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Wahlkreise

Selbstverständlichkeit sein mußte.

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heit geantwortet."

Klaggen zu Ehren des Führers.

B e r l l n. 20. Aug. (DRV.) Das Relchsmini­st e r l u m für Volksaufklärung und Pro­paganda kelll mit:

Aus Anlaß des großen Sieges, den der Führer gestern durch die Volksabstimmung errungen hat. wird die Bevölkerung aufgefordert, auch noch am TNontag, dem 2 0. d. 211., zu flaggen.

Der Reichsmini st er des Innern hat fol­gendes angeordnet:Aus Anlaß des überwältigen­den Treuebekenntnisses des deutschen Volkes zum Führer und Reichskanzler Adolf Hitler flaggen die Gebäude des Reiches, der Länder, der Gemeinden, der Körperschaften des öffent­lichen Rechts und der öffentlichen Schulen auch am TNontag, dem 2 0. August.

1. Ostpreußen 2. Berlin 3. Potsdam II 4. Potsdam I 5. Frankfurt (Oder) 6. Pommern 7. Breslau 8. Liegnitz 9. Oppeln

10. Magdeburg 11. Merseburg 12. Thüringen 13. Schleswig-Holst.. 14. Weser-Ems 15. Osthannover.... 16. Südhannover-

Braunschweig . 17. Westfalen-Nord . 18. Westfalen-Süd .. 19. Hessen-Nassau... 20. Köln-Aachen.... 21. Koblenz-Trier... 22. Düsseldorf-Ost .. 23. Düsseldorf-West. 24. Oberbayern-

Schwaben.... 25. Niederbayern ... 26. Franken 27. Pfalz 28. Dresden-Bautzen 29. Leipzig 30. Chemnitz-Zwickau 31. Württemberg ... 32. Baden 33. Hessen-Darmstadt 34. Hamburg 35. Mecklenburg ....

der der Partei waren und teilweise eigene und selbständige Programme früher vertreten hat­ten. Diese 40 Abgeordneten vereinigten etwa 2,5 Millionen Stimmen auf sich, die bei einem Vergleich der Ergebnisse berücksichtigt werden müssen.

Erste preffestimmen der Reichshauptstadt.

Alfred Rosenberg: »Ein Ruhmestag der nationalsozialistischen Bewegung.- Die Einigkeit Deutschlands unumstößliche Tatsache."

Berlin, 20. August (DNB.) Zum Ergebnis der Volksabstimmung am 19. August schreibt die Natio­nalsozialistische Parteikorrespondenz (NSK.):

Das Ergebnis der heutigen Volksabstimmung ist ein überwältigendes Vertrauens­bekenntnis des deutschen Volkes zu seinem Führer Adolf Hitler. 90 v. H. der deutschen Nation hat sich vorbehaltlos hinter einen einzigen Mann gestellt. Die Geschichte kennt bisher kein Beispiel einer solchen Dertrauenskund- gebung eines Volkes zu seinem Staatsoberhaupt. Die gewaltige Größe dieses Sieges wird man allein chon daraus ermessen, daß Adolf Hitler mehr als das Doppelte der Stimmzahl erhielt, als sie bei der letzten Reichspräsidentenwahl Reichs­präsident von Hindenburg auf sich ver­einigte.

In völliger Freiheit hat das Volk abgestimmt und seinen Willen kundgetan. Wenn man bedenkt, daß die Nein-Stimmen, die die Ueberreste der früheren millionenfachen Zahl der Gegner der nationalsozialistischen Bewegung aus allen Lagern darstellen, heute zusammengenommen nicht ein­mal mehr 10 v. H. der abgegebenen Stimmen ausmachen gegenüber der imponie­renden einheitlichen Willenskundgebung von fast 40 Millionen für den Führer, dann erkennt man, was dieser 19. August für das Einigungswerk der deutschen Nation bedeutet.

Es ist nicht möglich, mit dieser einzigartigen Abstimmungskundgebung für die Persönlichkeit des Führers etwa die letzte Volksabstimmung vergleichen zu wollen. Damals wurde das Volk zur Abstimmung über eine bestimmte außenpolitische Frage, den Austritt Deutschlands aus dem Völkerbund, aufgerufen, zu

Gesamt-Ergebnis

Anmerkung: Als Vergleichziffer zur Volksabstimmung vom 19. August ist das Ergebnis der Reichstaaswahlen vom 12. November 1933 eingesetzt worden. Dabei ist zu berücksichtigen, daß seinerzeit 40 Abgeordnete auf der Liste der NSDAP, standen, die nicht M i t g l i e -

Vegeisterte Huldigungen für den Führer

Tausende harren auch im Gewitterregen bis in die Rächt hinein in der Wilhelmstraße aus.

ber Hoffnung auf das Medererwachen der alten deutschen Zwietracht gegeben seien, die hätten jetzt die endgültige Antwort, die endgültige Ab­fuhr erhalten. Die Welt wisse jetzt, wem sie glau­ben und vertrauen dürfe. Noch niemals habe irgend­eine Nation so völlig frei, so unbeeinflußt durch je­den Terror, so offen von der Regierung selbst über alle noch zu überwindenden Schwierigkeiten auf- geklärt, so begeistert und so voll unbeirrbarer Sicherheit, so ruyig und so selbstverständlich ihr Votum abgegeben.

DieM on 1 agspost" erklärt:In einem Ab­stimmungsvorgang, der in seiner absoluten Ruhe, Ordnung und Geschlossenheit vorbildlich war, und der Erstaunen und Bewunderung bei den aus­ländischen Beobachtern heroorrief, hat das deutsche Volk auf die Frage, die der Führer und Reichs­kanzler seiner Entscheidung unterbreitet hat, m i t einem Ja von unüberbietbarer Klar-

Das Bekenntnis zu Adolf Hitler

Die RSK. zum Ergebnis der Volksabstimmung.

Wir wollen unfern Führer sehen!"

Stürmische Kundgebungen vor der Reichskanzlei.

Mittags vor der Reichskanzlei. Wie ein Sturmes- brausen klang das unaufhörliche Hell über den weiten Platz. Dann: Wir wollen unseren Führer sehen! andere: Wir können nicht zum Wählen gehen, eh' wir nicht unfern Führer ehen! Da schien es, als ob sich die Gardine am Fenster des Zimmers bewegte, Hände hoben sich: Deutschland, Deutschland über alles" ertönt, aber es war doch wohl eine Täuschung; das Fenster blieb verschlossen. Abermals fehlen die Sprechchöre ein:Eins, zwei, drei, vier, fünf, bis zehn, wir wollen unfern Führer fehn! Händeklatschen, Heil- rufe. Jmwer und immer wieder brausendes Heil im Wechsel mit Sprechchören und Gesang.

kurz vor 12.30 Uhr aber plötzlich und un­erwartet erscheint am Fenster im ersten Stock: der Führer! Lin Sturm nicht enden­wollender Begeisterung bricht los. Donnernd klingen die Heilrufe zum Fenster hinauf. Immer und immer wieder winkt der Führer. TNachtvoll klangen das Deutschlandlied und das Horfl-Tvesfel-Lied über den Platz. Der Führer dankte ergriffen seinen Volks­genossen für die Huldigungen, kaum waren die Fenster wieder geschlossen, da brachen die Heilrufe von neuem los. Gegen 15.30 Uhr zeigte sich der Führer und mit ihm Reichs- minifter Dr. Goebbels erneut am Fenster. Einige Frauen, denen es gelungen war. bis In die vordersten Reihen vorzudrlngen. streckten dem Führer große Blumensträuße entgegen. Durch eine Handbewegung forderte der Führer die Frauen auf. die Reichskanzlei zu betreten, um ihre Blumen überreichen zu können. Voll Stolz betraten sie die stillen Räume der Reichs-

Treuebekenntnis des Deutschtums in Rio de Janeiro.

Rio de Janeiro, 20. Aug. (DNB.-Funkspr.) Die deutsche Kolonie veranstaltete im überfüllten Germania-Vereinshaus eine Treuekundgebung, wo. hin auch die Abstimmungsergebnisse übertragen wurden. Jedes neue Ergebnis wurde mit ungeheu­rem Jubel begrüßt. Dem Führer wurde eine Treuebotschaft zugesandt, in der es heißt: Das gesamte Deutschtum in Rio de Janeiro sagt geschlossen: I a!"

In Regensburg ereignete sich am Abstim- mungstag ein ergreifender Vorfall. Eine itn Sterben liegende Frau verlangte noch ihre Stimme abgeben zu können. Sie machte von ihrem Wahlrecht Gebrauch; kurze Zeit später ver­schied sie. Auf dem Stammsitz Hindenburgs i n 91 e u b e cf hatten bereits gegen mittag sämtlicke Wahlberechtigten ihre Stimmen abgegeben. Alle 96 Wahlberechtigten stimmten mit I a" für Adolf Hitler.

Das Saargebiet konnte sich an der Volks» abstimmung noch nicht beteiligen. Wenn es auch seine Zusammengehörigkeit mit Führer und Reich nicht durch seine Stimmabgabe bekunden konnte, so bewies doch der reiche Flaggenschmuck, der überall seit Freitag im Saargebiet zu sehen war, die innere Verbundenheit der Deutschen an der Saar mit dem Reich. Ueberall im Saargebiet hörte man am Freitag die große Rede des Führers. Zahlreiche vorübergehend im Saargebiet weilende Reichsdeutsche strömten zu den nahegelegenen Grenzorten, um dort ihrer Wahlpflicht zu genügen.

Selbst im fernen Honkong nahmen die Deut» schen an der Volksabstimmung teil. In der Frühe begab sich die gesamte deutsche Kolonie an Bord des Norddeutschen Lloyd-DampfersBremer­

Berlin, 20. Aug. (DNB. Funkspruch.) Die bis­her vorliegenden Berliner Blätter äußern sich über bas Ergebnis der Volksabstimmung hoch befriedigt und weisen sämtlich darauf hin, daß es ein Zeichen dafür fei, daß Deutschland eins geworden fei. ym Völkischen Beobachter" schreibt Alfred Rosenberg, man müsse sich vorstellen, daß der Nationalsozialismus als eine durchaus extreme ^Apolitische Strömung zum Siege gelangte und sich den großen Gruppen des Zentrums, des Ge- samtmarxismus und der Reaktion gegenüber sah. Gr habe in eineinhalb Jahren vieles tun müssen, roas dem gesamten marxistischen Denken des letzten halben Jahrhunderts ins Gesicht schlug; er habe vieles durchgeführt, was die liberale Weltanschau- ung der letzten 100 Jahre ins Herz getroffen habe; er habe schließlich auch Maßnahmen als Staats- grundsatze durchgesetzt, die vom ehemaligen Zen- trum als umstürzend empfunden worden seien. Das Ergebnis von rund 90 v. H. für den Führer und Reichskanzler (mit 38 Millionen fast doppelt soviel wie seinerzeit bei der Wahl Hindenburgs) sei der- art überwältigend, daß man getrost sagen könne, der 19. August werde als ein Ruhmestag der nationalsozialistischen Bewegung, als ein Tag der Krönung einer 15jährigen Arbell unseres Führers in die deutsche Geschichte eingehen. Alle hämischen Versuche, die vielleicht in den näch. ften Tagen noch von unseren Gegnern angefällt werden könnten, müßten angesichts der ehernen Tatsächlichkeit lächerlich wirken. Die Einigkeit Deutschlands sei unumstößliche Tat­sache geworden, Deutschland sei Hiller und Hitler sei Deutschland! Die jubelnden Tausende, die viele Stunden vor der Reichskanzlei dem Führer huldig­ten, seien nur ein Ausdruck jener geheimnisvollen Einigkeit, die heute ihren triumphalen Siegln Deutschland feiere, lieber alle menschlichen Gegen­sätze, beruflichen Unterschiede hinweg sei Deutsch­land tatsächlich der stahlharte Block geworden, den zu schmieden der Führer sich vor 15 Jahren vorgenommen habe. Das Ausland aber

kanzlel. Gegen 18.30 Uhr zeigte sich auch der Führer wieder am Fenster der Reichskanzlei. An seiner Sette stand diesmal Gesandter von P a p e n. Die dem Kanzler dargebrachten Ova­tionen glichen einem brausenden Orkan.

Gegen 19.15 Uhr verließ Reichsminister Dr. Goebbels, begleitet von zahlreichen Heilrufen, die Reichskanzlei, um sich in das gegenüberliegende Propagandaministerium zu begeben. Auf dem Bal» ton des Propagandaministeriums war ein Riesen­lautsprecher aufgebaut. Die er st en Wahlresul­tate wurden bekannt. Neben den ununterbroche­nen Heilrufen, die dem Führer galten, klang jedes­mal brausender Jubel, wenn durch den Lautspre­cher ein neues Resultat verkündet wurde. Unzählige Male tönte das Deutschlandlied und das Horst- Wessel-Lied brausend und jubelnd zu den Fenstern des Führers empor.

Plötzlich fast unerwartet wird kurz vor 21 Uhr abermals Licht im Arbeitszim­mer des Führers. Minutenlanges donnern­des Jubelbrausen, minutenlanges Danken von fei­ten des Kanzlers. Heil! Heil! Heil!

Um 21 Uhr stieg ein Gewitter auf. Daraus, daß nur wenige Schirme aufgespannt werden, ist zu erkennen, wie lange die Menschen hier schon stehen und warten. Diele in leichten Sommerkleidern, un­geschützt dem Gewitter ausgesetzt, suchten soweit möglich, in den Haustüren und unter den Bäumen oder den Hausvorsprüngen Schutz. Das Gros aber wankt und weicht nicht. Es singt und ruft und jubelt weiter.

Diese Ausdauer und diese wunderbare, rüh­rende Treue mutz ja belohnt werden, und in der Tat erschien der Führer aber­mals. und diesmal blieb er minutenlang am Fenster, beugte sich weit vor. damit ihn die Menschen aus den Nebenstraßen auch sehen konnten, und dankte ununterbrochen.

Dieser Wall von Menschen und dieses Meer von erhobenen Händen, beleuchtet von dem Zucken der Blitze, ohne Schutz vor der immer stärker werden­den Regen, jauchzend, singend, rufend in einer Aus-

tagswahl ist mit der heutigen Abstimmung nicht vergleichbar, da der gemeinsame Wahl- Vorschlag damals eine kombinierte Liste bar- stellte, die 40 der nationalsozialistischen Partei nicht angehörende Persönlichkeiten aus allen Kreisen des übrigen politischen Lebens enthielt und die Zahl ihrer Millionen Stimmen nicht umfaßte. Wenn man diese Tatsache zahlenmäßig in Rechnung stellh dann tritt die einzigartige Bedeutung dieses neuen Sieges, der ein kompromißloses einheit­liches Bekenntnis von 90 Prozent des Volkes zur Persönlichkeit Adolf Hitlers und damit zum Nationalsozialismus brachte, ganz be­sonders eindrucksvoll hervor. Mit Riesenschritten geht der Nationalsozialismus der Vollendung seines großen Zieles entgegen, das ganze Volk unter feiner Fahne und feiner Führung z u einer einzigen Einheit zufammenzufchweißen. Die NSDAP, ist stolz auf diesen Sieg ihrers Führers.

Wenn die Abstimmungsergebnisie in den einzel­nen Gebieten des Reiches entsprechend ihrer beson­deren geistigen Struktur Verschiedenheiten aufwei­sen, dann ist uns das nur ein willkommener Hin­weis auf die Arbeit, die uns noch zu tun übrig bleibt. Es wird uns ein Ansporn fein, gerade hier unser Werk der seelischen Erfassung und inneren Gewinnung durch unermüdliche Arbeit mehr noch als bisher zu vertiefen und zum endgültigen Ab- chluß zu brinaen. Wir wissen, daß es uns unter )er Führung Adolf Hitlers gelingen wird, auch ür diese letzten Volksgenossen, die den Weg zu uns noch nicht gefunden haben, d i e Brücke des Vertrauens und der Ver­söhnung zu bauen.

ör'chen. Wenn fetzt 38,4 Millionen zu Ad off Hitler sich bekannten und damit zu seiner Partei und zum Nationalsozialismus, dann ergibt sich daraus, daß in den letzten Monaten wieder über eine Million Volksgenossen den Weg zu Adolf Hitler gefunden haben.

Interessant ist auch ein Vergleich des Abstim­mungsergebnisses vom 19. August mit dem Ergeb­nis der Reichspräsidentenwahl vom 10. 21 p r i I 19 3 2. Es zeigt sich nämlich, daß dieses Mal Adolf Hitler allein mehr Stimmen erhielt als damals sämlliche Kandidaten zusammen. Am 10. April 1932 entfielen auf den Generalfeldmar- schall von Hindenburg 19,3 Millionen Stimmen, auf Adolf Hitler 13,4 Millionen und auf den verflosse­nen Kommunistenhäuptling Thälmann 3,7 Mil­lionen Stimmen. Insgesamt wurden damals 36,4 Millionen Stimmen abgegeben, während jetzt allein für den Führer 38,4 Millionen Stimmen aufzu­weisen sind. Es haben also sämtliche Hindenburg- Wähler und darüber hinaus auch die wesentlichsten Teile der Kommunisten sich zu Adolf Hitler bekannt und ihm ihre Stimme gegeben. Da damals zu den Hindenburg-Wählern aus taktischen Gründen auch die Sozialdemokraten gehörten, ist die Wahl vom 19. August ein erneutes glänzendes Zeugnis dafür, wie die deutsche Arbeiterschaft, wie die ehemaligen Anhänger des Marxismus vom Natio­nalsozialismus durchdrungen und überzeugt worden sind. Die Zahl der Nein-Stimmen wird auch den böswilligsten Hetzjournalisten im sicheren Aus­lande zeigen, daß die Abstimmung in Deutschland heute genau s o geheim i ft w i e ehemals, daß also das Bekenntnis zu Adolf Hitler ein frei­williges und durch feinerfei Druckmittel beeinfluß­tes ist.

stehe nunmehr vor der Tatsache, daß die deutsche Nation eine einzige Führung besitze, die bei jeder ihrer Handlungen bas gesamte Volk hinter sich habe und es wird dieser einmütig dastehenden Nation die feierlich zugesagte Gleich­berechtigung nicht mehr verweigern können.

DerM o n t a g" stellt test, die Wahl fei frei und geheim gewesen. Das könne niemand be­streiten. Wer von dieser Freiheit gegen Adolf Hit­ler Gebrauch gemacht habe, müsse das besonders dann vor feinem Gewissen verantworten, wenn er Mich die Segnungen des nationalsozialistischen Deutschland für sich in Anspruch nehme. Das Bild der Ziffern dieser Abstimmung zeige, daß es in den großen Städten natürlich Menschen gebe, die Nein sagten, wenn es gelte, zu kämpfen, aber durchaus bereit seien, mitzunehmen, wofür andere sich ein­gesetzt hätten. Dann lebten in den großen Städten Menschen, deren Sorge größer fei als der Mut, und dazu die Unbelehrbaren, denen die Hetze der Kommune nicht mehr aus dem Kopf zu bringen fei. Dann hätten Menfchen Nein gesagt, die der falschen Meinung seien, daß ihre religiöse Weltanschauung im nationalsozialistischen Vaterland feinen Platz habe. Mit der Wahlbeteiligung sei das Höchstmaß dessen erreicht, was an Mobilmachung etnes Volkes für eine politische Entscheidung ge­lastet werden könne. Deutschland sei angetreten um mit dem Führer für Arbeit und Frieden zu kämpfen. u

* f $ ! 3 e i t u n g" schreibt, in der Weltgeschichte, in der Geschichte aller Völker und aller Zeiten stehe das Ergebnis ohne jedes Beispiel da. Der Sieg, den die deutsche Nation an diesem Tage des Ja errungen habe, werde ein Triumph des Nationalsozialismus bleiben, der sei­nesgleichen nicht habe. Führer und Volk feien eins Führer und Volk sie hätten beide gesiegt. Die deutschfeindlicjtzen Teile des Auslan­des, die gerade in den letzten Wochen ihren Völ­kern und ihren Regierungen noch einmal suggerie­ren zu dürfen glaubten, daß doch noch Momente

h a v e n", der außerhalb Hongkongs kreuzte. Aus der Begeisterung, die der Name Hitler entfachte, ging klar hervor, wie die Deutschen Hongkongs | stimmten.

Das nationalsozialistische Deuffchland hat das freie, geheime und allgemeine Wahlrecht in keiner Weife eingeschränkt, so daß jeder und jede Deutsche vom vollendeten 20. Lebensjahre ab zu den Lebens­fragen der Nation durch die Beteiligung an der Wahl Stellung nehmen kann. Demgegenüber ist nicht uninteressant, daß in Italien von 41 Mil­lionen Einwohnern nur 10 526 000 wahlberechtigt sind, von denen wiederum 10 045 000 im März d. I. Mussolini ihre Stimme gaben. Mussolini hat also nur die Zustimmung des vierten Teiles der Gesamtbevölkerung erhalten.

Eine ähnliche staatsrechtliche Konstruktion, wie das deutsche Volk sie durch die Abstimmung vom 19. August freudig bejaht hat, haben auch die Ver­einigten Staaten von Amerika,das freieste Land der Welt". Auch dort ist der Regie­rungschef gleichzeitig Staatsoberhaupt. Aber gerade in diesem Lande, das bisher als Musterland der De­mokratie uns angepriesen worden ist, sind z. B. die Staatssekretäre, die an der Stelle der Minister stehen, nur dem Bundespräsidenten und nicht dem Parlament verantwortlich. Die Stellung des ameri­kanischen Bundespräsidenten weist staatsrechtlich in den Befugnissen mit der des deutschen Führers und Reichskanzlers eine große Ähnlichkeit auf. Auch der Bundespräsident der Vereinigten Staaten wird vom Volk gewählt. Roosevelt, der heu- tige Präsident der Vereinigten Staaten, erhielt bei seiner Wahl am 9. November 1932 20 193 000 Stim­men bei einer Bevölkerungszahl von 122 Millionen. Sein Gegner Hoover erzielte 14 202 000 Stim­men. Beide zusammen haben also in einem Lande, dessen Beoölkerungszahl fast doppelt so groß wie die Deutschlands ist, noch längst nicht die Stimmen­zahl erreicht, die der Führer jetzt in Deutschland aus seine Person vereinigen konnte.

Adolf Hitler, den das deutsche Volk am 19. August , . v in fo einzigartiger Weise zum alleinigen Führer er- einer Frage also, in der die Einigkeit und Ge- kor, wird mit Kraft und Entschlossenheit Deutschland chlossenheit der ganzen Nation nach außen eine weiter vorwärts führen. Die Welt wird dabei wis- ~ / ' ' sen: Das deutsche Volk steht wie ein Mann

Auch das Ergebnis der letzten Reichs-Ihinter ihm.

Stimm-

Abgegeb.

Ja

Nein

Ungültige

Wahl­beteiligung

Reichstags­wahl der NSDAP.

berechtigte

Stimmen

Stimmen

19.8. 34

19.8.34

19.8.34

19.8.34

19. 8. 34

19. 8. 34

12.11.33

1496739

1420424

1362453

67183

10788

94,9

1369643

1367837

1243127

986334

224558

32235

90,9

1135988

1459433

1291405

1081887

201518

33503

98,1

1178399

1591359

1522227

1339341

154642

28244

95,7

1323929

1134294

1103508

1031112

58417

13979

97,3

1045232

1338701

1287447

1185259

84956

17529

96,2

1178403

1324551

1261237

1120390

117938

17562

1179494

864859

835905

755270

63535

17100

96,7

763708

913421

876674

793216

66652

15806

95,9

835459

1184049

1148253

1026446

99953

21854

97

1028327

1010796

982619

884631

78477

19514

97,2

901511

1636062

1588460

1433548

121792

33120

97,1

1422809

1185846

1125421

955439

144736

25246

94,9

970533

1092109

1038108

873745

137124

27239

95

907259

770965

735513

663176

61436

11907

95,5

664640

1405748

1351285

1217985

111439

21861

1255948

1750380

1661851

1360449

255454

47948

95,1

1500669

1728719

1652246

1407723

209045

35478

95,6

1529036

1800725

1748611

1573238

145114

30215

97,1

1629560

1571548

1499971

1193894

264955

41122

95,4

1351335

902207

877890

742600

105729

29561

97,3

775012

1516914

1439279

1276992

144208

18079

94,9

1336132

1263774

1212208

1087954

103029

21225

95,9

1145723

1941850

1864501

1666978

166800

30723

1635117

887301

847121

770343

61391

15394

95,5

791218

1786212

1617740

1619117

89096

31201

97,4

1617740

660877

648434

622349

21829

4246

98,1

619410

1379355

1388563

1200965

105568

32030

97

1209792

952640

921765

764905

133740

23120

96,8

812033

1361235

1319059

1160764

124632

33663

96,9

1186599

1895453

1847887

1697 300

118545

32042

97,5

1729328

1664524

1592905

1408012

144033

42341

95,7

1450360

1013523

973479

863965

89804

19710

96

890322

909118

840231

650872

167990

21369

92,4

736404

679256

650076

681106

69531

9939

548152

45473635 |

43529710 |

38362760 |

4294296 |

872296 |

95,7

39626647