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Die Rechtsberatungsstellen der Arbeitsfront

ist unbekannt.

Preußen

S.jl-tfportf

Oberheffen

gegeben.

verbreiten.

Gez.: Löwer.

werden.

ueo^L uit zukünftige Zusammenarbeit zwischen der Hitlerjugend und der Turn- und Sportjugend

der Missionsdankopferbüchsen Kollekte wurde für die Rhei-

erschütterung.

Kreis Lauterbach.

Chors. Der Ertrag betrug 79 Mark; die nische Mission bestimmt.

* Dirlammen, 20. Aug. In dem Grundstück des hiesigen Einwohners Joh. Hansel VI., das von dem Schneider Zinn bewohnt wird, brach heute gegen Morgen in der Scheune Feuer aus, das sich sehr rasch über die ganzeScheune und die Stallungen ausbreitete und beide vollständig in Trümmer legte. Trotz eif­riger Tätigkeit der Feuerwehr griffen die Flammen auch auf das Wohnhaus über, das f ch w e r in Mitleidenschaft gezogen wurde, schlietz- lich aber von der Feuerwehr doch noch zum Teil Serettet werden konnte.. Der Schaden ist groß. Die rsache des Brandes

erwünscht. ....

Irgendwelche Aufforderungen zum Austritt aus den Turn- und Sportvereinen, die nicht nur von Unterführern der Hitlerjugend, sondern sogar von Lehrern aufgestellt werden, haben deshalb als un-

r t otDerlefcung mußte gestern der U*,.....

ren ?4ulterver.i^^u^ig Appel von hier erwünscht zu unterbleiben. ^Ä^Mrurgische Klinik nach Gießen eingeliefert lieber die zukünftige Z

Kreis Büdingen.

* Nidda, 21. Aug. Der Tiefbau-Unternehmer Ernst Reuter, der Erbauer eines Teiles der Strecke NiddaSchotten wurde dieser Tage in die Ewigkeit abberufen. Der Verstorbene war 81 Jahre alt. Seit dem Jahre 1887, dem Jahr des Bahn- baues, war er hier in Nidda ansässig. Geraume Zeit betrieb er einen Steinbruch in Ober-Widders- heim. Ernst Reuter war einer der Mitkämpfer der völkischen Bewegung Oberhessens in den Jahren um 1890.

Kreis Alsfeld.

wurde gestern nachmittag in Klein-Linden v o n einem Motorradfahrer angefahren und zu Boden geschleudert. Der bedauernswerte Mann erlitt dabei e r h e b l i ch e B r u st q u e t- schungen und mußte in die Chirurgische Klinik nach Gießen gebracht werden. Die Schuldfrage ist noch nicht geklärt.

* Grüningen, 1. Aug. Hier ereignete sich dieser Tage ein schwerer Unfall, dem leider das Leben eines Menschen zum Opfer fiel. Der 59jähriqe Landwirt Wilhelm W o l f von hier wurde von einem Stier angefallen und hef- tig gegen den Leib gestoßen. Dabei er« litt der bedauernswerte Mann eine stumpfe Bauch­verletzung. In der Folge stellte sich eine schwere Bauchfellentzündung ein, so daß fed) ber nachträg­lich hinzugezogene Arzt veranlaßt sah, die sofortige Ueberführung in die Chirurgische Klinik anzuord­nen. Auf dem Transport unmittelbar vor der An­kunft in der Klinik e r l a g der Bedauernswerte den

* M aulb ach/ 21.Aua. Das 5jährige S öh n chen des Bahnarbeiters Robert B ö ck n e r stürzte so unglücklich, daß es den linken Oberschen­kel brach. Das Kind wurde in die Chirurgische Klinik nach Gießen gebracht.

* Großfelda, 20. August. Bei einer Kletter- Übung im Rahmen des Turnunterrichts kam hier ein Kind zu Fall. Mit einer schweren Kopfverletzung mußte es in das Alsfelder Krankenhaus eingeliefert werden.

* Bernsburg, 20. August. In unserem Orte ereignete sich ein schwerer Unfall. Der Land­wirt Karl Köhler, der erst kürzlich durch einen Brandschaden heimgesucht wurde, erlitt durch einen Sturz in der Scheune schwere innere Ver­letzungen und außerdem eine Gehirn-

Turnschuhen. Waldlauf mit Freiübungen! Eine balbe Stunde tobt die große Schar in der Gegend herum. Anschließend Baden und Waschen in den Teichen. 8 Uhr! Wieder steht die Lagermannschast «uf ihrem zugewiesenem Platz vor den Zelten in einer Linie angetreten, die Gesichter blitzen, die Schuhe blitzten. Der Lagerleiter überblickt die ganze Bande, keiner fehlt, keiner ist krank. Wieder ein Ning, um den jetzt so schmucken Fahnenmast, denn jetzt beginnt der erste Tag im Lager! Unter den Worten eines Morgengrußes, unter Trommelwir­bel, steigt die Fahne wieder hoch. An den Morgen­kaffee schließt sich die Dienstzeit der einzelnen Fähn­lein an. Kräftig packen 2 X 100 Jungenhände zu, um den Aufbau des Lagers zu beenden. Diese viel­seitige Arbeit wird nur durch eine kurze Mittags­pause und eine notwendige Mittagsruhe unter­brochen. Dann geht es weiter! Am Abend steht das Lager fix und fertig. Eine Stelle, an der das Lagerfeuer abgebrannt wird, bildet den Abschluß der sauren und mühsamen Arbeit. Wiederum An­treten zum Nachtessen. Zuerst werden die noch von zu Hause mitgebrachten Stullen verzehrt.

kameradschaftlich wird unter die verteilt, die ihren Vorrat schon aufgezehrt hatten.

Feuerwehr leiten.

Lanotreis (titelten.

* Wieseck, 21. August. Der junge Mann, der gestern gegen Mitternacht am Ortsausgang von Wieseck mit einer Straßenbahn ln Kollision kam und in die Chirurgische Klinik nach Gießen gebracht werden mußte, hat, wie die Untersuchung ergab, einen schweren Schädelbr u ch .r®

handelt sich um einen Mann Friedrich Schutz aus Wieseck.

CG Klein-Linden, 20. August. In einem außerordentlich stark besuchten Gottesdienste fand om Sonntagvormittag die Einführung der neuen Konfirmanden, 20 Knaben und IS Mädchen, statt. Die Feier erfuhr -in- b-fond-r- B°- r-ickeruna durch die Mitwirkung des Frauen- und Mädchenchors der evangelischen Kirch-ngem-.nd-, her durch ben Dortrag eines Chorals und des Lie­be« Th? meikt den Weg", das Marion von Klot -inst"vor ihr?r Erschießung durch di- Bolschewiken ihren Mitgefangenen im Zentralgesangnis von Riga allabendlich vorsang, die Feierstunde verschonte

Grohen-Linden, 20.Aug. Der 62 Jahr­alte Zimmermann Wilhelm Thiemann von hier

Vorbereiiungen

zum Grünberger GaliuSmarkt.

+ Grünberg, 20. Aug. In jedem Jahre be­schäftigt sich unsere rührige Gallusmarkt- k ° m m i s s i ° n schon lange vorher mit der Au s gestaltung des G ° l l u s m ar k t e s Ihren Bemühungen war es daher auch zu danken, daß im vorigen Jahre, am zweiten Markttage, eine große Bauernkundgebung stattfinden konnte, bei der Reichsstatthalter Gauleiter Sprenger und der Landesbauernführer Dr. Wagner Ansprachen

Die Kommission hat auch für biefes Jahr er­folgreiche Vorarbeiten geleistet. Als Ergebnis der beiden bisherigen Sitzungen steht fest, daß auch der diesjährige Gallusmarkt wieder etwas Beson- deres bieten wird. Es ist nämlich außer dem bisher Üblichen Verlauf des Marktes: Heimatabend m der Turnhalle am Sonntag vorher, feierliche Markt- eröffnuna am Dienstagabend, Pferde-, Rmdvleh-, Schweine- und Krämermarkt mit Markttreiben auf dem Juxplatz am Mittwoch bzw. Donnerstag als besondere Veranstaltung für den zweiten Markttag eine ar o fee Lu f t s ch utz k u nd g e b u n g oorge- sehen. Die Bedeutung dieser Veranstaltung wird am besten dadurch bargetan, bafe fee von ber Landesaruppe Hessen-Rheinlanb-Süd bes Reichs­luftschutzbundes durchgeführt wird. Landesgruppen­führer Oberst a. D. Oldenburg und Stabs­führer Jäger (Frankfurt a. M.) werden Anspra- chen baro. Erläuterungen über Zweck und Ziel de - artige/ Luftschutzübungen geben. £)ber=23ranbrrieif Frankl (Offenbach), ein Fachmann auf dem ®e- ki-t- d-s Luftschutz--, wird di- Mitwirkung d-r

Kreis Wetzlar.

G Wetzlar, 20. Aug. Der Lahndurchstich , deiKloster A l t e n b e r g, das größte Vorhaben innerhalb des Arbeitsbeschaffungsprogramms des Kreises Wetzlar, i st v o l l z o g e n. Den Damm, der ' das 600 Meter lange und 50 Meter breite Kanal- tück von dem Flußlauf auf ber ftabtwarts gelege­nen Seite noch trennte, hat ber Bagger heute vor­mittag aufgerissen unb so bie Vereinigung bes neuen und des alten Flußbettes hergestellt. Da seit einigen Tagen die Pumpen innerhalb des neuen NEeiles außer Tätigkeit gesetzt waren, hat sich hier die Was­serhöhe dem Spiegel der Lahn fast angleichen kön­nen, so daß die Vereinigung ohne große Flutwel­len vor sich ging. Die Gewalt des einströmenden Wassers war aber doch so stark, daß es aus den Seiten des erst einige Meter breiten Durchstiches große Erdbrocken herausriß und die Oeffnung selbst­tätig verbreiterte. Die Kunde von dem bevorstehen­den Ereignis hatte eine große Menge von Zu­schauern nach der Baustelle gelockt, die mit Interesse )ie letzten Arbeiten verfolgte.

O Groß - Rechtenbach, 20. Aug. Das Missionsfest ber K i r ch e n g e m e i n b e Groß- unb Klein-Rechtenbach, bas hier gestern auf bem alten Friedhof bei der Kirche zu Groß-Rechtenbach stattfand, erfreute fech eines guten Besuches. Im Festgottesdienst hielt Pfarrer Schmidt (Wetzlar) die Predigt. Er sprach über die enge Verbundenheit von Kirche und Mission. Die Nachversammlung wurde eingeleitet mit dem LutherchoralEin feste Burg ist unser Gott", vor- getragen von dem Posaunenchor Groß-Rechtenbach. Missionar S k ä r von der Rheinischen Mission hielt die Festansprache und berichtete aus seiner 25jah- rigen Missionstätigkeit in Südwestafrika. Die Schlußansprache hielt ber Ortsgeistliche Pfarrer Harth. Das Fest war umrahmt von Gesangs- oorträgen des Männerchors und des Gemischten

Ein neuer wichtiger Abschnitt in der praktischen k Arbeit der Arbeitsfront hat mit Aufnahme i der Tätigkeit der Rechtsberatungsstellen t ab 1. Mai 1934 begonnen. <

Damit ist ein neuer entscheidender Schritt zur 1 Verwirklichung des Zieles der Arbeitsfront, ' die Arbeitgeber und Arbeitnehmer mit ihren auseinanderstrebenden Interessen zusammenzu­führen, getan. Ist die Zeit der Bewährung der Rechtsberatungsstellen auch kurz, so haben die bisherigen Erfahrungen doch bereits die Mög­lichkeit und Richtigkeit dieses Deges voll be­stätigt.

Während bei früheren Streitigkeiten bie Par­teien sich auseinanberrebeten und so die Gegensätze sich verschärften, sehen die Rechtsberatungsstellen ihre vornehmste Aufgabe darin, in ausgleichender Form nach Möglichkeit eine unmittelbare Bereini­gung der Streitfälle zwischen den Beteiligten her­beizuführen. Die Erfolge find so durchschlagend, daß ein großer Teil ber Fälle, bie früher vor ben Arbeitsgerichten behandelt wurden, bereits durch die Rechtsberatungsstellen beigelegt wird.

Die Rechtsberatungsstellen find allein zuständig für alle Fragen, die das Arbeitsverhältnis oder Ansprüche an die Sozialversicherung betreffen. Sie beraten und vertreten vor dem Arbeitsgericht und den Instanzen der Sozialversicherung nur Mit- glieder der Arbeitsfront, fei es, daß sie ihr korpo­rativ oder als Einzelmitglied angehören.

Die Rechtsberatung erfolgt getrennt für Ve- triebsführer unb Gefolgschaftsrnitglieder. Ls find deshalb an fast allen Rechtsberatungs­stellen besondere Rechtsberater für Betriebs­sichrer (B.-Vertreter) und besondere Rechtsbe­rater für Gefolgschaftsrnitglieder (G. verlreter) vorhanden. Die beiderseitigen Rechtsberater sind aber nach Möglichkeit räumlich zusammen- gefafet, um jederzeit in gemeinsamen Bemühun­gen und durch Zusammenführung der Parteien in unmittelbarer Aussprache zwischen ihnen Streitfälle gütlich beizulegen.

Der Betriebsführer ist also im gleichen Maße wie die Gefolgschaft in der Lage, sich in den regel­mäßigen Sprechstunden oder in dringenden Fallen auch außerhalb der Sprechstunden bei dem für ihn zuständigen Rechtsberater Rat und Auskunft zu

T Waldgirmes, 20. Aug. Bei der Kirmes in W e r d o r f wurde bem hiesigen Schießbudenbe- sitzer S ch m i b t in letzter Nacht durchbieHanb geschossen, so baß er in bas Krankenhaus nach Wetzlar gebracht werden muhte. Heute Mittag schaukelten zwei Kinder auf. einem Brett über einem Ouerholz, wobei das vierjährige Söhn­chen des Gastwirts Hermann Schmidt herunter­fiel und den Arm brach.

Kreis Marburg.

C Marburg, 20. Aug. Auf der neuen Autoumgehung ft raße in der Nähe des Schülerparkes rannten gestern nachmittag em P e r- sonenauto unb ein Motorrab gegenein- anber. Der Motorrabfahrer, ein junger Mann namens Tänzle r von hier, erlitt neben sonstigen kleineren Verletzungen einen Beinbruch, während seine auf bem Soziussitz befinbliche Schwägerin durch bie Wucht des Zusammenpralles in hohem Bogen auf das Pflaster flog und einen schweren Schädelbruch davontrug. Die beiden Fahrzeuge mußten schwer beschädigt abgeschleppt werden. Die Schuldfrage an dem Zusammenstoß ist noch nicht geklärt.

* Fronhausen (Lahn), 20.Aug. Ein lang­gehegter Wunsch ist jetzt in Erfüllung gegangen. Die Reichsbahndirektion Frankfurt a. M. hat die Sonntagsrückfahrkarten nach Frank­furt a. M. an allen Sonntagen geneh­migt. Eine große Reifeerleichterung wird hier» durch der Bevölkerung zuteil, da sie jetzt die Sonn­tagskarten nach Frankfurt a. M. direkt losen kann, also eine Zwischenlösung in Lollar oder m Gießen nicht mehr nötig ist. Möge jeder dieses große Ent­gegenkommen unterstützen.

Hitlerjugend und (Sportjugend.

In der letzten Zeit sind in Kreisen der Turn- und Sportvereine sowie bei den Eltern der Turn- und Sportjugend starke Beunruhigungen über das Verhältnis und die Zusammenarbeit zwischen der Turn- und Sportjugend einerseits und der Hitler­jugend andererseits aufgetreten.

Ich weise deshalb nochmals auf die Vereinbarung zwischen dem Reichssportjührer v. Tschammer-Osten und dem Reichsjugendführer Baldur von Schmach hin, die bereits in der gesamten deutschen Presse veröffentlicht wurde.

Nach § 12 dieser Vereinbarung halt der Reichs- jugendführer die Mitgliedschaft ber Mitglieber ber Hitlerjugenb in den Turn- unb Sportvereinen für

ll. Nieber-Ohmen, 20. August. Die hiesige Freiwillige Sanitätskolonne kann nunmehr auf ihr einjähriges Bestehen zurückblicken. Die Kolonne besteht aus zwölf aktiven Mitgliebern. Die praktische Ausbildung erfolgte durch Dr. Bitsch von hier. Im Laufe des Jahres wurden einige Instrumente angeschafft, die für eine Sani­tätskolonne unerläßlich sind. Es wird auch in Zu­kunft keine Gelegenheit versäumt werden, die Sani­tätskolonne zu fördern. In der hiesigen Grube

werden in den nächsten Tagen vom Reichssport- sührer im Einvernehmen mit dem Reichsjugend' sührer die Durchführungsbestimmungen heraus-

Termin für die Iechtmeisterprüfung.

Ich habe im Einverständnis mit der Geschäfts­führung des Reichsverbandes Deutscher Turn-, Sport- und Gymnastiklehrer e. V. im NSLB. den Prüfungstermin für die diesjährige Fechtmeister- Prüfung auf den 28. bis 30. September d. I. fest­gesetzt. Die Prüfunasbedingungen können auf An­forderung von ber Fachgruppe Fechten des Reichs­verbandes Deutscher Turn-, Sport- und Gymnastik- lehrer e. D., Berlin XV 15, Joachimsthalerstraße 10, bezogen werden. Die Prüfung wird durchgeführt in den leichten Waffen, Florett, Säbel und Degen, im schweren Säbel, Schläger und Reformschlager. Der Meldeschluß für die Prüfung, die in Berlin stattfindet, ist der 10. September

Die Prüfungsgebühr beträgt 20 Mark, die bis zum 10. September auf das Konto des Reichsoer- bandes Berlin Nr. 9494 einzuzahlen ist. Eine ge­naue Bekanntgabe der einzelnen Termine erfolgt nDd)' Gez. Dr. Hoops, Fachgruppenleiter, pokalschichen der Kreisgruppe Sießen-

7!ord der Kleinkaliber-Schühen in Allendorf (Lda).

Auf dem sehr schön gelegenen Klein-Kaliber- Schießstand in Allendorf (Lda.) traten folgende Mannschaften zum Pokalschießen an: Schutzenverem Allendorf (Lda.) erste und zweite Mannschaft; Post- Sportverein Gießen (K.-K.-Schützen) erste und zweite Mannschaft; Schützenverein Leihgestern eine erste Mannschaft; Schützenverein Steinbach eine erste ^Unte?^eitung des Kreisobmanns Förster Al- lendorf (Lda.) wurde die Veranstaltung reibungs­los durchgeführt. Bedingungen waren neun Schüfe; je drei liegend, kniend und stehend ohne Hilfsmittel.

Das Ergebnis war folgendes: Allendorf (Lda.) 1 Mannschaft 412 Ringe; Gießen 1. 385 R.; Stein- bad) 1 376 R.; Gießen 2. 340 R.; Allendorf 2. 322 R.; Leihgestern 1. 320 Ringe. ..

Als bester Einzelschüße ging der Jungschutze Dom Do st-Sportverein G , efeen, Kurt Strack als erster Sieger mit 92 Ringen hervor. Der Pokal fiel als Wanderpreis im ersten Jahre bem Schützenverein Allenbors (Lba.) zu. Derselbe Verein hat auch ben vorherigen Pokal der Kreis» gruppe mit 388 Ringen 1931; 367 im Jahre 1932 unb 432 Ringen 1933 errungen.

In echter Schützenkameradschaft fanben sich die

Gez.: Löwer Unterbeauftragter bes Reichsfportführers für bie Hessischen Teile bes Gaues 13.

Oie Turn- und Sportpflicht der Beamten.

An alle Turn- unb Sportvereine!

Die Verfügung bes Hessischen Staatsministers vom 20. Mai 1934 über bie Turn- unb Sportpflicht der hessischen Beamten bzw. die Ausführungs­bestimmungen hierzu haben in der gesamten Sport­presse und bei allen Turn- und Sportvereinen eine freudige Aufnahme gefunden.

Bedauerlicherweise wurde jedoch in letzter Zeit die Wahrnehmung gemacht, daß einzelne Vereine (im vorliegenden Falle Wandervereine) versuchen, aus ber Turn- unb Sportpflicht ber Beamten für sich materielle Vorteile herauszuschlaaen unb Mit- glieber zu fangen, inbem sie besonders günstige Eintrittsbedingungen anbieten.

Hierdurch wird den Beamten ein Weg gezeigt, wie sie auf angenehme Art und Weise die Turn- und Sportpflicht umgehen können. Abgesehen von dem unmoralischen Verhalten eines solchen Vereins gegenüber einer ministeriellen Maßnahme geht es auch in sachlicher Beziehung fehl, wenn man an­nimmt, daß einmaliges Wandern im Monat als Turn- und Sportpflicht im Sinne ber obigen Ver­fügung genügen würbe.

Es wirb oaber nochmals barauf hingewlesen, daß mit den strengsten Maßnahmen gegen die­jenigen Vereine vorgegangen wird, die versuchen, auf solche ungehörige Art und in so geschmackloser Weise zu werben und hierdurch falscheAusfassungen über die Turn- und Sportpflicht der Beamten

holen oder sich von ihm vertreten zu lassen. Soweit vereinzelt an kleineren Orten Nebenstellen mit nur einem Rechtsberater für Arbeiter unb Angestellte eingerichtet worben finb, werben bie Betriebsfüh­rer biefer Orte von ben B.-Vertretern ber nächst- gelegenen Hauptstelle mitbetreut. Diese B.-Vertre­ter werben auch jeberzeit bie auswärtigen Betriebs- sührer auf Anruf gerne aufsuchen, um ihnen, soweit sie nicht in der Sprechstunde erscheinen können, gleichfalls die Rechtsberatung zu erleichtern.

Die Zusammenarbeit zwischen ben Rechtsberatern für Betriebsführer unb Gefolgschaft, wie auch ihre Schlichtungstätigkeit selbst hat sich so bewährt, baß in der Tat die Arbeitsgerichte nur noch in gerin­gerem Umfang in Anspruch genommen werden.

Das gleiche ist im einzelnen von der Gießener Rechtsberatungsstelle zu sagen. Betriebsführer wie Gefolgschaftsmitglieder bedienen sich ihr gleicher- maßen mit vollem Vertrauen auf sachkundige Be­ratung und Vertretung. Die Geschäftsstelle befindet fech in Gießen, Horst-Wessel-Wall 39, Sprechstunden sind Montag und Donnerstag von 17 bis 19 Uhr, Dienstag, Mittwoch und Freitag von 11 bis 13 Uhr. In dringenden Fällen kann auch während ber übrigen Geschäftszeit (Montag unb Donners­tag von 7 bis 13 Uhr unb von 17 bis 19 Uhr, Dienstag, Mittwoch, Freitag von 7 bis 15 Uhr unb Samstag von 7 bis 12 Uhr) bie Rechtsbera­tungsstelle jeberzeit in Anspruch genommen werben.

Die Giefeener Rechtsberatungsstelle Ist zustan- big für bie politischen kreise Gießen, Bübingen, Schotten, Friedberg, Alsfeld, Lauterbach, weh- tar, Oberlahn, Limburg, Oberroefferroatb, Wester­burg, Uit untergeordnet sind die Rechtsbera­tungsstellen in Schotten, Rieder-Ohmen, Lauter- bad), Marienberg, Westerburg, Ferner werden von der hiesigen Rechtsberatungsstelle noch Sprechtage in Friedberg, Bad-Rauheim, Ridda, Büdingen abgehatten, um den betreuten krei­sen in den entfernteren kleineren Orten den

Rechtsschutz zu erleichtern.

Ehe jedoch die Rechtsberatungsstellen in An­spruch genommen werden, muß zunächst gründ- ätzlich im Betrieb versucht werden, auf- , tauchende Streitigkeiten zwischen Betriebsführer und t Gefolgschaft unter Hinzuziehung des Vertrauens» i rates zu bereinigen.

Die ganze Lagermannschast sitzt um bas Lager­feuer herum. Zuerst gibt es natürlich wieder ein Lied! Ein Witzbold aus unseren Reihen gibt uns einelehrreich Vorstellung"! Er unterläßt es auch nicht, verschiedene seiner Kameraden durch den Kakao" zu ziehen! Aber jetzt gebietet ber Leiter Feierabenb; die Lagerwache wird bestimmt, unb alles anbere verschwindet in seinen Zelten! Nachtruhe.

Einmal ist es die letzte Nacht, die die Jungen zusammen verleben. Unb bann werben sie wieder zurückfahren in bie arofee, graue Stabt! Es wirb wohl alles roieber so sein, wie es vorher war! Aber nein, nicht so, es soll etwas anberes werben, etwas ganz anderes!

Das Lager ist nicht einfach spurlos vorüber- gegangen es hat uns allen mehr gegeben, als wir wahrscheinlich merkten. Ls gab

Schlichtheit, Kameradschaft und Treue!

Was hatte uns doch unser Lagerleiter am letzten Abend zugerufen: ... Sollte mal bei uns eine Lücke, ein Zwiespalt entstehen, so wollen wir im­mer fest zu unserer Fahne auf schauen!

Ibn. 1/116.

Folgen der Verletzung.

* Eberstadt, 20. August 2n der Frühe des Sonntags versammelten sich die Schuler unseres TurnvereinsGut H e i I au emem schonen Waldspaziergang. Mit wohlgefulltem Brot­beutel marschierten sie unter ber Führung W. Reitschmibt unb PH- Herbert ab,®am berten burch das Feld nach Dorf-Gill und von hier aus burch ben taufrischen Klosterw^d. Auf bem Harbtberg übten sie ein munteres Gelände spiel. Nach dem Frühstück setzten fee Aen Weg nach Kloster Arnsburg fort. Alte deutsche Turn- und Volkslieder schallten durch den Wald Von Arnsburg aus wanderten sie über die Bergermuhle und über Hof Güll wieder der Heimat zu.

! Aus dem südlichen Kreise ® 1 e d en, 19. Aug. Zögernd beginnen bie Bauern mit ber Grummeternte. Der ergiebige Regen beiden Graswuchs noch hätte forbern konn , s ausgeblieben. Aus biesem Grunbe rst der Ertrag der 'Wiesen lehr aerinq. Nur m ben feutfeten Lagen ist bie Mengendes Grummets ^f^/l^g^haben feite gibt es Wiesen, bie so wenig Nachwuchs haben

»WES

N Beltershain, 20. August. Gestern mittag Eisenkauls sind zur Zeit 20 B^leute be- fanb hier bas erste Iahresfest der landes- schäftigt. Es bestehen gute Forderungsmogllchkeiten, kirchlich en Gemeinschaft statt. Infolge so M die Durchschnittsleistung 550 Wagen ^betragt, des günstigen Wetters konnte die gutbesuchte Ver­sammlung im Freien vor der Kirche abgehalten werden. Die Ansprachen wurden von den Predigern Aßmann (Frankfurt) und Pfeiffer (Grün- berg) gehalten. Zur Verschönerung der Feier truaen ber Gemischte Chor von Grünberg mit zwei Lie- bem, ein Posaunenchor unb ber Gitarrenchor Flen­sungen mit zwei Liebern bei. Mit einem gemein­samen Lieb klang bie weihevolle Feier aus.