreife Früchte wurden abgerissen. Die Hälfte bes erwarteten Ertrages muß als Fallobst gewertet werben. Eine eigenartige Erscheinung tritt biesmal an den Kartoffeln zutage. Fast an jedem Strauch findet man Knollen, die wieder­um von sich aus Ausläufer bildeten, an denen erbsengroße Knöllchen zu finden sind, die nach oben richtige Wachstumskeime schieben. Die Ursache dürfte in der sommerlichen Trockenheit zu suchen sein.

st. Kirtorf, 28. Aug. Die Untererheber« ft e 11 e Kirtorf, die bisher von Ioh. Gg. Wieg. F a u l d r a t h verwaltet wurde, ist an Friedrich Liehr von Kirtorf übertragen worden. Bei der am Sonntag in Alsfeld abgehaltenen Imkerver­sammlung wurde durch den Gauführer Lehrer Braun- Rodheim v. d. H. der Jmkerkollege und Schreiner Karl Ramge von hier zum Bienen« feuchen-Sachverständigen für den Kreis Alsfeld berufen. Die Grummeternte hat gute Fortschritte gemacht. Qualitativ ist sie sehr be­friedigend, im Quantum ist ein großer Ausfall zu verzeichnen.

ss. Grebenau, 28. Aug. Am Sonntag fand im Schulfaal eine Mitgliederversamm­lung der NSV. -Ortsgruppe Grebenau statt. Drtsgruppenroalter Fröhlich erklärte noch einmal die von der Gauamtsleitung herausgegebe- nen wichtigsten Anordnungen und Bestimmungen zur Durchführung des Winterhilfswerkes 1934/35. Gleichzeitig forderte er sämtliche Mitarbeiter von den einzelnen Ortschaften auf, für die von der (Sau- , amtsleitung angeordnete Werbewoche tüchtig mit­zuhelfen und neue Mitglieder für die NSV. zu wer­ben. Anschließend wurden die von der Gauamtslei­tung zu Werbezwecken herausgegebenen Plakats und Plaketten verteilt. Mit einem dreimaligen Sieg» -eil auf den Führer und Volkskanzler Adolf - i t * ter, ohne den dieses wunderbare -ilfs- und LiK beswerk überhaupt nicht geschaffen werden konnte, schloß Drtsgruppenmaüer Fröhlich die Versamm- 1 hing.

gung ist zu versagen, wenn Bausausfuhrungen die­sen Bestimungen nicht entsprechen und insbesondere in ihrer Gestaltung und Durchbildung unbefrte- digend sind.

Mi dieser Gesehesänderung unb bieser Ver- otbnung ist für bie baukulturelle Weiterentwick­lung eine äußerst wichtige Vorschrift erlassen.

Die neue Bestimmung gibt den Baupolizeibehörden die gesetzliche -andhabe, nicht nur gegen die immer weiter um sich greifende Verunstaltung unserer Orts­und Landschaftsbilder, sondern auch gegen alle ästhetisch unbefriedigenden Bauausführungen ein­zuschreiten, soweit es im Interesse der Allgemeinheit notwendig erscheint. Nachdem man wahrnehmen mußte, zu welchen Folgen der bisherige Grundsatz der in dieser -insicht gesetzlich nur wenig beschränk- ten Freiheit auf ästhetischem Gebiet allmählich ge- führt hat und in welcher Weise in Stadt und Land zum Nachteil unserer Baukultur nach den vorherr- schenden rein materiellen Interessen von der vorhan- denen Baufreiheit Gebrauch gemacht worden ist, I erschien ein Eingreifen des Staates geboten. Mit dieser neuen Bestimmung ist dem seit langem emp­fundenen Mangel in unseren Baugesetzen abgeholfen.

Zug, und die Wanderung begann zunächst nach dem entzückenden Schlößchen Wilhelmstal. Dieses Schloß, unter Jeromes Zeiten prächtig ausgestattet, ist eine Perle der Kunstschätze Kassels. Tief im Wald unter uralten Bäumen versteckt träumt es von vergange­nen Zeiten, in denen die Räume und die weiten Gänge bes Schlößchens festlich belebt waren, -un- dert fleißige Künstler, hessische zumeist, haben Kunst­werke von Weltbedeutung geschaffen, -olzschnitze- reien, herrlichster Stuck an den Decken und Wan­den, und immer verschieden voneinander, glänzende Kronleuchter von venezianischem Glas zieren drei Sonntagvormittag waren die oberhessischen Decken. Chinesisches Porzellan, Meißener Figuren, Mitglieder des -elfischen Landesverban- das Fünfsinnekabinett, sind Kleinas deutscher Kunst, k e5 für das Steinmetz- und Bildhauer- Nur ungern verließen mir diese Räume. Als gast- k e ro e r & e im -otel -indenburg zu Gießen zu lich und urgemütlich erwies sich das Domanengaft-1 Tagung versammelt. Der Tagungsraum war Haus in dem wir Rast hielten. Durch Riesenbuchen- lorbeerumkränzten Bildern des verstorbenen ^Alleen hindurch über ein weites Rondel das würdig Reichspräsidenten von -indenburg und des zu einem Thingplatz gestaltet werden konnte, ging Ehrers Adolf -itler geschmückt.

es weiter über Fürstenwald zum Segelfliegerlager Obermeister Schrader gedachte mit schlichten am hohen Dörnberg. Einen lehrreichen Vortrag ^rten des verstorbenen Reichspräsidenten und hielt uns -err Fluglehrer W i t t i n g über nautische Ehrenmeisters des deutschen Handwerkes, von Technik des Segelflugs. Nach guter Rast wurden die Hindenburg, während sich die Anwesenden von -elfensteine und der hohe Dornberg erstiegen. Em Kren Petzen erhoben.

Wanderziel, bas uns alle Muhe lohnte. Es grüßten Kollege S ch r a b e r gab Johann einen aussühr- ber -ohe Meißner, ber ^obichtswald, bie zluslaufer (icuen Bericht über bie m ben letzten Monaten ge= bes Rothaargebirges, bie Wilbunger Berge unb leisteten Arbeiten zum Aufbau ber Derufsorganisa- bie ganze herrliche hessische Gebirgslandschaft. Mit tion in »orm einer Innung unb stellte ben Ab- einem Marsch burch schönsten Walb zur -essen- sMuß dieser Arbeiten unb bie bamit geschaffenen schanze beendeten wir unsere erste Wanderung um gesetzlichen Grundlagen zur Beseitigung der beruf- gemütlich mit den V-C.-Brudern und -Schwestern nrf)ßn Schäden in aller Kürze in Aussicht. Bis da­gesellig zusammen zu sein. hun sollten sich die Kollegen noch gedulden. Weiter

Der nächste Tag als Sonntag und schönster Som derichtete der Redner über die Abmachung mit dem nentag führte uns zum -adichtswald der sich Verbände deutscher Granitwerke'zur Bekämpfung prächttg der ganzen Landschaft einfugt. Vom Vas- berufsfremder Geschäftemacher, die dem Grabmal- marckturm ging es weiter zum Ehrenkreuz, das- den L^roerbe durch unlauteres Geschäftsgebaren schweren gefallenen Wanderern des -effifchen und Waldeck- Schaden zufügen ,^n[*r@ffi^%?n^knrknri,e' $iCr murbe mit den zuständigen Behörden für öffentliche ^DurPweik WSid-r -Reichten' wir das chohe Bauten find Verhandlungen über häufigere Graß mit dem 35 Meter hohen Ausfichtsturm und Verwendung von Ralurstein und bessere Be-

einer gemütlichen Gaststätte. Dort wurde -aupttast rücksichtigung der Sleinmehmeister bei Ber­

gebalten. Durch lichten Buchenwald, durch uralte gebung von Sleinmeharbeilen geführt und enf- Tannendestände, über weite Weibeflächen manberten sprechende Zusagen erlangt worden.

a,ffli»anHf*^er6M^bau Wir u-b-r di- in Aussicht genommene Neugestaltung

ÄÄ1 be.U'^eUrHid)ftermS)Sonnenf(bein. der Wrife gab W Taufende zagen die Treppen herunter mit den stur- der sich au(£

ist wunderschön, doch herrlich sind auch die hessischen ganzen Gewerbes beizuttagen. Seine Au^sfuhrungen Berge und Landschaften, deren Kleinode wir bei wurden von der Versammlung beifällig aufgenom fröhlichem Wandern von -erzen erleben durften. men- Kollege Schrader konnte die von bes em Die -eimat ist der Spiegel der deutschen Seele! ------uu '

^urn|d,Qfm ^"^astau g-l>roch°n-s forti-rt-s. _ 1914 (bis 30. August): Schlacht bei

Obst zum Prm - non 5,50 RM )e 5(Lkg verkauft Quentin. - 1916: Hindenburg wird Chef des worden em oll. Angesichts dieser Mitteilung kann Deutlcken Generalstabes dem Obsterzeuger in bezug auf die Obsternte unb ^euIia)Cn ^eneraipaoes.

den Obstabsatz nur größte Ruhe und Besonnenheit x*oviiott^cn.

empfohlen werden. Es besteht keinerlei Veranlassung Tageskalen der für Mittwoch: zu irgendwelcher Beunruhigung. Die Obsternte in Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:Bei der blonden Deutschland ist nicht so groß, als daß Obst um Kathrein".

jeden Preis abgesetzt werden muß. Don bem -errn *