Einzelbild herunterladen

18

Aus der Provinzialhauptstadt

Frauen unter dem Gesichtspunkt des Wiederauf«

Zur Hilfe für bedürftige GA.- Manner!

Wunder der Organisation und Technik.

Don den täglich 70 000 Telegrammen gehen reich« lich ein Drittel aus den Auslandverkehr. Sie wer«

Um hilfsbedürftigen SA- Männern in wirksamer Weise beistehen zu können, veranstaltet die S A-- S t a n d a r t e 116 am 26. und 27.211 al in unserer Stadt eine Geldsammlung. Wer sich vor Augen hält, daß unter den SA.-Kameraden der Standarte 116 leider noch zahlreiche arbeitslose

baues unseres Volkes hat.

Anschließend gaben die drei Vertreterinnen der deutschen Gymnastik in unserer Stadt, die aus ver­schiedenen Bildungsstätten kommen, Zeugnis von ihrer Arbeit. Erna Schumann führte unter be­wußtem Verzicht auf das rein Tänzerische und auf Kostümwirkung (beides in reizvoller Weise zu sehen hatte man unlängst im Tanzmärchen der weihnachtlichen VDA.-Aufführung Gelegenheit) eine auf dem Grundprinzip des Atems systematisch aw- gebaute Körperschulung vor; anfangend im rein gesundheitlich Gymnastischen, ließ sie in den Be­wegungsstudien, z. B. in den plastischen Effektd^' stellungen, schon den Uebergang ins Künstlerische vollziehen.

Auch bei der Schule Elli Pletz erkannte man ernstes Studium. Wer Gelegenheit hatte, ihre Ar­beit vor einigen Jahren zu sehen, konnte eine er­freuliche Entwicklung vom damals noch stark a" I Akrobatik anklingenden Stil zum rein gpmnoltl* schen, verständnisvoll mit den Bedingtheiten weiblichen Körpers arbeitenden Typus erkenn^- In den Tanzstildien wurden beachtliche künstlerische

De? Hilde'Plank interessierten besonders die Kriechübungen nach Prof. Klapp (Marburg), öie I die jugendliche Lehrerin mit viel Frische und ofsen-

Wo jährlich 25 Millionen Telegramme zus-am- men kommen, müssen notwendigerweise auch so ziemlich alle Sprachen der Welt vertreten sein. Das HTA. ist von sich aus in der Lage Aus- * " 23 Sprachen zu geben. Was darüber ist, t besonderen Dolmetschern erledigt. Diese

gebung sollen die unlöslichen Bande der engsten Die FachschaftGymnastik und Tanz" hatte für deutschen Verbundenheit weithin sichtbar machen. Samstagabend zu einer Werbeveranstaltung in das Dazu ist es erforderlich, daß alle Sangrsbrüder in Katholische Vereinshaus eingeladen. Man hätte Stadt und Land, wie auch die Freunde des deut-1 bies sei vorausgeschickt für ein Gebiet, dessen schen Gesanges es sich zur Pflicht machen, an dieser Wichtigkeit in einer Zeit zielbewußt angestrebter vaterländischen Veranstaltung teilzunehmen. Der biologischer Ertüchtigung der Nation unbestreitbar Sängerkreis Gießen (Gau 12 DSB.) ruft alle deut- ist, ein weit stärkeres Interesse erwarten dürfen, schen Volksgenossen in Stadt und Land zu diesem es sich leider im Besuch des Abends kundtat. Abend auf und betont dabei, daß wir unseren Em einleitender Vortrag von Dr. med. Schmitt Volksgenossen von der deutschen Saar bei dieser oon der Orthopädischen Universitäts-Klinik steckte Gelegenheit beweisen wollen, wie eng wir uns mit zunächst die Grenzen zwischen dem dem Arzt vor« ihnen im Lied verbunden fühlen, aber auch im behaltenen und dem kranken Menschen dienenden Glauben an Deutschlands große Zukunft. orthopädischen Turnen und dem hier gemeinten

Der Sängerkreis Gießen appelliert vor allem Bereich der Gymnastik, die der Gesunderhaltung auch an unsere deutschen Volksgenossen in Gießen, des Menschen und im besonderen der Frau dienen den saardeutschen Brüdern für die Nacht vom soll, ab. Der Redner führte dann in großen Zügen Pfingstsamstag zum Pfingstsonntag und bis -en Werdegang des gymnastischen Gedankens durch Pfingstsonntag mittag Quartier zur Verfügung Völker und Zeiten vor und endete mit einbring« zu stellen. Selbstverständlich ist damit auch die Der- (id)er Darlegung der Bedeutung, die die Pflege Pflegung unserer Volksgenossen von der Saar oer- Gymnastik für alle deutschen Mädchen und bunben. Man darf wohl -hoffen, daß dieser Appell'- - . ... * -e

kunft in 23 Sprachen zu geben. Was vorüber m, wird von besonderen Dolmetschern erledigt. Diese geläufige Beherrschung von 23 Sprachen wird von den in Deutschland lebenden Ausländern gerne da­zu benutzt, um von dem HTA. Auskünfte zu er­langen, die mit dem Telegraphieren an sich recht wenig zu tun haben. Schon seit Jahren ist das Haupttelegraphenamt die beliebteste Döl­me t s ch st a t i o n, so daß bei aller Hilfsbereit- jchast doch von Zeit zu Zeit die vielen, allzu­vielen nicht in das Ressort passenden Anfragen gestoppt werden mußten. Wenn ein Romanschrift­steller einige geläufige Ausdrücke fürSelbstmord m japanischer Sprache erfahren wollte, so war das Telegraphenamt der letzte Ort, der hier zuständig war. Trotzdem, soweit es sich nur irgendwie mit dem Dienst vereinbaren läßt, wird geholfen.

nach wenig Tagen fußlose Maden entstehen, die als Schmarotzer von dem Fettkörper der Raupen lebens die Raupe aber frißt ruhig weiter, häutet sich und verpuppt sich, bis schließlich aus der Umhüllung die Schlupfwespe und nicht der Schmetterling erscheint. Dix kleinen Wespen entwickeln sich auch aus Blatt­läusen und Schmetterlingseiern. Man kennt etwa 5000 verschiedene Arten der Schlupfwespe, die fast alle darauf angewiesen sind, die pflanzenfressenden Insekten zu vernichten. So ist die Schlupfwespe da­zu berufen, beim entstehenden Neber gewicht der Pflanzenfeinde das Gleichgewicht wieder herzu­stellen.

Unter den Fliegen sind die Raubfliegen

Raum für Bildtelegraphie. Den wenigsten Menschen ist bekannt, welche bedeutende Rolle die Bildtelegraphie bereits im Wirtschaftsleben spielt. In der Presse findet man vielleicht des öfteren tele­graphisch übermittelte Bilder, sonst jedoch...

Wer z. B. weiß, daß die Fingerabdrucke internationaler Verbrecher bildtelegraphisch von eder beliebigen Polizeistation angefordert und über­mittelt werden können. Die Beamten irgendeines Präsidiums brauchen heute nicht mehr Tage um Tage zu warten, bis sie die gewünschten Abdrücke erhalten. Wenige Minuten genügen. Weiterhin werden Schecks sehr oft bildtelegraphisch über« wiesen, ebenso wie viele Werkstätten Bilder ihrer Erzeugnisse auf telegraphischem Wegüberweisen . Verschiedentlich hat es auch H e i r a t s k a n d i - baten gegeben, die auf diesem Wege ihrer Er­wählten ihr Photo zugestellt haben. Auch zur Ueber- mittlung von Briefen in japanischer oder chmesi- scher Wortschrift, sowie von wichtigen Stenogram­men wird der Bildfunk herangezoaen. Heute ar­beitet die Bildfunkstation des HTA. bereits mit London, Paris, Oslo, Wien, Stockholm, Kopen­hagen, Rom, Buenos Aires und Neuyork. Verschie­dene andere Verbindungen, auch nach Ueberseesind bereits in Vorbereitung, ein Zeichen, welche Wich­tigkeit der Bildfunk im Uebermittlungsverkehr der Welt bereits erlangt hat.

Auskunft in 23 Sprachen.

in der Natur zu erhalten.

Jedermann, der in Feld und Garten zu tun hat, kennt den in wunderschön goldgrüner 'Farbe schim­mernden Goldschmied, den der einigermaßen aufmerksame Beobachter öfters sehen kann, wie er zwischen den Kornhalmen oder auf Feldwegen da­hineilt und den Rest eines getöteten Käfers mit sich fortschleppt. Da er sich von Raupen, Larven, Mai­käfern, Schnecken und sonstigem Ungeziefer nährt, so verdient er wegen seines großen Nutzens die vollkommenste Schonung. Und doch wird er so oft aus Unwissenheit oder aus Mutwillen verfolgt und zertreten. Er» gehört zur Familie der Laufkäfer, die bei einer Berührung aus dem Hinterleibe eine scharfe, stinkende Flüssigkeit hervorspritzen. Recht häufig ist der kupferrote Laufkäfer, der geschäftig in Gärten und auf Feldern umherrennt und hauptsächlich Nacktschnecken, Engerlinge und Raupen verzehrt. Ebenso nützlich sind der violette, der leberfarbene und der stahlblaue Laufkäfer, letzterer von seinem Rauben und Morden unter den Puppen, Larven und Raupen auch Puppenräuber genannt. Man findet ihn besonders häufig in Kieferwaldungen, wie er an den Baumstämmen auf- und niedersteigt, im offenen Kampfe ohne Hinterlist auf seine Beute losgeht, sie sicher faßt und mit Gier verzehrt.

Bekannter als der Nutzen der Laufkäfer ist der des Marienkäferchens, auch Siebenpunkt genannt, als allgemeiner Liebling der Kinder aller­orten war dies Frühjahrstierchen bei unseren Vor­fahren der im lichten Aether webenden Göttin Frigga geweiht. Die zahlreichen Arten der Ma­rienkäfer findet man immer da, wo dichte Blatt­lauskolonien anzutreffen sind, denn die Käser und Larven ernähren sich ausschließlich von Blattläusen, in deren Reihen sie gewaltig aufräumen, weit schlimmer als Wölfe unter Schafen.

Ein anderer kühnerPolizist" in der Natur ist die Wespe. Man sieht ost aus dem Lande Schweine in der Sonne liegen, deren Körper haufenweise mit Fliegen bedeckt ist. Da fahren die gelben Wespen wie der Blitz in die schwarze Brut, packen ihre Opfer und verzehren sie. Eine Verwandte dieser ge­meinen Wespe ist die W e g w e s p e, die ebenfalls eifrige Jagd auf schädliche Insekten macht.

Ganz eigenartig ist die Art und Weise, wie die Schlupfwespen die zu starke Vermehrung des Kohlweißlings verhüten, dessen Raupen oft in so großer Menge auf dem Kohl leben, daß sie alle Kohlblätter abfressen. Die kleine Schlupfwespe, kaum so groß wie die kleinen, gelben Ameisen, legt in die Körper der Raupen 20 bis 30 Eier, aus denen

eifrigePolizisten". Sie schweben zwischen Halmen und Blättern und morden ihre wehrlose Beute: Spinnen, Mücken und andere Fliegen. Ebenso eifrig sind die Sch wirr fliegen in der Vernichtung schädlicher Insekten, deren Larven ausgezeichnete Helfer sind im Kampfe des Gärtners gegen die Blattlausplage. Auch die Flors liegen oder G o l d a u g e n mit ihrem schlanken, blaßgrünen Körper, den florähnlichen Flügeln und den hervor- tretenben gotbiggrünen Augen sind mit ihrer Nah­rung auf die Blattläuse angewiesen. Ihre Larven, Blattlauslöwen genannt, vertilgen an Rosen, jun­gen Obstbäumen und Fruchtsträuchern mit Gier und Ausdauer eine Unmenge der grünen Blattläuse. Die Eier der Goldaugen, die wie kleine Stecknadeln auf der Unterseite der Blätter stecken und deren mehrere dicht beisammen stehen, so daß das Ge­bilde aussieht wie ein zarter Rasen von Schimmel­pilzen, muß jeder Gartenfreund kennen und schonen.

Eine weitere nützliche Familie der Insekten bil­den die Wasserjungfern, Libellen, auch Schneider genannt, die durch ihre schlanke Ge­stalt, ihre leichten Bewegungen und ihr schillerndes Kleid bekannt sind und dem Spaziergänger am Wasser durch ihre munteren Spiele von den ersten warmen Tagen des Frühlings bis spät in den Herbst hinein viel Vergnügen bereiten. Es sind ge- räßige Tiere, die auf ihrem schnellen Fluge eine große Anzahl Fliegen, Schnaken und Schmetterlinge verzehren. Auch ihre Larven, Nymphen genannt, machen unermüdlich Jagd auf Stechmücken, Schna­ken und andere Wasserinsekten.

So schulden wir der Jnsektenpolizei, die für ihre Zwecke gut eingerichtet und ausgerüstet ist, und die überall da erscheint, wo die Gefahr am größten ist, Dank für ihren nützlichen Dienst. Man lerne sie kennen und schone sie dann, alle diese kleinen Hel­fer, die so oft aus Unwissenheit, Mutwillen oder Gleichgültigkeit verfolgt und getötet werden.

den zum Teil durch Funkverbindungen er. lediat von denen 15 nach europäischen Hauptstäd­ten und sieben nach dem Osten führen wahrend für den Überseeverkehr K a b e l v e r b i n d u n - gen nach Neuyork, Rio de Janeiro, Mexiko, Ha­vanna, Java, Santiago, Earacas, Manila und Bue- nos Aires bestehen. Die Erledigung der ungeheuren Telegrammberge erfolgt durch Schnelltelegra^ier- maschinen. Die Telegramme werden an besonderen Apparaten durch Lochungen in Papierstreifen hm- eingearbeitet, an Sende-maschinen weiter gegeben, die dem betreffenden fernen Amt In rasender Ge­schwindigkeit positive und negative elektrische Im« pulse zuleiten und bann die Telegramme fertig in Buchstabenschrift herausschleudern.

Neuyork-Berlin in drei Minuten.

Die 25 vorhandenen Sendemcrschinen können täg­lich je 6000 Telegramme bearbeiten.. Hinzu kommt «noch, baß die romanischen ßänber in ber Haupt­sache eine französische Schnelltelegraphentype be­vorzugen, während das britische Reich fast aus­schließlich ein englisches System, Rußland oin rus­sisches und die nordischen Länder ein schwedisches bevorzugen, und baß weiterhin alle diese Staaten von Deutschland die Anwenduna ihrer eigenen Apparate verlangen. Der Auslandsfaal des Telegraphenamtes stellt somit eine Weitaus- ft el Lung von T e 1 e g ra p h i e r ma s ch i n e n bar und die hier tätigen Beamten müssen bas Kön­nen und Wissen vieler ihrer Kollegen aus der gan- zen Welt in sich vereinigen. Dafür jedoch ist die Uebermittlungsgeschwindigkeit auch außerordentlich groß. Ein Telegramm aus Neuyork kann bereits brei Minuten nach seiner Absendung telephonisch burchgesprochen fertig auf dem Schreibtisch des Empfängers liegen.

Mussolini empfängt eine deutsche Tele­graphistin.

Der internationale Fernsprechverkehr knüpft auch viele Berufsfreundschaften zwischen den hier täti­gen Beamten an, die sich laufend von ber Geprachs- güte der Leitungen überzeugen müssen und so Ge­legenheit haben, sich zu unterhalten. Oft sind wech­selseitige Besuche die Folge. Eine deutsche Telegra­phistin, die mehrfach in wichtigen Staatsgesprachen mit Mussolini verbunden hatte, wurde zu­sammen mit ihrer römischen Kollegin sogar vom Duce empfangen. Gerade die Beamten des Tele­graphenamtes haben in den ersten Wochen und Monaten der nationalen Erhebung hervorragende Aufklärungsavbeit gegen die Greuelpropa- g anba geleistet.

Oie Polizei in der Insektenwelt.

Wenn um die herrliche Pfingstzeit die Erbe einem großen Garten gleicht, wenn ber blumengeschmückte Teppich der Wiese, der hochragende grüne Dom des Waldes, das vogelbelebte Gebüsch, bas fruchtbare Tal mit den grünen Saaten den sinnigen Menschen entzücken und erfreuen, bann erscheinen in dem Maienglück auch die frohbewegten Scharen der vielen Arten der Insekten. Käfer brummen, Bienen summen, Schmetterlinge gaukeln, Wespen surren, Hummeln knurren! Aber auch schädliche Kerfen zeh­ren an Blatt und Blume, an Halm und Frucht. Und würden die ungestört ihr Wesen treiben, so würbe bas schönste Maiental bald ein Totental sein. Darum hat die Natur vorgesorgt, daß bie Verderber gefaßt und vertilgt werden von den zahl­reichen Genossen ihrer eigenen Art, welche bas Amt derPolizei" ausüben, um das Gleichgewicht

Richtlinien

der Reichspreffekammer für die Bezieherwerbung von Druckschriften.

Von der Reichspressekammer wird durch das Deutsche Nachrichtenbüro u. a. auf folgendes hingewiesen:

Durch eine Anordnung ber Reichspressekammer vom 23. Januar 1934 wurden den sogenannten Bezieherwerbern für die Ausübung ihrer Tätig­keit bestimmte Verpflichtungen auferlegt, um An­sehen und Würde der deutschen Presse zu wahren.

Es gibt leider trotz scharfer Ueberwachung immer noch eine Reihe von Bezieherwerbern, die glauben, sich über diese Vorschriften, die an sich Selbstver­ständlichkeiten bedeuten, hinwegsetzen zu dürfen und die damit das Ansehen der Zeitungen und Zeit­schriften, die sie vertreten, schwer schädigen. Solche Werber beweisen damit, daß sie untüchtig sind, und gehören beshalb mit Recht von ber weiteren Betätigung ausgeschlossen. Nachdem die Versuches durch forsches, drohendes Auftreten Be­zugsbestellungen zu erzielen und damit die Provi­sion zu verdienen, zum größten Teil unterbunden sind, glauben solche Elemente mit anderen Mitteln die von ihnen ausgesuchten Personen, insbe­sondere die Frauen in Abwesenheit ihrer Ehemänner, einschüchtern zu sotten. Sie miß­brauchen den Ausweis ber Reichs- prefjetammer, indem sie angeben, sie kämen im Auftrage dieser Behörde. Sie geben sich den Anschein von Amtspersonen, denen bestimmte Fragen zu beantworten seien usw.

Zur Aufklärung sei bemerkt, baß von der Reichs- presiekammer niemand beauftragt ist, Volks­genossen, die nicht der Standesgemeinschaft der Reichspressekammer angehören, in ihren Privat­wohnungen aufzusuchen. Schwindlern oder Be­trügern, die auf solche Weise sich zunächst einmal Eingang in die Wohnung zu verschaffen suchen, weise man oon vornherein die Tür, wenn es nicht möglich sein sollte, bas nächste Polizeirevier zu de- nachrichtigen. Das gleiche gilt für Fälle, in denen mit dem sogenannten Studententrick ge»

an unsere Mitbürger starken Widerhall findet. Mel-1 düngen sind an den Kreiswalter des Sängerkreises j Gießen, E. Koch, Ederstrahe 23, 2. Stock, oder Alte Klinik, Liebigstraße 1, Zimmer 1 (Telephon 2912) zu richten.

Polizeibericht.

Falsche Reichsbanknolen zu zehn und zwanzig K2H. im Umlauf. Reisende Verbreiter am Werke.

Die falschen Reichsbanknoten zu zehn Mark Klasse A. 3 und die falschen Reichsbanknoten zu zwanzig Mark Klasse E. 10 sind im Buchdruckver­fahren hergeftellt und von gleich mangelhafter Be­schaffenheit. Sie tragen die Nummernbezeichnung 7 778 169 und 9 523 953. Das Papier ist im Griff und in der Stärke ähnlich dem echten, die Pflanzen­fasern fehlen, die Wasserzeichen sind auf der Vor­derseite durch Aufdruck mit leichtdeckender Farbe schwach oorgetäufdjt, gemusterte Blindprägung mit Kontrollstempel grob nachgeahmt, auf der Vorder­seite ist in dem werblichen Bildnis das linke Auge vom Beschauer aus gesehen auffallend klein gehalten, das im Ausdruck entstellt wiedergegebene Gesicht erscheint durch die gebrochen gedruckte Schraffur teilweise wie mit leichten Pickeln besetzt, die Schriften und Unterschriften sind vielfach ver­krüppelt. Auf ber Rückseite kennzeichnet die rohe

arbeitet wird. In der Überzeugung, bei einer sauberen Arbeitsweise, die allein auf eurer Dar­legung und Erklärung ber angebotenen Leistung, d h des Wertes der angebotenen Zeitung ober Zeitschrift beruhen kann, keine Erfolge zu erzielen, versucht man auf bie Tränendrüsen durch mitleid- erregende Erzählungen zu wirken. Es wird vor­getragen, daß man gezwungen fei, um fein Stu­dium fortfefeen zu können oder um es zu beenden, durch den Vertrieb von Zeitschriften sich die Mittel

fijbefint.cn, daneben JrauchMan- behelf zu bezeichnen und schändet dadurch bie ehr- ner mit zahlreicher Familie, der wirb sicherlich gern liehe Arbeit, wie sie tagtäglich von anständigen Be- seinen Beitrag zu ber Sammlung geben, um öiejen rufsgenossen geleistet wird. Sowohl die Bezieher- Faunen Kämpfern unseres Führers und Volks- werber, als auch die Studentenschaft lehnen es . (et5 Adolf Hitler den Kampf ums Dasein ab, mit diesen Leuten sich irgendwie verbunden zu { u erleichtern. Jedermann gebe nach fühlen. Ihnen wäre es gut, wenn sie erst einmal L Möglichkeit! Wer das Glück hat, in dem Aufbau dienen, wenn man solchenWerbern" sich ganz selbstverständlich moralisch verpflichtet einen Auftrag erteilt. Wer mit einem solchen ober fühlen, die Geldsammlung für den edlen «Zwecr ähnlichen Trick sich einzuführen versucht, beweist durch ein größeres Opfer in ihrem Ergebnis von vornherein, baß er wirklich Wertvolles nicht verstärken. Der große Dank, den wir alle unsrem anzubieten vermag; man weise auch ihm unb seiner SA. schuldig sind, möge bei dieser ohne weiteres die Tür. , , Sammlung im Rahmen unserer Stadt durch reich-

Kreisbetriebözellenabteisung Gießen, liche Spenden einen guten Ausdruck finden!

Die Betriebszellen obleute von Firmen mit 15 Arbeitnehmern werden zu

einer dringenden Besprechung für Donners­tag, 17. Mai 1934, in bas Haus der Arbeit, Gesamtwiedergabe des Notenbildes mit den un- Schanzenstrahe 18, einberufen. In Firmen, wo Zeichen, zerfressenen Schriften die Nachbildung als fein Betriebszellenobmann vorhanden ist, hat em roI, 0^ne weiteres. Eine Deraus^eberin wird m Vertreter des Vertrauensrates zu erscheinen. In verschiedenen Städten gleich beschrieben wie folgt! Anbetracht der Wichtigkeit der Besprechung müffen etn)a 40 ^re aft, 1,60 bis 1,62 groß, schlank, wir um pünktliches Erscheinen dringend ersuchen. jd)maIe5 basses Gesicht und gerade spitze Nase. Für Die Herren Wirtschaftsführer werden gebeten, Öen kie Aufdeckung ber Falschmünzerwerkstatt und ba­betreffenden Personen Urlaub zu geben. 3 e 11 j}infü^renbe Angaben hat die Reichsbank eine Be­

ll h r. I foijnung bis zu 3000 Mark ausgesetzt.

Heil Hitler! Spanische Schatzschwindler am Werk.

lrfi5betrkb"«®nobmann: 3" den letzten Tagen haben wieder verschiedene

ÄreisbetrteDSdeuenoDmann. $cr|onßn Briefe aus Barcelona (Spanien) be«

Achtung! NS.-Gememschast kommen, in denen die Adressaten gebeten werden, Xtttvfo t dem Schreiber, der angeblich als Gefangener in

,/MFair uuruy JICUVV . einem Gefängnis sitzt, zur Zurückziehung eines gro-

Der Heimatabend von heute abend im (Eaf6 ^eren Geldbetrages in Höhe von 1800000 Fr. zu Leib findet nicht statt. Die bereits bezahlten Lverhelfen. Der Geldbetrag soll sich in einem Koffer, Programme können gegen Erstattung des Eintritts- -er auf einem französischen Bahnhof lagert, be» gelbes bis zum Freitag, 18. Mai, an den unter- finden. Für die zu leistenden Dienste wird den zeichneten Kreiswart, Gießen, Wetzsteinstraße 8, Adressaten ein Drittel der genannten Summe zu­zurückgegeben werden. gesichert. Aehnlich lautende Schreiben wurden schon

Heil Hitler! I seit Jahren in größeren Mengen nach Deutschland

Gez. C h r i st, Kreiswart versandt. Es handelt sich um ein internationales

der NS.-GemeinschaftKraft durch Freude^. Schwindelunternehmen. Personen, die noch im Be-

provinzialausschuß-Sitzung. U * **

In der jüngsten öffentlichen Sitzung des Pro- TMrthfrttnerte

vinzialausschusses der Provinz Oberhessen kamen «

folgende Sachen zur Verhandlung: Stadttheates-Orchesteks.

£ ^n'°P°-izeib7seh?°b"

Auf die Klage des Bezirksfürsorgeverbandes der Eildienst frcitU Amtsgericht Gießen. Stadt Marburg gegen a) den Landesfürsorgever- 9f m t a e r i di t Kieken wird uns

band Dolksstaat Hesien, b) den Bezirksfursorgever- ^as^ Amtsgericht Gießen bat für

fofteVtor^Gne ^Muller"aus^Marburg°un^ fachen einen täglich, mit Ausnahme der Samstage S^bn Erledr ck Wllbelm Müller wur^e der Zaw und Sonntage, mit Schluß der ordentlichen Dienst-

L K-°° stunden beginnenden und bi- 18 Uhr durchgehenden

ger den Betrag von 878.40 RM. nebst 6Vo Zinsen Z^l di en st emgefuhrt der durch eine an dem vom 7. September 1933 an zu zahlen. Im übrigen Hauptemgang; bes ^nnbpcf °n^ß

würbe bie Klage als unbegründet 3urücfgemie en 3U ^rl;^en jJ*-. ^ur J.16 ®Qm5tage unb © nn g unb bie Kosten zu zwei Drittel bem Lanbesfürsorge- ?erbIei&t. «t .bc* Ve u obe b i n a t Saftaä^t,fCn Unb 3U eln Briel bem SIä9" dur b i H g = 6 t g e g "n g e n o mm = nun%

L>°r Bezirks,iir,°rg°v°rb°nd de- Kreise- M-seld erledigt, die keinenAusschub bi- Zum Beginn mürbe auf Klage des Bezirksfürsorgeverbandes des &6r nächsten ordentlichen Dienststunden vertrag n. Kreises Friedberg verurteilt, an den Kläger Für- (Qie Verspäteten Eisheiligen.

Ä0'ten 065 rechts,trett-s 3«- tragen. morden. Während gestern kurz vor 6 Uhr der Regen

Quartiere auch in den Außenbezirken unserer Stadt, z. B. in

ffir untere faarbeuffdten Ifrütter1 der Nähe des Professorenecks, in Schneegestöber

sur untere Jöarneui|a?en neuner. iibergins und einen empfindlichen Temperaturrück-

Am kommenden Samstagnachmittag treffen, wie mit sich brachte, sank in der letzten Nacht schon kurz berichtet, die Mitglieder desMänner-die Temperatur unter Nu 11 Grad. In gesangvereins 1867 zu F r i e d r i ch s t h a l tieferen Lagen sind leider die Frühkartoffeln, Boh- an der Saar auf ihrer Deutschlandfahrt hier ein. nen, Tomaten unb Dahlien erfroren. Erfreulicher- Unsere saardeutschen Sangesbrüder werden um meise hat aber der Frost den Obstbäumen keinen 20.30 Uhr in der Volkshalle im Rahmen einer Schaden zugefügt.

großen Saarkundgebung ein Konzert dar- X

bieten. Der Besuch von der Saar und die Kund- ^Vr/MNatiir UNO ^NNZ.

II (? sl

f ( r

eil E D st- bi