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So sdurJLteln. KURMARK'RAUCH ER KURMARK Ist wieder da, ?

Das war eine Freude; als ich3hre Bekanntmachung ober die neue KURMARK 2u,3ilfe.las.

3d t ging sofort Tu, einem»

die Fackung ist aussergewöhnlich, schon, und dann,die Ggaretfe selbst !

3ch, als alter Gganetienraucher muss 3hnen, gestehen,.dass ich, etwas soWundei volles noch, nickt geraucht habe.

3dt beglückwünsche Sie Tu. dieser unübertre^lidien, Meisterleistung.

AlhcitKURMARK "heisst nunmehr meine Devese.

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Kämpfe im Kernen Osten

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Aus aller Welt

nach

über Bahia.

gegen den jetzt bestehenden Zustand wesentlich er­weitern.

Eine weitere Vorlage betreffe den Diensteid

Angriff gegen die kommunistischen Stellungen ternehmen.

Gowjetrußland im Hintergrund.

Sirnla, 8.Aug. (DNB.) 400 chinesische und 2000 muselmanische Soldaten marschierten, wie Reuter meldet, unter dem Kommando des Generals Kun -

Elly Beinhorn vor dem Start zum großen Amerikaflug.

Aus Colon (Panama) wird gemeldet: Elly Beinhorn hat ihre Probeflüge beendet. Der Start zu ihrem großen Fluge durch Mittel- und Nordamerika ist vorläufig auf Freitag festgesetzt. Die deutsche Fliegerin wurde von den amerikanischen Militärfliegern auf das herzlichste ausgenommen. Sie ist Gast des kommandierenden Offiziers, France Field, in Colon. In der letzten Woche regnete es sehr stark, und es wären drei leichte Erdbeben zu verspüren.

Der amerikanische Zeitungskönig Hearst in Deutschland.

Der amerikanische Zeitungskönig Hearst weilte dieser Tage in Heidelberg und fuhr von dort in die Schweiz weiter. Er wird aber in nächster Zeit wie­der nach Deutschland zurückkehren, um in Bad-Nau­heim eine Kur zu gebrauchen.

Besuch aus Holland in München und Oberammergau.

In München traf eine Gesellschaft einer hollän­dischen Tageszeitung, bestehend aus 130 Personen, unter Führung des Direktors Rudolf Fliffers ein, von wo die Reife nach Oberammergau zum

Chinesischer Lleberfall in Mnkden.

Schanghai, 8. Aug. (DNB.) Wie China Preß meldet, haben 500 chinesische Auf st än - dische versucht, in die Stadt Mukden einzu- dringen, um den von den Japanern verhafteten Hauptmann Tenzenmei zu befreien. Die chine­sischen Aufständischen, die sich in kleinen Gruppen gesammelt hatten, haben versucht, das Gefängnis zu stürmen, wurden aber sofort von japanischer Infanterie mit Maschinengewehren und Minenwerfern auseinandergetrie­ben. Bei den Kämpfen sind auf beiden Sei - ten viele Tote und Verwundete zu ver­zeichnen. Der Versuch, den verhafteten Anführer zu befreien, ist jedoch mißlungen. In Mukden wurde daraufhinß der kleine Belagerungszustand verhängt.

Oie Kommunisten regen sich.

Nanking, 8. Aug. (DNB.) Die erbitter­ten Kämpfe, die zwischen chinesischen Regierungstruppen und kommunisti­schen Aufständischen in der Nähe von Fut -- schau im Gange sind, haben insgesamt etwa 10 000 Tote und Verwundete gekostet. Die kommunistischen Truppen, die das ganze Gebiet im Nordwesten der Stadt Futschau besetzt haben, wer­den von dem kommunistischen Agitator Ts chude geführt, der seine militärische Ausbildung in Mos­kau erhalten hat und als einer der eifrigsten Anhänger Trotzkis bekannt war. Tschude hat sich später mit Stalin versöhnt und ist in seine Heimat zurückgekehrt, wo er unter den chinesischen Kom­munisten eine führende Stellung erringen konnte.

Angesichts des unaufhaltsamen Vormarsches der Äommuniften wurde in Futschau der Belagerungszustand verhängt. Die chinesi­sche Regierung hat Verstärkungen angefordert, um die Stadt Futschau zu retten. Chinesische Flugzeuge sollen bereits am Donnerstag einen entscheidenden

Mandschurisches Munitionslager explodiert.

TIchangtIchun, 8. Aug. (DNB.) In San- fin bei Kirin explodierte ein mandschu­risches Munitionslager. Nach den bisher vorliegenden Meldungen hat das Unglück 22 Todes­opfer gefordert.

18 Tote bei einem Autobusunglück in polen.

Lin Autobus der Linie WarschauBialystok stürzte. wahrscheinlich infolge Platzens eines Reifens, von einer Brücke in den Bug. Dabei sind 18 von 21 Fahrgästen ertrunken. Drei Personen konnten rechtzeitig abspringen. Sie zogen sich aber dabei schwere Verletzungen zu. Feuerwehrleute aus dem benachbarten Dorfe Sa- downe arbeiteten mit aller Kraft, um den Autobus zu bergen, es gelang ihnen jedoch nur, ihn an eine seichtere Stelle des Flusses zu ziehen. Infolge mangels an technischen Hilfsmitteln konnten die Arbeiten nicht fortgesetzt werden. Marinetaucher werden an der Unglücksstelle erwartet.

Gras Zeppelin" fliegt nach Rio.

Das LuftschiffGraf Zeppelin tft zwölfstündigem Aufenthalt in Pernambuco am Mittwochmittag zu seiner Weitersahrt nach Rw de Janeiro aufgestiegen und stand nach Mitteilun­gen der Deutschen Seewarte um 19.30 Uhr MEZ.

Die Reform der Evangelischen Kirche

Der Ginn und die Bedeutung der Nationalsynode.

gchenhan, Leiter der Friedensabordnung von Urumchi, in Kaschgar ein. Die Besetzung der Stadt brachte für das britische Konsulat eine große Erleichterung, denn seit der Niederlage und dem Rückzug der tunganesischen Rebellen war die Lage in Kasch gar sehr heikel. Während der Zwischenregie­rung hatten Diebesbanden zu plündern begon­nen. Weitere aus Weißrussen gebildete Truppen sollen schon in Aksu und Maralbashi eingetroffen fein; nächstens werden Flugzeuge in Kasch gar er­wartet. In einigen kleinen Garnisonen sind von den Chinesen Züge in Richtung nach Parkand ab gelas­sen worden. Es scheint, daß d i e Chinesen stark auf sowjetrussischen Beistand rechnen können. Es verlautet gerüchtweise, daß der russische Generalkonsul als Vermittler in den Verhandlungen auftritt, die nach der Niederlage der Tunganen von General Machungy ing geleitet werden; dieser selbst soll von der russischen Konsu­latswache über d i e russische Grenze ge« bracht worden sein. Im Augenblick scheint die Lage ruhig, doch deuten gewisse Anzeichen darauf hin, daß Uneinigkeiten zwischen Kungchenhan und dem Befehlshaber der muselmanischen Abteilung neue Wirren herbeiführen können.

Gründe die nötigen Schlußfolgerungen zieht. Der Vekenntnisstand und der Kulturstand, wie Gesangbuch, Gebete usw.» würde nach der Hebung erhalten bleiben, so wie es in den ein­zelnen Gemeinden oder Landschaften geschicht­lich geworden ist.

Ein Sondergesetz werde für die Reformierte Kirche vorgelegt. Gegen den Willen der Refor­mierten Landeskirche solle ein Bekenntnisgesetz nicht ergehen dürfen, um jede Gewissensverwalti- gung zu verbieten. Das Gesetz werde den Zustand und die Sicherheit des reformierten Bekenntnisses

Berlin, 8. Aug. (DNB.) Die National­synode der Deutschen Evangelischen Kirche tritt am Donnerstagmittag im Preußen- Haus zu einer außerordentlich wichtigen Tagung zusammen. Die Beschlüsse und Aus­wirkungen dieser Tagung werden, wie der Rechts- roalter der Deutschen Evangelischen Kirche, Ministe­rialdirektor Jaeger, am Mittwochabend in einer Pressebesprechung ausführte, von entscheidender Be­deutung für die' Befriedung der Kirche sein.

Ministerialdirektor Jaeger

gab einen Ueberblick über das Entstehen und die Entwicklung der einzelnen Landeskirchen. Mit dein Durchbruch der nationalsozialistischen Re­volution sei die Erkenntnis wachgeworden, daß alles, was innerhalb eines Volkes vor sich gehe, in lebendigem Zusammenhang mit­einander stehe, und daß eine evangelische Kirche nichts anderes fein könne, als ein Orga­nismus, der Organ und Glied des Volks- ganzen fei. Der Kern aller Fragen fei:

Was muß eine evangelische Kirche, die an sich den Grundsatz hat, mit dem Volkstum zu leben, tun, um mit den Veränderungen, die innerhalb des Volkstums vorsichgegangen find, in Ein­klang zu stehen?

Den wichtigsten Vorgang des letzten Jahres hät­ten die Eingliederungsgesetze gebildet. Die Aufnahme der Landeskirche in ein noch inni­geres Verhältnis zur Reichskirche bedeute praktisch, daß die Gesetzgebung der einzelnen Landeskirchen nunmehr auf die Reichskirche übergegangen sei. Der Zug zur Zusammenfassung habe es nötig gemacht, auch in der evangelischen Kirche eine E i n- 5 e i t hervorzubringen, die die Basis und das Werk­zeug fein sollte, daß sich wirklich die Kräfte ent­falten und die Aufgaben gelöst werden können, die man einer evangelischen Kirche in ihrer Stellung zum Volksganzen zumuten müsse.

Es gibt, wie Ministerialdirektor Jäger weiter ausführte, heute nur noch drei kleine Kir­chen, die noch nicht eingegliedert sind: Bayern, Württemberg und die Reformierte Landeskirche Hannover mit dem Sitz in Aurich. Für die Auf­nahme der letzteren werde der Synode ein beson­deres Gesetz vorgelegt, das dazu führen werde, daß alle törichten Angriffe verstummen, es sei gegen Gesetz und Recht gehandelt worden.

Es handele sich nicht um eine formale, knö­cherne Anwendung des Rechtes, sondern um die Benutzung des Rechtes der lebendigen Fort­entwicklung der Sache. Damit das Gerede von Verfaffungsbruch und Rechtswidrigkeit ver­schwinde, würden der Rationalsynode alle bis­herigen Maßnahmen gesetzmäßiger und ver­waltungsmäßiger Art zur Beschlußfassung unterbreitet. Die Rationalsynode solle ihr Votum abgeben, daß diese Maßnahmen in ihrer Rechtmäßigkeit bestehen.

Nachdem dieser legale Schlußstrich gezogen sei, werde es weiter daraus ankommen, bie E i n glie- berung z u vervollkommnen unb auf bas ganze Gebiet b er Reichskirche auszu- behnen, also auch auf bie L ä n b e r k i r ch e n , bie sich bisher noch oppositionell gestellt haben. Das werbe dadurch geschehen, baß bie Gesetz­gebungsgewalt fortan allein bei b er Reichskirche ausgeübt werbe. Dabei werbe bie Bestimmung getroffen, daß der Zeitpunkt und der örtliche Bereich, wann dies bezüglich der noch nicht eingegliederten Länderkirchen der Fall fein soll, erst burd) ben Rechtswalter ber Deutschen Evangelischen Kirche bestimmt werben. Es werbe also badurch Raum zu einer Besinnung gegeben.

Die kirchenpolitische Linie werde nicht mehr von parlamentarischen Sitten bestimmt sein, sondern von der Reichskirchenleitung im Ein­klang mit der Gesamtführung des Volkes be­stimmt werden. In einem neuen Gesetz werde deshalb die Bestimmung getroffen, daß in Zu­kunft in der Synode nicht mehr abgestimmt wird, sondern daß in brüderlicher Aussprache die Meinung festgestellt werden soll und die Lirchenleitung aus dem Schwergewicht der

ber Geistlichen unb ber Kir ch enb e am- t e n. Hauptpunkte bei bem Eid seien Anerkennung des Führers, Anerkennung des VÄkstumes und Opferbereitschaft dafür, sowie Einsetzen für den spe­ziell kirchlichen Dienst. Schließlich beschäftigt sich ein Gesetz mit der Beflaggung von Kirchen und kirchlichen Gebäuden. Die kirchliche Beflaggung sei roeoer eine Bekenntnisfrage, noch eine Kultur­frage, sondern eine Frage im irdischen Raum unb eine Frage bes Zusammenhangs mit ber Volks­gemeinschaft. Die Kirchen- unb Kirchengebäude dürften daher keine anderen Flagaen mehr zeigen, als die allgemeinen Flaggen der Volksgemeinschaft.

Weitere wichtige organische Fragen würden vor­aussichtlich auf einer neuen Nationalsynode :~ September ober Oktober behanbelt werden.

Besuch des Passionsspieles fortgesetzt wurde. An­schließend unternehmen bie Holländer eine Auto­tour durch das bayerische Alpengebiet und treffen nach einer Besichtigung des Schlosses Neuschwan­stein wieder in München ein, wo die Sehenswürdig­keiten der Stadt in Augenschein genommen werden. Dann geht die Reise über Mainz und Köln nach Holland zurück.

Hinrichtung eines kuabenmörbers.

Im Landgerichtsgefängnis Weiben (Oberpfalz) wurde der wegen Mordes an dem 12jährigen Knaben Joseph Fischer aus Großsterz verurteilte Alex Schicker von Mitterteich hingerichtet. Der Hinrichtung wohnten die Vertreter des Stadt­rates, der zuständigen Behörden und einige wenige Pressevertreter bei.

Vergiftungstob eines Moselwinzers.

Aus Nvvian (Kreis Bern kastel an der Mosel) wird gemeldet: Als der Winzer Karl Clemens die Spritzbrühe zur Bekämpfung der Rebschädlinge bereitete, muß er durch einen unglücklichen Zufall Rohnikotin in den Mund bekommen haben. Die Angehörigen gaben ihm sofort Milch zu trinken und holten einen Arzt. Die Vergiftung war aber so schwer, baß der Mann noch vor Eintreffen des Arztes verschied.

Explosion in einer oberschlesischen Eisenhütte. Vier Arbeiter schwer verbrannt

Auf ber Katharinenhütte in Sosnowitz (D. S.) er­eignete sich ein schwerer Betriebsunfall. Als vier Arbeiter bamit beschäftigt waren, mehrere Eisenblöcke zum Einschmelzen in den Schmelztiegel zu werfen, erfolgte plötzlich aus bisher unbekannter Ursache eine Explosion. Von der aufspringen­den, weißglühenden Eisenmasse wurden alle vier Ar­beiter schwer verbrannt. Sie wurden ins Kran­kenhaus geschafft, wo sie hoffnungslos darnieder* liegen.

Dammbruch in Oberösterreich.

Der Damm des Klausteiches am Naarn-Fluß bei Königswiesen in Oberösterreich ist geborsten. Das Teichwehr ist das größte Oesterreichs. Die Ge­walt der lieberflutung war so ungeheuer stark, daß viele Bäume entwurzelt und mächtige Felsblöcke fortgeschwemmt wurden. Wiesen unb Fluren wurden verwüstet und die am Flußlauf lie­genden Mühlen und Sägewerke zerstört. Außerdem wurden bie im Teiche gehaltenen Fische mit ben Wassern abgetrieben.

korruptionsskandal in Sübslawien.

Die halbamtliche Agentur Avala in Beigrab ver­öffentlicht eine Erklärung über eine Kvrrup» tionsangelegenheit, bie schon seit einigen Wochen großes Aufsehen erregt. In ber Erklärung heißt es, daß bei einigen Unternehmungen Miß­bräuche festgestellt wurden, die sich zum Scha­den der Staatskasse ausgewirkt hätten. Es habe sich gezeigt, baß biefe Mißbräuche mit Bei­hilfe einzelner Privat-Angestellten burchgeführt wor­ben feien, unb bie Behörden hätten infolgebeffen in Effeg unb auch in anberen Stäbten mehrere Ver­haftungen veranlaßt. Die über bie Angelegen­heit verbreiteten Gerüchte feien jeboch, sowohl was bie Schabenssumme als auch bie in bie Aegelegen- heit verwickelten Persönlichkeiten betreffe, falsch. Nach Abschluß ber Untersuchung werbe eine zu- sammenfasfende Darstellung aller Erhebungen er­scheinen. Wie in unterrichteten Kreisen verlautet, bezieht sich biefe; Erklärung ber Avala auf bie slavonische Holzinbustrie-Gesellschaft Maschitza, ber I Steuerhinterziehung unb aktive Beam- tenbeftedjung vorgeworfen wirb. Die in ber ' Erklärung erwähnten Gerüchte über bie Schadens- I summe finb phantastisch, ba sie bis zu brei Mil- i starben Dinar (171 Millionen Mark) gehen. Die Ge- ! rächte über bie in bie Angelegenheit verwickelten i Persönlichkeiten betreffen ehemalige Minister unb i aktive Abgeorbnete. Man sieht baher mit großer i Spannung bem angetünbigten amtlichen Bericht entgegen, ber bie Zusammenhänge ber Angelegen­heit, mit ber sich bereits ber Ministerrat einige Male befaßt hat, erhellen soll.

, Eisenbahnunglück in Bulgarien.

Fünf lote, elf Verletzte.

Infolge falscher Weichenstellung ereignete sich : auf ber Strecke SofiaKüstendil ein schweres Eisenbahnunglück. Ein Wagen eines Per­sonenzuges entgleiste in der Nähe des Bahn- * Hofs Radomir und stürzte um. Fünf Reisende wur- - den getötet, während elf weitere verletzt , wurden. Von den Verletzten hatten acht so schwere i Verletzungen erlitten, daß sie ins Krankenhaus ge- i bracht werden mußten. Die übrigen drei konnten