Wahlkreise
Selbstverständlichkeit sein mußte.
in:
Das
is in -en"
heit geantwortet."
Klaggen zu Ehren des Führers.
B e r l l n. 20. Aug. (DRV.) Das Relchsminist e r l u m für Volksaufklärung und Propaganda kelll mit:
Aus Anlaß des großen Sieges, den der Führer gestern durch die Volksabstimmung errungen hat. wird die Bevölkerung aufgefordert, auch noch am TNontag, dem 2 0. d. 211., zu flaggen.
Der Reichsmini st er des Innern hat folgendes angeordnet: „Aus Anlaß des überwältigenden Treuebekenntnisses des deutschen Volkes zum Führer und Reichskanzler Adolf Hitler flaggen die Gebäude des Reiches, der Länder, der Gemeinden, der Körperschaften des öffentlichen Rechts und der öffentlichen Schulen auch am TNontag, dem 2 0. August.
1. Ostpreußen 2. Berlin 3. Potsdam II 4. Potsdam I 5. Frankfurt (Oder) 6. Pommern 7. Breslau 8. Liegnitz 9. Oppeln
10. Magdeburg 11. Merseburg 12. Thüringen 13. Schleswig-Holst.. 14. Weser-Ems 15. Osthannover.... 16. Südhannover-
Braunschweig . 17. Westfalen-Nord . 18. Westfalen-Süd .. 19. Hessen-Nassau... 20. Köln-Aachen.... 21. Koblenz-Trier... 22. Düsseldorf-Ost .. 23. Düsseldorf-West. 24. Oberbayern-
Schwaben.... 25. Niederbayern ... 26. Franken 27. Pfalz 28. Dresden-Bautzen 29. Leipzig 30. Chemnitz-Zwickau 31. Württemberg ... 32. Baden 33. Hessen-Darmstadt 34. Hamburg 35. Mecklenburg ....
der der Partei waren und teilweise eigene und selbständige Programme früher vertreten hatten. Diese 40 Abgeordneten vereinigten etwa 2,5 Millionen Stimmen auf sich, die bei einem Vergleich der Ergebnisse berücksichtigt werden müssen.
Erste preffestimmen der Reichshauptstadt.
Alfred Rosenberg: »Ein Ruhmestag der nationalsozialistischen Bewegung.- Die Einigkeit Deutschlands unumstößliche Tatsache."
Berlin, 20. August (DNB.) Zum Ergebnis der Volksabstimmung am 19. August schreibt die Nationalsozialistische Parteikorrespondenz (NSK.):
Das Ergebnis der heutigen Volksabstimmung ist ein überwältigendes Vertrauensbekenntnis des deutschen Volkes zu seinem Führer Adolf Hitler. 90 v. H. der deutschen Nation hat sich vorbehaltlos hinter einen einzigen Mann gestellt. Die Geschichte kennt bisher kein Beispiel einer solchen Dertrauenskund- gebung eines Volkes zu seinem Staatsoberhaupt. Die gewaltige Größe dieses Sieges wird man allein chon daraus ermessen, daß Adolf Hitler mehr als das Doppelte der Stimmzahl erhielt, als sie bei der letzten Reichspräsidentenwahl Reichspräsident von Hindenburg auf sich vereinigte.
In völliger Freiheit hat das Volk abgestimmt und seinen Willen kundgetan. Wenn man bedenkt, daß die Nein-Stimmen, die die Ueberreste der früheren millionenfachen Zahl der Gegner der nationalsozialistischen Bewegung aus allen Lagern darstellen, heute zusammengenommen nicht einmal mehr 10 v. H. der abgegebenen Stimmen ausmachen gegenüber der imponierenden einheitlichen Willenskundgebung von fast 40 Millionen für den Führer, dann erkennt man, was dieser 19. August für das Einigungswerk der deutschen Nation bedeutet.
Es ist nicht möglich, mit dieser einzigartigen Abstimmungskundgebung für die Persönlichkeit des Führers etwa die letzte Volksabstimmung vergleichen zu wollen. Damals wurde das Volk zur Abstimmung über eine bestimmte außenpolitische Frage, den Austritt Deutschlands aus dem Völkerbund, aufgerufen, zu
Gesamt-Ergebnis
Anmerkung: Als Vergleichziffer zur Volksabstimmung vom 19. August ist das Ergebnis der Reichstaaswahlen vom 12. November 1933 eingesetzt worden. Dabei ist zu berücksichtigen, daß seinerzeit 40 Abgeordnete auf der Liste der NSDAP, standen, die nicht M i t g l i e -
Vegeisterte Huldigungen für den Führer
Tausende harren auch im Gewitterregen bis in die Rächt hinein in der Wilhelmstraße aus.
’ber Hoffnung auf das Medererwachen der alten deutschen Zwietracht gegeben seien, die hätten jetzt die endgültige Antwort, die endgültige Abfuhr erhalten. Die Welt wisse jetzt, wem sie glauben und vertrauen dürfe. Noch niemals habe irgendeine Nation so völlig frei, so unbeeinflußt durch jeden Terror, so offen von der Regierung selbst über alle noch zu überwindenden Schwierigkeiten auf- geklärt, so begeistert und so voll unbeirrbarer Sicherheit, so ruyig und so selbstverständlich ihr Votum abgegeben.
Die „M on 1 agspost" erklärt: „In einem Abstimmungsvorgang, der in seiner absoluten Ruhe, Ordnung und Geschlossenheit vorbildlich war, und der Erstaunen und Bewunderung bei den ausländischen Beobachtern heroorrief, hat das deutsche Volk auf die Frage, die der Führer und Reichskanzler seiner Entscheidung unterbreitet hat, m i t einem Ja von unüberbietbarer Klar-
Das Bekenntnis zu Adolf Hitler
Die RSK. zum Ergebnis der Volksabstimmung.
„Wir wollen unfern Führer sehen!"
Stürmische Kundgebungen vor der Reichskanzlei.
Mittags vor der Reichskanzlei. Wie ein Sturmes- brausen klang das unaufhörliche Hell über den weiten Platz. Dann: Wir wollen unseren Führer sehen! — andere: Wir können nicht zum Wählen gehen, eh' wir nicht unfern Führer ehen! — Da schien es, als ob sich die Gardine am Fenster des Zimmers bewegte, Hände hoben sich: „Deutschland, Deutschland über alles" ertönt, aber — es war doch wohl eine Täuschung; das Fenster blieb verschlossen. Abermals fehlen die Sprechchöre ein: „Eins, zwei, drei, vier, fünf, bis zehn, wir wollen unfern Führer fehn! — Händeklatschen, Heil- rufe. Jmwer und immer wieder brausendes Heil im Wechsel mit Sprechchören und Gesang.
kurz vor 12.30 Uhr aber plötzlich und unerwartet erscheint am Fenster im ersten Stock: der Führer! — Lin Sturm nicht endenwollender Begeisterung bricht los. Donnernd klingen die Heilrufe zum Fenster hinauf. Immer und immer wieder winkt der Führer. TNachtvoll klangen das Deutschlandlied und das Horfl-Tvesfel-Lied über den Platz. Der Führer dankte ergriffen seinen Volksgenossen für die Huldigungen, kaum waren die Fenster wieder geschlossen, da brachen die Heilrufe von neuem los. Gegen 15.30 Uhr zeigte sich der Führer und mit ihm Reichs- minifter Dr. Goebbels erneut am Fenster. Einige Frauen, denen es gelungen war. bis In die vordersten Reihen vorzudrlngen. streckten dem Führer große Blumensträuße entgegen. Durch eine Handbewegung forderte der Führer die Frauen auf. die Reichskanzlei zu betreten, um ihre Blumen überreichen zu können. Voll Stolz betraten sie die stillen Räume der Reichs-
Treuebekenntnis des Deutschtums in Rio de Janeiro.
Rio de Janeiro, 20. Aug. (DNB.-Funkspr.) Die deutsche Kolonie veranstaltete im überfüllten Germania-Vereinshaus eine Treuekundgebung, wo. hin auch die Abstimmungsergebnisse übertragen wurden. Jedes neue Ergebnis wurde mit ungeheurem Jubel begrüßt. Dem Führer wurde eine Treuebotschaft zugesandt, in der es heißt: „Das gesamte Deutschtum in Rio de Janeiro sagt geschlossen: I a!"
In Regensburg ereignete sich am Abstim- mungstag ein ergreifender Vorfall. Eine itn Sterben liegende Frau verlangte noch ihre Stimme abgeben zu können. Sie machte von ihrem Wahlrecht Gebrauch; kurze Zeit später verschied sie. Auf dem Stammsitz Hindenburgs i n 91 e u b e cf hatten bereits gegen mittag sämtlicke Wahlberechtigten ihre Stimmen abgegeben. Alle 96 Wahlberechtigten stimmten mit „I a" für Adolf Hitler.
Das Saargebiet konnte sich an der Volks» abstimmung noch nicht beteiligen. Wenn es auch seine Zusammengehörigkeit mit Führer und Reich nicht durch seine Stimmabgabe bekunden konnte, so bewies doch der reiche Flaggenschmuck, der überall seit Freitag im Saargebiet zu sehen war, die innere Verbundenheit der Deutschen an der Saar mit dem Reich. Ueberall im Saargebiet hörte man am Freitag die große Rede des Führers. Zahlreiche vorübergehend im Saargebiet weilende Reichsdeutsche strömten zu den nahegelegenen Grenzorten, um dort ihrer Wahlpflicht zu genügen.
Selbst im fernen Honkong nahmen die Deut» schen an der Volksabstimmung teil. In der Frühe begab sich die gesamte deutsche Kolonie an Bord des Norddeutschen Lloyd-Dampfers „Bremer
Berlin, 20. Aug. (DNB. Funkspruch.) Die bisher vorliegenden Berliner Blätter äußern sich über bas Ergebnis der Volksabstimmung hoch befriedigt und weisen sämtlich darauf hin, daß es ein Zeichen dafür fei, daß Deutschland eins geworden fei. ym „Völkischen Beobachter" schreibt Alfred Rosenberg, man müsse sich vorstellen, daß der Nationalsozialismus als eine durchaus extreme ^Apolitische Strömung zum Siege gelangte und sich den großen Gruppen des Zentrums, des Ge- samtmarxismus und der Reaktion gegenüber sah. Gr habe in eineinhalb Jahren vieles tun müssen, roas dem gesamten marxistischen Denken des letzten halben Jahrhunderts ins Gesicht schlug; er habe vieles durchgeführt, was die liberale Weltanschau- ung der letzten 100 Jahre ins Herz getroffen habe; er habe schließlich auch Maßnahmen als Staats- grundsatze durchgesetzt, die vom ehemaligen Zen- trum als umstürzend empfunden worden seien. Das Ergebnis von rund 90 v. H. für den Führer und Reichskanzler (mit 38 Millionen fast doppelt soviel wie seinerzeit bei der Wahl Hindenburgs) sei der- art überwältigend, daß man getrost sagen könne, der 19. August werde als ein Ruhmestag der nationalsozialistischen Bewegung, als ein Tag der Krönung einer 15jährigen Arbell unseres Führers in die deutsche Geschichte eingehen. Alle hämischen Versuche, die vielleicht in den näch. ften Tagen noch von unseren Gegnern angefällt werden könnten, müßten angesichts der ehernen Tatsächlichkeit lächerlich wirken. Die Einigkeit Deutschlands sei unumstößliche Tatsache geworden, Deutschland sei Hiller und Hitler sei Deutschland! Die jubelnden Tausende, die viele Stunden vor der Reichskanzlei dem Führer huldigten, seien nur ein Ausdruck jener geheimnisvollen Einigkeit, die heute ihren triumphalen Siegln Deutschland feiere, lieber alle menschlichen Gegensätze, beruflichen Unterschiede hinweg sei Deutschland tatsächlich der stahlharte Block geworden, den zu schmieden der Führer sich vor 15 Jahren vorgenommen habe. Das Ausland aber
kanzlel. Gegen 18.30 Uhr zeigte sich auch der Führer wieder am Fenster der Reichskanzlei. An seiner Sette stand diesmal Gesandter von P a p e n. Die dem Kanzler dargebrachten Ovationen glichen einem brausenden Orkan.
Gegen 19.15 Uhr verließ Reichsminister Dr. Goebbels, begleitet von zahlreichen Heilrufen, die Reichskanzlei, um sich in das gegenüberliegende Propagandaministerium zu begeben. Auf dem Bal» ton des Propagandaministeriums war ein Riesenlautsprecher aufgebaut. Die er st en Wahlresultate wurden bekannt. Neben den ununterbrochenen Heilrufen, die dem Führer galten, klang jedesmal brausender Jubel, wenn durch den Lautsprecher ein neues Resultat verkündet wurde. Unzählige Male tönte das Deutschlandlied und das Horst- Wessel-Lied brausend und jubelnd zu den Fenstern des Führers empor.
Plötzlich — fast unerwartet — wird kurz vor 21 Uhr abermals Licht im Arbeitszimmer des Führers. Minutenlanges donnerndes Jubelbrausen, minutenlanges Danken von feiten des Kanzlers. — Heil! Heil! Heil!
Um 21 Uhr stieg ein Gewitter auf. Daraus, daß nur wenige Schirme aufgespannt werden, ist zu erkennen, wie lange die Menschen hier schon stehen und warten. Diele in leichten Sommerkleidern, ungeschützt dem Gewitter ausgesetzt, suchten soweit möglich, in den Haustüren und unter den Bäumen oder den Hausvorsprüngen Schutz. Das Gros aber wankt und weicht nicht. Es singt und ruft und jubelt weiter.
Diese Ausdauer und diese wunderbare, rührende Treue mutz ja belohnt werden, und in der Tat erschien der Führer abermals. und diesmal blieb er minutenlang am Fenster, beugte sich weit vor. damit ihn die Menschen aus den Nebenstraßen auch sehen konnten, und dankte ununterbrochen.
Dieser Wall von Menschen und dieses Meer von erhobenen Händen, beleuchtet von dem Zucken der Blitze, ohne Schutz vor der immer stärker werdenden Regen, jauchzend, singend, rufend in einer Aus-
tagswahl ist mit der heutigen Abstimmung nicht vergleichbar, da der gemeinsame Wahl- Vorschlag damals eine kombinierte Liste bar- stellte, die 40 der nationalsozialistischen Partei nicht angehörende Persönlichkeiten aus allen Kreisen des übrigen politischen Lebens enthielt und die Zahl ihrer Millionen Stimmen nicht umfaßte. Wenn man diese Tatsache zahlenmäßig in Rechnung stellh dann tritt die einzigartige Bedeutung dieses neuen Sieges, der ein kompromißloses einheitliches Bekenntnis von 90 Prozent des Volkes zur Persönlichkeit Adolf Hitlers und damit zum Nationalsozialismus brachte, ganz besonders eindrucksvoll hervor. Mit Riesenschritten geht der Nationalsozialismus der Vollendung seines großen Zieles entgegen, das ganze Volk unter feiner Fahne und feiner Führung z u einer einzigen Einheit zufammenzufchweißen. Die NSDAP, ist stolz auf diesen Sieg ihrers Führers.
Wenn die Abstimmungsergebnisie in den einzelnen Gebieten des Reiches entsprechend ihrer besonderen geistigen Struktur Verschiedenheiten aufweisen, dann ist uns das nur ein willkommener Hinweis auf die Arbeit, die uns noch zu tun übrig bleibt. Es wird uns ein Ansporn fein, gerade hier unser Werk der seelischen Erfassung und inneren Gewinnung durch unermüdliche Arbeit mehr noch als bisher zu vertiefen und zum endgültigen Ab- chluß zu brinaen. Wir wissen, daß es uns unter )er Führung Adolf Hitlers gelingen wird, auch ür diese letzten Volksgenossen, die den Weg zu uns noch nicht gefunden haben, d i e Brücke des Vertrauens und der Versöhnung zu bauen.
ör'chen. Wenn fetzt 38,4 Millionen zu Ad off Hitler sich bekannten und damit zu seiner Partei und zum Nationalsozialismus, dann ergibt sich daraus, daß in den letzten Monaten wieder über eine Million Volksgenossen den Weg zu Adolf Hitler gefunden haben.
Interessant ist auch ein Vergleich des Abstimmungsergebnisses vom 19. August mit dem Ergebnis der Reichspräsidentenwahl vom 10. 21 p r i I 19 3 2. Es zeigt sich nämlich, daß dieses Mal Adolf Hitler allein mehr Stimmen erhielt als damals sämlliche Kandidaten zusammen. Am 10. April 1932 entfielen auf den Generalfeldmar- schall von Hindenburg 19,3 Millionen Stimmen, auf Adolf Hitler 13,4 Millionen und auf den verflossenen Kommunistenhäuptling Thälmann 3,7 Millionen Stimmen. Insgesamt wurden damals 36,4 Millionen Stimmen abgegeben, während jetzt allein für den Führer 38,4 Millionen Stimmen aufzuweisen sind. Es haben also sämtliche Hindenburg- Wähler und darüber hinaus auch die wesentlichsten Teile der Kommunisten sich zu Adolf Hitler bekannt und ihm ihre Stimme gegeben. Da damals zu den Hindenburg-Wählern aus taktischen Gründen auch die Sozialdemokraten gehörten, ist die Wahl vom 19. August ein erneutes glänzendes Zeugnis dafür, wie die deutsche Arbeiterschaft, wie die ehemaligen Anhänger des Marxismus vom Nationalsozialismus durchdrungen und überzeugt worden sind. Die Zahl der Nein-Stimmen wird auch den böswilligsten Hetzjournalisten im sicheren Auslande zeigen, daß die Abstimmung in Deutschland heute genau s o geheim i ft w i e ehemals, daß also das Bekenntnis zu Adolf Hitler ein freiwilliges und durch feinerfei Druckmittel beeinflußtes ist.
stehe nunmehr vor der Tatsache, daß die deutsche Nation eine einzige Führung besitze, die bei jeder ihrer Handlungen bas gesamte Volk hinter sich habe und es wird dieser einmütig dastehenden Nation die feierlich zugesagte Gleichberechtigung nicht mehr verweigern können.
Der „M o n t a g" stellt test, die Wahl fei frei und geheim gewesen. Das könne niemand bestreiten. Wer von dieser Freiheit gegen Adolf Hitler Gebrauch gemacht habe, müsse das besonders dann vor feinem Gewissen verantworten, wenn er Mich die Segnungen des nationalsozialistischen Deutschland für sich in Anspruch nehme. Das Bild der Ziffern dieser Abstimmung zeige, daß es in den großen Städten natürlich Menschen gebe, die Nein sagten, wenn es gelte, zu kämpfen, aber durchaus bereit seien, mitzunehmen, wofür andere sich eingesetzt hätten. Dann lebten in den großen Städten Menschen, deren Sorge größer fei als der Mut, und dazu die Unbelehrbaren, denen die Hetze der Kommune nicht mehr aus dem Kopf zu bringen fei. Dann hätten Menfchen Nein gesagt, die der falschen Meinung seien, daß ihre religiöse Weltanschauung im nationalsozialistischen Vaterland feinen Platz habe. Mit der Wahlbeteiligung sei das Höchstmaß dessen erreicht, was an Mobilmachung etnes Volkes für eine politische Entscheidung gelastet werden könne. Deutschland sei angetreten um mit dem Führer für Arbeit und Frieden zu kämpfen. u
* f $ ! 3 e i t u n g" schreibt, in der Weltgeschichte, in der Geschichte aller Völker und aller Zeiten stehe das Ergebnis ohne jedes Beispiel da. Der Sieg, den die deutsche Nation an diesem Tage des Ja errungen habe, werde ein Triumph des Nationalsozialismus bleiben, der seinesgleichen nicht habe. Führer und Volk feien eins — Führer und Volk sie hätten beide gesiegt. Die deutschfeindlicjtzen Teile des Auslandes, die gerade in den letzten Wochen ihren Völkern und ihren Regierungen noch einmal suggerieren zu dürfen glaubten, daß doch noch Momente
h a v e n", der außerhalb Hongkongs kreuzte. Aus der Begeisterung, die der Name Hitler entfachte, ging klar hervor, wie die Deutschen Hongkongs | stimmten.
Das nationalsozialistische Deuffchland hat das freie, geheime und allgemeine Wahlrecht in keiner Weife eingeschränkt, so daß jeder und jede Deutsche vom vollendeten 20. Lebensjahre ab zu den Lebensfragen der Nation durch die Beteiligung an der Wahl Stellung nehmen kann. Demgegenüber ist nicht uninteressant, daß in Italien von 41 Millionen Einwohnern nur 10 526 000 wahlberechtigt sind, von denen wiederum 10 045 000 im März d. I. Mussolini ihre Stimme gaben. Mussolini hat also nur die Zustimmung des vierten Teiles der Gesamtbevölkerung erhalten.
Eine ähnliche staatsrechtliche Konstruktion, wie das deutsche Volk sie durch die Abstimmung vom 19. August freudig bejaht hat, haben auch die Vereinigten Staaten von Amerika, „das freieste Land der Welt". Auch dort ist der Regierungschef gleichzeitig Staatsoberhaupt. Aber gerade in diesem Lande, das bisher als Musterland der Demokratie uns angepriesen worden ist, sind z. B. die Staatssekretäre, die an der Stelle der Minister stehen, nur dem Bundespräsidenten und nicht dem Parlament verantwortlich. Die Stellung des amerikanischen Bundespräsidenten weist staatsrechtlich in den Befugnissen mit der des deutschen Führers und Reichskanzlers eine große Ähnlichkeit auf. Auch der Bundespräsident der Vereinigten Staaten wird vom Volk gewählt. Roosevelt, der heu- tige Präsident der Vereinigten Staaten, erhielt bei seiner Wahl am 9. November 1932 20 193 000 Stimmen bei einer Bevölkerungszahl von 122 Millionen. Sein Gegner Hoover erzielte 14 202 000 Stimmen. Beide zusammen haben also in einem Lande, dessen Beoölkerungszahl fast doppelt so groß wie die Deutschlands ist, noch längst nicht die Stimmenzahl erreicht, die der Führer jetzt in Deutschland aus seine Person vereinigen konnte.
Adolf Hitler, den das deutsche Volk am 19. August , . v in fo einzigartiger Weise zum alleinigen Führer er- einer Frage also, in der die Einigkeit und Ge- kor, wird mit Kraft und Entschlossenheit Deutschland chlossenheit der ganzen Nation nach außen eine weiter vorwärts führen. Die Welt wird dabei wis- ~ /’ ' ' sen: Das deutsche Volk steht wie ein Mann
Auch das Ergebnis der letzten Reichs-Ihinter ihm.
Stimm-
Abgegeb.
Ja
Nein
Ungültige
Wahlbeteiligung
Reichstagswahl der NSDAP.
berechtigte
Stimmen
Stimmen
19.8. 34
19.8.34
19.8.34
19.8.34
19. 8. 34
19. 8. 34
12.11.33
1496739
1420424
1362453
67183
10788
94,9
1369643
1367837
1243127
986334
224558
32235
90,9
1135988
1459433
1291405
1081887
201518
33503
98,1
1178399
1591359
1522227
1339341
154642
28244
95,7
1323929
1134294
1103508
1031112
58417
13979
97,3
1045232
1338701
1287447
1185259
84956
17529
96,2
1178403
1324551
1261237
1120390
117938
17562
1179494
864859
835905
755270
63535
17100
96,7
763708
913421
876674
793216
66652
15806
95,9
835459
1184049
1148253
1026446
99953
21854
97
1028327
1010796
982619
884631
78477
19514
97,2
901511
1636062
1588460
1433548
121792
33120
97,1
1422809
1185846
1125421
955439
144736
25246
94,9
970533
1092109
1038108
873745
137124
27239
95
907259
770965
735513
663176
61436
11907
95,5
664640
1405748
1351285
1217985
111439
•
21861
1255948
1750380
1661851
1360449
255454
47948
95,1
1500669
1728719
1652246
1407723
209045
35478
95,6
1529036
1800725
1748611
1573238
145114
30215
97,1
1629560
1571548
1499971
1193894
264955
41122
95,4
1351335
902207
877890
742600
105729
29561
97,3
775012
1516914
1439279
1276992
144208
18079
94,9
1336132
1263774
1212208
1087954
103029
21225
95,9
1145723
1941850
1864501
1666978
166800
30723
1635117
887301
847121
770343
61391
15394
95,5
791218
1786212
1617740
1619117
89096
31201
97,4
1617740
660877
648434
622349
21829
4246
98,1
619410
1379355
1388563
1200965
105568
32030
97
1209792
952640
921765
764905
133740
23120
96,8
812033
1361235
1319059
1160764
124632
33663
96,9
1186599
1895453
1847887
1697 300
118545
32042
97,5
1729328
1664524
1592905
1408012
144033
42341
95,7
1450360
1013523
973479
863965
89804
19710
96
890322
909118
840231
650872
167990
21369
92,4
736404
679256
650076
681106
69531
9939
548152
45473635 |
43529710 |
38362760 |
4294296 |
872296 |
95,7
39626647


