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Ihre Verlobung beehren sich anzuzeigen

Mana Berzbach

Or. phil. Johannes Äayer,

Studienreferendar

Gießen Gießen

Äahnhosstr. 60 Seligenstadt

Pfingsten 1934

3034 D

Ihre Verlobung geben bekannt

Marie Euler

Karl Engelhardt

Gießen, Pfingsten 1934

Krofdorfer Str. 30 Alicenstraße 35

02600

Anna Klärt

Zftene Neher

Verlobte

Gießen, Pfingsten 1934

02619

Ihre Verlobung geben bekannt

Trudl Schwarz Lu di Faber Gerichtsreferendar

Gießen Pfingstenl934

3043 r>

Statt Karten!

Ihre Verlobung geben bekannt

Elfriede Wagner Heinrich Kern

Hofmannstraße 4p Gießen, Pfingsten 1934 Steinstraße 151

_______________________________02614

Statt Karten!

Ihre Vermählung beehren sich anzuzeigen

19. Mai 1934

Karl Schiesser

Liselotte Schiesser, geb. Wallenfels

Gießen

___________02607

Familien-Orucksachen

Vrühl'sche Druckerei

Schulstraße 7

Ihre Vermählung geben bekannt Albert Bambei, Bauingenieur und Frau Getrud, geb. Laichinger pflingsten 1934

München Gießen

Thorwaldsenstraßel7 Wilhelmstraße 49

_________________________________________________3019d

Gießen (Äleiche) Pfingsten 1934 Darmstadt (Schulnechtstr. 52)

Ihre Verlobung beehren sich anzuzeigen

Friedel Hüttenberger Karl Leonhardt

02621

Oie Verlobung unserer Tochter Margit mit Herrn Or. med. Fritz Hermann ploch geben wir bekannt

Äerlin-Steglltz, Grunewaldsiraße 28

H. §. Marro, Professor im Ausland und Frau Anny Marco, geb. Müller

Pfingsten 193*4

Meine Verlobung mit Fräulein Margit Hepprich beehre ich mich anzuzeigen

Or. med. Fritz Hermann ploch

Nudolf-Dirchow-Krankenhaus z. Z. Gießen, Asterweg 34

3042 d

Ihre Vermählung geben bekannt

Otto Keller

und Frau Hildegard, geb. Kuhl

Gießen, den 19. Mai 1934.

3038 D

Or. phil. Karl Bringmann

Referent im Reichsministerium der Luftfahrt

Milli Bringmann, geb. Heckmann

Vermählte

Berlin-Steglitz, Schönhauserstr. 4 Mai 1934

02639

Statt Karten?

Ihre Vermählung geben bekannt

Or. Walter Buß

und Frau Emmy, geb. Sommer

Berlin NW. 7 Pfingsten 1934 Gießen

Luisenstraße 47 Bismarckstraße 26

__________________________________________ . 3017 D

Raimund

Oie glückliche Geburt eines Iungen zeigen wir in dankbarer Freude an

Aenne Neuhofer, geb. Dieffenbach Matthias Neuhofer

Gießen, am i7.Mai 1934 Evangelisches Schwesternhaus

3031 d

Ihre Verlobung beehren sich anzuzeigen

Minni Rink

Ludwig Eberle

Gießen Mannheim

Sonnenstraße 12 z. Z. Gießen, Schottstraße 3

Pfingsten 1934

__________________02597

Hanna Wahl Oipl.-Ing. Ernst Eisenberg

Verlobte

Lang-Göns Herne, Westfalen

3062 D

3(?re Verlobung geben bekannt

Else Röder Ludwig Sack

Gießen Wiesbaden

Liebigstraße 103 I z. Z. Frankfurt a. M.

Elauburgstraße 6911

Pfingsten 1934

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Wie jeder zu einer Familiengeschichte kommen kann.

Auf einer unlängst zusammengebrachtenA u s - stellung für Familienkunde" war eine Familiengeschichte" von besonderer Art ausgelegt. Kein dickleibiges Buch war es, kein Album voller Ahnenbilder und Stammtafeln. Diese Familienge­schichte bestand nur aus Zeitungsausschnit­ten mit Familienanzeigen aller Art. Sie waren auf die Vorsatzblätter einer Hausbibel ge­klebt, und im Laufe von zwei Geschlechterfolgen war mancher neue Bogen hinzugekommen. Da las man von Geburt und Tod, von Verlobungen und Ver­mählungen. Aber auch Nachrichten über silberne und goldene Hochzeiten, Beförderungen im Ämts- leben, Titelverleihungen, ja, sogar Geschäftseröffnun­gen wurden hier der Vergessenheit entrissen. Er­staunlich, zu welcher Zahl die Anzeigen und Nach­richten im Zeltraum von sechzig Jahren gewachsen waren.

Wenn es noch eines Beweises für die große Be­deutung der Familienanzeige bedurft hätte, so wurde er durch diese Sammlung voll und anschau­lich erbracht! Wer eine Familienanzeige aufgibt, will damit freudige oder schmerzliche Ereignisse aus der Familie in der hergebrachten Form bekannt­geben. Unfern Verwandten, Freunden und Be­kannten sind wir das schuldig, denn sie wollen an unserm und der Unsrigen Schicksal gern Anteil neh­men. Solche Benachrichtigungen haben den Vorzug, daß sich bei ihnen niemand übergangen fühlt. Denn wir lassen sie ja in der Zeitung erscheinen, und da sind mir mit Necht der Zuversicht, daß die zu unserm L e b e n s k r e i s e Gehörenden auch zum Leserkreis unserer Zeitung zählen.

Gesellschaftliche Bedeutung und zeitgemäßer Wert der ^amilienanzeigen sind somit unbestritten werden täglich von neuem bestätigt durch die lebhafte Anteilnahme, die diesem Dienst der Zeitung entgegengebracht wird. Aber man hat bisher noch wemg darüber nachgedacht, welchen Mert die Fa- milienanzeige für die F a m i l i e n f o r s ch u n q hat wie naheliegend und leicht es wäre, durch plan­

mäßige und sorgfältige Sammlung eine Fami­liengeschichte zu schaffen! Der Erinnerungs­wert von Familienanzeigen ist wirklich inindestens so groß wie ihr Gegenwartswert. Deshalb gibt sich wohl auch jeder Mühe, sie gut aufzubewahren. Doch eines Tages find die kleinengedruckten Andenken" leider verlorengegangen, und dadurch sind die Jahreszahlen unserer Familiengeschichte" in Ge­fahr gekommen, zu verblassen.

Von diesen Gedanken wurde die Anzeigenabtei­lung des Gießener Anzeigers bestimmt, als sie sich nach einem Mittel umsah, das den Lesern und Freunden Anlage und Fortführung einer

Familiengeschichte

in Form einer Sammlung von Familienanzeigen erleichtern soll. Sie hc^t ein Heftchen herausge­bracht, das Anreiz und Möglichkeit zum Aufbewäh­ren von Familienanzeigen schafft. Sie stiftet es allen, die eine Familienanzeige in ihrer Heimat­zeitung aufgeben. Das Heftchen wird.kostenlos zu- gestellt. Eine Postkarte an den Verlag genügt, um es zu erhalten. Was sonst der Tag verweht, wird so zu einem dauernden Familienbesitz.

Die Anzeigenabteilung des Gießener Anzeigers hofft, daß sich durch diese Druckgabe nicht nur die Familienverbundenheit der beliebten Heimatzeitung mit ihren Beziehern aufs neue beweist, sondern daß sie auch hilft, die neu erwachte Anteilnahme an der Familiengeschichte zu vertiefen und auch dort zu wecken, wo nur das e i n f a ch st e Mittel das will­kommenste ist. Familiengeschichte zu schreiben, erfordert Zeit und Begabung. Aus ausgeschnittenen Familienanzeigen eine Familiengeschichte zu sam­meln, dazu genügen guter Wille und etwas Sorg­falt. Es empfiehlt sich sogar, daß von einer solchen Familiengeschichte" mehrere Stücke hergestellt wer­den, wozu nichts weiter nötig ist, als die Besorgung einiger Nummern der Zeitungsausgaben. Dann liegt dieses Erbgut für jedes Kind der Familie bereit.

Ihre Verlobung geben bekannt

Gretel Reim'ng Karl Schick

Pfingsten 1934

02575

Für die uns anläßlich unserer Hochzeit erwiesenen Aufmerksamkeiten danken wir herzlichst.

ZRubi Äeierdörffer

Dora Beierbörffer, geb. Rain

Lollar, den i9.Mai 1934

3079 D

Für die zahlreichen, freundlichen Glückwünsche zu unserer silbernen Hochzeit danken wir auf diesem Wege allen Freunden und Gönnern herzlichst. Oie Glückwünsche erfreuten uns um so mehr, als sie uns am Tage der Taufe unseres Enkelchens erreichten und uns diesen Besuch bei unseren Kindern verschönten. Unsere Kinder lassen alle Freunde herzlich grüßen.

August Lamm und Frau

Gießen, den 19. Mai 1934.

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