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lnweg

Aus aller Welt

rer so groß seien, daß sie über a zum Ziele führen müßten.

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Einheitliche Vorschriften für das soziale Versicherungsrecht

® ,e.r l. n, 29. Mai. (DNB.) ImVölk. Beob." I Erhaltung der Anwartschaften in der Rentenver- veröffentlicht Oberregierungsrat Eckert Ausführun- sicheruna zugunsten solcher arbeitslosen Versicherten, gen über die Aenderung der Reichsversicherungs- die selbst keine Unterstützung erhalten, für die aber

faltung zu bringen und damit die Kaufkraft in der ganzen Welt zu heben. Nur so und nur dann werde auch der Schuldendienst zur Beftiedigung der Welt­gläubiger wieder in Gang kommen.

wir haben dem Ausland infolge unserer Wirtschaftsbelebung erheblich mehr R o-h - stoffe abgenommen. Es fei nur natür­lich, daß in dem gleichen Maße unser Ex­port gehoben werden muh. Verschlössen sich dieser einfachen Schlußfolgerung die aus­ländischen Märkte, so könnten wir die Zah- lung unserer Schuldzinsen nicht fortsehen, und sie werden außerdem wie­der weniger Rohstoffe an uns ver­kaufen können. Aber Deutschland werde des­wegen genau so seinen Weg gehen müssen. Es werde Mittel und Wege finden, die aus der Tlsk eine Tugend machten. Der Minister fuhr fort: Ich bin aber sicher, daß bei dem heutigen Stand unserer Technik es sich dann nicht um eine vorübergehende Vehelfsmaßnahme, son­dern um eine dauernde Umstellung mit ungeheuren Rückwirkungen auf die Weltmärkte handelt.

Der Minister schloß mit dem Hinweis, daß gewiß nicht verkannt werde, daß große Schwierigkeiten zu überwinden seien, daß nur Arbeit und noch­mals Arbeit aus der Not herausführen könne, daß aber der Glaube und das Vertrauen zum Füh-

Geoen die Annektierung Südweft-Afrikas.

London, 29. Mai (DNB.-Funkspruch). Zu der Reutermeldung vom 25. Mai, daß die gesetz­gebende Versammlung von Südwestafrika d i e Regierung der Südafrikanischen Union in einer Entschließung aufgefordert hat, Südwestafrika als fünfte Provinz der Union zu verwalten, sagt der Rechtsanwalt W. S). Stoker in einem Brief an dieTimes", der Wortlaut des Artikels 22 der Völkerbundssatzung zeige, daß eine Mandatsmacht kein Recht habe, das von ihr verwaltete Gebiet zu annektieren, und daß sie nur Treuhänderin der Einwohner sei. Ohne den ausdrücklich bekundeten Wunsch der eingeborenen Be­völkerung von Südwestafrika erscheine eine endgültige Übertragung der Verwaltung des Landes an die Treuhändermacht unzulässig.

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ordnung, des Angestelltenversicherungsaesetzes und des Reichsknappschaftsgesetzes. Die Verordnung legt nicht nur den Wortlaut des geltenden Rechtes est, sie ändert und ergäbt das Recht der drei gro- ;en Dersicherungszwelge in vielen Punkten und bringt schließlich eine Reihe wichtiger Durchfüh­rungsbestimmungen zum Gesetz vom 7. Dezember 1933. Rehen der rein äußerlichen Zusammen- asfung des Rechtsstoffes jedes der drei Versiche­rungsgesetze lag es im Sinne der großen Verein­heitlichung, die drei Gesetze in sich nach Möglichkeit aufeinander abzustimmen.

Für die drei Versicherungszweige ist jetzt die Gliederung der AbschnitteGegenstand der Ver- icherung" undAufbringung der Mittel" völlig gleich, der Wortlaut der Vorschriften der Reichs- v e r s i ch e r u n g s o r d n u n g ist die Grundlage ür die entsprechenden Vorschriften des Angestell­tenoersicherungsgesetzes und des Reichsknappschafts­gesetzes geworden, einheitliche Begriffe, einheitliche Sprache erleichtern künftig die Beherrschung und praktische Durchführung der drei Gesetze! Künftig regeln etwa 190 Paragraphen der Gesetze, das gleiche Rechtsgebiet, das bisher in mehr als 600 Paragraphen zu suchen war. Höhe und die all­gemeinen Voraussetzungen der Leistungen hat die Neufassungsverordnung nicht geändert.

In wichtigen Punkten baut die Verordnung den ozialen Versicherungsschutz weiter aus; o erweitert sie die Anrechnung der Zeit ) e r Arbeitslosigkeit als Ersatzzeit für die

Berücksichtigung von Ersatzzeiten erleichtert. Er­leichtert sind die Ruhensvorschriften beim Zusammen­treffen der Rente mit anderen Bezügen.

Dem Schutz der Dersicherungsberechtiaten der Krankenversicherung dient die Vorschrift, daß Dersicherungsberechkigte, die am 1. Januar 1934 mindestens fünf Jahre freiwillig Mitglieder der Kasse waren, die Versicherung fortsetzen können, wenn sie das Recht hierzu nur infolge der Herabsetzung der Versicherungsgrenze auf jährlich 7200 RM. ver­loren haben. Wer auf Grund der §§ 25, 30 des Gesetzes vom 7. Dezember 1933 freiwillige Beiträge nachentrichten durfte, kann solche Beiträge auch für die Zeit seit dem 1. Januar 1932 noch bis zum 30. Juni 1934 entrichten, solange der Versicherungs- fall noch nicht eingetreten ist.

In der Angeftelltenversicherung Bann von der Befreiungsvorschrift zugunsten von Angestellten, die beim Eintritt in die Versicherungspflicht das 50. Lebensjahr vollendet haben, rückwirkend auf den 1. Januar 1932 Gebrauch gemacht werden, wenn der Befreiungsantraa bis zum 30. Juni 1934 gestellt wird. Schließlich klärt die Verordnung die Streitfrage, ob für Zeiten vor dem 1. Januar 1934 die Beiträge zur Invaliden- Versicherung nach den neuen Vorschriften zu ent­richten sind, in bejahendem Sinne.

mit dem Rade nachfahren. Als die Knaben wieder zurückkehrten, fanden sie ihren Kameraden sterbend in einem Kleeacker auf. Sie holten den Vater, der seinen Sohn noch röchelnd antraf. Der Sterbende deutete auf seine Kehle und lallte die Worte:Ein fremder Mann..." dann verschied er. Polizei durchstreifte die Wälder, ohne daß es bisher ge­lungen wäre, eine Spur von dem Verbrecher zu finden.

Die französischen Ozeanflieger In Reuyork gelandet.

Die französischen Flieger Codas und Rossi sind Montag 1.32 Uhr (Ost-Normalzeit) über dem Floyd- Bennett-Flugplatz in Neuyork eingetroffen und kurze Zeit darauf gelandet. Den beiden Fliegern Codas und Rossi, die, wie gemeldet, auf dem Flugplatz Floyd Bennett landen mußten, ist es nicht gelungen, ihren Weltrekord zu überbie­ten. Sie sind hinter ihrem Ziel, eine 10 000-Kilo- meterftrcrfe zu durchfliegen, um etwa 4000 Kilometer zurückgeblieben. Cobos und Rossi haben eine Flugstrecke von etwa 3700 Meilen in 38 Stunden und 28 Minuten zurückgelegt.

Achtzig Tote in Tiberias.

Aus den Trümmern des durch ein Unwetter zerstörten Städtchens Tiberias am See Genezareth wurden achtzig Tote, meist Kinder und alte Leute, geborgen.

Kunst und Wissenschaft.

festliches Theater in Dresden.

Im Rahmen der ersten Reichstheaterfest- wache fand ein Ehrengastspiel des Deutschen Na­tionaltheaters Weimar im Dresdener Schauspiel­haus statt. Der Ausführung der Weimarer Künst­ler, die Schillers bürgerliches TrauerspielKa­bale und Liebe" boten, wohnten Reichsmini­ster Dr. Goebbels und Frau in Begleitung des Generalintendanten Geheimrat Dr. Adolph bei, begrüßt durch Staatsrat Schauspieldirektor Dr. Ziegler (Weimar). Als der Minister den ersten Rang betrat, erhoben sich die Zuschauer und be­grüßten ihn in herzlicher Weise. Die Schillersche Dichtung gab den Weimarer Künstlern Gelegenheit, ihre große Kunst unter Beweis zu stellen. Die Auf- führung, die Max Brock in Szene gesetzt hatte, wurde mit starkem Beifall ausgenommen. Im Festspielhaus Hellerau wurde die Musiktragödie Alcestis" von Gluck aufgeführt. Mit diesem Werk hatte die Dresdener Staatsoper bereits im vorigen Jahre einen großen Erfolg. Die Aufführung war über alles Lob erhaben. DieAlcestis" sang Martha Fuchs, die musikalische Leitung hatte Hermann Kutzschbach. Auch der zweite Abend brachte der Reichstheaterfestwoche einen großen Er­folg, der sich dem Vortag würdig anreihte.

Der Adlerschild für Geheimrat hergesell.

Reichspräsident von Hindenburg hat dem Geheimen Negierungsrat Professor Dr. H e r g e s e l l- Berlin anläßlich seines 75. Geburtstages den A d lerschild des Reiches mit folgender Widmung verlieyen:Huao Hergesell, dem verdienten Er­forscher der Luftschichten, dem Förderer der deut­schen Luftfahrt. Der Präsident des Deutschen Reiches zum 29. Mai 1934." In dem Glückwunschschreiben des Reichspräsidenten werden die hervorragenden Verdienste Hergesells um die Erforschung der Luft­schichten, um den Flugwetterdienst und um die Ver­kehrsluftfahrt hervorgehoben.

Kleine politische Nachrichten.

Zum Sonderbevollmächtigten zur Prüfung der Beschwerde st elle gegen Angehörige des NS. - Deutschen Frontkämpfer- b u n b e s (Stahlhelm) hat der Bundesführer, Reichsarbeitsminister Seldte, den Generalmajor a. D. Teschner ernannt. Das Geschäftszimmer be­findet sich im Bundesamt des NS.-Deutschen Frontkämpferbundes, Berlin W. 35, Tiergarten­straße 4a.

Das Arbeitsgebiet des Sonderbeauftrag­ten für das bäuerliche Brauchtum, die bäuerliche Sitte und Gesittung im Reichsernäh­rungsministerium ist auf die Stabshauptabteilung F im Stabsamt des Reichsbauernführers übergegan­gen. Reichskommissar Erwin Me tz n e r ist zum Stabshauptabteilungsleiter F im Stabsamt des Reichsbauernführers berufen worden.

Der Danziger Polizeipräsident hat bie Organisation Der Kommunistischen Par­tei im Gebiet ber Freien Stabt Danzig verboten, nachbem burch verschiebene Gerichtsurteile in letzter Zeit einroanbfrei erwiesen worben ist, baß die Kommunistische Partei in Danzig planmäßig bie Bilbung bewaffneter Haufen betrieben hat. Aus ben Erklärungen bes Polizeipräsibenten ging hervor, baß entsprchenb ben Bestimmungen ber vom Dölkerbunb garantierten Verfassung bie kommunistischen Abgeordneten bes Danziger Volkstages unbeschabet der Auslösung ber kommu­nistischen Organisationen weiterhin ihre Manbate ausüben können. Es wirb aller- bings nicht gebulbet werben, baß irgenbwelche kom­munistische Ersatzorganisationen geschaffen werben.

Im Rahmen einer Arbeitstagung bes Deut­schen Roten Kreuzes in Berlin hatte ber Präsibent Herzog Carl Ebuarb von Sachsen- Coburg unb Gotya zu einem Empfang imKaiser­hof" eingelaben. Zahlreiche führenbe Persönlich­keiten bes Staates, ber Partei, von Kunst, Wissen­schaft usw. waren ber Einlabung gefolgt.

Wettervoraussage.

lieber bem Kontinent setzt erneut Luftbruckanstieg ein, so bah bas Wetter bei uns weiterhin trocken bleibt. Die restlichen Störungen über Polen werben aber burch ihre Rückseite noch wechselhafte Bewöl­kung veranlassen, boch führt ber hohe Druck auch $u Aufheiterung, wobei bie Temperaturen tags­über etwas ansteigen.

Aussichten für Mittwoch: Wechselnd- wolkig mit Aufheiterung, Temperaturen tagsüber noch etwas ansteigend, trocken.

Aussichten für Donnerstag: Fort­dauer der herrschenden Wetterlage.

Lufttemperaturen am 28. Mai: mittags 16,8 Grad Celsius, abends 14,0 Grad; am 29. Mai: morgens 11,4 Grad. Maximum 17,0 Grad, Mini­mum 8,5 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 28. Mai: abends 16,3 Grad, am 29. Mai: morgens 13,8 Grad. Sonnenscheindauer 3,1 Std.

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik: Dr. Friedrich Wilhelm Lange, für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot, für den übrigen Teil: I. D.: H. L. Neuner. Anzeigenleiter: Hans Beck, verantwortlich für den Inhalt ber An­zeigen: Theobor Kümmel. DA. IV. 34: 11 200. Druck unb Verlag: Brühl'sche Universitäts-Buch- und Steinbruckerei R. Lange, K. G., sämtlich in Gießen.

Eisenbahnunglück in Weißenfels.

Personenzug FrankfurtBerlin entgleist.

2 Tote, 12 Verletzte.

Weißenfels, 28.2Hal (DRV.) Am Montag um 725 Uhr ereignete sich im Bahnhof Weihen- els ein Eisenbahnunglück. Bei der Einfahrt in den Bahnhof sprang die Lokomotive des beschleu­nigten Personenzuges 869 der Strecke Frankfurt am MainBerlin aus den Schienen und kippte um. Der Packwagen und ein Personenwagen ent­gleisten und legten sich auf die Seite. Der Loko­motivführer und der Heizer wurden getötet. Der Zugführer wurde schwer verletzt. Außerdem haben zehn Reisende leichtere Verletzungen baoongetiagen. Sie konnten nach Anlegung von Rotverbänden die Reise fortsehen.

Die Entgleisung ereignete sich etwa 150 Meter von Bahnhofshalle entfernt. Augenzeugen haben beobachtet, daß von der Lokomotive sich ein Segen- tanb loste und wegflog. Die Lokomotive riß sich vom Postwagen los, sprang aus den Schienen und legte sich auf die Seite, so daß die Räder über das Gleis hinwegragten. Die übrigen Wagen fuhren gegen die Räder und wurden zum Teil aufgerif» en unb auf bie Seite geschleubert. Der Heizer ber Lokomotive würbe in weitem Bogen herausge- chleubert unb erlitt beim Aufschlagen auf bie Schienen Verletzungen, bie sofort zum Tobe führten Der LokomotiVführer wurde von bem umstürzenben Tender begraben und erdrückt. Der Zugführer, der sich im Packwagen befand, erlitt schwere Ver­legungen am Kops, während ein Postbeamter mit leichten Verletzungen an den Füßen davonkam.

Don der Pressestelle der Reicksbahnbirektion Er- furt wirb mitgeteilt, daß bie Ursa ch e bes Un­glücks noch nicht enb gültig ge klär t sei. Zu )en Angaben von Augenzeugen, daß sich im Augen- blick der Entgleisung von der Lokomotive eine Rad- ochse gelöst hat, wird festgestellt, daß es eine Rad- ad) e des Postwagens gewesen ist, die sich bei der Entgleisung des Zuges loslöste. Die Gleisstrecke NaumburgWeißenfels ist inzwischen freigegeben.

Deutscher Sieg im internationalen Plakat- Wettbewerb.

In dem internationalen Wettbewerb für das b e ft e Verkehrswerbungsplakat, der an­läßlich der zur Zeit in Paris tagenden Generalver- fammlung des (Eonfeil Central du Tounsme Sn- ternational abgehalten wurde, erhielt Deutsch­land den er st en Preis. Der Preis, der aus einem non König Fuad von Aegypten gestifteten wertvollen goldenen Pokal besteht, wurde Deutsch­land zuerkannt für das von dem Münchener Maler I W i e r z entworfene Werbeplakat der Reichsbahn- zentrale fL den deutschen Reiseverkehr für die Pa - sionsspiele in Oberammergau 1934. An bem Wett bewerb beteiligten sich 10 Nationen. Den zweiten Preis erhielt Holland, den dritten Oesterreich Der deutsche Fremdenverkehr, der im Lause des letzten bieten außerordentlichen Erfolg oer Re chsbahnzentrale für den deutschen Reiseverkehr stoU fein zumal sich an dem Wettbewerb auch die übrigen im internationalen Reiseverkehr führenden Nationen beteiligten.

Die erste Reichsschule der RS.-frauenschafl.

Die erste deutsche n a t i o n a lso z i a l l st i s ch e ^rauenführerschule wurde in Schloß foobenrels in Ko bürg eröffnet. Nack) einer An- VS $) itaenfelbs begrüßte Nerburger mei­ster Schwebe bie Erschienenen im Namen der Stabt Soburg. Di- gWerin bes ^°l'?j°^fprach ichen Reichsfrauenwerkes Scholtz-Klmck ipraaj bann über bie Idee unb Aufgaben der deutschen 'Vrauenfcbaft Dr. Ley, der die (Eröffnung Dor- nahm bklt eine Rede über den Aufstieg der na- tionatfozialistifchen Bewegung, Es fei em i-, fYrnpuprn aemefen, denn das sei ja oas wron an der Bew-g^'datz sie nie am Ende^ ed Mn jeder Tag müsse neue Wege bringen. So müsse auch di- Frauenfchaft ihre Wege gehen Sie Hab­nichts zu tun mit den Bewegungen der Vergangen- hett. Si« fei Fuck-lträg-rin ->n-r neuen Zeit g->

worden.

Deutsche Lehrersanger in USA.

Nach einem erfolgreichen Dteuijorfer 3 er t traf das Doppelquartett des liner L e h r e r g e s a n g v e r e in s in hingthon ein, wo -s vom ©efangnetem Wa- hingwu und d-n Mitgliedern der Deutfchen Bot°

ein Zuschlag zur Unterstützung eines anderen Ar­beitslosen oder Hilfsbedürftigen gewährt wird. In einzelnen Punkten ist das Anwartschaftsrecht durch

schäft am Bahnhof begrüßt wurde. Nach einer Be­sichtigung der Bundeshauptstadt fangen die Gäste im Rundfunk. Das Konzert wurde auf das ganze Sendenetz der National Broadcasting Corporation übertragen. Die Sänger wurden darauf in Kraft­wagen nach Baltimore gebracht, wo sie ein großes Konzert gaben. Anschließend verbrachten sie inmitten des Deutschtums ber beiden Stabte einen frohen Abenb, ben sie burch Lieber verschönten.

Geheimrat Dr. Groß, ein Mitbegründer des VDA., f.

Unmittelbar nach Vollendung seines 85. Lebens­jahres und nach Rückkehr von der Pfingsttagungdes VDA. ist der Geheime Oberregierungsrat Dr. Wil- Helm Groß, ein Mitbegründer des V D A., in Pforzheim g e ft o r b e n. Trotz seines hohen Alters nahm er bis in die letzten Lebenstage täti­gen und regen Anteil an der Entwickelung des VDA. Die letzte Hauptversammlung in Mainz be­reitete ihm noch eine besondere Ehrung.

14. Kongreß für Krüppelfürsorge 1936 in Frankfurt a. UL

Entsprechend einem Beschluß des Deutschen Kon­gresses für Krüppelfürsorge, der in Beuthen (O. S.) tagte, findet ber 14. Kongreß im Jahre 1936 statt, unb ziPr nicht wie seinerzeit gemelbet, in Magbeburg, sonbern in Frankfurt a. M. Auf der Heimfahrt vom SS.Aufmarsch verunglückt.

Auf der Heimfahrt von einem großen SS.-Auf- marsch in Liegnitz verunglückten in der Nacht die SS.-Männer Neuke und Böhm aus Win­zig bei Steinau an ber Ober. Auf ber Straße von Leipzig nach Parchwitz stieß bas Motorrab mit einem Kraftwagen zusammen. Beiben Fahrern würben bie Oberschenkel gebrochen. Neuke erlitt außerbem einen schweren Schädelbruch, so baß er auf ber Stelle t ot war. Böhm liegt im Liegnitzer Kreiskrankenhaus.

Mannheimer Segelflieger in Frankreich gelandet.

Der Mannheimer Segelflieger Ludwig Hoff- mann landete nach einem Flug von der Hornis­grinde (Schwarzwald) aus in Montbeliard bei Belfort (Frankreich). Die Entfernung von ber Startstelle betragt 180 Luftkilometer. Den Nach- richten zufolge soll bie Aufnahme bes Deutschen recht freunblich gewesen sein. Sein Flugzeug würbe vorläufig sichergestellt unb Hoffmann nach Fest­stellung bes Sachverhaltes sofort auf freien Fuß gesetzt. Hoffmann selbst konnte bie Tat­sache seiner glücklichen ßanbung noch am Abenb telefonisch nach Mannheim berichten. Vom Seael- fliegerlager Hornisgrinbe aus finb breits Helfer unterwegs, um den Rücktransport des Hoffmann- scheu Flugzeuges zu veranlassen.

Bandenüberfall auf einen japanischen Militärzug. Zahlreiche Tote und Verletzte.

Nach einer Reuter-Meldung aus Charbtn ist ein japanischer Militärzug in ber Nähe von Mulmg von Banbiten zum Entgleisen gebracht worben. Die Banbiten, bie sich im Hinterhalt ver­steckt hielten, eröffneten nach bem Anschlag em schweres Gewehrfeuer auf den verunglückten Zug. Man schätzt, daß bei dem Ueberfall 35 japanische Soldaten getötet und zahlreiche oer raun» d e t worden sind.

DieRöhl"-Wirlin feiert goldene Hochzeit.

Die Besitzerin des in der Nähe von Meran ge­legenen Cas6s St. Valentin, bie 71jährige Anto- nia Drahl, ehemalige Besitzerin bes Gasthauses Zum Weißen Räßl" in Salzburg am Wolf- qangfee, bie bas Vorbilb ber Wirtin bes in ber qanzen Welt bekannten LustspielesIm weißen Rößl" gewesen ist, feierte bas Fest ihrer golbe- nen Hochzeit. Bei biefer Gelegenheit fmb zahl- reiche Glückwunschtelegramme aus allen Teilen ber Welt bei Mutter Draßl eingelaufen.

Zwei Todesopfer eines Bootsunglücks auf dem Main.

Nach einer Siegesfeier im Bootshaus d e s Würzburger Rudervereins unter- nahmen am Dienstagfrüh sechs Teilnehmer der Feier in einem Motorboot eine Spazierfahrt auf dem Main. Oberhalb ber Lubwiasbrücke ken­terte bas Boot unb bie Insassen fielen ins Wasser. Vier von ihnen konnten sich retten, wäh­rend zwei ertranken.

Rätselhafter Mord an einem 9jahrigen Knaben.

Der 9jährige Sohn des Straßenwärters Maier- h o j e r von Koenzing bei Vilshofen (Niederbayern) wurde in nächster Nähe ber Straße in einem Klee- acker sterbend aufgefunben. lieber den Vor­fall erfährt bieBayerische Ostwacht" folgende Ein­zelheiten: Mehrere Knaben gingen in den letzten Tagen in den nahen Wald, um Krähennester zu suchen. Der kleine Maierhofer hatte sich etwas ver­spätet und wollte deshalb feinen Spielkameraden

Der Reichskanzler besucht die Inkanterieschule Dresden.

Berlin, 28. Mai. (DNB.) Am 28. Mai nach­mittags stattete Neichskanzler Adolf Hitler, be­gleitet von Reichswehrminister Generaloberst von B l o mb erg und dem Chef der Heeresleitung, General der Artillerie Freiherr von Fritsch, ber Jnfanterieschule Dresben einen Besuch ab. Nachbem ber Herr Reichskanzler mit großem Interesse bem Dienst beigewohnt hatte, richtete er eine Ansprache an bie Waffenschüler. An- schließenb verbrachte er noch längere Zeit im Kreise ber Offiziere unb Fähnriche ber Jnfanterieschule. Der Führer verbrachte ben Montag abenb im Hause des Reichsstatthalters M u t f ch m a n n. Kurz vor 22 Uhr rückten, von Fackelträgern flankiert, die neun Dresdener SA. -Kapellen an, um dem Führer einen Zapfenstreich zu bringen. Der Führer begrüßte die SA. und trat vor bas Haus, um ben Darbietungen ber SA.-Kapellen zu lau­schen. Obwohl bie Straße völlig abgesperrt war, hatten sich bennoch in Gärten unb Häusern viele Hunberte von Menschen angesammelt, bie zwischen­durch immer wieber Heil!-Rufe auf ben Führer ausbrachten, ber trotz ftrömenben Regens weiter vor bem Hause stehen bleibt. Das Deutschlanb-Lied unb bas Horst-Wessel-Lieb schließen ben Zapfen­streich ab.

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Die Sojabohnenzüchtung in Deutschland.

Wie Herr Professor Dr. G. Sessous von ber Universität Gießen uns mitteilt, entspricht bie von uns aus ber Kölnischen Zeitung übernommene Wiebergabe seines Vortrages über ben Stanb der Sojabohnenzüchtung in Deutschland nicht seinen Ausführungen Herr Professor S e s- ous bittet uns daher im Interesse der Sache unb zur Vermeibung von Mißverstänbnissen umi Die Aufnahme ber folgenben benchtigenben Darstellung.

Bemühungen, Sojabohnen, jene für Millionen bes fernen Ostens unentbehrliche Felbsrucht, auch in Deutschland) einzubürgern, bestehen, fedöcm ber Botaniker Haberlanb in ben 70er fahren damit begonnen hat. Enthält boch außer ^r Erbnuß kern Samen so viel Fett (15-24°/°) unb Eiweiß (35- 49°/°) in äußerst leicht verbaulicher Form So a war bisher eine ber billigsten Velquellen für bie Margarineherstellung unb lieferte m ihren Rnck- ftänben außer bem bebeutungsvollen Lecithin (bis 3°/°) ein hochwertiges wohlfeiles Eiweiß f ul ter- mittel. Daher bie große beutfche Anfuhr, 1932 x m i iS-? Mjll t unb außerbem fast 100 uuu t

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