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gegenGegnerdesHeiMehrregimesmOestmeich
a r und über die
Einmachen
kann.
Oktober Dezember 4 731 716, Mark.
Kunst und Wissenschaft.
Tagung der Internationalen ftommiffion für Strafrecht und Gefängniswesen In Bern.
wurden:
Eintopfgericht:
2 121 244 Mark, November 4 060 993, 4 481 624, Januar 4 400 704, Februar März 4 755 000, insgesamt 24 551281
Uebrige Spenden:
[türmt erklären, daß sie keinen Aufschluß über Dinge $u geben hätten, die nichts mit dem eigentlichen Schuldienst zu tun haben.
Zwei Vergnügungsdampfer, die mit 300 bzw. 500 Passagieren Liverpool verlassen hatten, mußten des Sturmes wegen umkehren. In Morecambe wurde ein im Freien stehendes Flugzeug vom Wind in die Höhe gehoben und gegen eine Mauer geschleudert, so daß es zerbrach. Außerdem wurden in vielen Teilen des Landes Fensterscheiben Zerbrochen. Hunderte von Telegraphen- und Telephondrahten wurden zerrissen.
löjährlges Mädchen als Brandstifterin.
In letzter Zeit waren im Dorfe Wieden (Steiermark) vier Gehöfte mit allen Nebengebäuden durch Brandstiftung in Flammen aufgegangen. Die
Mehr Steinpilze als Arbeitskräfte zum Einmachen.
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hier In fteriumi tifteriit' ba bit cha/l' URadjt r eine ,e be- b 91 sei ende M > Qua- baburd) galten gering? le all' [er allen i. Last mer bei Itung sei, llv -Reiche rchtft
Bilanz -er Nächstenliebe.
Das Winterhilfswerl des Deutsches Volkes 1933/34.
Besucht die Ausstellung der jungen Generation „Kampf und Sieg der f)3.“ vom 19. August bis 5. September in Frankfurt am Main auf dem Messegelände.
10 000 Fäuste umklammern 5000 Fahnent Jugend marschiert am 1. und 2. September in Frankfurt am Main.
Oie Zeitung als Unterrichtsmittel. Ein bemerkenswerter Hinweis g,dic bayerischen Lehrerbildungsanstalten
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Seburts* i. Wl cM B. Äh
is ju. dhin^ S, wo der aat' i Wh ^balliger bc au ii geborj eutschr ilpolil
DNB. Eine Uebersicht über das, was im Winterhilfswerk 1933/34 geleistet wurde, ergeben folgende Zahlen:
47 Millionen Bolksgenossen opferten,
18 Millionen Volksgenossen wurden betreut.
Es wurden verteilt Lebensmittel 130 000 000 Mark, Bekleidung 70 000 000, Kohlen 85 000 000, Spenden von Gutscheinen, Vergütungen und Leistungen 25 000 000, Freitische und Liebesgaben- pakete 10 000 000 Mark.
Insgesamt 320 000 000 Mark.
Hierin sind enthalten die Sachspenden, die aus nachstehend aufgeführten Geldspenden
Flughafen Casclna Malpensa stieß die Maschine infolge eines falschen Manövers gegen einen Schuppen, fing Feuer und stürzte brennend zu Boden. Die Besatzung fand den Tod in der» Flammen.
Französischer Bahnwärter wegen fahrlässiger Tötung verhaftet.
nes bt g. jw fnfül mmitti
Lei morbe Reich fjaup: )r. U ung b<: rnfühw t Dili
Ein schweres Sturmwetter hat im mittleren Westen von Amerika den Tod von mindestens sechs Personen verursacht. Diele andere haben Be r - letzungen erlitten. In Duluth und Sankt Paul (Minnesota) schlug der Blitz in 15Häuser em. Da- bei wurden zwei Personen getötet. In Houghlon (Michigan) stürzte der 20 Meter hohe Schornstein eines Krankenhauses ein, und erschlug einen JJcann und zwei Frauen. Sieben weitere Frauen wurden verletzt. Abgesehen von schwerem Schaden, den i Der heftige Wind anrichtete, sind auch weite Streaen Landes von dichten Staubschichten bedeckt word Manche Farmer in Nebraska fürchten, daß s durch ihr bestes Land eingebüßt haben.
Verheerender Wasserrohrbruch in Brooklyn.
An einer belebten Straßenkreuzung ‘n ber ^.e“‘ porter Vorstadt Brooklyn brach )-- A^Ä-i- rohr non 1,20 Meter DurchmAer 2m Umkre - von etwa 20 Meter wurde die Straßendecke m die Lust geschleudert. Eine riesige Wassers au le ^rickter^von 8^Me^r Tieft^Die" Keller von zehn -Äerblock- wurden. völlig' Überflutet. Der gesamte Tele"phönoerbfndun"en sind unterbrochen. Nach drei.
Äiisu« Säsä.“ '
Algerisches Dorf durch Regengüsse zerstört.
Durch wolkenbruckartigen Regen ist die Gegend von Sidi Aisse in Algerien unter Wasser gesetzt worden. Das Dorf Sidi Aisse wurde vollständig zerstört. Nach den bisherigen Meldungen sind zehn Eingeborene in den Fluten u m g e k o m - men. Zahlreiches Vieh ist ertrunken.
Großer Waldbrand in USA.
Bei Boise (Idaho) wütete ein riesiger Wald- brand; 10000 Hektar Wald sind bereits vernich- tet, ebenso drei Kohlenbergwerke und zahlreiche Siedlungshäuser. Infolge des starken Windes und der großen Hitze befürchtet man eine weitere Ausdehnung des Feuers. Zahlreiche Dörfer sind bereits geräumt worden. Man befürchtet, daß auch M e n • schenoerluste zu beklagen sind.
Riesenfeuer in einer Bootswerft bei Spandau.
Bei einem Riesenbrand in einer Bootswerft in Saatwinkel bei Spandau, der wahrscheinlich durch Funkenflug entstanden ist, wurden 15 Motor- boote vernichtet. Auch die Arbeitsräume, in denen sich wertvolle Maschinen und Materialien befanden, wurden vollkommen vernichtet. Die Feuerwehr, die
Wien, 20. Aug. (DNB.) Major Fey sprach heute im Rundfunk über feine Ausgaben als General st aatskommff
Maßnahmen, die er jetzt treffen werde. Er führte unter anderem aus. Die Vergeltungsmaßnahmen, die über staatsgefährliche Unternehmer, unbeschadet sonstiger gesetzlicher Bestimmungen, verhängt werden können, sind
1. Entzug aller Aufträge, und Lieferungen, die von der öffentlichen Hand ver-
Notmaßnahmen der ; »rstralischen Wollprodukiion. i Kolgen der kurzsichtigen Handelspolitik i gegen Deutschland.
Sie australischen Wollerzeuger haben beschlossen, den Wollversteigerungen, die bis Weihnachten hatfinben, nur 1,35 Millionen Ballen Wolle feil- ^eten anstatt 1,60 Millionen Ballen im voriaen sjflj-. Derartige Zurückhaltungen eines Teils der iLaugung von den Märkten sind an sich nichts 'lv[swöhnliches. Sie haben natürlich den Zweck, ,:e Preis zu stützen oder ein allzustarkes 'l'bmken des Preises zu verhindern. Die Schwierig- 'eil die darin besteht, daß die Zurückhaltung großer 'Damengen vom Markt den Erzeugern große -inmzielle Lasten auferlegt, hofft man dadurch losen U «können, daß die australische Bundesregierung ii Millionen Pfund zur Finanzierung der 'Nirktregelung kreditweise zur Verfügung tlllrn soll. Entschließt sich die australische Regie- ung hierzu, so werden sich die internationalen Weltpreise vermutlich schnell wieder erholen. Der > menblickliche Preisrückgang ist bekanntlich zum 'Cti darauf zurückzuführen, daß Deutschland eit:- Wolleinfuhr infolge der Devisenschwierigkeiten reduzieren mußte, und daß auch Italien jen» Bezüge australischer Wolle erheblich ein- je chränkt hat.
poincare lobi Ooumergue.
!Frankreich kann heute kein Parteiregiment gebrauchen.
Maris, 21. Aug. (DNB. Funkspruch.) Der Siü s i d e n t der Republik hat sich am Mon- iog nach dem Landsitz Poincares in Sampigny bee den, um ihm die Glückwünsche zum 74. Ge- L stage zu überbringen. Poincars hat einem Der- Ire: r des „Figaro" erklärt, er bringe dem Burg- riosenskabinett Doumergue v o l l st e s V e r - riuen entgegen. Besondere Anerkennung zolle T >er Tätigkeit des Außenministers B arthou. Die-er habe die herzlichen Beziehungen zu den be- Windeten Mächten gefestigt. PoincarS.äußerte ab- Wehend, er sei überzeugt, daß die im Februar cM kritische innerpolitische Lage sich zu bessern finne und daß niemand die Verantwortlichkeit (irlben Bruch des Burgfriedens übernehmen durfte, gmnkreich brauche heute nicht eine Par - ItiTegierung, mit solchen habe es zu gefahr- litz Erfahrungen gemacht, sondern eine nativ- naF. e Regierung.
Protest
des französischen Lehrerverbandes.
Haris, 21. Aug. (DNB. Funkspruch.) Der Un- tenüchtsminister hat die ihm Nachgeordneten Stellen WSwiesen, eine Untersuchung über ine a u f bim sozialistischen Lehrerkongreß in SU-za gehaltenen Reden einzuleiten. Der Vor- sei ieiiü [tont des Lehrerverbandes proteftiert gegen flutimi kj» unzulässige E i n m i s ch u n g in d I e a u ß e r. unb b« beruflich- Tätigkeit der L-Hrer, m der WiM man eine e r n ft e Zersetz ung der G em e r k - [ad)t[^ftsfreiheit erblickt. Sämtliche Lehrer, die ßanbes1 eivu verhört werden sollen, sollen Höflich, aber be-
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■eibemit1'
Winterpfennig 790 159 Mk., Christrose 2 774 387, Neujahrsplaketten 966903, Spitzenrosetten 1884889, Glasplaketten 922179, Hitler - Fugend - Nagelung 334 641 Mark.
Zu den Besprechungen zwischen Schuschnigg und Mussolini meldet der nach'Florenz entsandte B e • richterstatter des „M a t i n , man behaupte, daß ein ständiges M i l i t ä r a b k o m m e n in Aussicht genommen sei, vielleicht in der Form eines gegenseitigen Beistandspaktes. Die I $n Bern wurde die Tagung der Jnternatio- Fiktion der Gegenseitigkeit würde eine Art 3uge= Laien Kommission für Strafrecht und ständnis an die Souveränität des österreichischen Gefängniswesen in Vertretung des abwe- Staates sein und gewissermaßen eine etwaige senden Vorstehers des Justiz- und Polizeideparte- militärische Intervention der Italiener ments durch den Chef der Sektion für Auswärtiges in Oesterreich legalisieren. Sie würde auch [m Politischen Departement, Minister de S t o u tz, zur Beseitigung der Bedenken beitragen, die bei eröffnet. Der Vorsitzende der Kommission, Reichs- einem derartigen Vorgehen namentlich in Belgrad gerichtspräsident Dr. B u m k e, dankte für die Be- aufgeworfen würden. grühung und wies auf die Arbeiten der Tagung
__________ hin, die sich u. a, mit der wissenschaftlichen Untersuchung der Gefangenen und der Internationalen Kriminalftatistik befassen werden.
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tk Ri der neuen Lehrordnung für die -Uch bayerischen Lehrer - und Lehr er lnnen- i^i dungsanstalten wird mehrfach auf die
M Mutung der Presse für die Lehrervorbildung W in-^wiesen. In der Einleitung heißt es: „Da die s». itJiie die Geschichte der Gegenwart und des Tages ®e!: iarbettt und infolgedessen besondere Lebens- Rita. -.a e zu vermitteln vermag, so mutz aus das fän^ ’! er ft ä n b n t s des zukünftigen Erzie- i.Ci5 für die Bedeutung der guten deutschen iren. .jeiung und Zeitschrift besonderer Wert gelegt liefen." Praktisch wirkt sich diese Auffassung da- j-itt aus, daß der Leseplan der Lehrordnung oor- ihribt, „im besonderen die Presse (Zeitung, Zeit- a . 'M) als wichtiges d e u t s ch k u n d l i ch e s 'Incerrichtsmittel planmäßig heran-
' i e h e n, um so die unterrichtliche Arbeit ebnsnah und lebendig zu gestalten, die Schüler W iun richtigen Lesen und zur sprachkritischen Be° ytifat raitung einer Zeitung anzuleiten, sie an das ■utnan: i e en einer guten Zeitung zu gewöh-
j ei und schon durch deren Auswertung in der Mlleri} Khile auf ihre spätere Lebensgestaltung einen be«
• linrnten Einfluß auszuüben." Desgleichen soll die 11: bt stung auch als geschichtliches Unter- !if)er; ts mittel planmäßig ausgewertet werden, l'R.H.M den Schüler zum rechten Verständnis ijeriibiiiH gegenwärtigen Weltbildes und Mgeschehens zu erziehen und seinen Blick be« ;m!ers für die Gegenwartserscheinungen äu schär- ;'»n'. In der erdkundlichen Unterweisung soll vat der Lehrordnung im besonderen mit Hilfe der Jeiung lebendig unb gegenwartsnah ;efnltet werden.
Wettervoraussage.
Da sich unser Gebiet noch im Bereich eines Hochdruckrückens befindet, der sich in west-östlicher Richtung über das Festland erstreckt, gestaltet sich das Wetter noch überwiegend aufheiternd und warm. Die im Norden vorüberziehenden kräftigen Störungen werden aber zeitweise den freundlichen Witterungscharakter etwas trüben und unter Zufuhr kühler Luft Bewölkungsaufzug mit Neigung zu Gewitterstörungen oder gewitterartigen Niederschlägen veranlassen.
Aussichten für Mittwoch: Wechselnd bewölkt mit Aufheiterung, warm, Neigung zu Ge- witterstörungen.
Aussichten für Donnerstag: Etwas wechselhaftes, aber nicht unfreundliches Wetter.
ßufttemperaturen am 20 August: mittags 26,5 Grad Celsius, abends 19,7 Grab Celsius: am 21. August: morgens 15,8 Grad Celsius. Maximum 27,4 Grad, Minimum 11,5 Grad. Erdtemperature» in 10 cm Tiefe: am 20. August abends 23,6 Grad Celsius, am 21. August morgens 18,5 Grad Celsius. Sonnenscheindauer 8,9 Stunden.
Aus aller Welt
Lta enüberfchwemmung in einer chinesischen Stabt Zufolge dreitägiger Wolkenbrüche hat der Fch Jalu bie chinesische Stadt Antung vollständig Übe r s ch w e rn rn t. Man glaubt, daß 600 Per so- ntr in den Fluten ertrunken sind. An 60 000 Diiiadjlofe wurden bisher gezählt. Fünf Bruckei [hl fortgespült worden. Der Schaden wird auf fun Mionen Mark geschätzt. Außerdem brachen zwei Scmbecken, wodurch das Unglück noch vergrößert llir de. Diele hundert Häuser wurden fortgerissen. IhlOO Häuser stehen unter Wasser. Die Regierungsbehörden lassen Nahrungsmittel und frisches Wasser hr'mbringen.
Schwere Stürme über England und Amerika.
heftiger Sturmwind richtete in vielen Teilen Chcilanbe großen Schaden an. Eine Person mürbe (rötet unb niete oertetzt. In Blackpool würbe -m Frau, bie mit ihrem Mann unb Freunben fpa. Är-n ging, non einem durch ben Wmb abgerissenen Lameschild g e t ö t e t Auch der neuernchtete Ls dien t zwischen einer Anzahl wichtiger britischer Stöte litt unter dem schlechten Wetter. An der ilhe von Westcork wurde eine Pacht vom Sturm og-n die Klippen der Küste geschleudert. Die In- K j n wurden von einem Rettungsboot geborgen.
mit sieben Zügen am Brandort erschien, hatte Bein Feuermeer von 10 000 Quadratmeter ehnung zu kämpfen. Schließlich stürzte das getarnte Gebäude mit ohrenbeteubendem Getöse ein, so daß von der gesamten Werft nur noch ein Gewirr verkohlter Ueberrefte zurückgeblieben ist. Der Schaden geht in die Hunderttaufende und ist nicht durch Versicherung gedeckt.
Vier italienische Militärflieger tödlich verunglückt.
Beim Absturz eines römischen Militärflugzeuges sind vier Flieger ums Leben gekommen. Es handelt sich um ein Bombenflugzeug, das einen nächtlichen Uebungsflug unternommen hatte. Die Besatzung bestand aus einem Fliegerhauptmann als Führer, einem Sergeanten, einem Unteroffizier und einem Mechaniker. Bei der Landung auf dem
LPD. Groß-Gerau, 20. August. Don den Einwohnern Groß-Geraus wurden gestern außergewöhnlich viele Steinpilze gesammelt und der Konservenfabrik Helvetia zugeführt. Da die Firma nicht über genüge nb Arbeitskräfte verfügt, um diese Mengen Pilze einzumachen, bittet sie Frauen und Mädchen, die beim Einmachen behilflich sein können, sich zu melden. Die Firma glaubt, daß sie durch diese Bitte die vorhandene Not in zahlreichen Familien lindern
geben werden,
2. Entzug aller Vergünstigungen bei ; der Bezahlung von Steuern und öffentlichen Abgaben,
3. Entzug der Konzession, Sperre des Betriebes oder der Berufseintragung.
Staatsgefährlichen Dienstnehmern gegenüber kann der Generalstaatskommissar, wieder unbeschadet sonstiger gesetzlicher Bestimmungen, sofortige Aufhebung des Dienstvertrages und Entlassung au sdem D i e n st p o st e n verfügen. Eine solche Verfügung wird sofort wirksam und hebt alle in dem betreffenden Dienst- oder Kollektivvertrag etwa vorge- schenen Ansprüche des Arbeitnehmers auf. Die Neubesetzung von auf solche Art frei gewordenen Posten hat der Unternehmer dem Gene- ralstaatskommisfar bekanntzugeb en. Dadurch wird es ermöglicht zu kontrollieren, daß i n Zukunft nur fta'atstreue Leute beschäftigt werden.
Der Sicherheitsdirektor für das Bundesland Steiermark hat Viktor Seßler-Herzinger, Groß- grundbefitzer in Krieglach, zunächst einenBelrag von 53 000 Schilling, und dem Ingenieur Franz Pisch- ler, Elektrizitätswerksbesitzer in Weiz, zunächst einen Betrag von 103000 Schilling als Kostenersatz für bie Maßnahmen während der Auf- st a n b 5 t a g e zur unverzüglichen Entrichtung vorgeschrieben. Zur Sicherstellung würbe die B e- ch l a g n a h m e der den Genannten gehörenden Immobilien verfügt. Gleichzeitig wurde die Be- schlagnahme der Villa Dr. Rintelens amt Inventar im Werte von rund 70 000 Schilling sowie der in Steiermark liegenden Bankgut- Haden Rintelens durchgeführt.
Der Vizekanzler hat den gesamten Vor- st anddesDeutschenTurnerbundess eines Amtes für verlustig erklärt. Georg Trauner, der Bürgermeister von Weyer a. d. Enns, wurde zum Verwalter bestellt und mit der Fortfuh- rung der Vereinsgeschäfte betraut.
Universitätsprofessor Dr. H u g e l m a n n, ocr im Zusammenhang mit den Ereignissen vom 25. Juli verhaftet worden war, ist im Gefängnis in Kloster Neuburg bei Wien in b e n S) u n g er . st r e i k getreten. Er wurde in bas Rainer-Spital nach Wien gebracht, wo er künstlich ernährt werden soll. Hugelmann war früher christlicher-sozialer Dor- itzender des Bundesrates. Er näherte sich sMer den nationalen Kreisen, ohne indes parteimatzig nationalsozialistisch gewesen zu sein.
Gerichtliches Nachspiel
zum Aufstand im Ennstal. Gendarmerie stellte nunmehr als Brandstifterin das 16jährige Pflegekind Therese Kirschengast fest.
Wien, 20. August (DNB.) Der beim Kreis- Sie hat bereits ein Geständnis abgelegt.
18 Sch--Eb,.ch.- ouo <Mei.no «.Kommen.
sind sieben Personen aus dem Ennstal, welche an Nach einer in La Rochelle einaetrofsenen Metren schweren Kämpfen im steirifchen düng aus der französischen iö e r b r ed) er I o lo • Salzkammergut teilnahmen. Die An- n i e Cayenne ist es in den letzten Wochen nicht geklagten hatten zusammen mit 80 Freunden am weniger als 18 Schwerverbrechern gelungen, der 25. Juli die wichtigsten Aemter in Steinach-Jrd- Hölle von Cayenne zu entrinnen Die Flucht- ning und den umliegenden Orten besetzt. Am linge haben versucht, teils durch den Urwald, teils 26. Juli wurde eine Abteilung von 17 Schutzkorps- über das Meer nach Brasilien zu entkommen, angehörigen zur Verstärkung in das obere Ennstal Das Ende des Ehristburger Mörders.
gesandt. Sie traf auf der Straße mit Aufständischen ssbrillburn IWestvreukenl erhielt die Polizei
»L°Unf SchubEpA°ut7»i-b'-?”otraCu" WaU jmei ge 1 öte_1 unb
dem Platz, die anderen wurden gefangengenommen. ’ a).JD.c r e r i e g i _ hi» mnliiPi
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den Tod fand und zwei Gendarmen schwer verletzt wurde Bei dem muröe
wurden, zurück und besetzten ben Ort. Erst bei bem ?"ch der Marder g e t o t e t. Der Bruder des Mor Eintreffen großer Militärverstärkungen, die sich in- P^rs tft verhaftet wordem ^^itz des Lude zwischen den Weg über den Pyhrnpaß im Ennstal wurde ein Karabiner mit etwa 40 Patronen ge- gebahnt hatten, zerstreuten sich die Aufständischen. lUNden.
— Der Prozeß wird mehrere Tage in Anspruch Die American Legion Band in Berlin, nehmen. I Die American Legion Band of Milwaukee, die
Bundeskanzler Schuschnigg
' durch deutsche Städte befindet, traf in Stärke von
in tfiurtna* 50 Mann, vorn Kyffhäuser kommend, in Berlin
hmt hinein WiliiÄrdftfnmtttett ein. Eine Ehrenkompanie des Kysfhäuserbundes un-
^eruchte von einem Etttaravwinrnen Eer dem Oberführer des Bundes, Oberst Rein-
Mit Italien. Hardt, hatte sich mit 120 Fahnen und 300 Mann
Wien, 20. Aug. (DNB.) Bundeskanzler Dr. zur Begrüßung eingefunden. Die Mitglieder der Schuschnigg ist im Flugzeug in Begleitung des Kapelle mit ihren blauen Uniformen und ben ame- Sektionsrates Dr. Seidl nach Florenz adge- rikanischen Stahlhelmen, unter Vorantritt eines r e i ft. Der Bundeskanzler wird noch heute in Tombourmajors mit einer riesigen Bärenfellmütze, Florenz eintreffen, wo feine Begegnung erregten allgemeines Interesse und Aufsehen.
mit Mussolini stattfinden wird. -------
Beide Spendearten zusammen ergaben 32 224 439 _ . .
Mark. Ein Bahnwärter, durch dessen Verschulden auf
Eingänge bei bet Reichs,Ührnng be» tolnfet- h« Streife LyDn-Montpetter ° ch t P ° r s D n e n
11 ” durch einen Personenzug auf der Stelle getötet
Hilfswerkes Berlin, Reichstag. wurden, ist verhaftet worden. Er gibt zu, eine
Reichszuschuß 15 000 000 Mark, Rückvergütung Schranke unvorsichtiger Weise geöffnet zu haben, der Reichsbahn für Kohlentransporte 8 914 085, aroci Reichsbahnbeamte überfahren und getütet. WHW.-Lotterie 7 898 793, Postscheck-Abbuchungen u Eisenbahnstrecke Bockum-Lanaendreer
3 081400 B°ntt°nlen.Abbuchungen 503 500 et VÄ üÄiC£
ber tReid)»,ut)rung einge8an9ene laufenbe ntf<eDfeidjsbabnoberlnfpettor Utbmanp unb ber
unb Cobnabjüge ber Staat», unb ®emeinbebeatn. KW > au5 $od,um wollten in
Rn.nh^ 3?nR2lqR4 winmmln'fis'JsO 712 Mark 9 Ausübung ihres Dienstes einem Zug ausweichen, Spenden 30 082 934, zusammen 65 480 712 Mark. a(g |lß im Augenblick von einem aus der
Eingänge bei den (Bauen, Kreisen und Gegenrichtung kommenden Personenzug erfaßt und Ortsgruppen des | sofort getötet wurden.
aus laufenden Gehalts- und Lohnabzügen, Firmenspenden, Veranstaltungen, Sammelbüchsen und sonstigen Spenden 82 109 536 Mark.
Insgesamt 179 814 687 Mark.
Der Wert der von der Reichsbahn gewährten Frachtfreiheit für Beförderung von Sachspenden, wie Lebensmittel, Kleider, Kartoffeln, Weihnachtsbäume ufw. beträgt 6 Millionen Mark.


