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Gründung dem Fah-

Nitarbeiter der Nationalsozialistischen Zentrale (NAZ.) sind in die neue Ala men worden.

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Sofia, 19. Mai. (DNB.) Die Regierungskrise, die bei dem Chaos der Parteien auf parlamentari­schem Wege nicht gelöst werden konnte, und die sich zu einer Staatskrise auszuwachsen drohte, hat einen Ausgang genommen, der oom national­bewußten, staatserhaltenden Teil des bulgarischen Volkes warm begrüßt wird. Da es dem bisherigen Ministerpräsidenten Musch a no ff nicht gelang, das ihm vom König übertragene Mandat einer Regierungsneubildung durchzuführen, hat der König ein überparteiliches R u m p f k a b i n e t t ernannt. Die Ministerliste enthält nur Namen be­kannter Militärs und Politiker, die als Männer der starken Faust gelten. Ministerpräsident Georgieff und Finanzminister Todoroff spielten bereits bei der Staatsumwälzung am 9. Juni 1923 eine sehr aktive Rolle und gehörten dem Kabinett Zankoft an. Die meisten neuen Minister gehören dem sogenannten Sweno-Kreise an, einer überparteilichen politischen Organisation, die stets mit militärischen und nationalbewußten Krei­sen enge Fühlung hat, deren Mitglieder aber den verschiedensten Parteien nahestehen.

Die Ernennung des neuen Kabinetts vollzog sich unter außerordentlichen Sicherungs­maßnahmen, die von Polizei und Militär durchgeführt wurden. In der Nacht zum Samstag besetzten die alarmierten Truppen, unterstützt von Polizei, die gesamte Stadt und stellten an den wich­tigen Kreuzungspunkten Maschinengewehre auf. Vor der Sobranje, den übrigen öffentlichen Gebäuden und den Gesandtschaften waren starke Wachposten aufgestellt. Vor dem deutschen Ge­sandtschaftsgebäude, das an einem wichtigen Stra­ßenknotenpunkt liegt, wurden vier Maschinen­gewehre in Stellung gebracht. Gleichzeitig über­kreuzten Flugzeuggeschwader in niedriger Höhe die Stadt. Die nähere Umgebung des Schlosses war mit einer dichten Kette von Soldaten abge­sperrt. In den elf Stunden des Ausnahmezustandes, der um Punkt 12 Uhr wieder aufgehoben wurde, durfte niemand die Wohnung ver­lassen. Der Verkehr in den Straßen sowie der Telephon- und Telegraphenverkehr war vollkommen unterbrochen. Die Machtübernahme durch die neue Regierung ist ohne jeden Zwischen­fall in vollster Ruhe verlaufen.

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sern Dr. Wentzel und D u i s b e r g wird in .ukunft auch William Wilkens- Hamburg dem Sorftande der Ala angehören. Alle Leiter und Anzeigen-

r ässen die Sauberkeit im Anzeigenwesen, all das, das der Werberat begonnen hat, weiterführen. Sie tnben die Verantwortung dafür, die Werbungtrei- bmben zu beraten und richtig zu führen!"

Präsident Reichard führte sodann den neuen Mer der Ala, Finkenzeller, ein, der dann k'«enfalls in einer kurzen Ansprache das Wollen und den Weg der neuen Ala aufzeigte. Durch das Werberatsgesetz sei dem Anzeigenwesen ein neuer Weg gewiesen worden. Aber es genüge eben nicht, lLiglich nur ein Gesetz zu erlassen, sondern es ist euch notwendig, dieses Gesetz dann in einem neuen (ieiste auszufuhren. Es gibt in der Ala keine an- d re Wertung als die der Leistung. Derjenige, der b r Ala und der deutschen Wirtschaft am besten drent, der die größten Erfolge aufzuweisen hat, d r wird auch immer die größte Achtung genießen, v«il er die Achtung verdient.

Berlin, 21. Mai. (DNB.) Ein Hauptschrift­leiter des DNB. hatte anläßlich der Deutschland­fahrt des LuftschiffesGraf Zeppelin", auf der auch zahlreiche Baustrecken der Reichsautobahnen besucht wurden, Gelegenheit, den Generalinspektor für das deutsche Straßenwesen Dr. Todt über seine Eindrücke von der Besichtigung der Bau st recken zu befragen.

Der Generalinspektor erklärte u. a.: Der Zweck meiner Fahrt mit dem Luftschiff war der, die Vielfältigkeit und Mannigfaltigkeit des deutschen Landschaftsbildes auf der Fahrt durch ganz Deutschland noch einmal zu überschauen und in mich aufzunehmen. Daraus ergeben sich für mich naturgemäß wichtige Unter­lagen für die Projektierung Der Straßen, denn ein Wechsel im Landschaftsbild macht auch einen Wech­sel in der Trassierung der Straße notwendig. Die Eisenbahnen sind in vielen Fällen Fremd­körper in der Landschaft, zerreißen und zerstören das Landschaftsbild und sind lediglich nach dem Gesichtspunkt der Rentabilität am grünen Tisch entworfen worden. Unsere Reichsautobah­nen sollen sich harmonisch in das Landschaftsbild einfügen und ein Bestandteil der Landschaft wer­den. Wir wollen an Ort und Stelle sehen, wie die Strecken in der Landschaft wirken und uns danach richten.

Am weitesten vorgeschritten ist der Bau der Reichsautobahn Frankfurt a. M. Heidelberg Mannheim. Mitgewirkt an diesem Ergebnis hat zweifellos auch die Tatsache, daß alle Mitarbeiter an Dieser Strecke dort den er st en Spaten st ich des Führers am 23. September 1933 erlebten und so mit ganz ande­rem Geiste an dieses Werk gingen als an anderen

Eine einheitliche Oentsche Glaubensbewegung

Scharzfeld, 21. Mai. (DNB.) Während ihrer Arbeitswoche in Scharzfeld im Südharz haben die n der Arbeitsgemeinschaft der Deut- chen Glaubensbewegung zufammenge- chloffenen Gemeinschaften beschlossen, sich auf- u lösen, um der Schaffung einer geschlossenen mb einheitlich geführten Deutschen Glaubensbe- i aoegung den Weg freizumachen. Zum Führer | zrnrbe unter ben begeisterten Heil-Rufen aller An- mefcnben wie auch ber Amtsträger Professor »Wilhelm Hauer-Tübingen auf ben Schilb ) irrhoben. Die Mitglieder ber neuen Gemeinschaft aben bie eibesstattliche Versicherung abzugeben:

a) baß sie frei finb von silbischem unb farbigem Zluteinschlag,

b) baß sie feinem Geheirnbunb, keinem Frei- naurerbunb noch bem Jesuitenorben angehören,

c) baß sie keiner anberen Glaubensgemeinschaft : ngehören.

Das Zeichen ber Deutschen Glaubensbewegung "t bas golbene Sonnenkreuz. Als Grunblage für ' ie Rechtssätze gilt folgenbes:

1. Die Deutsche Glaubensgemeinschaft will die leligiöfe Erneuerung des deutschen Volkes aus icm Erbgrunde der deutschen Art.

2. Die deutsche Arbeit ist in ihrem göttlichen Brunb Auftrag aus bem Ewigen, bem wir gehör­en sind.

3. In diesem Auftrag allein sind Wort und Zrauchtum gebunden. Ihm gehorchen heißt sein Leben deutsch führen.

Schwerverletzte geborgen werden. 7Nan be­fürchtet, daß sich unter den Trümmern noch mehrere Tote befinden.

Lastaulounglück im Riesengebirge. 3 Tote, 27 Verletzte.

Am Pfingstsonntag verunglückte in Alt- Schönau bei Hirschberg (Riesengebirge) ein Last­auto mit Anhänger mit 54 Arbeitsdienstfreiwilligen oom Arbeitsdienstlager Sprottau, die sich auf einer Fahrt nach Bad Flinsberg befanden. Auf der stark abschüssigen Straße verlor der Führer die Gewalt über den Wagen, dieser schlug um, wäh­rend der Anhänger abgerissen wurde. Sämtliche Insassen beider Wagen stürzten heraus. Einer war sofort tot, zwei starben nach der Einlieferung ins Krankenhaus in Hirschberg, 27 erlitten erheb­liche Verletzungen; einer der Schwerverletz­ten schwebt noch in Lebensgefahr. Die Verletzten wurden sämtlich in das Krankenhaus nach Hirsch­berg geschafft. Vom Arbeitsdienstgau Nieder­schlesien (Sitz Görlitz) wird ergänzend mitgeteilt, daß das Unglück auf Versagen der Brern- s e n zurückzuführen ist. Das Fahrzeug war auf der steil abfallenden Chaussee nicht mehr zu hal­ten und schlug um. Der Arbeitsdienstgau X hat eine achttägige Trauer angeordnet. Die so plötz­lich aus dem Leben gerissenen Arbeitsdienstkamera­den sind in der Totenhalle des Krankenhauses Hirschberg unter der Fahne des Arbeitsdienstes und vielen Blumenspenden aufgebahrt. Die Hilfs­bereitschaft und Anteilnahme ber beteiligten Aerzte, ber SA., PO. unb ber gesamten Zivilbevölkerung ber Schönauer unb Hirschberger Gegenb ist beson- bers heroorzuheben. Stärkungsmittel unb Liebes­gaben jeglicher Art unb Gelbspenben trafen bereits nach wenigen Stunben ein.

Vermächtnis eines Deutsch-Amerikaners für bie Universität Tübingen.

Der in Milwaukee kürzlich im Alter von 85 Jahren verstorbene Deutsch-Amerikaner Karl L a n b f e e hat in seinem Testament ber Universität Tübinaen 33 000 Dollar vermacht. Fer­ner hat Lanbsee eine Stiftung in Höhe von 100 000 Dollar für bebürftige Angehörige ber Familie Lanb- fee errichtet. Der Verstorbene stammt aus Rotten­burg am Neckar.

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Am vergangenen Samstag würbe bie ter neuen Ala in Berlin gefeiert. Nach , mneinmarsch sprach ber langjährige Direktor ber Na, Dr. Wentzel, bie Begrüßungsworte, wo- muf Präsibent Reicharb u. a. ausführte:

Seien Sie überzeugt, baß wir burch bie Ver- cnberung ber Mehrheitsverhältnisse ber Ala einen schritt 'weitergekommen sind in bem Willen unb Wollen ber nationalsozialistischen Bewegung. Wir sichren hier bie Ala-Anzeigen AG. unb bie Natio- mlsozialistische Anzeigen-Zentrale zusammen zu liner gemeinsamen Arbeit, zu einem gemeinsamen Dollen. Große Aufgaben stehen Ihnen bevor. Wir

Baustellen ohne bieses Vorbilb bes Führers. Außer einer Teilstrecke ber Reichsautobahn Frank­furt a. M.Mannheim wirb in biefem Jahre auch noch ein Abschnitt ber Strecke München Berchtesgaben eröffnet werben können, bie ber Führer neulich gleichfalls aus ber Luft besich­tigt hat, inbem er sie mit einem Flugzeug abflog.

Ganz herrlich ist bas Alpenpanorama, bas man auf ber Reichsautobahn Müncheo nS alzburg oor sich haben wirb. Sehr schön verläuft auch bie Strecke Stuttgart111 m München mit bem Albaufstieg in Schwaben. Die Straße Ber­lin München wirb ihre schönsten Stellen im Frankenwalb, am Ranbe bes Fichtelgebirges unb bei ber Durchquerung ber Fränkischen Schweiz haben. Wunbervoll in bie urbeutsche Lanbschast ein­fügen wirb sich bie Straße Kasse lG ö 11 i n g e n, bie süblich von Hann. Münben bie Fulba unb bie Werra überquert unb herrliche Ausblicke in bas Wesertal unterhalb von Hann.-Münben unb auf ben Reinharbswalb, biefen schönsten beutschen Laub- walb gewährt/

Der Architekt Alwin Seiffert in München ist mein Lanbschaftsberater, ber jebe Strecke genauestens prüft, ehe bie Linienführung enbgültig freigegeben wirb. Wir gehen auch bazu über, in schönen Tälern bie Fahrbahnen zu teilen unb a u f jebe Seite bes Tales je eine Fahrbahn zu legen, ebenso wie wir an Berghängen bie Stra­ßen nicht in ber ganzen Breite in ben Berg schnei- ben unb bamit ben Berghang zerstören, fonbern bie Fahrbahnen geftaffelt übereinanber anlegen. Wir wollen ja nicht Fahrflächen bauen, fonbern Straßen, bie, wie unsere Lanbschast, ihren Charakter haben.

Oie Ala-Anzeigen A.-G.

die parteiamtliche Werbestelle der NS.-Presse.

Am 4. Mai wechselte bie Ala-Anzeigen AG. ihre Besitzer. Am 9. Mai hat ber Reichsleiter für Die Aresse ber NSDAP, bie Ala-Anzeigen AG. als tie parteiamtliche Werbestelle ber NS.-Presse an= irfannt. Die Führung bes Aufsichtsrates ber Ala mürbe von Ministerialdirektor i. e. R. R e i ch a r b, Träsibent bes Werberates ber beutschen Wirtschaft, tmb Verlagsbirektor Amann, Reichsleiter für bie Bresse ber NSDAP., übernommen. Weitere füh- isenbe Persönlichkeiten ber beutschen Wirtschaft wer- :*n in Zukunst bem Aufsichtsrate ber Ala ange= Ären. Zum Generalbirektor ber Ala-Anzeigen AG. mürbe ber bisherige Geschäftsführer bes Werbe- intes ber beutschen Wirtschaft, Finkenzeller, ernannt. Neben ben bisherigen . Dorstanbsmitglie-

Die bulgarische Kammer ist burch einen Erlaß bes Könias aufgelöft worben. Die neue Re­gierung hat an bie bulgarische Nation eine Sunbgebung gerichtet, in ber festgestellt wirb, baß bie Regierungsparteien vollstänbig gescheitert seien wegen eines Auseinanberdrechens ber extremen politischen Gruppen, wegen innerer Hetze unb per­sönlicher Streitigkeiten. Dieser Regierungswechsel vollzog sich unter Mitwirkung ber Armee, bie von ber allgemeinen Auflösung verschont war. Weiter werben in ber Kundgebung bie Hauptpro­grammpunkte ber neuen Regierung bargeleat: Eine bisziplinierte Organisation bes Staates, Die auf einer Zusammenlegung gewisser M i - n i ft e r i e n, einer Herabsetzung ber Zahl ber Departements unb Verwaltungszweige aufgebaut ist; bie Schaffung einer stabilen Kommunal- verwaltung, an beren Spitze Bürgermeister stehen, bie von ber Regierung ernannt finb.

Die Krebitmöglichkeiten, vor allem für Lanbwirte unb Hanbwerker, sollen verbessert werben. Das kulturelle Niveau auf ben Dörfern ist zu heben. Die inbuftrielle Probuktion ist nach ben tatsächlichen Bebürfnissen bes Lanbes zu regeln; Die Preise für Jnbustrieprobukte finb zu senken. Neue wirtschaftliche Märkte finb zu schaffen. Gegen bfe Arbeitslosigkeit ist ber Kampf burch A r b e i t s- befchaffungsmaßnahmen unb burch strenge Anwenbung ber sozialen Gesetzgebung aufzunehmen. Das Gerichtswesen ist zu reformieren, bamit bie Verfahren geschwinber abgewickelt werben. Mit ben anberen Mächten unb vor allem mit ben benachbarten ©taten will bie Regierung in gutem Frieben leben. Die Beziehungen z u Sowjetrußlanb finb roieber aufzuneh - men.

Der neue Finanzminister Toboroff hat bie Revision bes Staatshaushaltes in Angriff genommen unb mehrere rigorose Sparmaßnahmen verfügt. Die Gehälter ber Minister unb ber meisten höheren Beamten werben herabgesetzt, unb bie Sonberkrebite an Behörben auf ein Minbestmaß beschränkt. An bem Haushalt für 1934/35, ber bisher runb 5,5 Milliarben Lewa an Ausgaben vorsah, sollen runb 500 Milli­onen Lewa eingespart werben.

Aus aller Welt.

:0er Abschluß öer Deutschlandfahrt desGraf Zeppelin".

Was LuftschiffGraf Zeppelin" ist am Ennntagabenb von seiner Deutschlanbfahrt, ta oom Deutschen Luftsportverbanb burchgeführt rurbe, nach Friebrichshafen zurückgekehrt unb un- lt:- dem Jubel einer großen Menschenmenge, die im Zeppelin mit Musik empfing, bei Beginn der runkelheit gelandet. Nach seiner Fahrt von friebrichshafen nach Stuttgart, Heidelberg, Frank- iut am Main, war das rheinisch-westfälische In- Mriegebiet das Ziel der Fahrt.

Das Industriegebiet ist vomGraf Zeppelin in tiiem verwickelten Zickzackkurs überflogen worden. sollte auf diesem Flug vor allem solche Orte Verflogen werden, die bisher denZepp" noch icht gesehen hatten. So mußte das Luftschiff in liier großen Schleife über bas Lanb ber Zechen

geführt werben. Unterwegs hatte ber Generalin­spektor für das beutsche Straßenwesen, Dr. Tobt, Gelegenheit, sowohl im Bau befinbliche Straßen als auch projektierte Straßenlinien zu besichtigen.

Vom Jnbustriegebiet ging bie Fahrt über Braun­schweig, Wernigerobe, Magbedurg nach Berlin, wo berdkaf Zeppelin" etwa um 18 Uhr Innbete. Hier begrüßten bas Luftschiff als erste Obergruppen­führer E r n st unb Gruppenführer Prinz August Wilhelm. Dann würbe Poft eingelaben unb bie Wassertanks würben nachgefüllt. Kurz nach 19 Uhr starteteGraf Zeppelin" zu seinem Fluge nach ber Ostsee unb nach Ostpreußen. Der Darmftäbter Pilot Wiegmeyer, führte zahlreiche Loopings aus. Der Flieger Übet umkreiste mit seiner Ma­schine benGraf Zeppelin", um bas seltene Schau­spiel des Ausklinkens des Segelflugzeuges zu fil­men.

Von Berlin ging der Flug nach Stolp unb Stolp- münbe, wo bas Luftschiff über ber Ostsee anberthalb Stunben kreuzte, um bie Uebertragung ber Musik aus bemGraf Zeppelin" auf die deutschen und ausländischen Sender zu ermöglichen. Dann ging die Fahrt über die Danziger Bucht zur Samland- tüfte und nach Königsberg. Die Landung vollzog sich dort schnell und glatt. Die Fahrt ging dann nach Danzig. Der Empfang des Luftschiffes in Danzig war geradezu enthusiastisch, lieber den Kor­ridor ging es nach Pommern, später über Schlesien, Sachsen unb Bayern hinüber zum Fränkischen Jura, enblich hinunter zum Bobensee unb zum Hei­mathafen Friebrichshafen.

Eisenbahnunglück in Spanien. 20 Tote, 25 Schwerverletzte.

Wie aus Barcelona gemeldet wirb, ereignete sich bort am zweitenPfingslfeierlag ein großes Eisen­bahnunglück. Ein zur Abfahrt bereitstehenber Perfonenzug fuhr vor ber fahrplanmäßigen Zeit ab, weil ber Lokomotivführer ein Pfeifsignal eines Fahrgastes für bas Abfahrtssignal bes Stations­beamten hielt, wenige Kilometer hinter dem Bahn­hof stieß der Zug mit einem anderen Personenzug zusammen, wobei beide Züge zertrümm ert wurden. Bisher konnten 2 0 Tote und 2 5

Der Ausklang der psingstiagung.

Eine Dankkundgebuna an die deutschen Abstimmungsgebiete schloß sich ber Morgenfeier 'iimmungsvoll an. Die Leitung lag in ben Hänben 3on Dr. Mirbt - Breslau. Das Schlußwort sprach Dr. Hans Steinacher. Der Vorbeimarsch ber Fahnen beenbete ben feierlichen Akt. Am Nach- nittag bewegte sich vier Stunben lang ein gewal­tiger Festzug in seiner ganzen Mannigfaltigkeit unb Buntheit ber Trachten burch bie fahnen- zeschmückten Straßen, bie von ungeheuren Men- chenmassen besetzt waren. Heil-Rufen unb Hänbe- latfchen begrüßte bie einzelnen Gruppen. Besonbers bewillkommnet würben bie Saarlänber mit hrer schwarzen Fahne, bie in stattlicher Zahl er­schienen waren.

Nicht minber herzlich begrüßt würben bie beut« chen Lanbsleute aus Memel, Danzig, Eupen-Mal- meby, Oberschlesien unb Kärnten. An bem Feftzug gaben runb 30 000 VDA.-Schüler unb -Schülerinnen, HO 000 Mitglieber ber Hitler-Jugenb unb 15 000 Saarlänber, bavon 5000 Jugenbliche, also ins­gesamt 55 000 Personen, teilgenommen. LUus bem ganzen Rheinlanb waren zahlreiche Zu- chauer erschienen, bie mit ber Trierer Einwohner- chaft zusammen bem Festzuge lebhafte Ovationen >arbrachten.

Landschastsbild und Reichsaulobahnen

Keine Fremdkörper im Landschastsbild, sondern harmonische Einfügung.

Grundsätzlicher Regierungswechsel in Bulgarien

Ein Kabinett der starken Hand.-Auflösung der Kammer.

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