Hindenburg-Gedenken in den Gießener Schulen.
Der Wiederbeginn des Schulunterrichts am Montag stand ganz im Zeichen einer ernsten Feier, die in allen Schulen unserer Stadt ab gehalten wurde. Man gedachte des verstorbenen Reichspräsidenten, Generalfeldmarschalls von Hindenburg. Schüler und Lehrkörper fanden sich in Turnhallen und Aulen ein, die zum Teil festlich geschmückt worden waren. Der Verlauf der Feiern in den einzelnen Schulen sei nachstehend in wenigen Sätzen geschildert.
In der Schillerschule leitete ein Orgelvorspiel die Feier ein, eine Klasse sang das Lutherlied „Ein feste Burg ist unser Gott". Rektor S t r o b hielt die Gedenkrede, in der er die Bedeutung und die Persönlichkeit des verstorbenen Reichspräsidenten würdigte. Den Abschluß der Feier bildete das Lied vom guten Kameraden, von einer Klasse gesungen, von den übrigen Schülerinnen schweigend angehört.
Die Goethe-Schule hielt ihre Feier in der Turnhalle ab. Ein großes Bild des verstorbenen Reiechspräsidenten, mit Lorbeer- und Eichenkranz geschmückt, war aufgestellt worden. Einleitend wurde der Choral ,Hesu geh' voran" gesungen und durch Lehrer Dietrich ein Gedicht vorgetragen. Der stellvertretende Schulleiter, Lehrer K r a u s ch , kennzeichnete in seiner Gedenkrede die Persönlichkeit des verstorbenen große Deutschen als Heerführer und Reichspräsident und ging dabei aus von den Worten des Führers und Reichskanzlers Adolf Hitler, daß „Hindenburg nicht tot fei, sonder lebe". Zwei weitere Gedichte gelangten zum Vortrag, in denen das Wesen Hindenburgs geschildert war. Zum Schluß forderte der Schulleiter die Jugend auf, sich dafür einzusetzen, den Aufbau des deutschen Volkes vollenden zu helfen. Das Deutschlandlied und das Horst-Wessel-Lied beschlossen die Feier.
Die Hindenburg-Gedenkstunde in der P e st a l o z zisch u l e wurde durch ein Vorspiel auf dem Harmonium eingeleitet an das sich ein Choral anschloß. Eine Knabenklasse sang das Lied „Ach bleib mit deiner Gnade". Ein Mädchen brachte ein Gedicht zum Vortrag. Die Gedächtnisansprache für den verstorbenen Reichspräsidenten hielt Dr. Scheuerer. Rach einem weiteren Gedichtvortrag und nach dem Gesang des Liedes „Ich hatt' einen Kameraden" wurde die würdige Feier mit dem Deutschlandlied und dem Horst-Wessel-Lied geschlossen.
In der Oberrealschule wurde die Hindenburg-Gedenkfeier mit einem Schubertschen Satz, von einem Streichquartett der Schüler gespielt, eingeleitet. Ein Choral folgte. Die Gedenkrede hielt Oberstudiendirektor Leonhardt. Rach dem Liede „Ich hatt' einen Kameraden" beschloß das Deutschlandlied, vom Streichquartett im Originalsatz von Haydn gespielt, in stimmungsvoller Weise die Feier.
In der dem Charakter der Feier entsprechend mit Bildern und Flaggen geschmückten Turnhalle hielt das Realgymnasium die Hindenbury- Gedenkfeier ab. Musikstück und Choral leiteten die Feier ein. Zwei Gedichte gelangten sodann zum
tim Deutschlands Zukunft willen „Ja!"
Vortrag. Die Gedenkrede hielt der Schulleiter Direktor Angelberger, der Wesen und Persönlichkeit des Reichspräsidenten von Hindenburg schilderte und in seiner Ansprache die Feiern der Ueberführung von Neudeck nach Tannenberg und die Trauerfeier im Tannenberg-Denkmal wieder aufleben ließ. Er schilderte den Reichspräsidenten als ein Vorbild der Treue. Ein Melodram, das sich in Inhalt und Form anlehnte an das Lied vom guten Kameraden, beschloß die eindrucksvolle Stunde.
Im Ernst-Ludwig-Gymnasium war ein Trauermarsch der würdige Auftakt der Gedenkstunde für den verstorbenen Reichspräsidenten von Hindenburg. Nach einem Choral hielt Oberstudiendirektor Dr. W o l k e w i tz die Gedenkrede, in der er die Bedeutung des verstorbenen Reichspräsidenten als Soldat und als Träger einer politischen
Mission für das deutsche Volk kennzeichnete. Der verstorbene Reichspräsident sei nicht nur ein Vorbild für sein Volk, sondern auch ein Vorbild für die ganze Welt geworden. Ein Musikstück beschloß die weihevolle Feier.
Arn Montag fand auch im hiesigen Lyzeum eine schlichte Trauerfeier für den verstorbenen Reichspräsidenten statt. Die von musikalischen Darbietungen und Gedichten umrahmte Gedenkrede brachte den Schülerinnen ein lebendiges Bild von der großen Persönlichkeit und der Bedeutung Hindenburgs. Ein gemeinsam gesungener Choral schloß die Feier.
Oderheffen.
Neue kommissarische Bürgermeister und Beigeordnete in Oberheffen.
Das Personalamt des Hessischen Staatsministeriums gibt bekannt: Zum kommissarischen Bürgermeister wurde August Becker II. in Stangenrod, Kreis Gießen, ernannt. — Zu kommissarischen Bei- geordneten wurden ernannt: Richard Jakob in Inheiden, Karl K o ch in Odenhausen, Adolf Schäfer in Stangenrod, August Moos in Staufenberg, Karl Müller in Allertshausen, Karl Mül- l e r III. in Bellersheim, Otto Düringer in Ober- hörgern, Wilhelm Biedenkapp in Stockhausen, Johannes Schmidt in Winnerod (sämtlich Kreis Gießen) und Heinrich Gräuel II. in Rinderbügen, Kreis Büdingen.
Ein Winterarbeitsbeschaffungsprogramm der Stadt Lauterbach.
LPD. Lauterbach, 14. Aug. Die Lauterbacher Stadtverwaltung hat ein großes Winterarbeitsbeschaffungsprogramm aufgestellt, für das 1 14 00 0 RM. aufgewendet werden sollen. Es handelt sich vorwiegend um O e d- landmeliorationen, Wegbauten und Kanal- und Wasserleitungsbau. Durch dieses Arbeitsbeschaffungsprogramm, das bereits in Kürze in Angriff genommen wird, hofft man Lauterbach für das ganze nächste Jahr wieder arbeitslosenfrei zu machen. Besonders wird der soziale Gesichtspunkt von der Stadt dadurch in den Vordergrund gerückt, daß man die in Betracht kommenden Leute 48 Stunden in der Woche gegen einen Studenlohn von 50 Pfennigen beschäftigen will. Darüber hinaus hat die Stadt schon jetzt größere Mittel für ein großes Winterhilfswerk angesammelt, die aus außerordentlichen Einnahmen geflossen sind.
Landkreis (Rieften
* Heuchelheim, 15. Aug. Der 35 Jahre alte Schlosser Otto Rinn von hier zog sich bei seiner Arbeit eine schwere Handverletzung zu. Er mußte sofort in die Chirurgische Klinik nach Gießen gebracht werden.
* Lollar, 15. Aug. Einen schweren Unfall erlitt der 21 Jahre alte Metzger Werner Jungjohann von hier. Beim Turnen brach er beide Arme. Der bedauernswerte junge Mann mußte in die Chirurgische Klinik gebracht werden.
** Annerod, 15. Aug. Frau Maria Jünger Wwe., geb. Schäfer, von hier kann am heutigen Mittwoch ihren 9 2. Geburtstag begehen. Sie ist körperlich und geistig noch außerordentlich frisch, versieht noch alle Arbeiten im Garten und im Haus, weiß viel aus dem Leben vergangener Generationen zu erzählen und lieft auch heute noch mit großem Interesse den „Gießener Anzeiger", dessen eifrige und treue Anhängerin sie ist.
? L i ch, 14. Aug. Der Reichsbund „Volkstum und Heimat" Ortsring Lich, unternahm gestern nachmittag einen heimatkundlichen Gang mit Besichtigung der z. Zeit von dem bekannten Straßen- und Bodenforscher Kammerdirektor Dr. Müller (Darmstadt) durchgeführten Ausgrabungen am Hardtberg zur Feststellung der Lage bzw^ Freilegung des untergegangenen Dörfchens und Festungsvorwerkes W e ft w i g. Nach der Besichtigung des „beschlossen Born", einem aus frühester Zeit stammenden Brünnchen vor dem sogenannten Forellenteich im „Frankenrit", dem schon vor Jahrhunderten durch handgeformte Tonröhrchen das vom Hardtberg abfließende Wasser zugeleitet wurde, zeigte und erklärte Kammerdirektor Dr. Müller seine Ausgrabungen und die gemachten
Funde aus der Steinzeit und erläuterte, jeweils an Ort und Stelle, den Lauf vorgeschichtlicher Straßenzüge. Auf dem Gebiete der Straßenforschung ist Dr. Müller eine bekannte und anerkannte Forscherautorität, ging er doch allein in den letzten Jahren über 6500 Kilometer ab. Nach dem interessanten und lehrreichen Gange hielt Dr. Müller noch einen kurzen Vortrag im Parkhotel. Der Ortsringführer des Reichsbundes „Volkstum und Heimat", Rektor Erb, und der Vorsitzende des Verkehrs-und Verschönerungsvereins Lich, Lehrer H i l d, dankten Dr. Müller und überreichten ihm in Anerkennung feiner unermüdlichen Heimatforschung, insbesondere der hiesigen Gemarkung, eine Radierung von Lich. Dem vor kurzem errichteten Heimatmuseum in Lich sollen Funde und Photoaufnahmen zugeführt werden.
Kirwe und Schule.
— Alten-Buseck, 13. Aug. Am Sonntag feierte der Zweigverein Gießen der Gustav-Adolf-Stiftung fein Jahres- f e ft in unserer Kirche. Zahlreiche Frauen von auswärts hatten sich eingefunden. Das Gotteshaus war voll besetzt. Im Festgottesdienst um 14 Uhr predigte Pfarrer Heinz von Mainz-Kastel über Röm. 12, 1: „Ich ermahne euch nun, lieben Brüder, durch die Barmherzigkeit Gottes, daß ihr eure Leiber begebet zum Opfer, das da lebendig, heilig und Gott wohlgefällig fei, welches fei euer vernünftiger Gottesdienst". Opfer fei Gottesdienst und Gottesdienst sei Opferdienst. Danach sprach Dekan Guß mann Worte herzlicher Begrüßung. Während der Kaffeepause fanden die auswärtigen Festteilnehmer bei den Familien unserer Gemeinde freundliche Aufnahme.
In der Nachversammlung berichtete Pfarrer Becker von Gießen, der Schriftführer des Gießener Zweigvereins, über die Arbeit der Gustav- Adolf-Stiftung im vergangenen Jahr. Seinen Ausführungen lag das Bibelwort zugrunde:. „Wie kann ich zusehen, daß mein Geschlecht umkomme?" In sehr anschaulicher Weise schilderte er die segensreiche Arbeit und die große Bedeutung des Gustav- Adolf-Vereins für Glauben und Volkstum im Ausland. Mit eindringlichen Worten legte er den Zuhörern die Mahnung ans Herz, nicht nachzulasien in ihrem Eifer um das große Werk des Gustav- Adolf-Dereins, der nun feit über 100 Jahren den Brüdern in Not ganz besonders draußen m der Zerstreuung, fern von Heimat und Vaterland, hilfreich zur Seite steht.
Pfarrer Heinz zeigte an Hand von Beispielen aus der hessischen Diaspora, wie sehr dort Hilfe nottut, wie sie mit Dankbarkeit entgegengenommen wird und dem Geber zum Segen gereicht.
Mit ehrenden Worten gedachte Dekan Guß- m a n n und Pfarrer Becker des Heimgangs von zwei treuen Mitarbeitern des Zweigvereins: des langjährigen Vorsitzenden Kirchenrats Strack und des Professors Hofmann. Sie werden unvergessen bleiben. Posaunenchor und Frauenchor Alten- Buseck trugen zur Bereicherung des Festes wesentlich bei. Der Ortsgeistliche sprach Begrüßungs- und Schlußwort. Er forderte dazu auf, dem Gustav- Adolf-Verein fernerhin die Treue zu halten, wie wir sie auch gegenüber unserem Führer Adolf Hitler am nächsten Sonntag beweisen wollen durch unser „Ja!"
(Sinaefanöt
(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)
Anfrage an die Stadtverwaltung.
Sollte es nicht möglich sein, auf dem zur Erweiterung vorgesehenen hinteren, von der Kapelle des neuen Friedhofes ziemlich weit abliegenden Teil, eine Art Schutzhütte zu errichten, oder einen grottenartigen Raum in den aufgeschütteten freien Platz einzubauen? Der Dank vieler Friedhofs- befucher wäre unserer Stadtv-erwaltung sicher.
Wer dieser Tage nachmittags bei einem plötzlich auftretenden Sturmwetter auf dem Friedhof anwesend war und die Anstrengungen namentlich älterer Leutchen beobachtet fyat, die abgehastet und doch durchnäßt das schützende Dach der Grufthallen aufsuchten, dem tut es leid, daß auf dem großen, viel- , besuchten und schönen Friedhof, außer der Kapelle keinerlei Schutz vor Regenwetter gegeben ist.
Einer der oft und gern den Friedhof aufsucht.
Frau Ottilie Theis, geb. Strafgeld
im Alter von 74 Jahren
4713 d
Heute entschlief sanft nach mit grober Geduld ertragenem Leiden unsere liebeMutter, Schwiegermutter, Grobmutter, Schwägerin und Tante
Die Beerdigung findet in Darmstadt statt - Von Beileidsbesuchen und Blumenspenden bitten wir höflichst abzusehen
In tiefer Trauer
Familie Karl Theis, Bensheim Familie Otto Theis, Darmstadt Familie Hans Theis, Nassau Familie Adalbert Theis, Offenbach Hugo Theis und Frau
Gieben, den 15. August 1934
Arbeitsvergebung.
Für den Ausbau der Schlageter-Allee sollen die Lroarbeiten vergeben werden. 4703D
Die Erdmassen betragen zirka 24 000 cbm. An- aebotsvordrucke, die bei uns erhältlich, sind bis zum Verdingungstermin am
Mittwoch, dem 22. August 1934, vormittags 10 Uhr, bei uns abzugeben.
Zuschlags- und Bindefrist drei Wochen.
Gießen, den 14. August 1934.
Städtisches Hoch- und Tiefbauamt: Gravert.
Von der Reise zurück!
Dr.med.Malech
Sprechstunden: ey2 - 9i/2 und 2^2-4 Uhr
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Seltersweg 69.
Betr.: Volksabstimmung am 19. August 1934.
Die WlsMinimiW om 19. WH 1934.
Die Wahlhandlung (Abstimmung) zur Volksabstimmung findet am Sonntag, dem 19. August 1934, ununterbrochen von 8 bis 12 Uhr statt. Zur Stimmabgabe dürfen nur amtlich hergestellte Stimmzettel verwendet werden. Die Ausgabe der amtlichen Stimmzettel und Wahlumschläge erfolgt im Wahlraum. Die Abstimmung ist so vorzunehmen, daß der Wille des Stimmberechtigten unzweideutig zum Ausdruck kommt.
Die Abstimmungsbezirke der Stadt Gießen mit Gemarkung Schiffenberg und Herrnwald, die Abstimmungsräume, die Namen der Abstimmungsvorsteher und deren Stellvertreter sind aus dem Aushang in den amtlichen Aushängekasten und aus dem Aushang in der Alten Klinik, Liebigstraße 16, im Alten Rathaus, Marktplatz 14, im Stadthaus, Gartenstraße 2, und im Stadthaus, Bergstraße 20, zu ersehen: außerdem sind am Wahltage am Eingang zu den Abstimmungsräumen ebensolche Uebersichten ausgehängt. Es wird ferner noch darauf hinge- wiesen, daß der Abstimmungsraum für den I. Abstimmungsbezirk vom Alten Rathaus nach der Gewerblichen Berufsschule (früher Gewerbehaus), Kirchstraße 16, verlegt worden ist.
Das Wahlergebnis für den XIX. und XX. Wahlbezirk (Kliniken, Kranken- und Pflegeanstalten) wird nach beendeter Wahlhandlung im Stadthaus, Bergstraße 20, Zimmer 8/9 und 3/4 festgestellt.
Die Ausstellung von Stimmscheinen für solche Wähler, die sich am Wahltage aus zwingen- den Gründen außerhalb ihres Wahlbezirks aufhalten, erfolgt bis einschließlich Samstag, 18. August 1934, 12 Uhr, durch das Städtische Wahlamt, Stadthaus, Bergstraße 20, Zimmer Nr. 13. Die Entgegennahme der Stimmscheine hat durch die Wahlberechtigten, die sich über ihre Person genügend ausweisen müssen, selbst zu geschehen. Sind dritte Personen mit Entgegennahme eines Stimmscheines beauftragt, so müssen sie sich durch Vorlage einer Vollmacht des Wahlberechtigten ausweisen. 4701C
Gießen, den 15. August 1934.
Bürgermeisterei Gießen. J.V.: Bartholomäus.
Morg. Donnerstag, nachmittags ab 5lh Uhr 458?d
ZwiebeUen
BäckereiLange
Neustadt 37
Mr beteiligt M oder leiht strebi. Geschäftsmann 4-50000. gegen SimeiOeit?
Schrift!. Angeb. ir. 03973 a.d.G.A.
Gewinnauszug
5. Klasse 43. Preußisch-Süddeutsche (269. Preuß.) Staats-Lotterie Ohne Gewahr Nachdruck verboten
5. Ziehungstag 13. August 1934
3n der heutigen Vormittagsziehung wurden Gewinne über 150 M. gezogen
Auf jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer
auf
die Lose gleicher Nummer in den Abteilungen I und II
beiden
2 Gewinne zu 5000 M. 10399
6 Gewinne zu 3000 M. 248306 307908 389778
18 Gewinne zu 2000 M. 36784 71806 124302
159340 168966 181095 286143 334431 379918
48 Gewinne zu 1000 M. 353 10839 21200 28540 44360 90949 108683 131440 147950 149445 200531 217102 222387 223944 242417 253221 262436 263602 278602 316973 319473 333266 335607 340753
70 Gewinne zu 500 M.
1603 12609
15513
44829
48140
56089
66052
66392
82461
97801
116745
144196
144888 145142
157110 157546
188666
190069
195655 222842
223802 235394
239993
246640
258009 261107
279570 319448
321276
329739
331404 337736
388011 392097
393013
388 Gewinne zu 300 M.
318
1438
1449
2933
3243 3307 6025 6484
6564 7434
9616
15425
16049
16974
20121
23365
24382
26505
26809
27935
28489
29974
33556
34202
36888
49416
60703
51946
53498
54547
60564
61548
63245
64045
64071
72844
73506
74812
75880
76807
82000
82831
84209
84974
86814
86918
88326
92291 93808 97059 100511 100512 102966
109575 112911 114025 115684 115831 116566
118288 120027 120140 120880 126349 130258
136158 137998 145639 145944 147196 147878
148303 150050 151759 151947 155335 155396
155610 157829 158574 174015 177314 179876
183856 186497 188367 188695 189702 191970
196239 196323 199648 201769 203007 203960
205988 208779 215948 216355 218630 222030
222573 222594 226218 226700 226987 227423
227875 229192 236224 236484 238023 238223
240001 240006 242445 245411 246678 250155
250841 252817 255399 257045 258639 259295
259774 261432 261813 267948 269437 276180
280940 282390 283657 284116 287486 291150
291318 291558 304352 304941 306474 308741
310903 311455 313684 313896 314201 317133
317283 317921 319563 320101 320454 320572
320573 320892 321297 321484 323440 325288
325769 327630 329916 333213 336940 338408
338655 345210 346267 349647 351313 351430
351765 352787 355847 356682 358309 359481
359588 361231 362726 366501 366529 367896
369465 369984 374637 378545 387716 389289
392616 393446 397737
ön der heutigen Nachmiltagsziehung wurden Gewinne über 150 M. gezogen
2 Gewinne zu 10000 M. 58854
8 Gewinne zu 5000 M. 11552 198390
216561
272677
2 Gewinne zu 3000 M. 161919
12 Gewinne zu 2000 M. 66308 72932
143965 300573 365857
117022
36 Gewinne zu 1000 M. 6701 24951
32099
41654 67695 82964 114883 123575
148473
188032 193154 212604 243324 312785
352713 369474 387148
335169
84 Gewinne zu 500 M. 6364 36540 56753
I 73533
77260 110705 116120 126291 129250
147633
154486 185211 185661 195067 196027
197450
198528 203211 210633 217333 220358
247237
250944 254111 256502 284852 285769
291001
295836 297024 299650 301905 309368
340065
361369 368905 376761 377217 377785
396414 398911
390935
330 Gewinne zu 300 M. 1678 2208 4352 6270
9050 9797 10226 12613 13454 14080
15359
15482 23868 24598 26346 27660 28125
28503
28679 31502 34809 35560 43854 45469
49220
55266 65791 60586 65354 66213 66395
66535
70940 72600 73022 75379 79992 84356
84498
85125 86838 87416 87830 89713 89793
96226
99040 102738 104010 107278 108038
113566
113916 120172 120435 121452 122974
127763
127892 129129 133308 137417 138141
141178
144236 145773 146100 150208 151929
156295
157167 157857 162122 164384 171647
172449
174443 177517 184301 187676 187767
188500
192007 194285 197721 203810 205560
20/2--6
207410 208076 210682 212374 213173
216555
217783 219678 221758 222729 229338
231610
232030 233379 234012 240477 241832
242411
243814 244737 244839 248948 249096
2494.29
252849 253377 255239 255540 257570
258288
264638 272929 273658 274670 275712
288055
288977 291428 297963 298142 300343
301398
303736 306745 306842 307102 309287
310927
317616 318682 320357 321165 323324
329293
331909 332823 336130 336527 341012
343762
354978 361767 361844 362972 363114
363695
370141 371511 372521 374682 377995
381580 384859 393427 393901 396714
378122
20 Taqesprämien.
Auf jede gezogene Nummer sind zwei Prämien zu je 1000 NM gefallen, und zwar je eine auf die 2ose gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I und II:
4873 81838 87655 164706 167743 197589
248226 253215 260809 380009
241 A
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Beschluß.
lieber den landwirtschaftlichen Betrieb, Pächterbetrieb, der Ludwig Petry Ehefrau, Elisabethe, geb. Friedrich, in Hof Albach bei Lich wird das Ent- schuldungsverfahren gemäß dem Gesetz zur Regelung der landwirtschaftlichen Schuldverhältnisse vom 1. Juni 1933 heute um 9 Uhr vormittags eröffnet
Die Deutsche Pachtbank, Berlin W 35, Regenten- strahe 11, wird zur Entschuldungsstelle ernannt.
Die Gläubiger werden aufgefordert, ihre Ansprüche bis zum 15. September 1934 bei dem unterzeichneten Amtsgericht anzumelden und die in ihren Händen befindlichen Schuldurkunden dem Gericht einzureichen bei Meldung der in § 11 Abs. 2 des Entschuldungsgesetzes angedrohten Rechtsnachteile.
Gießen, den 31. Juli 1934. 4714D
Hessisches Amtsgericht.________________
Lw. E.l(a)/34 —Lich.
Beschluß.
Heber den landwirtschaftlichen Betrieb des Heinrich Georg INünster und dessen Ehefrau ITlarie, geb. Schäfer, in Hattenrod wird das Entschuldungsverfahren gemäß dem Gesetz zur Regelung der landwirtschaftlichen Schuldverhältnisse vom 1. Juni 1933 heute um 12% Uhr mittags eröffnet. 4715D
Die hessische Landesbank (Staatsbank), Darm- stadt, Paulusplah 1, wird zur Entschuldungsstelle ernannt
Die Gläubiger werden aufgefordert, ihre Ansprüche bis zum 30. September 1934 bei dem unterzeichneten Amtsgericht anzumelden und die in ihren Händen befindlichen Schuldurkunden dem Gericht einzureichen bei Meldung der in § 11 Abs. 2 des Entschuldungsgesetzes angedrohten Rechtsnachteile.
Gießen, den 1. August 1934.
_________ Hessisches Amtsgericht.___________ _
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