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SternfahrtMainzzurSaarkundgebung

Die Aoilage der Angestelltenschast

GA.-Gpendeiag in Gießen

1213

reichliche Spenden!

An die Einwohnerschaft der Stadt Gießen!

Stellen.

6.30

1112

aus Anlaß der Deutschlandfahrt des Männer-Gesangverelns von 1867 Friedrichsihal an der Saar statt. - Wir forbem die Äürger der Stadt Gießen auf, ihre Häuser von Samstagvormittag an mit reichem Klaggenschmuck zu versehen und hierdurch ihre Treue gegenüber unseren schwer kämpfenden Lirüdern an der Saar zum Ausdruck zu bringen.

Äürgermeisterei Gießen. I.V.- Bartholomäus.

denen, die ihn bitten!

So bitten wir in der Nachfolge Jesu den Gott, dessen Schöpferkraft heute und für alle Zeit der Heilige Geist in Menschenherzen offenbart:

Unter den arbeitslosen Angehörigen der verschie­denen Berufsgruppen sind die Angestellten bisher am wenigsten von der Besserung ersaht worden. Wir lenken die Aufmerksamkeit aller Wirtschafts­führer auf diese Tatsache und verbinden damit die Bitte durch eine Verstärkung der Ange- ste ll'te ns chaft im Betrieb sich in den Kampf gegen die Arbeitslosigkeit zu stellen. Die Bemühun­gen der Reichsregierung gehen dahin, die Kon­sumkraft der Bevölkerung zu stärken. Der Wirtschaftsführer muh diese Bestrebungen durch vermehrte Propagandaarbeit, durch eine stärkerepflegedeskundenkreises unterstützen. Es handelt sich also nicht nur darum, dah eine besonders wertvolle Gruppe unserer Volks- genossen, die in Jahren entbehrte Berufstätigkeit wieder ausüben kann, sondern es handelt sich auch

Der Eierhennenpilz (Boletus ovari gal- linae), in jungem Zustand eßbar, wird er meist in seiner hohl-kalkigen Altersform gefunden. Er bevorzugt Waldränder und Aussichtspunkte und ist sehr dauerhaft.

Der grüne Trommler (Nicotlnla dgarettl),

Lichteffekten gelten. Das Gastspiel des Zirkus oer- spricht für unsere engere Heimat etwas Außer- ordentliches zu werden.

Heff.Zagdklub, Ortsgruppe Gießen.

Was gleicht wohl auf Erden dem Jäger­vergnügen,

Wem sprudelt der Becher des Lebens so reich?

Der Hessische Jagdklub, Ortsgruppe Gießen, feierte wie man uns berichtet am vorigen Sonntag sein zweites Stiftungsfest in seinem Klub- lokalDeutscher Hof" Gießen.

Vorausgegangen war an zwei Sonntagen oo- Einschießen der Büchsen und Flinten auf dem Schießplatz der Schützengesellschaft in Lich, DL ihren Stand freundlichst zur Verfügung gesten» hatte. An dieser Stelle dafür nochmals Weidmanns- dank! <<

Die Ergebnisse des Hauptschießens waren sowoy» für den Klub, als auch für jedes einzelne Mitgift

Da ist zuerst der Papierknöterich (Poly- gonum papyri). Zum Unterschied von anderen Knötericharten, gehört er in seiner kleinblütigen Gattung (gelblich-weiß) zu den Fettpflanzen, wäh-

mann, Gießen, 3. Olga Lenz, Gießen, 4. Chri­stine Priemer, Gießen; Leistungsklasse 3: 1. Emilie Rüspeler, Gießen, 2. Anna Nies, Gießen, 3. Lina Bender, Krofdorf, 4. Marie Wagner, Gießen, 5. Gretel Kraushaar, Gießen.

Gruppe XIII.

Landwirtschaft: 1. Jungbauer K. Jung, Holzheim.

30. SS.-Motorstarrdarte. Der Führer: Wilhelm Ruhl.

7!E>.-Gemeinschast,,Kraft durch Freude" Kreis Gießen.

Unsere Geschäftsstelle befindet sich jetzt im Hause der Deutschen Arbeitsfront, Schanzenstraße 18, Zimmer 10.

Amt für Reisen, Wandern, Urlaub.

Zur Teilnahme an der Fahrt in den Allgäu vom 26. Mai bis 3. Juni können sich noch eine Anzahl Volksgenossen melden. Die Gesamtkosten, Bahnfahrt, Verpflegung und Unterkunft, betragen 30 Mark. Dieser Betrag ist mit der Anmeldung, die bis spätestens Dienstagvormittag 10 Uhr erfolgen muß, an uns einzuzahlen. Hier kann auch nähere Aus­kunft über die Fahrt selbst gegeben werden.

Amt für Selbsthilfe und Siedlung.

Anträge auf Siedlung können noch weiter gestellt werden, und zwar sind die Anträge an uns einzu­reichen.

Gez. Christ, Kreiswart der GemeinschaftKraft durch Freude".

F. d. R.: gez. Sack, Geschäftsführer.

Am pftngstsamstag findef in der Dolkshatte zu Gießen eine große

Saar-Kundgebung

Anläßlich des am 2 6. und 2 7. Mal 1934 statt- findenden

SA.-Spendeiags

finden in Gießen folgende Veranstaltungen statt:

Samstag, 26. Mai 1934:

1819 Uhr: Platzkonzert des Musikzuges des Referve-Sturmbanns 1116 in der ptock- strahe Johannesstrahe.

20.30 Uhr: Zapfenstreich! Aufstellung: am Standartengebäude (Landgraf-Philipp-Ptah). Der Zapfenstreich marschiert durch folgende Straßen: Landgraf-Philipp-Plah, Sonnen- fkraße, Reuen Bäue, Ludwigstraße, Alicen- straße, Seltersweg, kaplansgaffe, Reustadt zum Oswaldsgarten.

aeiftbegnabeten Jünger. Er werde auch unser Führer in das neue Leben wahren Glaubens und wahrer Liebe, das er uns heute ebenso tröstlich verheißt, wie einst seinen ersten Jüngern mit dem Wort: Der Vater wird den Heiligen Geist geben

um das herrliche Ziel zu erreichen: glaubensstarke, liebeerfüllte deutsche Volksgemeinschaft! Und unsere Kirche, die unferm Volk zur Erreichung seines hei­ligen Zieles mit dem Worte Gottes selbstlos dienen soll, bedarf dringender denn je der Gabe und der _______o xo.....___uz

Kraft des Heiligen Geistes, der in ihr ein neues I reni Polygonuin papyri major von weißer Farbe Leben des Glaubens und der brüderlichen Liebe und mit unregelmäßig schwarzer, buchstczbenähn- schafft. Ihr Gebet an diesem Pfingstfest muß bren- licher Blattzeichnung bedeckt ist. Beide Polygonum- nenber, anhaltenber unb demütiger als je zum arten haben Die merkwürdige Eigentümlichkeit, nicht Himmel steigen: Komm, Schöpfer Geist! feft im Boden zu haften. Durch den Wind getrie-

Er kommt zu uns, zu unserm Volk, zu unserer bcn, vermögen sie es, ständig ihren Platz zu wech- Kirche wie einst am Pfingsten der ersten Christen- fein. Bei Regen werden sie feucht und schleimig, heit zu Jesu Jüngern, wenn wir in heiliger Sehn- Das nickende W ur st pellenkraut (Pella- sucht wie sie aus all unserer Unwürdigkeit und ria filipendula Wursti) neigt zur Gruppenbil- Schwachheit heraus mit ganzer Seele nach seiner düng mit Polygonum papyri und ist in zwei Arten Hilfe verlangen. Wer unter uns an diesem häufig. Pellaria f. Cervelati gehört zu der Art der Pfingsten nach Gott als der wahren Sonne unse- trockenen Salzkräuter und ist unbegrenzt haltbar, res Lebens sich sehnt, dem sendet bjefe ewige Sonne während die Abart Leben zu den Fetthennen ge- ins Herz den Sonnenstrahl, den wir den Heiligen I hört und sehr vergänglich ist.

Geist nennen und der am herrlichsten und vollkom- Der st engellose Pomeranzen st ern mensten in dem großen Gottesooten Jesus Chri- (Stellaria pseudapfelsinia acaulis) von leuchten­stu s wohnte. Er war der Führer jener ersten dem Apfelsinengelb, sitzt er dicht am Boden an, ""' wird aber nur selten in unverletzter Urform gefun­den, sondern liegt meist in zerfetztem Zustand in der Nähe von Bänken.

der schönen Umgebung beseitigen. Zugleich hat das neue Geschäftsjahr für die Vereinigung auch eine innere Neuorientierung gebracht: Die Vereinigung ist mit Jahresbeginn dem Reichsbund Volkstum unb Heimat als körperschaftliches Mitglied bei­getreten unb gliebert demgemäß ihre Organisation unb Tätigkeit von jetzt ab noch mehr als seither in ben Arbeitsplan bes Reichsbunbes ein, gemäß ben vom Lanbschaftsführer, Ministerialrat Rings- Hausen, bekanntgegebenen Grundsätzen von Führung unb selbstloser Gefolgschaft unb unter Beachtung zweckmäßig größter Einfachheit in Lei­tung unb Geschäftsführung. Der Führer ber Ver­einigung, Oberforstmeister Nicolaus, ber zum , Fachamtsleiter ber Abteilung für Heimatgeschichte ein naher Verwandter ber Tabakpflanze von merk- und Denkmalpflege im Kreisring Gießen ernannt würdig viereckiger Blattform. wurde, wird die Neuorganisation am dritten Feier-

Das gelbgrüne Schalenkraut (Herba tage noch genauer bekanntgeben und erläutern. Im bananiforma wilki) besteht aus zwei zusammen- Übrigen fei auf die gestrige Anzeige hingewiesen, hängenden länglichen Hälften mit lederartiger Ober- Schaffensfreude.

Das gemeine Silberblatt (Staniola Schaffensfreude und frohe Werktätigkeit hat das vulgaris) gehört zu den Kakaopflanzen und blüht ganze deutsche Volk wieder erfaßt. Ein Jahr des das ganze Jahr hindurch. Sogar im eisigen Winter granbiofen Aufbaues, ein Jahr Arbeitsbeschaffung kann es auf bem Schnee der Sportplätze auf- haben wir alle erlebt. Aber gerabe bieses Jahr prießen. macht es uns zur Pflicht, alles baranzufetzen, bas

Enblich ber große welkenbe Blumen- Gewonnene zu halten unb unentwegt bafür weiter- t r a u ß (Moriturus major), ein Abendblüher, ge- zusorgen, daß auch allen der Segen der Arbeit hört zu den Wegerichen und wird an Pfingsten wieder zuteil wird.

auf allen Wegen in großer Menge gefunden. Dem ehrlichen nationalsozialistischen Empfinden Lieber Volksgenosse! Hier hast du eine kleine gemäß handele und denke jeder mit Rücksicht auf Auswahl von Dingen, die du m i t n e h m e n kannst, seinen Nächsten, auf seine Kameraden, auf die ohne dich irgendwie strafbar zu machen. Tue es Volksgemeinschaft!

und freue dich daran! S. V. Als große Werbung für den Gedanken ber Ar-

Berän6«u«6 im Sieten« öteülrd. |

An Stelle bes burch Manbatsnieberlegung aus- lotterte zum britten Mal auf ben Plan. Um sich geschiebenen früheren Stabtratsmitgliebes Oberin- voll und ganz in das nationale und sozialistische genieur Kurz tritt nach dem Wahlvorschlag der deutsche Aufbauwerk einzugliedern, hat diesmal die NSDAP. Dentist Josef S ch e t t e r in den Gießener Lotterie auf ben einzelnen, übermäßig hohen Stabtrat ein. Die Bürgermeisterei macht im heutigen Hauptgewinn verzichtet, um biefen auf bebeutenb Anzeigenteil auf biefen Manbatswechsel aufmerksam, mehr mittlere Gewinne zu verteilen. Der QJeroinn* an plan konnte bamit um fast 50 °/o erweitert werden.

Jedes Arbeitsbeschaffungs-Los ist ein Baustein Für die neu einzurichtende Dienststelle der 3 0. am großen Werke. Jedes Los schafft Arbeit und SS.-Motor standarte werden

5 lis 6 geeignete Räume 2"kUs Busch M Gießen.

gesucht. Angebote sind auf dem Büro, Horst-Wessel- Im heutigen Anzeigenteil macht der Zirkus Busch Wall 39, 1. Stock, abzugeben. | unsere Mitbürger in Stadt und Land erneut auf

sein in ben nächsten Tagen in Gießen beginnendes Gastspiel mit bem gesamten großen Apparat des Zirkus aufmerksam. Das besonbere Interesse bürste babei wohl bem weltbekanntenZirkus unter Wasser" mit seinen prächtigen Wasserspielen und

Oie Elternsprechstunden des Schularztes.

Die Elternsprechstunde bes Schularztes, die Don­nerstags von 14 bis 15 Uhr, Asterweg 271 (Jugend­herberge), stattfindet, fällt in der Pfingstwoche, wie überhaupt während der Schulferien, aus. Nächste Sprechstunde Donnerstag, den 31. Mai 1934.

Heimatvereinigung Schiffenberg.

Das neue Vereinsjahr der Heimatvereinigung Schiffenberg bringt dem Schiffenberg eine Neue­rung, die vielen Besuchern, insbesondere Fremden, Schulen usw., sehr willkommen sein wird: Auf Veranlassung der Vereinigung wurde auf der Um­fassungsmauer der Terrasse ein Sockel aufgemauert, in den eine Orientierungstafel aus Mes­sing eingelassen wurde, die Pfingsten ihrer Be­stimmung übergeben werden soll. Sie wird manchen Irrtum und manche Unklarheit bei den Beschauern

Du Heil'ger Geist, bereite ein Pfingstfest nah und [fern; mit deiner Kraft begleite das Zeugnis dem Herrn. O öffne du die Herren der Welt und uns den Mund, daß wir in Freud und Schmerzen das Heil ihr jmachen kund,

Botanisches für pfingstausflügler.

Liebe Volksgenossen, hoffen wir auf ein herr­liches Pfingstwetter! Dann wird es euch allesamt in die Natur hinaustreiben, und wie ich euch kenne, wollt ihr alle auch etwas von dem Maiengrün und den Frühlingsblüten mit nach Hause schleppen.

Ja, das wird euch immer schwerer gemacht. Reißt ihr das schöne helle Buchengrün oder die jungen Tannenspitzchen ab, gleich steht da ein Forstknecht, notiert euch in sein Notizbuch und ihr werdet wegen Forstfrevels Strafe zahlen müssen.

Macht ihr in den Wiesen Heu auch der Feld­hüter besitzt "heutzutage Papier und Bleistift und ist des Schreibens kundig.

Es ist auch möglich, daß ihr euch an einer unter Naturschutz stehenden Pflanze vergreift, weil ihr das in der Schule noch nicht gehabt habt. Denn dreimal mehr über eure Unkenntnis!

So möchte ich euch heute eine Reihe von Pflan­zen nennen, deren häufiges Vorkommen es sogar erwünscht erscheinen läßt, daß siemitgenommen" werden, Sie wachsen auch an leicht zugänglichen

Gruppe XIV.

Angestelltenschaft: männlich, Leistungs­klasse 2: 1. Karl Andermann, Lützellinden; Leistungsklasse 3: 1. Wilh. Steinmüller, Klein-Linden; Leistungsklasse 4: 1. Willi Brück- mann, Gießen; weiblich, Leistungsklasse 1: 1. Anni R e u s ch l i n g , Gießen; Leistungsklasse 2: 1. Marie Schneider, Gießen; Leistungsklasse 3: 1. Anne­marie Bergmann, Gießen.

Weitere Sieger der Angestelltenschaft, die Ehren­preise erhielten: männlich: Karl Weippert, Gießen, Alwin R ü f f e r , Gießen, Willi Gölz, Gladenbach, Karl Hans Rod en Hausen, Wieseck, Werner Zampedri, Gießen; weiblich: Irmgard Fischer, Gießen, Gretel Hölzer, Gießen, Elfriede Fenh, Gießen, Erika Roh- mig, Gießen, Ilse Mosbach, Gießen, Enka Wolf, Gießen.

Aus der provmzialhaupistadtch

Pfingsten.

Don Propst undSuperiniendentLit.Borrmann. s

Schmückt das Fest mit Maien! jubelt das alte Pfingstlied. Und mit diesem einen WortMaien ist die ganze Naturhaftigkeit und Erdverbundenhelt dieses Fests der Maien ebenso gezeichnet rote die Tatsache, daß Pfingsten stets das Fest des neuen Lebens sein wird, bei dem alles im Blühen und Wachsen, aber noch nicht in Reife steht. Nun ist dies naturselige Maienfest ganz gewiß nicht bas Fest bes Geistes; im Gegenteil: Pfingsten als bas Fest bes Geistes ist seinem Inhalt nach bas bunkelste aller christlichen Feste unb schon barum vollster Gegensatz zu bem lichten Fest ber Maien. Aber eine große Übereinstimmung gibt es zwl- schen bem Fest bes neuen Lebens im Reich ber Natur unb bem Fest bes Heiligen Geistes in ber Christenheit: Wie niemanb bas Leden erklären kann, so ist unb bleibt auch bas tiefste Wesen bes Heiligen Geistes unerklärbaren Geheimnis. Damit müssen wir Menschen uns abfinden. Aber wie wir das unerklärliche Leben doch erkennen aus feinen Wirkungen, so wird uns auch des Heiligen Geistes Wesen zu Pfingsten klar an seinen Wir­kungen. Unb wenn wir bem tiefen Sinn ber alten Pfingstgeschichte (Apostelgesch. 2, 1 . .) nachgehen, fo wirb uns beutlich, wie wahr unb tief bie alten Kirchenväter bes Heiligen Geistes verstanden haben, wenn sie beteten: Komm, Schöpfer Geist! Der Heilige Geist ist göttliches Leben unb schafft gött­liches Leben.

Der Heilige Geist ist ein Schövfer. Er schafft etwas im Menschen, was ber Mensch sich selber nicht geben kann. Das beweist uns bie Pfingstge- schichte, welche bie ersten Jünger erlebten. Sie sollten Jesu Boten sein. Sie sollten sein Reich bauen auf biefer Erbe. Sie sollten ihrem Herrn unb Mei­ster biese Welt erobern.

Unb fühlten boch so stark ihre Schwäche, ihre Ohnmacht, ihr Unvermögen bazu. Darum ver- banb sie alle bie eine große Sehnsucht: Komm, Heil'ger Geist, kehr bei uns ein! Schon biese Sehn­sucht schuf aus ihnen eine Gemeinschaft, von ber es heißt, baß sie am Tag ber Pfingsten einmütig beieinander waren. Und da kam Gottes Kraft als Pfingstgabe zu ihnen. Wie ein Sturm durch­brauste jeden dieser ersten Jünger der Glaube: Gott ist in mir! Wie ein Feuer entzündete der Geist in ihnen die brennende Liebe: Gott ist in uns! Und weil Gott mit feiner Liebeskraft in ihnen allen war, bildete sich an jenem ersten Pfingsten die erste Christengemeinde, ja wir können sagen: Jenes erste Pfingsten wurde durch die neue Ge­meinschaft sieghaften Glaubens und brennender Liebe zum Geburtag unsrer christlichen Kirche.

Ist das nur eine einmalige Schöpfertat des Hei­ligen Geistes damals an jenem großen Pfingsttag gewesen? Gott sei,s gedankt, daß wir als selige Ge-1 wißheit den Glauben haben, daß der Heilige Geist s nicht nur einmal zu jenen ersten Jüngern kam, son­dern immer wieder in Menschenseelen, die voll Sehnsucht nach Gottes Kraft ausschauten, mit der Fülle feiner Gnaden Einzug hielt. Dafür sind Zeugen die Blätter der Apostelgeschichte und der paulinischen Briefe wie die Blätter der ganzen Kirchengeschichte. Dafür sind Zeugen geistbe­gnadete Menschen auch in unfern Tagen. Darum, weil der Heilige Geist Leben ist, ist er eben keine Größe der Vergangenheit, sondern lebendige Gegen­wart; darum dürfen wir heute an diesem Pfingst­fest genau wie jene Jünger am ersten Pfingstfest beten: Komm, Schöpfer Geist! Erfülle die Herzen mit Glauben und entzünde in ihnen das Feuer deiner heiligen Liebe!

Daß wir diesen Geist des Lebens nötig haben in unserer Zeit und für unser Leben, brauchen wir kaum noch auszuführen. Größer als je sind die Aufgaben, Die unser warten in Volk und Kirche. Unser Volk in seinem großen Aufbruch zur Freiheit und völkischen Einheit bedarf des Heiligen Geistes,

Die Teilnehmer sammeln sich am ersten Feiertag, abends 9.30 Uhr zur Platz. - ,« i anroeisung in den Omnibussen und Autos an Der um wohlverstandene wirtschaftliche Rotwendigkeiten SüdanlageFrankfurter Straße. Die vollbeietz.

im Interesse der Wetterführung der Aufbauarbeit. Autos von auswärts treffen sich um 10 Uhr Beim Arbeitsamt Gießen find Angestellte abends am West ausgang von Klein-Linden, Rich- aller Berufstätigkeiten, auch gute männliche tung Dutenhofen.

SSE£ Ä «ÄÄM

Betriebe weitgehend Rechnung getragen roettei dem Krei^geschäftsführer tzeyd, Selters-

kann. Unter den arbeitslofeu Angestellten befindet 12 (Sonderzug 6.22 Uhr vormittags ab (3te- fich leider auch noch eine größere Anzahl alter $enKreisamtsleitung NS.-Hago.

Kämpfer: Wer Hilst die Dankesschuld, die Empfang OCF SaarsÜNger.

roit gegen f e ha en, I $ ^ch einmal daran erinnert, dah unsere

Gießen, den 19. Mai 1934. saardeutschen Brüder des Männergesangvereins

Kreisleitung der RSDAp. Friedrichsthal am heutigen Samstag,

Kloftermann. 15.30 Uhr, hier ankommen und am

... . Bahnhof feierlich empfangen werden.

Arbeitsamt Gießen. I Heute abend findet in der Volkshalle die große

Der Vorsitzende: Dr. List. |<5aartunbgebung statt.

Zur Begrüßung unserer Gäste von der Saar Fahnen heraus!

Oer Pfingstspielptan des Stadttheaters.

9T Mai -1034 I Aus Dem Stadttheaterbüro wird uns geschriebent eonnwg, ZX. JJiai Die Intendanz hat für die beiden Pfingsttage einen

Uhr: Wecken. Spielplan ausgestellt, der hinsichtlich seiner Wahl

Uhr: Platzkonzert des Musikzuges des k^r 3Ur Auführung gelangenden Werke dem be- Reserve-Sturmbannes 1116 in der Plock- sonderen Charakter Der Festtage Rechnung trägt. NraKe Jobannesslraße. So kommt am 1. Feiertag, Sonntag, 20. Mai, Di«

Lhr. rtHMoniert des Musikzuges der OperTosca" von Puccini erstmalig zur Auffuh- 116 bet waMotNtU, Ecke rung. Die Intendanz hat zur Aufführung diese. Standarte 116 in oer wau o j g , Werkes zwei Gäste herangezogen: Kammersänger Dammstraße. M IJohn Gläser (Frankfurta.M.) in der Partie des

14 Uhr: Propagandamarsch durch Vie ^^^^ossi und Franz Wolf (Berlin) in der Par- Stabt (Aufstellung am Sfandartengebäude). tie Scarpia. Die musikalische Leitung -der Mei- 1718 Uhr: Platzkonzert des Musikzuges des jteroper Puccinis hat Kapellmeister Fritz Cu j6, Reserve-Sturmbanns 1116 am Selterstor. während Paul W r e d e für die Inszenierung ver- 18IS Uhr- Ttahfonieft be. Musikzuges bet antwortlich zeichnet. Am zweiten Pfingstfeiertag, I«I» «gt. p , , Montag, 21. Mai, gelangt die Spielplan-Neuheit

Stanburle 116 am Oswaidsgarten. i Kjugstorgel", eine luftige bayerische Moritat

Volksgenoffen! in 16 Bildern von A. I. Lippi, erstmalig zur Wie-

Bekundet eure innere Verbundenheit

mit den braunen Kämpfern durch Leitung bei Albert Krämer liegt.