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Die NS.-Dolkswohlfahrt wird als Trägerin des

Nach (Erlebt-

Das auch

betreffenden NSD.-Ortsgruppen.

Heil Hitler!

Dr. Wagner, Landesbauernführer.

Selbsthilfe versäumen, die Arbeit beim Dauern verweigern. Der Arbeitslose, der Landarbeit leisten kann und diese ablehnt, verwirkt damit sein Anrecht auf Unterstützung durch sauer er­arbeitete Früchte des Feldes.

Kreis Büdingen.

Aus dem Niddatal, 22. Mai.

Wochenschau, in der die wichtigsten Ausschnitte aus den Reden unserers Führers im Jahre 1933 gezeigt wurden. Der interessante Abend wurde mit drei­maligem Sieg-Heil auf den Führer beschlossen.

)( Großen-Linden, 23. Mai. Die älteste Frau Grohen-Lindens, Witwe Katharina Wag­ner, geb. Leun, wird am morgigen Donnerstag 9 0 Iahre alt.

tn. Lang-Göns, 21. Mai. Der heutige Got­tesdienst stand im Zeichen dergoldenen Kon- f i rm a t i o n". Die am 2. Juni 1884 durch Kirchen- rat Strack eingesegneten Konfirmanden, jetzt alle 64jährige Männer und Frauen, saßen vor dem Al­tar. Es waren damals 29. Drei davon leben aus­wärts,, einer in Amerika, gestorben sind neun. Ihrer wurden bei leisem Orgelspiel besonders gedacht. Der Ortsgeistliche ging in seiner Predigt auf die Kon­firmation und den Einsegnungstext näher ein und erinnerte daran, daß die vergangenen 50 Jahre gar manchem erst gezeigt hätten, was die ernsten Worte zu bedeuten hätten. Die Abendmahlsfeier und eine kleine Familienzusammenkunft schlossen sich an. Die Feier der goldenen Konfirmation wird in unserer Gemeinde seit zehn Jahren festlich begangen.

Hilfswerks im nächsten Winter die Augen offen lungKunst aus dem Nichts , Archiv uno halten Sie kann die Ueberwachung aber nur leisten, seum deutscher Kriegsgefangener, eröffnet. Unsere wenn die Bauern in he? W.-Solt».1 Kriegsgefangenen hatten m den em,amen Stunden wohlfabrt Mitarbeiten. Deshalb gehören auch fern der Heimat aus primitivstem Stoff geradezu Dauern in die NS.-Dolkswohlfahrt hinein, damit aus dem Nichts wahre Kunstwerke Die

sie ln jedem Dorfe mittun können. Ausstellung dieser Werke erregte d.ehöchste De-

Auch dieses Jahr sollen wieder wirklich be- wunderung aller Boucher ^n Hohepun t des hürflino inber aufs Land. Die Treffens bildete die Gautagung. Nach Erlevi-

Juaend ist am besten geeignet, die Brücke zu gung des geschäftlichen Teils hielt der Bundes- schlagen die das gegenseitige Verständnis zur führer Freiherr v. Lersner einen begeistert auf- Volksgemeinschaft im nationalsozialistischen Staat genommenen Schulungsvortrag Er schilderte dre erweckt und erhült. Meldet eure Freiplittze an die Empfindungen der Heim-hr°nd-n nach schwerer

Als Führer der Landesbauernschaft habe ich den Bauern des Gaues Hessen-Nassau den Dank der Gauführung des Winterhilfswerks auszusprechen. Nur der Opfersinn des deutschen Bauern hat es möglich gemocht, im vergangenen Jahr die bedürftigen Volksgenossen der Großstädte über den Winter Hinwegzubringen, ohne wie in früheren Jahren neue Schulden auf alte zu häufen. , ,

Es wäre verkehrt, schweigend an einzelnen Feh­lern vorbeizugehen, die bei der Größe und Heftig­keit der Schlacht gegen Hunger und Kälte damals unvermeidlich waren. Die Wintersnot klopfte an die Tür, da war keine Zeit für lange Erwägungen. Die vorgekommenen Fehler müssen in diesem Jahre durch rechtzeitige Vorkehrungen vermieden werden.

Ls darf nicht vorkommen, daß kohlen dort ausgegeben werden, wo die Gelegenheit zur Selbsthilfe durch Holzmachen für den Arbeits­losen bestehl. Ls dürfen keine Nahrungsmittel­spenden von der Bauernschaft an solche Volks­genossen gelangen, die auf dem Lande die

Acker-Täschelkraut, im Dolksmund Hellerkraut genannt wegen der fast kreisrun­den Form der geflügelten Schötchen, tritt in die­sem Jahre nicht nur in unserem Tal, sondern auch in der Wetterau in einer Menge auf, wie es seit Jahrzehnten nicht beobachtet wurde. Die Roggen­felder sind frei davon, aber Weizen-, (Berfte- und Haferäcker sind so verunkrautet, daß vielfach das Täschelkraut überwiegt. Man ist eifrig dabei, die davon befallenen Felder zu säubern, aber bei der Unmenge des lästigen Unkrauts kann dies doch nicht so durchgeführt werden, wie es wün­schenswert wäre. Die Schäden der Frost- nächte in der abgelaufenen Woche lassen sich jetzt, nachdem die erfrorenen Pflanzenteile schwarz ge­worben, gut überblicken. Die jungen Bohnen und Tomaten sind gänzlich vernicklet und müs- sen neu gepflanzt werden. Kartoffeln zeigen

nur teilweise die Spuren der Frostnacht. Die er­frorenen Pflänzchen brauchen Zeit, um sich zu er­holen. Gärten, die den Schutz von Gebäuden ober Bäumen haben, weifen keinen ober nur ganz ge­ringen Frostschaben auf.

Preußen.

Kreis Wetzlar

0 Groß-Rechtenbach, 22. Mai. Der hiesige eoange lische Männer- unb Jüng­lingsverein hielt am zweiten Pfingstfeiertag sein Jahresfest ab. Prediger Tri p pler leitete das Fest durch Schriftlesung und Gebet ein, an­schließend folgte ein Männerchorgesang. Die Fest­ansprache hielt Rektor A tz b a ch (Niedergirmes), die zweite Ansprache hielt Kreispräses Pfarrer Koch (Lützellinden), die Schlußansprache hielt der Orts- Geistliche Pfarrer Harth. Die Feier wurde durch Darbietungen des Posaunenchors und Gesangsvor- träge des gemischten Chors und des Männerchors in schöner Weise bereichert.

Kreis Biedenkopf.

8 Bischoffen, 22. Mai. Das Ehepaar Karl Friedrich Rückert und Frau Elisabeth, geb. Roth, konnte am 18. Mai in körperlicher und geistiger Frische das Fest der goldenen Hochzeit be­gehen. Die Eheleute sind 76 bzw. 69 Jahre alt. Dem Jubelpaar wurden von der ganzen Gemeinde, ins­besondere auch von den Vereinen, denen der alte Herr noch angehört, zahlreiche herzliche Ehrungen bereitet.

Aufruf

des Landesbauernführers an die Bauern Heffen-TiassauS!

Gefangenschaft in lebendigen Bildern. Das er­schütternde Erleben von dem zusammengebrochenen Vaterland habe die Liebe zu Deutschland gestärkt. Wenn unser Führer seine Bewegung auf die Front aufgebaut habe, so habe er es als Frontkamerad getan, der wußte, daß der Geist der Kameradschaft aufbauen half. Wenn der Führer von den N ö r g lern als den schlimmsten Feinden spreche, so habe er recht. Jeder solle schlicht unb wahr von seinem großen schweren Erleben in ben Ge- fangenenbararfen erzählen. Der Führer habe ein schweres Erbe angetreten, unb bie ehemaligen Kriegsgefangenen wären schlechte Kameraben, wenn sie nicht alle nach Kräften helfen würben, fein Ziel zu erreichen, ßanganbauernber Beifall folgte ben Ausführungen bes Rebners, ber anschließend als Bunbesführer noch einige interessante Mitteilungen unb Anregungen gab. Vor allem sollen bie Er­innerungen an bie Gefangenschaft erhalten bleiben. Am Nachmittag fanb am Gefallenenbenkrnal eine eindrucksvolle, ergreifenbe Ehrung ber Toten ber Armee hinter Stacheldraht" statt. Später bewegte sich ein großer Festzug burch bie Ortsstraßen, ber vom SA.-Reitersturrn eröffnet würbe. Aus bem Festplatz nahm Freiherr v. Lersner noch bie feier­liche Weihe neuer Ortsgruppenfahnen vor.

Am Pfingstmontag würben gemeinsame Aus­flüge in bie nähere Umgebung unternommen.

Nach dem Eintreffen des Gauvorstandes und der auswärtigen Kameraden wurde das Treffen am Samstagabend mit einem Fackelzug eingeleitet, an den sich ein Kameradentreffen anfchloß. Bundesvor- sißender v. Lersner begrüßte feine ehemaligen Kriegsgefangenen Kameraden, insbesondere die Ver­treter des Saargebiets aufs herzlichste und sprach von ber heißen Liebe aller Deutschen zu ihrem Daterlanb. Diese Liebe werbe jetzt so recht klar, wenn man bas Sehnen bes Volkes an ber Saar kenne, bas mit allen Fasern bes Herzens zum Mut- terlanb zurückkehren wolle.

Am Pfingstsonntag würbe morgens bie Ausstel- ' ngKunst aus dem Nichts", Archiv unb Mu-

Treffen der ehemaligen Kriegs­gefangenen.

LPD. Fränkisch-Crumbach, 22. Mai. Fränkisch-Crumbach ftanb währenb ber Pfingst- feiertage ganz im Zeichen des (Bautages der Reichsvereinigung ehern. Kriegsge­fangener Gau Südwestdeutschland. Die Tagung erhielt ihre besondere Note durch die Anwesenheit des Bundesführers Freiherr von Lersner.

Oberheffea.

Mit dem Motorrad tödlich gestürzt.

CO Langsdorf (Kr. Gießen), 22. Mai. In ben 2Ibenbftunben des heutigen Tages ereignete sich hier ein furchtbarer Motorradunfall. Der 23 Jahre alte Metzgergefelle Karl Steul aus Bettenhausen durchfuhr mit einem Motorrad auf ber Heimfahrt bie hiesige Dorfstraße. Anscheinend infolge zu hoher Geschwindigkeit verlor er die Herrschaft über die Maschine, rannte gegen einen Leitungsmast und wurde vom Sitz des Motor­rads heruntergeschleudert. Der Sturz des bedauernswerten jungen Mannes war so schwer, daß der Tod auf der Stelle eintrat.

Landkreis bhvßcii.

* Wieseck, 23. Mai. Gestern abend ereigneten sich in unserem Orte zwei Derkehrsunsalle. Beim Durchfahren der Part versagten dem Motor­radfahrer Theodor Schmidt aus Vetzberg die Bremsen an seinem Motorrad. Infolgedessen fuhr er gegen die Wand eines benachbarten Hauses und kam dadurch mitder Maschine zum Sturz. Der bedauernswerte Mann trug einen Schlüssel­beinbruch davon, der seine Uebersührung in die Chirurgische Klinik zu Gießen erforderlich machte. Eine Mitfahrerin auf dem Soziussitz tarn mit bem Schrecken davon. Ebenfalls gestern abenb erfolgte an ber Ecke Gießener Straße und Philosophenstraße ein Zusammen ft zwischen einem Radfahrer und einem Auto. Dabei wurde der Radfahrer Alfred Becker aus bem Arbeits­dienstlager am Philosophenwalb durch die Wind­schutzscheibe des Autos geschleudert. Der bedauerns- werte junge Mann wurde mit schweren Kopf­verletzungen, anscheinend Schädelbruch, ber Chirurgischen Klinik zu Gießen zugeführt.

$ Alten - Buseck, 22. Mai. Die hiesige Orts­gruppe ber NSDAP, veranstaltete im Saale von Einhäuser eine Kunbgebung, in welcher Kreis­leiter z. b. V. Pg. Bullmann - Gießen in länge­rer Rebe gegen das Nörgler- und Miesmachertum oorging. In treffenben Worten zeichnete der Red­ner ein wahrheitsgetreues Bild der Nörgler und Besserwisser, die jetzt wieder wagen zu können glauben, ihre unheilvolle Tätigkeit aus dem Hinter­grund der Verantwortungslosigkeit erneut aufneh­men zu können. Fast ausnahmslos feien dies die­jenigen, die infolge der strikten Durchführung von Hitlers GrundsatzGemeinnutz geht vor Eigennutz" sich jetzt schwer enttäuscht fühlen, weil jeder dieser echten Volksgenossen" nur seine Hoffnung auf per­sönlichen Vorteil und Profit verwirklicht sehen wollte. Wer nicht gewillt fei, im Interesse der Ge­samtheit des deutschen Volkes Opfer zu bringen und auf diese Weise zum Wiederaufbau eines gesunden Deutschen Reiches beizutragen, sei einfach ein Schäd­ling am Volk, auch wenn er sich mit noch soviel Braunhemden bekleide und mit noch soviel Haken- kreuzabzeichen behänge. Das deutsche Volk müsse wie e i n Mann hinter unserem Adolf Hitler stehen unb ihm unbegrenztes Vertrauen und un­verbrüchliche Treue entgegenbringen, wenn es ihm gelingen solle, sein begonnenes schweres Werk zu vollenden und das gesteckte hohe Ziel zu erreichen. Starker Beifall dankte dem Redner für feine vor- trefflichen Ausführungen. Nach bem Gesang des Horst-Wessel-Liebes schloß Ortsgruppenleiter Freund mit einem begeistert aufgenommenen Treuegelöbnis für den Führer die Kundgebung.

wg. Großen-Buseck, 22. Mai. Auf Ver­anlassung der Ortsgruppe der NSDAP, wurde hier im Saale von Wilhelm Wagner bei starkem Besuch ber Einwohnerschaft ber Film ,Lreuzer Emben" vorgeführt. Voraus ging die Ufa-

AchtZahre Zuchthaus und Sicherungs­verwahrung für 34 Iahrraddiebstähle

LPD. Frankfurt a. M., 22. Mai. Nicht weniger als 34 Fahrraddieb st ähle konnten bem 27jährigen Wilhelm Otto vor bem Schöffen- aericht nachgewiesen werben, wo er außerbem ber Urkundenfälschung unb des Betrugs angeklagt war. Die letzteren Delikte hat er dadurch begangen, daß er beim Verkauf ber Räber sich selbst Bescheinigungen über einen rechtmäßigen Erwerb ausstellte, um bamit den Abnehmer ber Räber zu tauschen. Otto pflegte beim Absatz ber Räder SA. - Uniform zu tragen, obwohl er kein SA.-Mann war. Das Schöffengericht war ber Ansicht, baß ber Angeklagte in gewisser Not ge- hanbelt habe, aber es vermachte ihm tratzbem keine mUbernben Umstände zu gewähren, denn sein Vor­leben war nicht einwandfrei, und durch die Dieb­stähle wurden viele Leute geschädigt, bie sich bas Gelb zum Erwerb ber Räber sauer verbient hatten. Das Gericht erkannte auf eine Zuchthaus- strafe von acht Jahren, fünf Jahre Ehr­verlust unb Sicherungsverwahrung.

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Die Beerdigung findet am Donnerstag, dem 24. Mai, nachmittags 6 Uhr, vom Sterbehaus, Heuchelheim, Bachstraße 28, aus statt

In der Frühe des 21. Mai ist meine liebe, gute Frau, unsere herzens­gute, stets treusorgende Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Tochter, Schwester, Schwägerin und Tante

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