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Hindenburg-Gedenken in den Gießener Schulen.

Der Wiederbeginn des Schulunterrichts am Mon­tag stand ganz im Zeichen einer ernsten Feier, die in allen Schulen unserer Stadt ab gehalten wurde. Man gedachte des verstorbenen Reichspräsidenten, Generalfeldmarschalls von Hindenburg. Schü­ler und Lehrkörper fanden sich in Turnhallen und Aulen ein, die zum Teil festlich geschmückt worden waren. Der Verlauf der Feiern in den einzelnen Schulen sei nachstehend in wenigen Sätzen geschil­dert.

In der Schillerschule leitete ein Orgelvor­spiel die Feier ein, eine Klasse sang das Lutherlied Ein feste Burg ist unser Gott". Rektor S t r o b hielt die Gedenkrede, in der er die Bedeutung und die Persönlichkeit des verstorbenen Reichspräsiden­ten würdigte. Den Abschluß der Feier bildete das Lied vom guten Kameraden, von einer Klasse ge­sungen, von den übrigen Schülerinnen schweigend angehört.

Die Goethe-Schule hielt ihre Feier in der Turnhalle ab. Ein großes Bild des verstorbenen Reiechspräsidenten, mit Lorbeer- und Eichenkranz geschmückt, war aufgestellt worden. Einleitend wurde der Choral ,Hesu geh' voran" gesungen und durch Lehrer Dietrich ein Gedicht vorgetragen. Der stellvertretende Schulleiter, Lehrer K r a u s ch , kenn­zeichnete in seiner Gedenkrede die Persönlichkeit des verstorbenen große Deutschen als Heerführer und Reichspräsident und ging dabei aus von den Worten des Führers und Reichskanzlers Adolf Hitler, daßHindenburg nicht tot fei, sonder lebe". Zwei weitere Gedichte gelangten zum Vortrag, in denen das Wesen Hindenburgs geschildert war. Zum Schluß forderte der Schulleiter die Jugend auf, sich dafür einzusetzen, den Aufbau des deutschen Volkes vollenden zu helfen. Das Deutschlandlied und das Horst-Wessel-Lied beschlossen die Feier.

Die Hindenburg-Gedenkstunde in der P e st a l o z zi­sch u l e wurde durch ein Vorspiel auf dem Harmo­nium eingeleitet an das sich ein Choral anschloß. Eine Knabenklasse sang das LiedAch bleib mit deiner Gnade". Ein Mädchen brachte ein Gedicht zum Vortrag. Die Gedächtnisansprache für den verstorbenen Reichspräsidenten hielt Dr. Scheue­rer. Rach einem weiteren Gedichtvortrag und nach dem Gesang des LiedesIch hatt' einen Kamera­den" wurde die würdige Feier mit dem Deutschland­lied und dem Horst-Wessel-Lied geschlossen.

In der Oberrealschule wurde die Hinden­burg-Gedenkfeier mit einem Schubertschen Satz, von einem Streichquartett der Schüler gespielt, einge­leitet. Ein Choral folgte. Die Gedenkrede hielt Ober­studiendirektor Leonhardt. Rach dem LiedeIch hatt' einen Kameraden" beschloß das Deutschland­lied, vom Streichquartett im Originalsatz von Haydn gespielt, in stimmungsvoller Weise die Feier.

In der dem Charakter der Feier entsprechend mit Bildern und Flaggen geschmückten Turnhalle hielt das Realgymnasium die Hindenbury- Gedenkfeier ab. Musikstück und Choral leiteten die Feier ein. Zwei Gedichte gelangten sodann zum

tim Deutschlands Zukunft willenJa!"

Vortrag. Die Gedenkrede hielt der Schulleiter Direktor Angelberger, der Wesen und Per­sönlichkeit des Reichspräsidenten von Hindenburg schilderte und in seiner Ansprache die Feiern der Ueberführung von Neudeck nach Tannenberg und die Trauerfeier im Tannenberg-Denkmal wieder aufleben ließ. Er schilderte den Reichspräsidenten als ein Vorbild der Treue. Ein Melodram, das sich in Inhalt und Form anlehnte an das Lied vom guten Kameraden, beschloß die eindrucksvolle Stunde.

Im Ernst-Ludwig-Gymnasium war ein Trauermarsch der würdige Auftakt der Gedenk­stunde für den verstorbenen Reichspräsidenten von Hindenburg. Nach einem Choral hielt Oberstudien­direktor Dr. W o l k e w i tz die Gedenkrede, in der er die Bedeutung des verstorbenen Reichspräsiden­ten als Soldat und als Träger einer politischen

Mission für das deutsche Volk kennzeichnete. Der verstorbene Reichspräsident sei nicht nur ein Vor­bild für sein Volk, sondern auch ein Vorbild für die ganze Welt geworden. Ein Musikstück beschloß die weihevolle Feier.

Arn Montag fand auch im hiesigen Lyzeum eine schlichte Trauerfeier für den verstorbenen Reichs­präsidenten statt. Die von musikalischen Darbietun­gen und Gedichten umrahmte Gedenkrede brachte den Schülerinnen ein lebendiges Bild von der gro­ßen Persönlichkeit und der Bedeutung Hindenburgs. Ein gemeinsam gesungener Choral schloß die Feier.

Oderheffen.

Neue kommissarische Bürgermeister und Beigeordnete in Oberheffen.

Das Personalamt des Hessischen Staatsministe­riums gibt bekannt: Zum kommissarischen Bürger­meister wurde August Becker II. in Stangenrod, Kreis Gießen, ernannt. Zu kommissarischen Bei- geordneten wurden ernannt: Richard Jakob in Inheiden, Karl K o ch in Odenhausen, Adolf Schä­fer in Stangenrod, August Moos in Staufen­berg, Karl Müller in Allertshausen, Karl Mül- l e r III. in Bellersheim, Otto Düringer in Ober- hörgern, Wilhelm Biedenkapp in Stockhausen, Johannes Schmidt in Winnerod (sämtlich Kreis Gießen) und Heinrich Gräuel II. in Rinder­bügen, Kreis Büdingen.

Ein Winterarbeitsbeschaffungs­programm der Stadt Lauterbach.

LPD. Lauterbach, 14. Aug. Die Lauter­bacher Stadtverwaltung hat ein großes Winterarbeitsbeschaffungsprogramm aufgestellt, für das 1 14 00 0 RM. aufgewendet werden sollen. Es handelt sich vorwiegend um O e d- landmeliorationen, Wegbauten und Kanal- und Wasserleitungsbau. Durch dieses Arbeitsbeschaffungsprogramm, das bereits in Kürze in Angriff genommen wird, hofft man Lau­terbach für das ganze nächste Jahr wieder arbeits­losenfrei zu machen. Besonders wird der soziale Gesichtspunkt von der Stadt dadurch in den Vorder­grund gerückt, daß man die in Betracht kommen­den Leute 48 Stunden in der Woche gegen einen Studenlohn von 50 Pfennigen beschäftigen will. Darüber hinaus hat die Stadt schon jetzt größere Mittel für ein großes Winterhilfswerk angesam­melt, die aus außerordentlichen Einnahmen geflos­sen sind.

Landkreis (Rieften

* Heuchelheim, 15. Aug. Der 35 Jahre alte Schlosser Otto Rinn von hier zog sich bei seiner Arbeit eine schwere Handverletzung zu. Er mußte sofort in die Chirurgische Klinik nach Gießen gebracht werden.

* Lollar, 15. Aug. Einen schweren Un­fall erlitt der 21 Jahre alte Metzger Werner Jungjohann von hier. Beim Turnen brach er beide Arme. Der bedauernswerte junge Mann mußte in die Chirurgische Klinik gebracht werden.

** Annerod, 15. Aug. Frau Maria Jünger Wwe., geb. Schäfer, von hier kann am heutigen Mittwoch ihren 9 2. Geburtstag begehen. Sie ist körperlich und geistig noch außerordentlich frisch, versieht noch alle Arbeiten im Garten und im Haus, weiß viel aus dem Leben vergangener Ge­nerationen zu erzählen und lieft auch heute noch mit großem Interesse denGießener Anzeiger", dessen eifrige und treue Anhängerin sie ist.

? L i ch, 14. Aug. Der ReichsbundVolks­tum und Heimat" Ortsring Lich, unter­nahm gestern nachmittag einen heimatkundlichen Gang mit Besichtigung der z. Zeit von dem bekann­ten Straßen- und Bodenforscher Kammerdirektor Dr. Müller (Darmstadt) durchgeführten Ausgra­bungen am Hardtberg zur Feststellung der Lage bzw^ Freilegung des untergegangenen Dörfchens und Festungsvorwerkes W e ft w i g. Nach der Be­sichtigung desbeschlossen Born", einem aus frühe­ster Zeit stammenden Brünnchen vor dem sogenann­ten Forellenteich imFrankenrit", dem schon vor Jahrhunderten durch handgeformte Tonröhrchen das vom Hardtberg abfließende Wasser zugeleitet wurde, zeigte und erklärte Kammerdirektor Dr. Müller seine Ausgrabungen und die gemachten

Funde aus der Steinzeit und erläuterte, jeweils an Ort und Stelle, den Lauf vorgeschichtlicher Straßen­züge. Auf dem Gebiete der Straßenforschung ist Dr. Müller eine bekannte und anerkannte Forscher­autorität, ging er doch allein in den letzten Jahren über 6500 Kilometer ab. Nach dem interes­santen und lehrreichen Gange hielt Dr. Müller noch einen kurzen Vortrag im Parkhotel. Der Ortsring­führer des ReichsbundesVolkstum und Heimat", Rektor Erb, und der Vorsitzende des Verkehrs-und Verschönerungsvereins Lich, Lehrer H i l d, dankten Dr. Müller und überreichten ihm in Anerkennung feiner unermüdlichen Heimatforschung, insbesondere der hiesigen Gemarkung, eine Radierung von Lich. Dem vor kurzem errichteten Heimatmuseum in Lich sollen Funde und Photoaufnahmen zugeführt werden.

Kirwe und Schule.

Alten-Buseck, 13. Aug. Am Sonntag feierte der Zweigverein Gießen der Gustav-Adolf-Stiftung fein Jahres- f e ft in unserer Kirche. Zahlreiche Frauen von auswärts hatten sich eingefunden. Das Gotteshaus war voll besetzt. Im Festgottesdienst um 14 Uhr predigte Pfarrer Heinz von Mainz-Kastel über Röm. 12, 1:Ich ermahne euch nun, lieben Brü­der, durch die Barmherzigkeit Gottes, daß ihr eure Leiber begebet zum Opfer, das da lebendig, heilig und Gott wohlgefällig fei, welches fei euer ver­nünftiger Gottesdienst". Opfer fei Gottesdienst und Gottesdienst sei Opferdienst. Danach sprach Dekan Guß mann Worte herzlicher Begrüßung. Wäh­rend der Kaffeepause fanden die auswärtigen Fest­teilnehmer bei den Familien unserer Gemeinde freundliche Aufnahme.

In der Nachversammlung berichtete Pfar­rer Becker von Gießen, der Schriftführer des Gießener Zweigvereins, über die Arbeit der Gustav- Adolf-Stiftung im vergangenen Jahr. Seinen Aus­führungen lag das Bibelwort zugrunde:.Wie kann ich zusehen, daß mein Geschlecht umkomme?" In sehr anschaulicher Weise schilderte er die segens­reiche Arbeit und die große Bedeutung des Gustav- Adolf-Vereins für Glauben und Volkstum im Aus­land. Mit eindringlichen Worten legte er den Zu­hörern die Mahnung ans Herz, nicht nachzulasien in ihrem Eifer um das große Werk des Gustav- Adolf-Dereins, der nun feit über 100 Jahren den Brüdern in Not ganz besonders draußen m der Zerstreuung, fern von Heimat und Vaterland, hilf­reich zur Seite steht.

Pfarrer Heinz zeigte an Hand von Beispielen aus der hessischen Diaspora, wie sehr dort Hilfe nottut, wie sie mit Dankbarkeit entgegengenommen wird und dem Geber zum Segen gereicht.

Mit ehrenden Worten gedachte Dekan Guß- m a n n und Pfarrer Becker des Heimgangs von zwei treuen Mitarbeitern des Zweigvereins: des langjährigen Vorsitzenden Kirchenrats Strack und des Professors Hofmann. Sie werden unver­gessen bleiben. Posaunenchor und Frauenchor Alten- Buseck trugen zur Bereicherung des Festes wesent­lich bei. Der Ortsgeistliche sprach Begrüßungs- und Schlußwort. Er forderte dazu auf, dem Gustav- Adolf-Verein fernerhin die Treue zu halten, wie wir sie auch gegenüber unserem Führer Adolf Hitler am nächsten Sonntag beweisen wollen durch unserJa!"

(Sinaefanöt

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)

Anfrage an die Stadtverwaltung.

Sollte es nicht möglich sein, auf dem zur Erwei­terung vorgesehenen hinteren, von der Kapelle des neuen Friedhofes ziemlich weit abliegenden Teil, eine Art Schutzhütte zu errichten, oder einen grottenartigen Raum in den aufgeschütteten freien Platz einzubauen? Der Dank vieler Friedhofs- befucher wäre unserer Stadtv-erwaltung sicher.

Wer dieser Tage nachmittags bei einem plötzlich auftretenden Sturmwetter auf dem Friedhof anwe­send war und die Anstrengungen namentlich älterer Leutchen beobachtet fyat, die abgehastet und doch durchnäßt das schützende Dach der Grufthallen auf­suchten, dem tut es leid, daß auf dem großen, viel- , besuchten und schönen Friedhof, außer der Kapelle keinerlei Schutz vor Regenwetter gegeben ist.

Einer der oft und gern den Friedhof aufsucht.

Frau Ottilie Theis, geb. Strafgeld

im Alter von 74 Jahren

4713 d

Heute entschlief sanft nach mit grober Geduld ertragenem Leiden unsere liebeMutter, Schwiegermutter, Grobmutter, Schwägerin und Tante

Die Beerdigung findet in Darmstadt statt - Von Beileidsbesuchen und Blumenspenden bitten wir höflichst abzusehen

In tiefer Trauer

Familie Karl Theis, Bensheim Familie Otto Theis, Darmstadt Familie Hans Theis, Nassau Familie Adalbert Theis, Offenbach Hugo Theis und Frau

Gieben, den 15. August 1934

Arbeitsvergebung.

Für den Ausbau der Schlageter-Allee sollen die Lroarbeiten vergeben werden. 4703D

Die Erdmassen betragen zirka 24 000 cbm. An- aebotsvordrucke, die bei uns erhältlich, sind bis zum Verdingungstermin am

Mittwoch, dem 22. August 1934, vormittags 10 Uhr, bei uns abzugeben.

Zuschlags- und Bindefrist drei Wochen.

Gießen, den 14. August 1934.

Städtisches Hoch- und Tiefbauamt: Gravert.

Von der Reise zurück!

Dr.med.Malech

Sprechstunden: ey2 - 9i/2 und 2^2-4 Uhr

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Seltersweg 69.

Betr.: Volksabstimmung am 19. August 1934.

Die WlsMinimiW om 19. WH 1934.

Die Wahlhandlung (Abstimmung) zur Volksab­stimmung findet am Sonntag, dem 19. August 1934, ununterbrochen von 8 bis 12 Uhr statt. Zur Stimmabgabe dürfen nur amtlich hergestellte Stimmzettel verwendet werden. Die Ausgabe der amtlichen Stimmzettel und Wahlumschläge erfolgt im Wahlraum. Die Abstimmung ist so vorzunehmen, daß der Wille des Stimmberechtigten unzweideutig zum Ausdruck kommt.

Die Abstimmungsbezirke der Stadt Gießen mit Gemarkung Schiffenberg und Herrnwald, die Ab­stimmungsräume, die Namen der Abstimmungsvor­steher und deren Stellvertreter sind aus dem Aus­hang in den amtlichen Aushängekasten und aus dem Aushang in der Alten Klinik, Liebigstraße 16, im Alten Rathaus, Marktplatz 14, im Stadthaus, Gar­tenstraße 2, und im Stadthaus, Bergstraße 20, zu ersehen: außerdem sind am Wahltage am Eingang zu den Abstimmungsräumen ebensolche Uebersichten ausgehängt. Es wird ferner noch darauf hinge- wiesen, daß der Abstimmungsraum für den I. Ab­stimmungsbezirk vom Alten Rathaus nach der Ge­werblichen Berufsschule (früher Gewerbehaus), Kirchstraße 16, verlegt worden ist.

Das Wahlergebnis für den XIX. und XX. Wahl­bezirk (Kliniken, Kranken- und Pflegeanstalten) wird nach beendeter Wahlhandlung im Stadthaus, Bergstraße 20, Zimmer 8/9 und 3/4 festgestellt.

Die Ausstellung von Stimmscheinen für solche Wähler, die sich am Wahltage aus zwingen- den Gründen außerhalb ihres Wahlbezirks aufhal­ten, erfolgt bis einschließlich Samstag, 18. August 1934, 12 Uhr, durch das Städtische Wahlamt, Stadt­haus, Bergstraße 20, Zimmer Nr. 13. Die Entgegen­nahme der Stimmscheine hat durch die Wahlberech­tigten, die sich über ihre Person genügend ausweisen müssen, selbst zu geschehen. Sind dritte Personen mit Entgegennahme eines Stimmscheines beauf­tragt, so müssen sie sich durch Vorlage einer Voll­macht des Wahlberechtigten ausweisen. 4701C

Gießen, den 15. August 1934.

Bürgermeisterei Gießen. J.V.: Bartholomäus.

Morg. Donners­tag, nachmittags ab 5lh Uhr 458?d

ZwiebeUen

BäckereiLange

Neustadt 37

Mr beteiligt M oder leiht strebi. Geschäftsmann 4-50000. gegen SimeiOeit?

Schrift!. Angeb. ir. 03973 a.d.G.A.

Gewinnauszug

5. Klasse 43. Preußisch-Süddeutsche (269. Preuß.) Staats-Lotterie Ohne Gewahr Nachdruck verboten

5. Ziehungstag 13. August 1934

3n der heutigen Vormittagsziehung wurden Gewinne über 150 M. gezogen

Auf jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer

auf

die Lose gleicher Nummer in den Abteilungen I und II

beiden

2 Gewinne zu 5000 M. 10399

6 Gewinne zu 3000 M. 248306 307908 389778

18 Gewinne zu 2000 M. 36784 71806 124302

159340 168966 181095 286143 334431 379918

48 Gewinne zu 1000 M. 353 10839 21200 28540 44360 90949 108683 131440 147950 149445 200531 217102 222387 223944 242417 253221 262436 263602 278602 316973 319473 333266 335607 340753

70 Gewinne zu 500 M.

1603 12609

15513

44829

48140

56089

66052

66392

82461

97801

116745

144196

144888 145142

157110 157546

188666

190069

195655 222842

223802 235394

239993

246640

258009 261107

279570 319448

321276

329739

331404 337736

388011 392097

393013

388 Gewinne zu 300 M.

318

1438

1449

2933

3243 3307 6025 6484

6564 7434

9616

15425

16049

16974

20121

23365

24382

26505

26809

27935

28489

29974

33556

34202

36888

49416

60703

51946

53498

54547

60564

61548

63245

64045

64071

72844

73506

74812

75880

76807

82000

82831

84209

84974

86814

86918

88326

92291 93808 97059 100511 100512 102966

109575 112911 114025 115684 115831 116566

118288 120027 120140 120880 126349 130258

136158 137998 145639 145944 147196 147878

148303 150050 151759 151947 155335 155396

155610 157829 158574 174015 177314 179876

183856 186497 188367 188695 189702 191970

196239 196323 199648 201769 203007 203960

205988 208779 215948 216355 218630 222030

222573 222594 226218 226700 226987 227423

227875 229192 236224 236484 238023 238223

240001 240006 242445 245411 246678 250155

250841 252817 255399 257045 258639 259295

259774 261432 261813 267948 269437 276180

280940 282390 283657 284116 287486 291150

291318 291558 304352 304941 306474 308741

310903 311455 313684 313896 314201 317133

317283 317921 319563 320101 320454 320572

320573 320892 321297 321484 323440 325288

325769 327630 329916 333213 336940 338408

338655 345210 346267 349647 351313 351430

351765 352787 355847 356682 358309 359481

359588 361231 362726 366501 366529 367896

369465 369984 374637 378545 387716 389289

392616 393446 397737

ön der heutigen Nachmiltagsziehung wurden Gewinne über 150 M. gezogen

2 Gewinne zu 10000 M. 58854

8 Gewinne zu 5000 M. 11552 198390

216561

272677

2 Gewinne zu 3000 M. 161919

12 Gewinne zu 2000 M. 66308 72932

143965 300573 365857

117022

36 Gewinne zu 1000 M. 6701 24951

32099

41654 67695 82964 114883 123575

148473

188032 193154 212604 243324 312785

352713 369474 387148

335169

84 Gewinne zu 500 M. 6364 36540 56753

I 73533

77260 110705 116120 126291 129250

147633

154486 185211 185661 195067 196027

197450

198528 203211 210633 217333 220358

247237

250944 254111 256502 284852 285769

291001

295836 297024 299650 301905 309368

340065

361369 368905 376761 377217 377785

396414 398911

390935

330 Gewinne zu 300 M. 1678 2208 4352 6270

9050 9797 10226 12613 13454 14080

15359

15482 23868 24598 26346 27660 28125

28503

28679 31502 34809 35560 43854 45469

49220

55266 65791 60586 65354 66213 66395

66535

70940 72600 73022 75379 79992 84356

84498

85125 86838 87416 87830 89713 89793

96226

99040 102738 104010 107278 108038

113566

113916 120172 120435 121452 122974

127763

127892 129129 133308 137417 138141

141178

144236 145773 146100 150208 151929

156295

157167 157857 162122 164384 171647

172449

174443 177517 184301 187676 187767

188500

192007 194285 197721 203810 205560

20/2--6

207410 208076 210682 212374 213173

216555

217783 219678 221758 222729 229338

231610

232030 233379 234012 240477 241832

242411

243814 244737 244839 248948 249096

2494.29

252849 253377 255239 255540 257570

258288

264638 272929 273658 274670 275712

288055

288977 291428 297963 298142 300343

301398

303736 306745 306842 307102 309287

310927

317616 318682 320357 321165 323324

329293

331909 332823 336130 336527 341012

343762

354978 361767 361844 362972 363114

363695

370141 371511 372521 374682 377995

381580 384859 393427 393901 396714

378122

20 Taqesprämien.

Auf jede gezogene Nummer sind zwei Prämien zu je 1000 NM gefallen, und zwar je eine auf die 2ose gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I und II:

4873 81838 87655 164706 167743 197589

248226 253215 260809 380009

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Lw. E. 8a / 34.

Beschluß.

lieber den landwirtschaftlichen Betrieb, Pächter­betrieb, der Ludwig Petry Ehefrau, Elisabethe, geb. Friedrich, in Hof Albach bei Lich wird das Ent- schuldungsverfahren gemäß dem Gesetz zur Rege­lung der landwirtschaftlichen Schuldverhältnisse vom 1. Juni 1933 heute um 9 Uhr vormittags eröffnet

Die Deutsche Pachtbank, Berlin W 35, Regenten- strahe 11, wird zur Entschuldungsstelle ernannt.

Die Gläubiger werden aufgefordert, ihre An­sprüche bis zum 15. September 1934 bei dem unter­zeichneten Amtsgericht anzumelden und die in ihren Händen befindlichen Schuldurkunden dem Gericht einzureichen bei Meldung der in § 11 Abs. 2 des Entschuldungsgesetzes angedrohten Rechtsnachteile.

Gießen, den 31. Juli 1934. 4714D

Hessisches Amtsgericht.________________

Lw. E.l(a)/34Lich.

Beschluß.

Heber den landwirtschaftlichen Betrieb des Hein­rich Georg INünster und dessen Ehefrau ITlarie, geb. Schäfer, in Hattenrod wird das Entschuldungsver­fahren gemäß dem Gesetz zur Regelung der land­wirtschaftlichen Schuldverhältnisse vom 1. Juni 1933 heute um 12% Uhr mittags eröffnet. 4715D

Die hessische Landesbank (Staatsbank), Darm- stadt, Paulusplah 1, wird zur Entschuldungsstelle ernannt

Die Gläubiger werden aufgefordert, ihre An­sprüche bis zum 30. September 1934 bei dem unter­zeichneten Amtsgericht anzumelden und die in ihren Händen befindlichen Schuldurkunden dem Ge­richt einzureichen bei Meldung der in § 11 Abs. 2 des Entschuldungsgesetzes angedrohten Rechtsnach­teile.

Gießen, den 1. August 1934.

_________ Hessisches Amtsgericht.___________ _

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