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Beschluß der Reichsregierung zur Herbeifühnmg einer Volksabstimmung.

Vom 2 .August 1934.

6ntft>t«W Dem W-nsche de« Führer« tmb Reich«k-m»Iee« befchNetzt Me WettJ. reflkeunT^mSonntog, dem 19. August 1934, eine Dvlls-bftimm-ng über da» Reich«, gcsetz »cm 1. August 1934 (Reichsgesehbl. I S. 747) herbeiMführeu

.Du« Amt de« Reichspräsidenten wird mst dem be« ReichSk-n,ier« «reinigt.

3E»lgedesfen gehen die bisherigen Befugnisse de« Reich«prnsideaten auf den Führer und Reichskanzler Adolf Hitler über. Er bestimmt seinen Stellvertreter, und betmstwagt den Reichsminister de« Innern mst der Durchführung diese« Beschlüsse«.

Berlin, den r.August 1934. Die Retchsregierung

Erlaß des Reichskanzlers zum Vollzug des Gesches über das Staatsoberhaupt des deutschen Reichs vom 1. August 1934 (Reichsgesehbl. 16.747).

Vom 2. August 1934.

jfctt Reichsivnenmi nister!

Die infolge des nationale« Unglückes, da- unser Volk getroffen hat, notwendig ge» wordene gesetzliche Regelung der Frage de« Staatsoberhauptes veraulatzt «ich -«fol. gender Anordnung:

1. Die Gröhe de« Dahiugeschiedene« hat dem Titel Reichspräsident ein« einmalige Bedeutung gegeben. Er ist nach unser aller Empfinden in dem, waS er m»S sagte, unzer- trennlich verbunden mit dem Namen de« großen Toten. Ich bitte daher, Vorsorge tref­fen -u wollen, daß ich tat amtlichen und außeramtlichen Verkehr wie bisher nur al« Führer und Reichskanzler angesprochea werde. Diese Regelung soll für alle Zukunft gelten.

2. Ich will, daß die vom Kabinett beschlossene mrd verfassungsrechtlich gültige Be­trauung meiner Person mh> damit de« ReichSkanzleramteS an sich mit de« Fuaktionea de« frühere« Reichspräsidenten die ausdrückliche Sanktion de« deutsche« Volkes erhalt. Fest durchdrungen von der Überzeugung, daß jede Staatsgewalt vom Dolle au-gehe« und von ihm in freier und geheimer Wahl bestätigt sein mutz, bitte ich Sta, de« Drs^vh des Kabinetts mit de« etwa «och notwendige« Ergänzuugeu unverzüglich de« deutsche« Doll zur freie« Volksabstimmung vorlege« -«lasse«.

Berlin, de« 2. August 1934. Der Reichskanzler

Adolf Hitler

AM 19. AUGUST

wird dem deutschen Volk folgende Frage vorgelegt

Das ganze Volk beantwortet diese Frage mit einem einstimmigen

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Nein