Einzelbild herunterladen

y

1

Ein weiterer Beweis für die Leistungsfähigkeit der neuen FORD

Krahn <& Comp., Gießen, Frankfurter Straße 82. Telephon-Nummer 3039.

3084 V

MM HilfswerkMlier und Kind" veginnt

:Iie-

:eft-

Bettenhüfswerk

** Eine Achtzigjährige. Frau

TypRHEINLAND"

Die gewaltige Leistung eines deutschen FORD-WAGENS 13/50 PS

3200 Kilomeier durch die Wüsfe Sahara (Gao-Algier) ohne Halt in 73 Stunden 45 Minuten von den deutschen Fahrern Gehn Aufermann (Essen) in glänzendem Stil bewältigt.

Spenden für die NSV.

werden eingezahlt auf Konto Nr. 4513 bei der Bezirkssparkasse Gießen.

konzert.

Stoßtrupp 1917".

einzelnen Schützen ausgezeichnete Preise.

Geschossen würbe stehender Rehbock 100 Meter, kaufender Keiler 60 Meter, Tontauben und Kipp-

Margarete

1. Pfingst-

außerordentlich zufriedenstellend, waren doch ds^, Leistungen durchweg sehr gut und winkten auch den

Rundfunkprogramm

Sonntag, 20. Mai:

ten. Waldeslust am Flughafen, Unterhaltungs- Heuchelheim (Turnhalle), 20.30 Uhr,

** Konzerte in Bad Salzhausen an den beiden Pfingstfeiertagen werden von dem kleinen Kurorchester unter Leitung von Heinz Nikolei gegeben. In unserem heutigen Anzeigen­teil wird dazu eingeladen.

** Der Wirtschaftsbetrieb auf Burg Staufenberg ist seit kurzem von dem lang­jährigen Oberkellner des Hotel Hopseld in Gießen, Herrn Theo Heisen, übernommen worden. Der neue Burgwirt lädt im heutigen Anzeigenteil zum Pfingstbesuch ein.

** Die Diätküche im Haushalt wird in einem Lehrgang des Aliceschulvereins, der am 5. Juni beginnen soll, gelehrt. Man beachte die heutige Anzeige.

** Sterbefälle in Gießen. In der Zeit vorn 1. bis 15. Mai verstärken in Gießen: 2.: Karoline Barke, geb. Spieß, Wrve., 68 Jahre alt, Kirchenplatz 10; Willi Tetzlaff, Telegraphen­direktor i. R., 67 Jahre alt, Plockstraße 9. 3.: Mar­garete Spuck, geb. Eifert, 69 Jahre alt, Werner- wall 1; Heinrich Müller, Lehrer i. R., 66 Jahre alt, Henselstraße 10; Georg Karl Heinz Ludwig, 2 Jahre alt, Walltorstraße 67. 4.: Heinrich ©immer, FAseur, 57 Jahre alt, Glaubrechtstr. 10. 6.: Jakob Friesleben, Kaufmann, 60 Jahre alt, Bleichstr. 5.

Engel Ww., Neuen Bäue 2, wird am feiertag, 20. Mai, 80 Jahre alt.

** Maienblasen. Bei dem heutigen

6.15 Uhr: Bon Hamburg: Hafenkonzert. 8: Bon der Wasserkuppe (Rhön): Flaagenhissung im Fl' gerlager Wasserkuppe. 8.25: Bon' Marburg: Fi, aeläute der Elisabethen-Kirche. 8.45: Choralblasen. Veranstaltet von dem Amt für Kirchenmusik, Frank­furt a. M. 9: Aus der Nikolauskirche, Stuttgart! Katholische Morgenfeier. 9.45: Feierstunde der Schaffenden. Künstler künden vom Kinde. Bon

Ernst Junker. 10.15: Evangelische Morgenfeier. 11: Alte frohe HeimatTrier und das Moselland". 11.30: Bon Leipzig: Reichssendung: Erschallet ihr Lieder. Kantate von Joh. Seb. Bach (G. A. N. 172). 12: Mittagskonzert I. 13: Mittagskonzert II. Die Natur in der Tondichtung. 14.20: Stunde des Lan­des. Eine Pfingftfahrt aufs Land! 15: Kinderstunde. Kasperl unter den Wilden. 16: Nachmittagskonzert. 18:Bei den Hirtenbuben auf dem Schellenmärkt". Ein Hörbild von Biereck im Schwarzwald. 18.20: Fröhliches Zwischenspiel. 18.40: Zum Todestag Cäsar Flaischleins (12. Mai). Gedenkworte von Theodor Zenker. 19: Pfingstbräuche. 19.50: Sport­nachrichten. 20: Großes Konzert. 1. Mozart, 2. Adam und Boieldieu, 3. Rossini, 4. Puccini und Verdi. 22: Von der Wasserkuppe (Rhön), Feier am Flieger­denkmal. 22.45: Kleine Unterhaltung. 23: Tanz- und Volksmusik. 0.30 bis 2: Nachtmusik.

Montag, 21. Mal.

6.15 Uhr: Von Bremen: Hafenkonzert. 8.30: Choralblasen, veranstaltet von dem Amt für Kir­chenmusik, Frankfurt a. M. 8.45: Katholische Mor­genfeierVon der Kirche". 9.30: Feierstunde der Schaffenden. Deutsche Volkslieder. 10: Von Karls- ruye: Evangelische Morgenfeier. 10.45: Stunde des

Hase, außerdem noch fünf wertvolle Ehrenscheiben, von Mitgliedern des Klubs gestiftet.

Die Ehrenscheiben schossen die Herren: Aug. Balzer (Gießen), Gengnagel (Dutenhofen), Willy Georg (Gießen), H. Keihner (Gießen) und Maidhoff (Lich). Von den Preisträgern des Hauptschießens seien nur die zehn ersten ge­nannt: Büchsenmacher Kraus (Lich), Förster Butteron (Röthges) und Förster Textor (Lich) mit annähernd gleich guten Leistungen die drei ersten Preise. Weiter Karl Neeb (Gießen), Julius Jhring (Lich), Dentist Friedrich, Albrecht Jaeger (Gießen), Otto Pauly (Bet­tenhausen), Aug. Balzer (Gießen) und W. Sarnes (Dorfgill).

Auch den weiteren Schützen konnten noch wert­volle Preise zuerkannt werden.

Nach beendigtem Schießen fuhren die Klubmit­glieder im geschmückten Auto nach Gießen zurück, um im Klublokal die Preisverteilung vorzunehmen und die Feier des Stiftungsfestes zu begehen.

Im Klublokal hatten sich bereits eine Anzahl Mitglieder mit ihren Damen und geladene Gäste eingefunden, die vom ersten Vorsitzenden begrüßt wurden. Desgleichen dankte er den Schützen, die sich am Schießen beteiligt hatten, und 5er Schieß- kommtssion für ihre Tätigkeit. Er erinnerte daran, daß das jagdliche Schießen außerordentlich wichtig fei und der praktische Erfolg später nach Eröffnung Der Jagd viel vom genauen Einschieben der Jaad- waffen abhänge. Jeder, der heute mitgemacht habe, könne dem Aufgang der Bockjagd, vertrauend auf feine Büchse, mit ruhigem Gewissen entgegensehen.

Im Anschluß daran wurde die Preisverteilung vorgenommen, deren Ergebnis bereits vorher ge­nannt wurde.

Weiter gab der erste Vorsitzende bekannt, daß am 3. Juni zugunsten der NS.-Volkswohlfahrt der TagDer Hund im Dienste des Menschen" be­gannen wird. Es ist Ehrenpflicht jedes Jägers, sich an dieser Feier zu beteiligen. Jedes Mitglied hat in Jagdausrüstung zu erscheinen, soweit Hunde­besitzer selbstverständlich mit diesem. Alle Mit­glieder, die an dem Umzug nicht teilnehmen, be» z ab len 1 Mark an die NS.-Volkswohlfahrt.

Außerdem wurde noch auf die Jagdausstellung tn Bad Homburg hingewiesen, zu ber der Klub auch in diesem Jahre seine besten Beutestücke schickt. Eine gemeinsame Fahrt nach Bad Homburg wurde beschlossen, deren Termin noch bekanntgegeben wird.

Mit einem Horrido auf unfern verehrten Herrn Reichspräsidenten von Hindenburg, unfern Reichskanzler und Führer Aholf Hitler und den Reichsjägermeister Ministerpräsident - r i ng schloß der Vorsitzende den offiziellen Teil.

Der Geist echter Kameradschaft, Ser schon fo^oft uns Gleichgesinnte vereinte, machte auch bald einer fröhlichen Stimmung Platz, und beim Singen froher Jägerlieder und einem gemütlichen Umtrunk verlies die schöne Feier zur Zufriedenheit aller.

Gietzener Wochenrnarktp reise

Gießen, 19. Mai. Auf dem heutigen Wochen- > markt kosteten: Landbutter, das Pfd. 1,30 bis 1,35 Mark, Kochbutter 1.10 bis 1,15 Mark, Matte 20 Ibis 25 Pf., Käse, das Stück 4 bis 10, Eier (inlän­dische) Klasse S 10%, Klasse A 10, Klasse B 9%, .Klasse C 9, Klasse D 8, Wirsing (frisch), das Pfund '.20, Spinat 20, Spargel 30 bis 50, Tomaten 50 Ibis 60, Zwiebeln 15, Rhabarber 8 bis 10, Kartof­feln 3% Pf., der Zentner 3,20 bis 3.30 Mark, Aepfel, das Pfund 20 bis 30 Pf., Tauben, das »Stück 50 bis 60, Salat 10 bis 15, Salatgurken 40 Ibis 50, Oberkohlrabi 15 bis 20, Lauch 5 bis 10, lRettich 15, Sellerie 10 bis 35, Radieschen, das Wund 8 bis 10, Rotkraut, das Pfund 15 Pf.

Bornotizen.

Tageskalender für Samstag: Volks­challe, 20 Uhr, Konzert des Männergesangvereins jFriedrichsthal (Saar), anschließend Saar-Kundge- 3bung. Oberhessischer Kunstverein, Turmhaus am Wrandplatz, 16 bis 17 Uhr, Ausstellung. Licht­spielhaus, Bahnhofstraße:Sehnsucht 202". Asto- iria-Lichtspiele, Seltersweg:Uebersall in Virginia" innbZwischen zwei Herzen". VfB.-Waldfport- Platz, 18.30 Uhr, Kosaken reiten. Osrvaldsgarten, 15.30 und 20.15 Uhr, Stey-Truppe (Freilicht-Va- rrletS). Wiesecker Lichtspiele, 20.30 Uhr,Stoß­trupp 1917".

Tageskalender für 1. P f i ngst f e i e r- !:ag: Stadttheater, 19 bis 21.30 Uhr,Tosca". Dberhessischer Kunstverein, Turmhaus am Brand­satz, 11 bis 13 Uhr, Ausstellung. Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:Sehnsucht 202". Astoria-Licht- ifpiele, Seltersweg:Uebersall in Virginia" und ..Zwischen zwei Herzen". VfB.-Waldsportplatz, 18 Uhr, Kosaken reiten. Waldeslust am Flug­hafen, 16 Uhr, Konzert der SA-Reserve-Kapelle. Bergschenke, 16,30 Uhr, Konzert des Musikzugs !oer SA.-Standarte 116. Oswaldsgarten, Geschnü­rter Stey-Truppe, 15.30 und 20.15 Uhr. Wie- Wecker Lichtspiele, 16 und 20.30 Uhr,Stoßtrupp 11917".

Tageskalender für 2. Pfingstfeier- j ag : Stadttheater, 19 bis 21.30 Uhr,Die Pfingst- iirgel". Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:6 Frauen rind ein König". Astoria-Lichtfpiele, Seltersweg: ...Uebersall in Virginia" undZwischen zwei Her- ! pen". VfB.-Waldsportplatz, 18 Uhr, Kosaken rei-

7.: Emilie Zinßer, geb. Alker, 60 Jahre alt, Schlageterstraße 4; Emil Brück, Kassierer, 36 Jahre alt, Tiesenweg 6. 10.: Marie Becker, geb. Müller, 65 Jahre alt, GoethesHäße 19. 11.: Aloert Eduard Herrndorf, Eisenbahnbetriebssekretär i. R., 80 Jahre alt, Hammstraße 1; Prof. Dr. Otto Weimar, Ober­studienrat i. R., 72 Jahre alt, Hitlerwall 51; Luise Rullmann, ohne Beruf, 51 Jahre alt, Selters­weg 85. 12.: Margarete Schomber, geb. Stohr, 69 Jahre alt, Walltorstraße 55; Johannes Hahn, Bäckermeister, 72 Jahre alt, Ederstraße 14. 13.: Frieda Peter, Hausmädchen, 27 Jahre alt, Klinikstraße 37.

Maienblasen um 19 Uhr vom Turme der Johannes- kirche aus werden folgende Stücke zu Gehör ge­bracht: 1. O heilger Geist kehr bei uns ein. 2.Die Nacht" v. Abt. 3.Der Lindenbaum" v. Schubert.

* Das Museum im Alten Schloß ist an den beiden Feierlagen geöffnet.

** Das Völkermuseum im Neuen Schloß ist an den beiden Feiertagen wieder ge­öffnet Die Eintrittspreise betragen: für Erwachsene 20 Pfennig, für Kinder 10 Pfennig.

** Konzert auf der Bergschenke findet am Psingstsonntagnachmittag statt. Das Konzert gibt der Musikzug der SA.-Standarte 116. (Siehe heutige Anzeige.)

** Die B e z i r k s s p a r k a ss e Gießen gibt im heutigen Anzeigenteil bekannt, daß ihre Kassen- räume am Pfingstdienstag nur von 8 bis 13 Uhr geöffnet find.

lebten ja ganz unbestreitbar von der Aufrechterhal­tung sozialer Gegensätze! Eine brennende Forde­rung ist nach dem Gesagten zu erfüllen:

Jedem Volksgenossen, ob Mann, Weib oder Kind, ein eigenes Bett!

Natürlich kein Prunkbett, das ist nicht nötig; wohl aber eine ausreichende Ruhestätte für jeden Armen, der nicht in der Lage ist, im Laden ein Bett zu erstehen. Es wäre vielleicht ein Nor­malbett aus Tannenholz zu schaffen. Es wäre eine Statistik über die Bettennot und den Grad der Bettenbedürftigkeit aufzustellen. Die Betten bzw. Bettgestelle, die jahrzehntelang halten werden, kön­nen durch allmähliche Abzahlung zu Eigentum er­worben werden; andernfalls bleiben sie volkseigen und wandern, wenn in einer Familie kein Bedürf­nis für sie mehr besteht, nach der Weisung der hierfür zuständigen Organe der Volkswohlfahrt an eine andere Bedarfsstelle.

Wer zunächst in einer Normmvettstatt einen Strohsack hatte, kann später bei vernünftiger Geld­anlegung eine gleichfalls genormte Sprungfeder­matratze kaufen. Bei Fleiß und Sparsamkeit wird das immer möglich sein.

Die Verwirklichung dieses Gedankens wäre auch ein neiys Mittel zur Arbeitsbeschaffung und zur Verwertung und Verarbeitung ein­heimischen Holzes.

Zehntausende größerer ober kleinerer Bettstellen wären zu schreinern. Ebensoviele Zehntausende und noch viel mehr Menschen gäbe es, die ein men­schenwürdiges und infolgebenen zufriebenes Dasein führen würben.

Im Mittelalter hatte manche Gasse eine beson- bers schöne Wiege. Würbe iraenbroo ein Säugling in Armut geboren, so ftanb sie bem jungen Men- schenkinbe zur Verfügung. Die, benen bas Volks- wohl am Herzen liegt wir alle finb es ja, sollten auch biesem schönen Brauch unserer Ahnen bie zwingenbe Lehre ziehen:

Schafft Betten!

Das Bettenhilfswerk wirb kommen, weil es um bas Gesamtvolkes willen kommen muß. Das Wohl bes Gesamtvolkes ruht in ber gesunben Fa­milie unb in ihrem gesunben Heim!

Volksgenossen!

Mt dem heutigen Tage beginnt in unserem Gau die Arbeit des HilfswerkesM utter und K i n d". War bas Winterhilfswerk eine General­probe für ben sozialistischen Tatwillen ber Verve- gung Adolf Hitlers, so stellen uns die jetzt vom Führer gegebenen Aufgaben eine Krönung der seit­herigen Leistung -dar.

Unter Ausnutzung der Erfahrungen ber amt­lichen Fürsorgeslellen gi« es in Verbindung mit den parteiamtlichen Stellen, insbesondere mit der nationalsozialistischen Frauenfchafl, dringend notwendige Hilfsmaßnahmen für Mutter und Kind durchzuführen. Neben wirt­schaftlicher Hilfe soll eine vernünftige Mütter- unb Kindererholung Sorge und Not von vielen Familien nehmen. Ausbau der bestehenden Mütter- und Säuglingsberatungsstellen, neben Arbeitsplatz- und Wohnungshilfe, sind große Aufgaben.

Die Mithilfe aller charitativen Verbände, vor allem der in den Arbeitsgemeinschaften zusammen­geschlossenen Spitzenverbände des Roten Kreuzes, der Inneren Mission und des Caritasverbandes, ist nicht nur erwünscht, sondern zwingende Pflicht. Die

Nicht jedem Volksgenossen ist es vergönnt, seine Nachtruhe in einem Bette zu genießen. Hundert­tausende müssen ihre Lagerstatt mit anderen tei­len, ja unendlich viele müssen zur Nachtzeit ihre müden Glieder gar auf dem Fußboden ausruhen lassen. Daß dieser Notstand ein solcher ist es ohne Zweifel Erbitterung auslöst, ist begreif­lich. Dabei ist es ganz nebensächlich, ob diese Er­bitterung etwa berechtigt ist. Denn die Bettennot in den Städten beruht nicht etwa in der Haupt­sache auf einem natürlichen Zuwachs von Fami­lienmitgliedern durch Geburten, sondern auf einer ungesunden und höchst überflüssigen Zuwanderung bisheriger Landbewohner, die in den großen Städten, ganz zu unrecht, bessere Lebensbedingun­gen vorzufinden glauben und sich vom gleihneri- schen Schein der Ladenauslagen und lockender Ver­gnügungsmöglichkeiten verleiten lassen, der heimi­schen Scholle und der vielleicht recht bescheidenen Hausung den Rücken zu kehren. Müde unb wurzel­los leben solche Arme in der Großstadt, in der das Elend einst viel großer mar und noch ist als drau­ßen auf dem Lande. Niemals kannte man in den Dörfern solche Armut, solches Wohnungselend und solche Be11ennot, wie in den Städten. Das Zusammenpferchen der Menschenmassen in übervöl­kerten Wohnungen hatte in hohem Maße soziale Schäden im Gefolge.

Durch Errichtung neuer Häuser und Siedlungs­stellen wird nun im nationalsozialistischen Staate dem Wohnungsmangel nach besten Kräften all­mählich abgeholfen. Aber auch die Wohnkultur der Massen in den Wohnungen selbst muß gehoben werden, und in bezug auf das Bettenwesen so rasch als möglich. Wer einmal Gelegenheit hatte der Schreiber dieser Zeilen hatte solche Gelegenheiten mehr als einmal in amtlicher Eigenschaft, zu sehen, w i e und w o viele Menschen schlafen, er­schrickt bis in die innersten Tiefen, wenn er soziales Mitgefühl hat. Größere Kinder liegen zu Dreien oder Vieren auf einem elenden Strohsack; ein Kind von etwa drei Jahren lag in einer mit Pa- pierschnitzeln gefüllten, viel zu kurzen Holzkiste! Niemals hat man gehört, daß ein marxistischer Partei- oder Gewerkschaftssekretär hier eine hel­fende Hand angelegt hätte. Das Schwätzen in ben Volksversammlungen und klassenkämpferische Hetz­reden waren den Herren eindringlicher, denn sie

Führung und damit Verantwortung kann selbstver­ständlich nur bei der NS.-Volkswohlfahrt als der vom Führer errichteten alleinigen nationalsoziali­stischen Organisation liegen. Ich versichere loy - alfte Zusammenarbeit, bin aber auch fest entschlossen, iede Uebergriffe und Eigenmächtig­keiten mit aller Schärfe, wenn notwendig, zurück- zuweisen. Der Nationalsozialismus kennt nur die Totalität der Bewegung.

Es sollte keinen Volksgenossen, der in Arbeit und Brot steht, geben, der nicht Mitglied der NS.-Volkswohlfahrt ist. Die Mitgliedschaft bei den anderen Spihenverbänden entbindet nicht von dieser Aufforderung.

Alle Volksgenossen rufe ich zur Mitarbeit und Unter st ützung an den großen Aufgaben auf. Stehe keiner beiseite, der Gau Hessen- Nassau will, wie im Wintevhilfswerk, auch jetzt mit seinen Leistungen um die Spitze mit allen anderen Deutschen Gauen kämpfen.

Der Führer ruft und wir alle wollen unsere Pflicht tun!

Heil Hitler!

Gez.: Haug,

Gauamtsleiter der NS.-Volkswohlsahrt im Gau Hessen-Nassau.

Chorgesangs. 11.30: Von der Wasserkuppe (Rhön)t Hörbericht vom Modellwettbewerb auf der Wasser­kuppe. 12: Mittagskonzert I der Standartenkapelle 120 Ulm. 13: Mittagskonzert II. Sorgenbrecher! (Drunter und drüber auf Schallplatten.) 14.30: Don Freiburg: Die Pfingstrecken. Ein Volksbrauch aus dem Breisgau. 15: Kinderstunde:Vier Meter Chinese und fünf Kinder". 16: Aus dem Kurhaus Wiesbaden: Nachmittagskonzert. 18: Heitere Erleb­nisse mit Tieren. Don Dr. Sven Schacht. 18.20: Stunde des Liedes. Altflämische Volkslieder. Be­arbeitet von Heinrich Scherrer. 19: Hörbericht und Ausschnitte aus dem Festzug anläßlich der Pfingst- tagung des VDA. in Trier. 19.30: Kleines Konzert. Jugenb-Sonaten für Violine und Klavier von W. A. Mozart. 19.50: Sportbericht. 20:Von See zur See". Ein bunter Gemeinschaftsabend der Reichs­sender Hamburg, Frankfurt und Stuttgart. 22.35: Von See zur See". Bunter Gemeinschaftsabend der Reichssender Hamburg, Frankfurt und Stutt­gart. Fortsetzung. 24 bis 2.15: Nachtmusik.Othello" von Verdi. Oper in vier Akten.

Dienstag, 22. Mai.

5.50 Uhr: Gymnastik I. 6.55: Frühkonzert (Schall- platten). 8.20 bis 8.40: Gymnastik. 10.45: Prak­tische Ratschläge für Küche und fjaus. 11: Werbe­konzert. 11.50: Sozialdienst. 12: Mittagskonzert I. 13.20: Mittagskonzert II, Instrumental-Soli. 14: Mittagskonzert III, Lucia di Lammermoor, von Donizetti. 14.40: Stunde der Frau. 15.50: Wirt­schaftsbericht. 16: Nachmittagskonzert. 17.30:In Wald und Feld", Vortrag von Revierförster i. R. Dürrfeld. 17.45: Lieder, für eine Singstimme und Klavier von Hans Förster. 18: Wir trinken noch 'ne Flasche Wein! Eine Unterhaltung über Wein- trinken. 18.15:Aus Wirtschaft und Arbeit" 18.25: Italienischer Sprachunterricht. 18.50: Griff ins Heute. 19: Der Rodensteiner. Hörspiel von Dr. Hans Geisow. 20.15: Von Leipzig: Reichssendung: Stunde der Nation. Die Söhne des Joh. Seb. Bach. 21: Vom Deutschlandsender:Fliegeralarm". Kurzhörspiel von Werner Lange. 21.20: Unter­haltungskonzert. 22: Deutsches Volkslieder-Spiel. Von Hermann Zilcher. 23: Historisches Konzert, Paris 1785. Erstaufführung von Kammermusik­werken elsässischer Komponisten. 24 bis 1: Nacht- konzert.

Sprcmnttnden der Redaktion.

11.30 bie 12.30 Uhr. 16 bie 17 Uhr Samsta, nod)miffaa geschlossen