bann ein Wald von 62 Fahnen, anschließend tn endloser Reihe die Vereine, an der Spitze der Kriegerverein Rodheim, bewegte sich der Zug durch die reich geschmückten Straßen. In der Nähe der Kirche mit dem Kriegerdenkmal hält der Zug. Stillge- ftanden! Das Lied vom guten Kameraden ertönte, eine Abordnung bewegte sich unter dem Geläute der Kirchenglocken zum Denkmal, um dort zum Gedächtnis und zur Ehre der im Ringen um Ehre und Heimat Gefallenen einen Kräng niedergulegen. „3m Gleichschritt — Marsch!" Weiter bewegte sich der gewaltige Zug. Hell leuchteten in der Sonne die neuen Banner. Alte Soldaten marschieren. Schmetternde Marschmusik: So möchte man noch Stunden marschieren.
Doch die Zeit drängt. Im Benderschen Garten löst sich der Zug aus. Roch winken frohe Stunden kameradschaftlichen Beisammenseins. Und als die Musik erneuter klingt, da quillt hier und dort aus den gefüllten Hallen manch frohes Lied aus vergangenen Tagen im bunten und im feldgrauen Rock. Aber auch diese Stunden werden vergehen und die Kameraden, sie ziehen von uns fort. Mögen sie alle die Gewißheit mitnehmen, daß Rodheim es an nichts hat fehlen lassen, ihnen allen den Ausenthalt so angenehm wie möglich zu machen. Und wenn über Jahr und Tag der Ruf ertönen wird „Auf nach Rodheim!", dann kommen sie wieder, kommen gern, denn die Eindrücke der Feierstunden am Sonntag werden so leicht nicht verwehen.
Erstes NG.-Gchulungslager für Lehrer
LPD. Mainz, 7. Mai. Hier wurde in der ehemaligen Generalfeldzeugmeister-Kaserne das erste nationalsozialistische S chu - lungslager für. Lehrpersonen im Beisein von Ministerialrat Ringshausen- Darmstadt und Kreisleiter Dr. Barth- Mainz eröffnet. Um den Fahnenmast waren 184 Kursus- teilnehmer, drei Gruppenleiter und der Leiter des Kurses, Oberstudiendirektor Dr. Ratz, versammelt. Dieser wies auf die Bedeutung des Lagers hin. Dieser Kurs solle Kameradschaftssinn und Gemeinschaftsempfinden in der deutschen Lehrerschaft stärken. In diesem Sinne hieß er die Lagerteilnehmer, die größtenteils im Braunhemd erschienen waren, herzlich willkommen. Ministerialrat Ringshausen umriß die Ausgaben, die die Kursteilnehmer zu erfüllen hätten. Jeder einzelne müsse das, was er von dieser Stätte mit» nehme, in die Jugend hineintragen, damit das große Ziel unseres Führers erreicht werde. An
Neichsstatthalter SprSngek würbe ein Telegramm gesandt. Hierauf übergab Ministerialrat Ringshausen als Gauobmann des Nationalsozialistischen Lehrerbundes dem Laaerleiter Oberstudiendirektor Dr. Ratz den Kurs. Als die Fahne am Mast hochging, sangen die Versammelten das Horst-Wessel-Lied.
„Schönheit der Arbeite
LPD. ÜJlainA, 8. Mai. Unter dem Titel „Schönheit der Arbeit" wird in der städtischen Kunsthalle am kommenden Freitag eine Ausstellung eröffnet, die in der Hauptsache in anschaulicher Weise die Unterschiede der Arbeitsplätze von früher und jetzt veranschaulichen soll. Unfallverhütung, Siedlung, Sport und dergleichen mehr wird in der Schau, die von der NSBO. gemeinsam mit der NS.-Gemeinschaft „Kraft durch Freude" vorbereitet wird, ein weiter Raum gewährt. Die ReichsbahndTrektion Mainz und andere große industrielle Werke haben ihre Archive geöffnet und zeigen viel Sehenswertes.
Rundfunkprogramm.
Donnerstag, 10.2Hai.
6.15 Uhr von Hamburg: Hafenkonzert auf dem Dampfer „Wangoni" der Woermann-Linie. 8.25 aus dem Stadtgarten Konstanz: Chorkonzert, veranstaltet von der Deutschen Arbeitsfront, NS.-Ge- meinschaft „Kraft durch Freude". 8.45: Evangelische Morgenfeier. 9.30 von Stuttgart: Von dem Tänzer Unserer lieben Frauen. 10 aus der St. Georgskirche, Stuttgart: Katholische Morgenfeier. 10.45: Stunde des Chorgesangs. 11.30 von Leipzig: Reichssendung: Johann Sebastian Bach „Wer da glaubet und getauft wird, der wird selig werden" (Kantate G. A. Nr. 37). 12. Mittagskonzert I. 13: Mittagskonzert II, Verdis „Requiem". 14.30: Kinderstunde. 16 von Stuttgart: Nachmittagskonzert. 18: Fröhliches Zwischenspiel. 18.30: Das deutsche Himmelreich, Hörspiel von Dr. Wilhelm Fraenger. 19.30: Sportnachrichten. 19.45: Unterhaltungskonzert I, Albert Lortzing. 20.15: Unterhaltungskonzert II. 20.45 von Stuttgart: Palestrina, 1. Akt, musikalische Legende von Hans Pfitzner. 22.40: Kleine Unterhaltung. 23: Nachtmusik, Deutsche Lieder und Volksmusik. 24 bis 2 von Stuttgart: Nachtmusik.
Freitag, 11. Mai.
6.05 Uhr: Gymnastik. 7.10 von Stuttgart: Früh- konzert. 8.25 bis 8.45: Gymnastik. 10.10: Schulfunk- Sondersendung „Die Frankenfurt". 11: Werbekon-
Deutscher Rann! Deutsche Frau!
Bistdu schon „Förderndes Mitglied" derSS ?
Denke zurück an die Zeit der Schmach und Er- niedrigung unseres Volkes! Denke zurück an die schweren Opfer, die die nationalsozialistische Freiheitsbewegung im Kampfe um den Wiederaufstieg unseres Vaterlandes brachte! Sei daher auch du deiner Pflicht deinem Vaterlande gegenüber bewußt und helfe auch du, das große Werk der SS. vollenden, indem du sie in ihrer Organisation weiter ausbauen hilfst. Es muß eine besondere Ehre für dich sein, „Förderndes Mitglied" der SS. zu werden, und dieses kleine Opfer auf dich zu nehmen.
Die Parole muß tauten:
Jeder Deutsche „Förderndes Mitglied" der SS.!
Der Mindestbeitrag betragt 1 Mark, der Beitragsfreudigkeit ^ind natürlich nach oben hin keine Grenzen gefetzt.
Jedes „Fördernde Mitglied" erhalt vonoMüucheu ein Mitgliedsbuch ausgestellt, welches nur allein zum Tragen des F.-M.-Abzeichens berechtigt.
Anmeldungen werden von jedem SS.-Mann, sowie auf der Dienststelle des SS.-Sturmbanns IV/33 im Polizeiamt, Gießen, Landgraf-Phttlpp-Plah, jederzeit entgegengenommen.
zert. 11.50: Sozialdienst. 12: Mittagskonzert I. 13.20: Mittagskonzert II „Othello" von Verdi. 14: Mittagskonzert III Virtuose Volksmusik. 14.40: Stunde der Frau: Die deutsche Frau 1934. 16: Nachmittagskonzert. 17.30: „Die schöne Stadt am Mittelmain", Vortrag von Rudolf Cuno. 17.45: Kleine Unterhaltung. 18: Stunde der Jugend. 18.25: „Die Arbeitsschlacht im Bezirk des Landes-Arbeitsamts Hessen", Rückblick und Ausblick, ein Bericht von Oberregierungsrat H. Kühne, Präsident des Landes-Arbeitsamts Hessen. 18.50: Griff ins Heute.- 19 von Mannheim: Mandolinenkonzert. 19.30: Virtuose Violin- musik. 20: Politischer Kurzbericht. 20.15: Stunde der Nation: Ein Trupp SA., Hörspiel von Waldemar Glaser. 21.25: Suite severa von Julius Weißmann. 22.40: Kammermusik. 23: Vom Schicksal des deutschen Geistes: Stimmen der Nacht. 24 bis 1: Nachtmusik, Komponisten unserer Zeit.
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Evangelische Gemeinden.
Donnerstag, den 10. Mai. Christi Himmelfahrt,
Stadtkirche. 9.30 Uhr: Pfarrvikar Balz. — Johan- neskirche. 9.30: Pfr. Bechtolsheimer. — Kapelle des Alten Friedhofs. 9.30: Pfr. Sucker. — Petruskapelle. 9.30: Pfr. Trapp; 11: Kinderkirche für die Petrus« gemeinde; Pfr. Trapp. — wieseck. 9.30: Gottes« dienst. — Grohen-Vufeck. 10.30: Gottesdienst. —« Oppenrod. 8.30: Gottesdienst. — Steinbach. 10. — Albach. 8.45. — Heuchelheim. 10: Hauptgottesdienst. — Kirchberg. 10: Gottesdienst. — Mainzlar. 10: Gottesdienst. — Treis a. d. Lda. 10: Hauptgottes« dienst. — Watzenborn-Steinberg. 10: Hauptgottes« dienst; 11: Kinderkirche. — Alte Klosterkirche auf dem Schiffenberg. 8.30: Gottesdienst; Pfr. Steiner (Hausen); Mitwirkung des Frauenchors Hausen und des Posaunenchors Watzenborn. — Garbenteich. 13: Gottesdienst. — hausen. 10.30: Gottesdienst. — Lich. 9.30: Missionsinspektor Hannich; Kollekte; 10.45: Kindergottesdienst; Kollekte; 15: Missionsfest in der Meilbach; Missionsinspektor Hannich. Bei sehr schlechtem Wetter in der Kirche zu Lich. — Kloster Arnsburg. 10: Stiftsdechant Kahn. — Hungen. 9.45: Gottesdienst; anschließend Kindergottesdienst. — Langd. 13: Gottesdienst; anschließend Vorbereitung und Feier des hl. Abendmahls; danach Hausabend- mahle.
Katholische Gemeinden.
Mittwoch, den 9. Mai.
Gießen. 16.30 und 19 Uhr: Beichte.
Donnerstag, den 10. Mai. Christi Himmelfahrt.
Gießen. 6.30 Uhr: Beichte; 7: Messe; Kommunion der Kinder; 8: Kommunion; 9: Hochamt mit Predigt; 11: Messe mit Predigt; 14.30: Feierliche Vesper. — Grünberg. 9.45: Messe mit Predigt. — Hungen. 8: Hochamt mit Predigt. — Lich. 10: Hochamt mit Predigt. — Nidda. 8.30: Hochamt mit Predigt.
Oeffentlicher Sonntagsdienst.
Polizei: Telefon 2751, nur in dringenden Notfällen Telefon 01.
Feuerwache: Telefon 2244/45, Notruf Telefon 02.
Hauptpostamt: Beschränkter Schalterdienst 8 bis 21 Uhr.
Stadtpostamt: Für Schließfachabholer I bis 13 Uhr.
Sanitätskolonne: Telefon 2500.
Aerzte : Dr. Malech, Dr. Wolf.
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