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erzielte die Naunheimer Mitte durch langen Roll­ball den Führungstreffer. Der direkt anschließend

Konto des

iwei

-an-

allerdings den Holländerinnen den Sieg ab-

Die Schwimmer-Europameisterschaften in Magde­burg wurden am Sonntag beendet. Der Schluhtag brachte nochmals zwei schöne deutsche Siege, die auch den Ausschlag gaben, daß trotz Verlustes der Wasserballmeisterschaft der Europapokal von Deutsch­land wieder zurückgewonnen wurde. Hermann Stork- Frankfurt gewann das Turmspringen, und im 200-Meter-Brustschwimmen kamen mit S i e»

Linksaußen

Vorlage in hinter der

rinnen treten.

Den

ersten deutschen Sieg des Tages erzielte Stork im Turmspringen.

Verwertung der Damen, dem Kampf um den B r e d i u s - P o k a 1", mußten unsere Vertre-

Der Hamburger S i e t a s kurz vor dem Ziel des 200-m-Brustschwimmens der Magdeburger Wettbewerbe, in dem er den Sieg und damit den Titel eines Europameisters errang.

Das Gesamtergebnis sieht im Kampf um den Europa-Pokal Deutschland mit 118 punkten vor Ungarn mit 72 punkten an erster Stelle.

Frankreich, Italien und England folgen dann mit deutlichen Abständen. Der Europapokal kam damit zum dritten Male in deutschen Besitz. 1926 in Bu­dapest und 1927 in Bologna waren wir schon Ge­winner der wertvollen Trophäe, 1931 in Paris mußten wir ihn an Ungarn abtreten.

Sechs deutsche Europameisterschaf- t e n sind das Fazit der Magdeburger Kämpfe, ein überaus erfreulicher Ausgang, denn bei den Mei­sterschaften 1931 in Paris konnten wir nur zwei Titel erringen. Europameister wurden Leo E s s e r (Kunstspringen), Hermann Stork (Turm­springen), Rudolf S i e t a s (200 Meter Brust), Hertha Sieche (Turmspringen), Olga Iensch- Jordan (Kunstspringen) und Martha Genen« g e r (200 Meter Brust). Olga Iensch war auch die einzige Europameisterin von 1931, die ihren Titel erfolgreich verteidigen konnte.

so die Verteidigung. Was übrig blieb, meisterte de» Torhüter in stoischer Ruhe. Die unteren Manm

Der Auftakt der Fußball-Saison 1934/35 in Gießen

recht guten Schiedsrichter, der sich noch vor dem Naunheimer Tor befand, entging. Die Gießener säumten etwas im Angreifen und als es geschah, war es zu spät. Keusch konnte gerade noch vor dem Eintreffen Hembachs einschießen. Die Blauweißen ließen sich dadurch nicht aus dem Konzept bringen, die besten Chancen wurden aber nicht verwertet. 1900 drängte mit Energie zum Erfolg und endlich fand eine Flanke von Heilmann durch prächtigen Kopfball von Schmelz das Ziel. 1900 hatte auf 2:1 verkürzt. Nach dem Wechsel kamen die Gießener Gäste zunächst gar nicht ins Spiel. Die Hintermannschaft wurde aber immer wieder mit den zum Teil un­gestümen Angriffen der Gastgeber fertig, besonders Schlarb im Tor war wieder in Hochform. Nach und nach machten sich die Gießener wieder frei und

richter amtierte sehr sorgfältig und gut. Lediglich die Vorteilsregel ließ er einige Male außer acht.

Der Auftakt der Fußballsaison in Gießen sollte ein günstiges Omen sein. Wenn die zum Wochen­ende gezeigten Leistungen beibehalten werden, soll­ten die Verbandsspiele bessere Erfolge bringen als im vergangenen Jahre.

Turn- und Spielverein Naunheim 1 gegen 190& Gießen I 3:1 (2:1).

Der Meister der 1. Kreisklasse und jetziger neuer Bezirksklassenoerein Naunheim (Kreis Wetzlar) gab zu Hause einen gefährlichen Gegner ab. In Naun­heim wird es jedem Gegner schwer fallen, Punkte zu erringen. Die Niederlage ist für die Gießener keinesfalls beschämend. 1900 hatte nur eine schwache Elf entsandt, deren Spieler alle bereits ein Spiel absolviert hatten. Der Gastgeber Naunheim ging ausgeruht in den Kampf. Von der Mannschaft des Samstags waren Dörr, Günther, Langsdorf, Mank und Wilhelmi nicht mit von der Partie.

Die Gießener ließen sich überrumpeln, nach knapp fünf Minuten Spielzeit stand das Treffen 2:0 für den Platzverein. Auf eine Flanke des Linksaußen

t a s - Hamburg und Schwarz- Göppingen zw Deutsche auf die ersten beiden Plätze. In der

errungene zweite Treffer kommt auf Schiedsrichters. Der Naunheimer Keusch übernahm eine hohe weite

glatter und deutlicher Abseitsstellung aufgerückten Gießener Verteidigung, was dem sonst

Ausklang in Magdeburg

Deutschland gewinnt den Europapokal.

Beteiligten im Gasthaus Ranft zu einer Bespre- s für sich. Im G a u - E n d k a m p f schlug Württem- chung zusammen. Der Kreisobmann machte bekannt,: berg Pommern mit 4:3.

daß der Kreis Gießen Süd und Nord i n | Das Turnier war gut aufgezogen und am Sonn­tag von etwa 500 Personen besucht. Das schöne Wetter wirkte sich für die Spiele, die sämtlich sehr spannend und hart umkämpft waren, sehr vorteil-

Er führte schon von der ersten Hebung ab und ge­wann mit 98,99 Punkten vor dem Deutschböhmen L e i k e r t (92,77 Punkte) und Riebschläger- Zeitz, der 90,72 Punkte erreichte. Damit hat Deutschland alle Springkonkurrenzen in Magde­burg für sich entschieden.

Der Nachmittag wurde mit dem 200-Meter- Brustschwimmen eröffnet, das eine sichere Beute unserer Vertreter S i e t a s und Schwarz wurde. In 2:49 und 2:49,4 Minuten belegten sie vor dem Dänen Malmström die ersten Plätze. Das übrige Feld kam erst mit drei Sekunden Rückstand im Ziele an.

Im 400-Meter-Kraulschwimmen der Damen gab es totes Rennen zwischen der Holländerin M a - stenbroek und den Ouden in 5:27,4. Willie den Ouden verzichtete zugunsten ihrer Landsmän­nin auf den ersten Platz. Dieser Ausgang gab auch den Ausschlag zum Gesamtsieg der deutschen Da­men, zumal deutsche Vertreterinnen hier nicht im Endlauf waren.

Das 150 0-Meter-Kraulschwimmen der Herren war natürlich Jean Taris nicht zu nehmen. Er siegte in 20:01,5 vor dem Italiener Costoli und dem Engländer Wainwright. Der junge Stettiner Gerhard N ü s k e belegte noch vor dem Ungarn Pataky den sechsten Platz, für den Kampf um den Europa-Pokal noch recht wesentlich.

Mit dieser Konkurrenz war das Schwimmpro­gramm beendet. Es kamen dann noch Wasserball­spiele an die Reihe.

Ungarn sicherte sich die Europameisterschafk end­gültig durch einen 9:1 (4:1)-Sieg über Schwe­den. und Deutschland behauptete den zweiten Platz durch einen knappen 2:1-Sieg über Belgien.

Aki Rademacher schoß vor Halbzeit den ersten, Schwarz nach der Pause den zweiten Treffer, und kurz vor Schluß fiel Belgiens Ehrentor durch Caste- leyn. Der knappe Ausgang sicherte Belgien den dritten Platz vor Schweden. Am Vormittag .ge­wann Frankreich 2:1 (2:1) über Spanien. Da­mit wurden die Franzosen Sechster.

nächster Zeit zusammengelegt werden soll. Da fierr Förster gleichzeitig auch seine Ver­setzung bekannt gab, wird der Sitz des Kreisobmann

wahrscheinlich nach Gießen verlegt werden.

Als Sprecher der Gießener Post-Schützen wür­digte Herr Mohr die Verdienste des Kreisobman­nes und hob hervor, daß nur durch engste Zusam­menarbeit der Stadt- und Landvereine die echte Volksgemeinschaft im Sinne unseres Führers her- gestellt werden könnte. Gleichzeitig überreichte der­selbe im Namen des Post-Sportvereins Gießen den Allendorfer Kameraden für ihren schönen Erfolg am 12.8. 34 eine kunstvolle Ehrenscheibe.

Der Vereinsführer des Schützenoereins Allendorf (Lumda), Herr W ü ft, dankte für den Verein und bekräftigte den von den Gießenern vorgebrachten Wunsch einer engeren Zusammenarbeit aller Klein­kaliberschützen.

Klubmeisterschaften der Kegler im Lahn-Äuseckertal.

Vorn 3. Juni bis 12. August fand die Austra­gung der diesjährigen Klubmeisterschaft des Kegler­verbandesLahn-Buseckertal" im Keglerheim von Gastwirt Einhäuser zu Alten-Buseck statt. Geworfen wurde in Dreier-Mannschaften, je Kegler 100 Kugeln. Es traten zum Start auf Bohle 14 und für Scheere 15 Mannschaften an.

Sieger blieb auf Bohle nach fünfmaligem Wurf:Gut Holz" Alten-Buseck (H. Müller, W. Wagenbach, Fr. Müller) mit 8794 Holz vorBahn frei" Lollar mit 8768 Holz (W. Borschel, E. Gan- ßer, L. Kohlberger). Auf Scheere siegteGut Holz" Lollar (W. Sehrt, R. Wißmann, M. Schupp) mit 8925 vorBahn frei" Lollar mit 8678. Aner­kennenswert sind die Leistungen vonBahn frei" Lollar, die sich in fünfmaligem Kampf auf beiden Bahnen bis zum Schluß gut durchsetzte. Bei dem Wanderpreiskegeln am Sonntag siegte mit je 20 Kugeln auf Bohle und Scheere Wilhelm Wagen­bach mit 126 Holz vor Friedrich Müller mit 125 Holz.

Das Tennis-Turnier der OT. in Bad-Nauheim.

Das Tennis-Turnier der DT. wurde am Sonn­tag in Bad-Nauheim mit den Entscheidungsspielen beendet. Sieger im Herren-Einzel wurde der Stutt­garter Wille, der Volgmann in drei Sätzen 6:3, 8:10, 6:1 im Endspiel abfertigte. Bei den Damen endete Frau Reissner durch einen 6:1-, 6:3-Sieg über Eisenbeiß vorne. Im Gemischten Doppel sicherten sich Hubricht-Rudolph mit 1:6, 8:6, 6:0 den Sieg gegen Roloff-Preusser, im Herren- Doppel wurden Wille-Baumann durch 6:4, 7:5 über Kreß-Zwinger Turniersieger und im Damen­doppel entschieden Waidemayer-Eyer das Endspiel mit 4:6, 6:2, 6:3 gegen Dolgmann-von Norman

Die Fußballsperre ist vorüber! Sechs Wochen lang hatten die Fußballmannschaften Ruhe und Zeit zum Training. Die Pause erwies sich auch für unsere Gießener Mannschaften als sehr notwen­dig. Was man zum Ende der vergangenen Saison zu sehen bekam, war nicht immer erfreulich. Um jo erfreulicher ist es aber, davon berichten zu kön­nen, daß die Mannschaften der Spielvereinigung 1900 und des VfB -Reichsbahn die Wettspielpause dazu benützt haben, unter Anleitung von besonders herbeigerufenen Trainern, ihre Form und ihr rein technisches Können wieder etwas in Ordnung zu bringen und, wo es not tat, zu vervollständigen. Das Training ist nicht vergeblich gewesen. Am Samstag, wie am Sonntag wurden Leistungen ge­zeigt, die über denen des Ausgangs der vergangenen Saison lagen. 1900 und VfB.-Reichsbahn hatten sich beachtenswerte Gegner verpflichtet. Beide Spiele gestalteten sich zu wahren Freundschafts­spielen.

Spielvereinigung 1900 gegen Viktoria Frankfurt Eckenheim 2:0(l:0)

Das Spiel fand bereits am Samstagabend auf dem Sportplatz an der Liebigshöhe statt Nur we­nige Zuschauer hatten sich eingefunden. Leider kamen die Gäste reichlich spät, so daß es schwer war, bei der gegen Ende des Spieles herein- brechenden Dunkelheit die Kampfhandlung genau zu verfolgen. Die Frankfurter erwiesen sich in diesem Spiel als ausgezeichnete Techniker. Sie gingen mit dem Ball sehr geschickt um, kombinierten in gutem Aufbau, gaben rascher ab, als ihre Gegner, spielten sehr fair und ruhig'und hielten ein gleich­mäßiges Tempo von Anfang bis zum Ende. Ein sehr guter Tormann verhinderte ihnen eine größere Niederlage, die ihnen aber nur dadurch beschieden war, daß sie vor dem Tor von einem sprichwört­lichen Pech verfolgt waren, allerdings auch nicht immer den letzten Einsatz zeigten, der ihnen allein zu Erfolgen hätte verhelfen können. Ein Unent­schieden hätte dem Spielverlauf entsprochen. Im Feldspiel waren die Gäste meist etwas überlegen.

Die Spielvereinigung 1900 stützte sich für dieses erste Spiel auf junge Kräfte. Allerdings setzte man auch einige der bewährtesten Kämpen ein. Die Mannschaftsaufstellung erwies sich als sehr gut. Die Spielvereinigung war vertreten durch:

Schlarb Schneider Lippert Langsdorf Mank Hainbach

Wilhelmi Schmelz Günther Heilmann Dorr.

Die Elf der Spielvereinigung spielte einen sehr guten Fußball. Der Sieg war nicht unverdient. Schlarb im Tor war schier unüberwindlich, die Ver­teidigung nicht weniger. In der Läuferreihe und im Sturm mangelte es lediglich am Tempo in der Ballabgabe. Man sah sehr feine Kombinationszüge.

Die Tore, die den Sieg bedeuteten, fielen auf klare Weise. Eine Vorlage von Heilmann für Dörr wurde von diesem glatt verwandelt. Für das zweite Tor wechselten beide die Rollen. Heilmann schoß auf eine exakte Vorlage von Dörr. Während der ersten Halbzeit lagen die Gäste immer etwas mehr in Front. Ihre Angriffe waren gefährlich, wurden aber immer das Opfer der Verteidigung und des Torhüters. Die Gäste schossen aber auch viel dar­über und daneben. Gegen Ende der ersten Halbzeit wurden die Frankfurter sehr aggressiv, aber der Er­folg blieb ihnen versagt. So wurden mit 1:Ö die Seiten gewechselt. Nach der Pause drehten die Blau­

verfehlt. Zu Gießener Erfolgen kam es nicht mehk. Jrn Gegenteil, in den Schlußminuten sprang ein harmlos aussehender Eckball vor dem Gießener Tor unvermutet auf den Rücken eines Naunheimer Spielers und von da an den Torpfosten und ins Netz.

Die Naunheimer Spieler hatten durch ihre Frische und ihre Forsche etwas mehr vom Spiel. Ein knapper Sieg war verdient. Das Treffen verlies sehr fair und war mit 400 Zuschauern recht gut besucht. Spielleiter war Deih (Nauborn).

weißen auf. Die Gäste wurden etwas unruhig,! Zug. Erfolge blieben aber aus. Ein Selbsttor eines spielten eine Zeitlang planloser und ließen die Gästespielers ließ die Grünweihen mit 5:3 Toren Platzbesitzer mehr und mehr aufkommen. Erst all-1 gewinnen. Das Ergebnis ist gerecht. Der Schieds-

Erich Metze Weltmeister der Steher.

Am Sonntag wurden in Leipzig die Steher- Weltmeisterschaften über 100 Kilometer entschieden. Vor 22 000 Zuschauern konnte sich Erich Metze (Dortmund) den Titel erkämpfen und damit Deutsch­land die dritte Weltmeisterschaft bringen. Erich Metze fuhr ein taktisch kluges Rennen hinter seinem Schrittmacher Saldow und wurde dabei von seinem Landsmann Paul Krewer, der den zweiten Platz belegte, gut unterstützt. Das ganze Rennen war ein spannender Kampf. Der Titelver­teidiger Laquehay (Frankreich) gab nach 150 Run­den, nachdem er schon überrundet war, auf.

Glückstrahlend nahm der neue Titelträger das Weltmeisterschaftstrikot von dem Präsidenten der UCJ., Breton (Frankreich), entaeaen und legte unter dem nicht endenwollenden Beifall und den Klängen der deutschen Nationalhymne, mit einem riesigen Lorbeerkranz geschmückt, die Ehrenrunde zurück.

Deutschland-Rumänien 5:0.

Abschluß des Davispokalwettbewerbes.

In Berlin wurde am Sonntag der Davispokal- Ausscheidungswettbewerb für 1935 zwischen Deutsch­land und Rumänien abgeschlossen. Nachdem die Deutschen bereits am Samstag mit 3:0 geführt hatten, gewannen sie auch die letzten beiden Einzel­spiele, so daß der Gesamtsieg mit 5:0 recht deutlich ausfiel Henkel II schlug den Rumänen Hamburger 6:2, 6:3, 6:3 sehr sicher und Gottfried von (Tramm gewann gegen Schmidt mit 7:5, 6:4, 6:1. Deutsch­land trifft nun in der nächsten Runde auf Däne­mark, das kampflos durch den Schweizer Verzicht unser Gegner wurde. Dieser Kampf wird vom 24. bis 26. August in Kopenhagen ausgetragen.

Die Grünweißen gingen bald mit 2:0 in Füh­rung. Ein völlig ausgeglichener Kampf füllte die ganze erste Spielhälfte. Verschiedene zwingende Chancen wurden auf beiden Seiten vergeben. Ein Elfmeterball für Sinn ließ die Gäste aufholen. 2:1! (Eine Minute später aber fiel gar der Ausgleich, x,n J^ner entschlossener Schuß des Halblinken der Gaste war zum Tor verwandelt worden. Das Spiel gewann nun an Tempo. Es ging um die Führung. Die Gäste tarnen mehrfach gefährlich vor i ?or Hefigen. Aber sie schossen entweder auf den Mann oder hoch darüber. Die Führung rissen dann die Grünweißen durch Fehling an sich. Er konnte tm Anschluß an einen Eckball tadellos verwandeln. Wenig später fiel durch ihn das vierte Tor für VfB.-Reichsbahn. Beim Stande von 4-2 Toren wurden die Seiten gewechselt.

Die Gäste gaben den Widerstand nicht auf. Sie verkürzten zunächst auf 4:3 und bemühten sich weiter um Angriff und Erfolg. Vergeblich! In Gegenangriffen kamen auch die Grünweißen zum

mählich wurde bas Gleichgewicht im Feldspiel wie­der hergestellt. überraschend fiel für die Gäste ge- gegen Ende der zweiten Halbzeit das zweite Tor. Die ihnen sicherlich überraschende Niederlage nah­men sie mit Ruhe hin. Das Spiel hatte einen gerech­ten Leiter. Die Mannschaften machten ihm das Amt aber auch sehr leicht. Es gab kaum einen Strafstoß. Freundschaftsspiele in diesem Geiste sind die beste Werbung für den Fußballsport.

VfB.-Neichsbahn-BfB.Sinn5:3(4:2)

Das Spiel am Sonntagnachmittag auf dem Wald- sportplatz verlief in gleichem Geiste. Die Zuschauer bekamen ein sehr lebendiges Spiel vorgeführt. Auch dieser Kampf wurde sehr fair ausgetragen. Die Mannschaft war durch einige junge Kräfte ergänzt worden, die sich gut einfügten und mit den älteren bewährten Spielern ansprechend zusammenarbeite­ten. Die Elf trat in folgender Aufstellung an:

Schwan

Leutheuser Kreß Heß Knauß Feuster Heinzmann Schmidt 3. Lehrmund Fehling Mattern 3.

Für Heinzmann ging in der zweiten Halbzeit der Trainer in den Sturm. In der Verteidigung sah man diesmal Leutheuser überragend. Der Tormann hielt sehr sicher. In der Läuferreihe gefielen Knauß und Feuster. Im Sturm wirkte Fehling recht glück­lich. Alle waren sehr eifrig. Man verstand sich gut, so daß immer wieder Angriffe zustande kamen, die die gegnerische Verteidigung bis zum Aeußersten herausforderten.

Die Gäste, durchweg schöne, durchtrainierte Ge­stalten, waren sehr ernst zu nehmen. Sie verfügten über eine feine Kombinationstechnik. Mit großer Geschicklichkeit stand immer der richtige Mann frei. Dadurch mußten die Grünweißen immer etwas mehr laufen wie die Gäste. Es gab dann jeweils harten, aber nie unfairen Kampf Mann gegen Mann um den Besitz des Balles. Man sah eine Reihe von Angriffen, die zügig über das ganze Feld vorgetragen wurden. Hier waren die Ein­heimischen ebensogut wie die Gäste aus dem Dill­gebiet. In der Ballbehandlung waren die Leute aus Sinn etwas besser. Die Grünweißen spielten aber ihrerseits energischer auf Erfolg: sie waren auch vor dem Tor jeweils entschlossener. Eine höhere Niederlage wurde von dem Torwart der Gäste verhindert.

Die Ligareserve fand sich im ersten Spiel der Saison noch nicht richtig zusammen und diesen Um­ständen hat sie das nur unentschiedene Resultat (1:1) gegen die gleiche Elf derTeutonia" Watzen­born-Steinberg ßu verdanken. Das Spiel fand auf dem kleinen Steinberger Platz statt. Bei den Blau­weißen versagte der Angriff. Das Endergebnis stand schon beim Seitenwechsel fest.

Die 1. Jugendmannschaft hatte im ersten Spiel der Saison die gleiche Elf vom Sportverein 05 Wetzlar zum Gegner, der sie in allen Belangen überlegen war. Beim Seitenwechsel führten die Einheimischen durch schöne Treffer schon 3:0, denen nach der Pause noch zwei weitere angereiht wur­den, obwohl 1900 nur noch neun Spieler im Feld hatte. Wetzlar kam nur zum verdienten Ehrentor. Endresultat 5:1.

Wetzlars Schüler traten zum vereinbarten Ge­sellschaftsspiel nicht an.

epidveremigung 1926 Leihgestern.

Leihgestern I Steinbach I 8:1 (2:0).

Am Sonntag empfing die 1. Mannschaft bet Spielvereinigung Leihgestern die gleiche des FSV. Steinbach zu einem Gesellschaftsspiel. Die Gäste vermochten in der ersten Hälfte des Spieles Wider­stand zu leisten, um in der zweiten Hälfte eine katastrophale Niederlage entgegenzunehmen. Dis Gastgeber fanden sich in der ersten Halbzeit nicht so zusammen, wie man es in den früheren Spielen gewohnt war. In der zweiten Hälfte aber sah man wieder einen schußfreudigen Sturm, der in regel­mäßigen Abständen sechs weitere Tore buchen konnte. Die Läuferreihe arbeitete zuverlässig, eben-

haft aus.

Fußball-Freundschastsspiele in Süd- und Süd-Westdeutschland.

SV. Wiesbaden Bayern München 0:2.

FSV. Mainz 05 Union Niederrad 3:1. Hanau Stadt Hanau Land 0:2.

VfB. Friedberg Kreis Friedberg 6:1. Spielv. Kassel Kurhessen Kassel 2:2.

Kickers Offenbach 1860 München 1:2.

FSV. Frankfurt Eintracht Frankfurt 2:5.

SC. Kassel Bayern München 4:5.

Süddeutsche Vereine auf Reisen.

Hamburg SV. Spvgg. Fürth (18.) 0:3. Viktoria Harburg Spvgg. Fürth 1:1. Polizei Chemnitz 1. FC. Nürnberg 1:3. VfB. Glauchau- 1. FC. Nürnberg 0:2.

Leichtathletik-Länderkampf

Deutschland - Schweiz 88:50.

In der StuttgarterAdolf - Hitler - Kampfbahn" kam am Sonntag vor 20 000 Zuschauern der 14. Leichtathletik-Länderkampf DeutschlandSchweiz zum Austrag. Die deutsche Vertretung kam, obwohl nicht allererste deutsche Klasse darstellend, zu einem einwandfreien und verdienten Siege mit 88:50 Punkten. Die Schweizer konnten in dem fünfzehn Wettbewerbe umfassenden Programm zu 3 Einzel- fiegen kommen. Der ewig junge Dr. Martin gewann die 1500 Meter und lief in 3:58,1 Minuten einen neuen Schweizer Rekord. Der Freiburger Stadler mußte hier badischen Rekord laufen, um in 3 :58,3 den zweiten Platz zu belegen. Den zweiten Schweizer Sieg gab es im 5000-Meter-Laufen, wo der schon 37jährige S ch a tz m a n n in der letzten Runde dem geschlossenen Felde enteilte und in 15 :47,4 siegreich blieb. Im Stabhochsprung teilten sich der Schweizer Meyer und der DT.-Altmeister Müller-Kuchen mit je 3,80 Meter in den ersten Platz. In den meisten Konkurrenzen gab es deutsche Doppelsiege. Heber 100 Meter schob sich der Schweizer Rekordmann Hänni zwischen Borch- meyer und Hornberger, über 200 Meter ließen die beiden Deutschen den Schweizer aber nicht auf­kommen, es gelang ihnen sogar, die bisherigen Jahresbestzeiten zu unterbieten. Im Speerwerfen erschien Meister Weimann nicht am Start. Für ihn nahm Huber teil, der auch den Sieg errang, wäh­rend Weltrekordmann Sievert, der einen Doppel- fieg im Kugelstoßen und im Diskuswerfen feierte, hier nur Vierter wurde. In den beiden Staffeln gab es deutsche Siege. In allen übrigen Wett­bewerben tarnen die deutschen Farben zu Doppel­erfolgen.

setzten ihrerseits zu mehrfachen Angriffen an, wo­

bei sie sich mehr des linken Flügels bedienten, j Torhüter in stoischer U Einigemale wurde in der Aufregung das leere Tor I schäften waren spielfrei.

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