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solcher

0 h°mu"s-bv°chl D°s M°- j Pour le merite ausgezeichnet wurde, ist jetzt in Maschinengewehr genau nach-1 Berlin einem Herzschlag erlegen.

sich

Umfassungsmauern nieder

gelegene

die

die

Kinderspielzeu dell ist dem richtigen

um und auf

Mitteln. Auch diesmal soll wieder Brandstif. t u n g die Ursache des Feuers sein. Der Schaden dürfte nach vorläufigen Schätzungen rund eine Million Mark betragen. Neben bedeutenden Werten an Gebäuden, landwirtschaftlichen Maschi- neu, Erntevorräten und dergleichen sind ungefähr 25 Stück Rindvieh, etwa 80 Schweine und viel Federvieh in den Flammen umgekommen.

Flammen bewahrt.

Dies ist die dritte Brandkatastrophe im Dorf innerhalb von fünf Jahren. Im Herbst 1929 brann­ten 18 Gehöfte und im Spätsommer 1930 lnsgesamt 12 Gehöfte nieder. Damals wurde Brandstiftung festgestellt, ohne daß es gelang, die Täter zu er-

Berlin 11.August. (DNB.) Der mit der Füh- rung der Geschäfte des Reichswirtschaftsministers beauftragte Präsident des Reichsbankdirektoriums

Polizeioberft Haupt, der als Hauptmann int In« fanterie-Regiment Nr. 99 an der Erstürmung des stärksten Verdun-Forts Douaumont im Jahre 1916 aktiv beteiligt war und hierfür mit dem Orden 1Q marilo nllCi!» 2Ptfhn pt niurde. ift iekt in

ist Sonntag früh kurz nach 4 Uhr 200 Meter vor der Einfahrt in den Bahnhof von Avignon ent­gleist. Sämtliche Wagen sprangen aus den Schie­nen. Der Gepäckwagen wurde völlig zertrüm­mert, der Postwagen legte sich um und fiel auf einen neben haltenden Güterzug, von dem zwei Wagen umschlugen und ihrerseits Wagen eines Ne­benzuges mitrissen. Auf diese Weise sind die vier Hauptlinien des Bahnhofs Avignon unbefahrbar ge­worden. Die Bahnhofseinfahrt gleicht einem Trü- merfeld. Die sofort aufgenommenen Bergungs­arbeiten werden durch Zerstörung der elektrischen Leitungen erschwert. Nach den letzten Meldungen sind 8 Personen getötet, 30 schwer und 15 leicht verletzt worden. Die meisten Verletzten haben Beinbrüche davongetragen.

Die Ursache des Unglücks scheint nunmehr fest­zustehen. Der Zug, der vorschriftsmäßig mit nur 20 Kilometer Stundengeschwindigkeit in den Bahn­hof einfahren durfte, hatte eine Geschwindigkeit von 40 Stundenkilometer. Der Zugführer und der Heizer behaupten, daß die Bremsvorrichtungen versagt hätten und sie deshalb die Geschwindig­keit nicht auf die vorgeschriebene Grenze hätten ver­ringern können.

lieber die Haltung der kleinen Entente gegenüber einer etwaigen Wiedereinsetzung der Habsburger heißt es in derTimes", verantwortliche Staatsmänner der drei Staaten der Kleinen Entente hätten sich in deutlichen Wor-

8 Tote, 30 Schwerverletzte.

Paris, 12. Aug. (DNB.) Der zwischen Genf und Ventimiglia (Riviera) verkehrende Schnellzug

Aum Generalkonsul in Batavia.

Der Generalkonsul in Memel Dr. Toepke zum Generalkonsul in Istanbul.

Oer deutsche ReichStonnmffar für d,e Brüsseler Weltausstellung.

Ein Erstürmer von Douaumont gestorben.

Mutter und Kind vom Güterzug überfahren.

DNB. Münster i. W., 12. August. Die Reichs- bahndirektion Münster teilt mit: Am 11. August gegen 18.45 wurden zwischen den Bahnhofen Mesum und Emsdetten auf der Bahnstrecke Munster Rheine die Ehefrau Johanna Hummert und deren zweijährige Tochter Maria von einem Guter- zug überfahren und getötet. Das Kind war kurz vor dem ankommenden Zuge durch die mit Gitterbehang versehene fernbediente Schranke gekrochen und auf den Bahnkörper gelaufen. Die Mutter lief im letzten Augenblick hinzu, um das Kind zurückzureisen. Beide jedoch wurden von der Lokomotive erfaßt und getötet.

Italien habe von jeher viel zur Finanzierung der heimwehr beigetragen, und man glaube in Wien, Starhemberg werde versuchen, Musso­lini von der Notwendigkeit zu überzeugen, der heimwehr noch weitere Unterstützung zuteil werden zu lassen.

In derTimes" heißt es, in Ermangelung einer amtlichen Erläuterung dürfte der Hauptzweck des Besuches sein, darzutun, daß die Z u s a m m e n a r- beit zwischen Italien Oesterreich und Ungarn so stark wie je sei. Wahrscheinlich sei auch Herrn von Papens Mission erörtert worden. Ferner sei vielleicht die Frage sm an- zieller Hilfe erwogen worden.

Die österreichische Finanzlage sei durch die kost- spielige Unterdrückung der Juliereignisse sehr schwierig.

Andererseits sei nicht anzunehmen, daß den Be­sprechungen, die der Bnudeskanzler Schuschnigg

Ein furchtbares Vrandunglück ereignete sich, wie aus Münster (Westfalen) gemeldet wird, beim Dreschen in der Scheune des Landwirts Stie- necke in Ladbergen (Treis Tecklenburg). Aus bis­her ungeklärter Ursache fing das Stroh an der Dreschmaschine Feuer. Der starke Wind trieb die Funken in die Scheune. Die in der Scheune be- chäftigten Personen konnten sich nur zum Teil ret­ten. Zwei Personen, der 52ährige Maurer Esch- manu und die 19jährige Meta k ö t t e r aus der Nachbarschaft verbrannten bis zur Unkennt­lichkeit. Die Landwirte Elshoff und Fliegen- bannt erlitten so schwere Brandwunden, daß an ihrem Aufkommen gezweifelt werden muh. Das Feuer griff mit rasender Geschwindigkeit und erfaßte auch das massive Wohnhaus Stallungen. Das Wohnhaus brannte bis

Seil dem Tode von Dollfuß fei bei der öster­reichischen Regierung, deren politische Stellung selbst ziemlich verwirrt erscheine, jedes Gefühl für Sicherheit verschwunden. Man versuche ver­geblich, die Volkstümlichkeit und moralische Stühe zu erweitern, um dem Kabinett, dessen Aufbau ein wenig leicht sei, eine feste Grund­lage zu geben.

Der marxistischePopulaire" hebt ebenfalls die Bedeutung der Tatsache hervor, daß man schon heute die Wiedereinsetzung der Habs­burger als letzte Rettung Oesterreichs bezeichne. Bei den Unterredungen Starhembergs mit Mussolini, so betont das Blatt, habe der Schwerpunkt aber wo anders gelegen.

Der Duce fei mit dem österreichischen Bundes­präsidenten Miktas unzufrieden, weil dieser eher den Ehristlichsozialen, als den heimwehren zuneige, während man in Rom eine von den heimwehren beeinflußte Politik wünsche.

Auf alle Fälle hätten die Habsburger in den letzten Wochen einige Erfolge zu verzeichnen.

Der Q u o t i d i e n" warnt davor, an dem gegenwärtigen Regime in Oesterreich etwas zu an­dern. Oesterreich stelle in Mitteleuropa ein Pulverfaß dar; der erste, der daran rühre, laufe Gefahr, alles in die Lust zu sprengen.

Ein römischer plan?

Paris, 12. Aug. (DNB.) Zu der Unterredung die S t a r h e m b e r a |o(ort nach ferner Ankunft in Ostia mit Mussolini hatte, bemerkt der römische Berichterstatter von Havas, Italien sei mehr denn je der eit, mit al l e n Mitteln d i e österreichische Unabhän­gigkeit zu unter st ütze n.

Man habe Grund zur Annahme, daß man in Rom unlängst die Maßnahmen geprüft habe, durch die die Unabhängigkeit Oesterreichs wirk­sam gestärkt werden könnte.

Anscheinend sei man noch nicht zur Aufstellung eines endgültigenPlanes gelangt, aber die heutige Besprechung dürfe dazu beigetragen haben, ihn reif zu machen.

Ein Havas-Oementi.

Das im Kreise Friedland (Mecklenburg) Bauerndorf Schwichtenberg wurde in einer der letzten Nächte von einem verheerenden Groß- feuer heimgesucht. Das Feuer breitete sich infolge der Trockenheit und des starken Windes mit rasen­der Schnelligkeit auf die angrenzenden Gebäude aus. Insgesamt wurden 15 Gehöfte mit 48 Gebäuden, davon elf Wohnhäuser, ein geäschert. Zahl­reiches Vieh kam in den Flammen um. Die Ge­schädigten stehen vor dem Nichts. Die aus der Umgegend erschienenen Feuerwehren konnten in der Frühe das Feuer eindämmen. Die unmittelbar an der Brandstätte stehende Dorfkirche blieb vor den

Die Aufrechterhaltung der Unabhängigkeit Oest^- reichs muß der wichtigste internationale politische Grundsatz Europas sein, aber die Methoden, die ocn dem Faschismus zur Losung dieses Pro­blems angewandt werden, sind gefährlich und unfruchtbar"

Veränderungen im Auswärtigen Dienst.

Paris, 13. August (DNB. Funkspruch). Der römische Berichterstatter der französischen Nach­richtenagentur Havas dementiert die^ Ge­rüchte, wonach die italienische Regierung die Absicht habe, die italienische Gesandtschaft m Wien zu einer Botschaft zu erbeben. An den diplomatischen Einrichtungen Italiens in Oesterreich werde nichts geändert werden.

Otto von Habsburg in Schweden.

Stockholm, 12. 2Iug. (DNB.) Erzherzog Otto von Habsburg ist heute früh aus Däne­mark kommend in Schweden eingetroffen. Er landete in Hälfingborg und ist von dort im Auto weitergefahren. Man erwartet ihn Montag oder Dienstag in Stockholm.

Dr. Schacht hat den langjährigen Reichskom­missar für die Mailänder Messe, Präsident des Reichswirtschaftsgerichtes Dr. W i l l e ck e , zum Reichskommissar für d i e Internatio­nale Weltausstellung in- Brüssel 1935 bestellt.

Maschinengewehre alsKinder-Spielzeuge^.

ten darüber geäußert.

Die Erklärung, daß ein solches Ereignis Krieg bedeuten würde, sei zwar in letzter Zeit nicht wiederholt worden, aber zweifellos habe die Kleine Entente ihre Ansichten in dieser Bezie­hung nicht geändert.

Daily Herald" erblickt in Starhembergs Reise ein Zeichen, daß derC h r i st M o s s uli ni" star­ker werde Das Blatt glaubt, der Fürst hoffe PräsidentvonOe st erreich zu werden und dieselbe Rolle zu spielen, wie Reichsoerweser Horthy sie in Ungarn spielt, d. h.

Regent zu sein, ohne durch das Vorhandensein eines Königs in Verlegenheit gesetzt zu werden.

In Rom werde vielfach geglaubt, daß die .ita­lienische Lösung^ des österreichischen Pro blems nicht mehr Erzherzog Otto, sondern Fürst Starhemberg heiße.

Weitere Lire für die Heimwehr

Starhemberg als Regentdie italienische Lösung?^

reichischen Nachfolgestaaten vorgenommen werde.

Die Angelegenheit sei weniger einfach, als diejeni­gen glaubten, die einen Aufruf an das österreichi­sche und ungarische Volk zur Wiederein­setzung Ottosin seine dynastischen Rechte für ausreichend hielten. Die Wiedereinsetzung derHabsburger dürfe nur als letzte M o g - lichkeit in Frage kommen, und auch dann wäre mit ernsten Schwierigkeiten zu rechnen.

DasPetit Journal" weift darauf hm, daß die Tatache allein, daß man sich mit dem Ge­danken einer Wiedereinsetzung der Habsburger alsletzte Rettung vor d e m A b s ch 1 u ß" befasse, die innere Schwache der österreichischen Regierung beweise.

2 Tote, 17 Schwerverletzte. ! halle, 12. Aug. (DNB.) Lin elektrischer Trieb- , wagenzug stieß innerhalb des Personenbahnhofs halle mit einem Verwaltungssonderzug zusammen. Heber das Unglück gibt die Reichsbahndirektion halle folgenden Bericht aus: Am 12. August um 7.35 Uhr stieß in Kilometer 87 der wegen Umbau­arbeiten eingleisig zu befahrenden Bahnstrecke halleLeipzig innerhalb des Personenbahnhofes halle der ausfahrende Triebwagenzug 1203 auf den auf gleichem Gleis einfahrenden Verwaltungsson­derzug 4243 von Meißen nach Goslar. Der Führer des Verwaltungssonderzuges, h o l st e i n - Leipzig, und eine Reisende wurden getötet, und etwa 160 Reisende wurden verletzt, davon 17 schwer. Die Schwerverletzten stammen alle aus Sachsen. Sie wurden sofort in die höllischen Krankenhäuser aufgenommen. Die Leichtverletzten sind mit Not­verbänden teils zurück-, teils weitergefahren. Nach den bisherigen Untersuchungen liegt ein Der- schulden des Fahrdienstleiters vor. Der Präsident der Reichsbahndirektion, M a t i b e l, war an der Unfallstelle.

Der höllische Eiltriebwagenzug hatte den Bahn­hof Halle mit etwa viertelstündiger Verspätung ver­lassen, wenig später erfolgte bereits der Zusam­menstoß. Bei der ziemlich hohen Anfahrtge- schwindiakeit der Eiltriebwagenzi^e war der An­prall, obwohl erst 800 bis 1000 Meter zurückgelegt waren und der Leipziger Zug sehr langsam fuhr, ungeheuer stark. Allerdings kam der Sonderzug, abgesehen von der elektrischen Zugmaschine, verhält­nismäßig glimpflich davon. Nur der vierte Wagen des aus sieben Wagen bestehenden Zuges wurde stärker in Mitleidenschaft gezogen; er sprang aus den Gleisen, riß sich aus dem Zugverband und fuhr eine Strecke neben dem Gleis her. Der Bahnkör­per ift an der Unfallstelle vollkommen zerstört; Schienen und Schwellen sind aus ihren Lagern und Verschraubungen gerissen.

österreichischen Bundespräsidenten M! k l a s an­geschnitten worden, der beabsichtigen solle, zurückzutreten; möglicherweise komme Star­hemberg als sein Nachfolger in Frage. Ere Nouvelle" bleibt der italienischen Po­litik gegenüber mißtrauisch. Weder der deutsch- österreichische Anschluß, noch der österreichisch-unga­rische Anschluß in irgendeiner Form könnte den Frieden sichern. ,

DasE ch o de Paris" tritt nach wie vor für die Unabhängigkeit Oesterreichs mit allen Mitteln ein Die Wiedereinsetzung der Habsburger würde keine Lösung bringen. Im Gegenteil, die öster­reichische Jugend befinde sich in vollem Aufruhr.

Die Jugend, insbesondere die nationalsozialisti- jche, stelle Forderungen sozialer Art. was be­deute für sie ein Fürst als Erbe des reaktionär- sten Vorkriegsregimes, das Elend würde die Gefühlsmähigkeit und die romantische Begei- sterung, die mit den Krönungsfeierlicheiten ver­bunden wären, bald wieder beseitigen.

Das ganze österreichische Problem sei internationa­ler 2m, und gerade deswegen hätten am 26. Juli die Mächte wegen ihrer Untätigkeit gegen ihre Pflicht verstoßen. Man dürfe sich nicht verheim­lichen, daß Hitler in keiner Weise übertreibe, wenn er behaupte, es sei nicht fein Fehler, wenn Oesterreich Lust habe, deutsch zu werden.

Aufgabe des Auslandes sei es, so schließt das Blatt, der Bundesrepublik ihre Unabhängigkeit aufzuzwingen.

DerT e m p s" schreibt u. a.: Man muß die Ge­rüchte über die Wiedereinsetzung der Habsburger mit größtem Vorbehalt aufneh­men. Man darf nicht vergessen, daß die Aufrecht­erhaltung der Unabhängigkeit Oesterreichs in erster Linie eine internationalen Frage ift, die praktisch nur unter Mitwirkung aller am Frieden in Mittel­europa interessierten Mächte gelöst werden kann.

Man habe Grund zu der Annahme, daß der Anschluß den Krieg bedeuten würde, aber auch die Wiedereinsetzung der Habsburger mühte zum Kriege führen, wenn sie ohne vorherige Verständigung mit den Regierungen der öster-

Berlin, 11. Aug. (DNB.) Amtlich wird mitgeteilt: Es sind ernannt worden:

Der Gesandte in Luxemburg Frecherr v o n O w - W a ch e n d o r f zum Generalkonsul in Kalkutta

Der Gesandte in Bogota Graf .von Pode' wils-Dürnitz zum Gesandten m ßu^emburg.

Der Generalkosul i. e. R. Dr. von H e n 11 g zum Gesandten in Bogota. Q1|

Der Konsul in Tirana Dr. von Luckwald zum Gesandten daselbst.

Der Generalkonsul t. e. R. Erhardt Graf von Wedel zum Gesandten in Asuncion.

Der Gesandte in Riga Dr. Marti us zum Vortragenden Legationsrat im ^wartiQen

Der Vortragende ßegationsrat Dr. von Schack zum Gesandten in Riga. ,

Der Vortragende ßegationsrat Dr. Ballette Generalkonsul in Batavia.

gebildet und soll als Uebungswaffs für ftH sowjetrussische Jugend dienen die be- kanntlich eine sehr weitgehende m i 111 a r <) a) e Ausbildung erhält. Die Moskauer Kinder- Hubs werden im Laufe des Monats September 1UU Kieder-Spielzeuge" erhalten.

Jugoslawien gegen iialienische Hetze

Oie verhängnisvolle Rolle des Faschismus in Oesterreich.

Moskau, 13. Aug. (DNB. Funkspruch.) Eine Moskauer Waffenfabrik hat ein Modell eines M a - chinengewehres vom System Djagterew^als

Verheerende Feuersbrünste in Westfalen und Mecklenburg.

Zwei Tote, zwei Schwerverletzte. - 15 Gehöfte in Schutt und Asche.

Belgrad, 12. Aug. (DNB.) Unter dem Titel Gewissenlose Verleumdung n schreibt diePolitico":Wir hätten es nid)t für mög­lich gehalten, daß die italienische Presse Jugoslawien für die letzten blutigen E r- e i a n i s s e in O e st e r r e i ch verantwortlich machen würde. Aber unter Verzicht auf jede ßogif greift sie plötzlich Jugoslawien an und behauptet, daß dieses bei der Organisation der Verschwörung in Oesterreich mitgeholsen habe. Sie macht das ge­rade in dem Augenblick, wo Oesterreich Jugoslawien für dessen korrekte und loyale Haltung offiziell dankt. Die faschistische Presse zeich­nete sich schon vor kurzem durch ähnliche Verleum­dungen aus, auf die wir jedoch nuf)! geantwortet haben. Aber die jetzige Hetze ift charakteristisch für die faschistische Moral.

In der Absicht, das, was in dem unglücklichen Oesterreich vorgeht und was Europa seit zehn Jahren in Unruhe stürzt, zu verheimlichen, ver­sucht das faschistische Italien die Verantwort­lichkeiten mit Verleumdungen und gemeinen Lügen auf andere abzuwälzen.

Wir haben die österreichischen Unruhen neutrcll, aber aufmerksam beobachtet. Wir wußten, daß die italienische Truppenansammlung an der österreichischen Grenze nur eine D emonst r a- tion war und daß Italien angesichts der inter­nationalen Situation nicht weitergehen würde. Das beste Dementi der faschistischen Verleum- düng ist der Dank Oesterreichs an unsere Regierung für deren korrekte und loyale Haltung.

Die Rolle, die der Faschismus in Oesterreich spielt, ist für dieses Land und seine Bevölke­rung verhängnisvoll und verhindert die Nor­malisierung der'Lage in Mitteleuropa.

Kunst und Wissenschaft.

Die wunder der Tiefsee. Amerikanische Natur­forscher 765 Meter unter dem Meresspiegel.

Aus Hamilton (Bermudas) wird gemeldet: Die amerikanischen Forscher Dr. William B e e b e und Otis Bar ton stellten mit ihrer kugelförmigen Bathysphere" acht Seemeilen östlick von St. Georg einen neuen Tiefenrekord auf. Sie erreichten eine Tiefe von 7 6 5 Meter unter der Meeresoberfläche. Die Forscher verblieben drei Stunden unter Wasser und machten in großer Tiefe Kinoaufnahmen durch Quarzfenster mittels Starkstromscheinwerfer. Sie gaben telepho­nisch fortlaufend eine Beschreibung ihrer Erlebnisse und berichteten, daß das Tageslicht bis in eine Tiefe von 570 Meter bringe, und daß in größerer Tiefe die Tier- und Pflanzenwelt unvorstellbare Formen, Anzahl und Schönheit aufweife. Die Bathysphere hat 2m Durchmesser, ist 2 Tonnen schwer und ähnlich ausgerüstet wie ein Strato­sphärenballon.

Das Herbstprogramm der Universitas.

Das Herbstprogramm der Universitas Deutsche Verlags-AG. sieht u. a. folgende Neuerscheinungen vor: Jack ßondon,Drei Sonnen am Himmel"; Cecily Sidgwick,Sturm im Teeglas"; Josef Maria Frank,Die letzten Vier von St Paul"; Georg Elert,Wohin wandern unsre Söhne",Asien im Gewitter" undßeben im Zickzack"; Wilhelm Kohlhaas,Die Schiller-

Ein Sonntag der EisenbahnnnWe.

Zusammenstoß bei Hatte. - Riviera-Schnellzug Genf-Ventinuglia entgleist.

London 13 Aug. (DNB.-Funkspruch.) Heber im September in Rom haben wird, vorgegriffen «.

graph" bringt den Besuch mit dem Wunsche Star­hembergs in Zusammenhang, die H e i m w e h r z u reorganisieren. Der Wiener Korrespondent des Blattes bemerkt,