Einzelbild herunterladen

waffnei eine Polizeistation an, die etwa 40 Kilo­meter von Kalkutta entfernt liegt. Die fanatische Menge zerstörte das Gebäude und verletzte die drei dort anwesenden Polizeibeamten schwer. Der Grund dieses Ueberfalles ist noch nicht bekannt.

Erdbeben in Panama.

In Porto Armules (Panama) wurden durch ein Erdbeben schwere Verwüstungen angerichtet. Die eingeborene Bevölkerung flieht in vollkomme­ner Panik ins Innere des Landes. Nach amt­lichen Mitteilungen wurden auf der nahe gelegenen Insel Koiba in einem Badeort mehrere Gebäude zerstört.

17 Tote bei dem Bergwerksunglück in Birginien.

Die Zahl der Todesopfer, die die Gas­explosion im Kohlenbergwerk von Big Stone Cap im Staate Birginien gefordert hat, hat sich auf ins­gesamt 17 erhöht.

Präsident Roosevelt auf der Reise durch die Dürregebiete in USA.

Wie aus Fort Peck im Staate Montana ge­meldet wird, durchfuhr Präsident Roosevelt auf der Rückreise vom Stillen Ozean nach Washing­ton einige Teile des von der Dürre heimgesuchten Gebietes. Roosevelt entwickelte dabei in einer kur­zen Ansprache sein auf lange Sicht abgestelltes Programm der Bekämpfung künftiger Dürreschäden. Der Assistent des Verwalters der Bundesbehörde für Wohlfahrtspflege, West - brock, bestieg in Glacier City (Montana) den Sonderzug und berichtete Roosevelt über die Aus­maße der Dürre. Danach sind 24 Bundes- staaten mit 60 o. H. des Flächenraumes der Vereinigten Staaten und einer Bevölkerung

von 27 Millionen Menschen von der Dürre betroffen. Die größten Dürreschäden sind in Montana, den beiden Dakota und Wyoming zu verzeichnen. Westbrock schätzt die Gesamt- dürreschäden auf etwa fünf Milliarden Dollar. Gleichzeitig legte er dem Präsidenten Pläne zu einer sofortigen Nothilfeaktion für 300 bis 400 000 Familien im Dürregebiet vor.

Kunst und Wissenschaft.

Westmarklagung

der Deutschen Anthropologischen Gesellschaft.

Die Westmarktagung der Deutschen Gesell­schaft für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte in Speyer begann mit Sitzungen der Berufsvereinigungen der deutschen Geschichtsforscher und der Gesellschaft für physische Anthropologie, sowie die Geschäftssitzung der Deut­schen Gesellschaft selbst. Der Führer der Gesellschaft, Universitätsprofessor Dr. Aicher (Kiel), betonte, daß durch die Wahl Speyers eine Ehrung der Pfalz beabsichtigt worden sei. Der Gedanke sei im Hinblick auf den Kampf um die Westmark, der seit Jahr­tausenden geführt werde, zwingend gewesen. Der Redner schloß mit einem Dank und Hoch auf Speyer und die Pfalz.

Ernst von Wolzogens letzte Ruhestätte.

Die Asche Ernst von Wolzogens wird auf Wunsch der Familie von Wolzogen im Park des Schlosses Kalbsrieth bei Artern beigesetzt werden, dort, wo Wolzogen das Licht der Welt erblickte. Die Urne wird in einem Grabmal aufgestellt werden, dessen künstlerische Ausführung einem Münchener Bildhauer übertragen worden ist.

Eine Reise rund um Afrika.

Lichtbildervorirag in der Vereinigung für koloniale Wiedergewinnung.

Am Samstag hielt die Vereinigung für koloniale Wiedergewinnung ihre Mo­natsversammlung ab. Zu Beginn begrüßte Ver­einsführer Tetzner die erschienenen Gäste und Mitglieder und übergab nach einem Referat über das Thema:Nationalsozialismus und die Kolonialfrage" dem Redner des Abends, Regierungsbaumeister Schott, das Wort zu seinem LichtbildervortragEine Reise rund um A f r i k a". Bevor der Redner mit seinen Ausfüh­rungen begann, erhoben sich, nach einer Gedächtnis­rede des Vereinsführers, alle Anwesenden, um in einer kurzen Stille unseres verstorbenen Herrn Reichspräsidenten Paul von Hindenburg zu gedenken.

Der Redner des Abends erzählte, daß er die Reist rund um Afrika nicht in einem Stück gemacht habe, sondern in zwei Etappen. 1925/26 sei er zum Bau einer Bahn in Deutsch-Ostafrika durch den Suezkanal nach Daressalam, der Hafenstadt un­serer alten Kolonie, gefahren und habe nach etwa dreijähriger Tätigkeit die Rückreise angetreten, hier­für die südliche Route um das Kap der guten Hoff­nung wählend. An Hand von zahlreichen Lichtbil­

dern erlebtes die Zuhörer die Reise um den schwar­zen Kontinent im Geiste mit.

Wenn man von her prächtig gelegenen Riviera­stadt Genua kommt, ist der erste Eindruck von Afrika in Port Said enttäuschend. Eintönig sind auch die flachen Uferlandschaften des Suezkanals, der sich an der arabischen Sandwüste entlangzieht, felsig die Küste des salzreichen und sehr heißen Roten Meeres und trostlos die vegetationslose Ge­gend um Aden, der wichtigen Kohlestation, in der oft jahrelang kein Tropfen Regen fällt. Wie wohl­tuend ist dagegen der Anblick der ostafrikanischen Städte in ihrer üppigen Tropenpracht. Nach Mom- bassa in der englischen Kolonie Kenya wird als erster Hafen in Deutsch-Ost, über das die Engländer jetzt das Mandat ausüben, Tanga angelaufen, das im Kriege durch einen entscheidenden Sieg unsrer ostafrikanischen Truppen unter General Lettow- Vordeck über eine mehrfache englische Uebermacht bekannt geworden ist. Vom Meer aus erblickt man auf einer Anhöhe bas schön gebaute Krankenhaus, das Zeugnis ablegt von deutschem kolonisatorischen Wirken. Nach dem Besuch des wichtigen Handels­platzes Zanzibar ist in Daressalam (arabisch =

Wohnung des Friedens), der wundervoll gelegenen, schönen Hauptstadt von Deutsch-Ost, das Ziel er­reicht. Ohne Unterbrechung wird die Reise nach dem Süden auf der Leinwand fortgesetzt. Vier Häfen in Portugiesisch-Ostafrika werden angelaufen, z. T. be­festigte Plätze, deren Gründung auf das 15. Jahr­hundert zurückgeht. Von Durban, einem von den Südafrikanern stark besuchten Badeort, wird ein Abstecher mit der Eisenbahn ins Innere von Süd­afrika gemacht. Unter anderem wird Johannesburg besucht, eine Stadt von 300 000 Einwohnern, in einer reichen Jndustriegegend gelegen, in her außer Diamanten und Gold auch Kohle gefördert wird. Pretoria, der Regierungssitz der Sühafrikanischen Union, läßt an seinen weitgebauten Wohnvierteln inmitten grüner Gärten und prächtiger Parks er­kennen, daß wohlhabende Leute seine Erbauer waren. In Kapstadt, das im Schutze des Tafel­berges eine so bevorzugte Lage wie ein Rivieraort hat, wird das Schiff wieder erreicht. Nun geht die Fahrt wieder nordwärts über Lüederitzbucht in Deutfch-Südwestafrika und das englische Walfisch- bay, Loanda in der portugiesischen Kolonie Angola nach den Kanarischen Inseln. Der Anblick dieses wundervollen Fleckchens Erde war vielleicht her schönste der ganzen Fahrt. Nach kurzem Aufenthalt in England ging die ein Vierteljahr dauernde Reise in Hamburg zu Ende.

Obwohl so viele europäische Nationen, so führte der Redner weiter aus, sich in den Besiß des afri­kanischen Kontinents teilten, solle Deutschland dort kein Anrecht mehr haben. Aber wir als das größte Volk von Europa können verlangen, daß man uns auch einen Platz an der Sonne gönnt. Wir verfol­gen keine imperialistischen Pläne, sondern für uns handelt es sich darum, Raum zu schaffen für bas deutsche Volk und Absatzgebiete zu gewinnen für bas deutsche Erzeugnis zur Sicherstellung der Ar­beitsstätte und Ernährung des deutschen schaffenden Menschen. Darum brauchen wir Kolonien, und die Forderung der Kolonialvereine müsse die Forde­rung des gesamten, einigen deutschen Volkes sein: Heraus mit den geraubten Kolonien!

Reicher und herzlicher Beifall dankte am Schlüsse dem Redner für seine wundervollen Bilder und lehr­reichen Ausführungen; jeder Zuhörer konnte erneut den unermeßlichen Verlust unserer geraubten Ko­lonien aus Wort und Bild entnehmen.

Im geschäftlichen Teil gab der Vereinsführer Be­richt über das Arbeiten und Vorwärtsstreben der Vereinigung und eine große Anzahl Anmeldungen zeigte allen, daß die deutsche Kolonialbewegung im­mer mehr Verständnis findet und mächtig vorwärts schreitet. Es wurde dann noch ein für die Vereini­gung wichtiges Schreiben des Reichskolonialbundes verlesen, mit dem Vereinsführer Tetzner zu wich­tigen Schritten in der hiesigen Bewegung betraut und bevollmächtigt wurde. Die Versammlung wurde mit der Mahnung des Vereinsführers geschloffen, daß es für jeden Kolonialfreund eine Selbstverständ­lichkeit sein müsse, den Führer des Deutschen Rei­ches in all seinen Handlungen zu stützen und ihm zu vertrauen; wenn der Führer demnächst wieder dieses Vertrauen benötige und an das deutsche Volk herantrete, dann antworten wir als die deutschen Kolonialpioniere mit einem kräftigen und aus in­nerster Ueberzeugung kommendenJa".

Rundfunff>rogramm.

Donnerstag, 9. August.

5.45 Uhr: Choral Zeitangabe Wetterbericht. 5.50: Gymnastik I. 6.15: Gymnastik II. 6.40: Früh. Meldungen. 6.55: Frühkonzert. 8.15 bis 8.40: Gym­nastik. 10: Nachrichten.' 10.45: Praktische Ratschläge für Küche und Haus. 11.50: Sozialdienst. 12: Mit­tagskonzert I. 13: Saardienst. Nachrichten. 13.10: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 13.20: Mittags­konzert II. 13.50: Nachrichten. 14: Mittagskon­zert III. 14.30: Nachrichten. 14.40: Kinderstunde. 15.35: Wirtschaftsbericht. 16: Aus dem Festspiel- haus: Reichssendung: Der Ring des Nibelungen. Von Richard Wagner. Dritter Tag: Götterdämme­rung. 22.30: Nachrichten.

Freitag, 10. August.

5.50 Uhr: Gymnastik I. 6.15: Gymnastik II. 6.40: Frühmeldungen. 6.55: Frühkonzert. 8.15: Gym­nastik. 10: Nachrichten. 11.50: Sozialdienst. 12: Mittagskonzert I. 13: Saardienst, Nachrichten. 13.10: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 13.20: Mittags­konzert II. 13.50: Nachrichten. 14: Mittagskon­zert III. 14.30: Nachrichten. 14.40: Stunde der Frau. Die kleine Chronik der Anna Magdalena Bach. Eine Hörfolge. 15.20: Kunstbericht der Woche. 15.35: Wirtschaftsbericht. 16: Nachmittagskonzert. 17.30: Zum Gedächtnis Berthold Ottos (geb. 6. Au­gust 1859). Von Dr. Gg. Friedr. Muth, Friedberg. 17.45: Kleine Unterhaltung. 18: Stunde der Ju­gend. 18.25:Don der Bedeutung und den heutigen Aufgaben der Handweberei". Ein Dreigespräch. 18.50: Griff ins Heute. 19: Lieder und Balladen. 19.45: Reichssendung: Politischer Kurzbericht. 20: Nachrichten. 20.15- Die kleinen Verwandten, Lust­spiel von Ludwig Thoma. 21: Konzert. 22.20: Nach­richten. 22.30: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 22.40: Konzert. 23: Schleswig-Holstein, meerum­schlungen. Hörfolge. 24 bis 1: Nachtmusik.

Wettervoraussage.

Da sich über Süddeutschland noch flache Störun­gen bewegen, bleibt zunächst das Wetter etwas unruhig, so daß vorübergehend Bewölkung auf­kommt, die stellenweise auch Anlaß zu Gewitter­störungen geben dürfte. Durch die Südseite des über Südskandinavien lagernden Hochdruckgebietes erhält aber Deutschland meist östliche Luftzufuhr, wodurch nach Beseitigung der Störungstätigkeit im wesentlichen aufheiterndes und warmes Wetter zu erwarten ist. Ein neues bei Island erschienenes kräftiges Tief läßt aber eine Schönwetterlage auf längere Zeit nicht zu und wird späterhin eine Abschwächung des hohen Druckes herbeiführen.

Aussichten für Donnerstag: Vorüber­gehend gewitterhafte Bewölkung und Neigung zu etwas Gewitterregen, im wesentlichen aber warm, trocken und sonnig.

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellv. Hauptschriftleiter: Ernst Blumschein. Ver­antwortlich für Politik: I. V.: Ernst Blumschein, für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot, für den übrigen . Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck, verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. DA. VII. 34: 10100. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitäts-Buch- und Steindruckerei

R. Lange, K.-G., sänstlich in Gießen.

Volkstümliche Naturwissenschaft

in reichbebilderten, leichtverständlich geschriebenen Wer­ken und in verschiedenen Preislagen bieten unsere Verlags- erzeugnisse. Sie vermitteln einen tiefen Einblick in die Geheimnisse des Naturgeschehens und damitdurch erweitertes Wissen erhöhte Freude an den vielfälti­gen Schönheiten der Natur. - Verlangen Sie Prospekte und auch Probehefte der ZeitschriftDer Naturforscher

Hugo Bermühler Verlag - Berlin-Lichterfelde

Lehrling

CARLlSinwacK

GIESSEN SELFERSWEG 8)

und zum Bauen

übermann

2326 A

.A? 4590V a

Grotz-Ltntevnehmen

sucht ehrliche, sieißige Herren als

Mitarbeiter

Frankfurt am Main, Kaiserstraße 5.

4584V

Nichtfachleute werden eingearbeitet. Hobe sofortige Verdienst­möglichkeit zugesichert. - Werbeleiter kommt persönlich zur Anstellung nach hier. Offerten unter F. L. 460 anWefra,

7-Zimmer- Wohnung mit Bad u.Zub. zu verm. 4582D Seltersweg 64.

Dame

kann in Gießen f. 2500 JC sich Erist. biet. Gesch. kauf. Schr. Ang. unt. 4527va.d.G.A.

Schöne 67- Zimmer-Wohn. m. Badezimmer sowie Zubeh. im 2. St. per 1. Okt. zu verm. [03707 Wilhelmstr.8 HI

Halbtagesmädcheo mit allen Haus­arbeiten vertr., verl.Sevt.1934 gesucht. Vorstell. zw.4-7 Uhr nach. Zu erfr.in d. Ge­schäftsstelle des Gieß. Anz. vzgso

fortbildungsschulfrei für Büro gesucht

mit 2 Schaufen­stern i. Zentrum der Stadt per 1. Okt. 34 zu ver­mieten. Schrift!. Angeb. u.4589V an d. Gieß. Anz.

Wmz

5Zimmer,Bade- zimmer, Balkon, im Südviertel f. 80 Mk. zu verm. Schriftl. Anfr.r5. 03853 a.d.G.A.

über für kleinen Haush. sof. ges. Schr. Ang. unt. a.d.G.A.

sof. od. später ges. Schriftl. Ang. m. Zeugnisabschrift. u.03856a.d.G."

Gute Milch- u. Fahrkuh gegen bar sofort zu kauf, gesucht. (20 Liter ausw.)

Seuling 08847 Alten-Buseck

Daubr. Str. 30.

1IIIIIIIIIIIIIIIIIII1IIIIIIIII ZweckSBekämpfungoer Schwarzarbeit können Arbeits Anr.e. bote von Handwerkern nur mit Namensnew nung u. unter Vorlage desSewerbenachweiles ausgenommen werben.

Verlag desSiebenerAn,eigers llllllllllllllllllllllllllllll

[Verschiedenes]

Das Beitragen von Gescbällsbiicbern übernimmt er­fahr. Kaufmann, der mit allen Ar­ten der Buchhal­tung vertraut ist. Schriftl. Angeb. u.03858a.d.G.A.

Einige EoS'Bertöufer sos. gesucht. Meldung Mitt­woch 3 bis 4 Uhr Bahnhofstr. 46 pt.

| Verkäufe | llllllllllllllllllllllllllllll Triumph-Motorrad 200 ccm, sehr gut erhalt.,kompl.m. Bosch-LichüHorn Tascho. vreisw. zu verkauf. Wo? sagt d.Gieß.Anz. llllllllllllllllllllllllllllll

och einmal ein« Gelegenheit, auf spott, billig« Art tu einem hübschen Kleid tu kommen, meine Damen! Die Auswahl ist grolj, und di« Preise sind unglaublich billig wer sucht, der findet!.

Weißer u. schw. Herde zu verkaufen, oss»? Walltorstr. 4 p.

| Empfehlungen]

Morg. Donners­tag, nachmittags ab 5l/2 Uhr 458?d Zwiebelkuchen Bäckerei Lange Neustadt 37

Ehxlich. sauberes MW das auch kochen kann,tagsüber ge- sucht. Borzustel­len od. Angebote an Austi, Markt- straße 8 III. 03854

Tüchtiges 03858

Mädchen per sof. gesucht. Zu erfrag, in der Geschäftsstelle d. GießenerAnzeig. Alleimnädchen in Küche u.Haus- arb.selbst.ümNä- henbew-g.Zeug- nisse,i. Herrschaft!. 2-Pers.-Haushalt

Tüchtiges

Mädchen f. Haus- u. Gar­tenarbeit, nicht unter 17 Jahren, zum l.Sevt. ges.. Schriftl.Ang.m. Zeugnisabschr.u. 03849 a.d.G.A. Ehrliches,sieißig. Mädchen das etwas kochen und näben kann, evtl, auch n. tags-

tage frei

Groß - Garage

am Aulweg onKf

Mietgesuche] Per 1. Oktober wirdschöneWoh- nung gesucht, 3-4'Zimmer m.Bad,evtl, auch m. Garage.Schr. Ang. unt. 03861 an d. Gieß. Anz.

| Kaufgesuche"] Aaus

mit mögt, etwas Hof- od. Garten­gelände od. Ge­bäude i.d.Nord- od. Nordostviert. der Stadt gegen angemesseneAn- zahlung - mögt vom Selbstverk. - zu kaufen ges. Schr. Ang. (ge­naue Lage und Preisangabe) u. 03841 an den Gieß. Ang, erb.

Schöne 5-Zimm.-Wohn, mit Bad u.allem Zubehör (Süd­viertel) p. l.Okt. zu vermieten. Schr.Angeb.unt. 03846 a.d.G.A.

Kaulbaus Karl Kerber

Schulstrafee 11 45g, p

Vermietungen

JNHABER: CARL HEINZ SCHLÜTER

MeMMWennWeselWaft

mit allen Zweigen hat die Stellung eines

Inspektors

zu vergeben. Vergütet wird Zuschuß, Tage­gelder, Fahrtkosten und Provision.

Nichtfachleute können nach kurzer Einarbeitung ebenfalls Anstellung sinden. Schriftliche Angebote unter 03845 an den Gieß. Anzeiger.

Amtliche Bekanntmachungen aus den oberhessischen Kreisen Kreis Alsfeld.

Betr.: Verschandelung der Landschaft durch Plakate.

In zahlreichen Gemeinden sind heute noch die Ueberreste von Plakaten aus weit zurückliegenden Wahlkämpfen zu sehen. Mauern und Zäunezie­ren" noch immer Anschriften, die entweder ihren Sinn verfehlt oder ihren Zweck erfüllt haben.

Solche durch Wind und Wetter zerzausten und durch die Einwirkung der Sonne umgefärbten Plakate und Inschriften verschandeln in oft geradezu er­schreckender Weise das Landschafts- und Straßen­bild in Dorf und Stadt. 4586C

Entsprechend einem Ersuchen des Herrn Reichs- mimfters für Volksaufklärung und Propaganda be­auftragt das Kreisamt Alsfeld die Bürgermeiste­reien daher, Sorge dafür zu tragen, daß diese Ueberbleibsel nunmehr restlos verschwinden.

Die Bürgermeistereien des Kreises wollen bis zum 10. August 1934 berichten, was und mit welchem Erfolg in dieser Angelegenheit veranlaßt worden ist.

Kreis Schotten.

Polizeiverordnung zum Schuhe der Bienen.

Auf Grund des Art. 64 des Gesetzes, die innere Verwaltung und die Vertretung der Kreise und Provinzen betreffend, vom 8. Juli 1911, des Art. 37 des Feldstrafgesetzes vom 13. Juli 1904, in der Fas­sung vom 27. Juni 1923 sowie des Art. III der Ver­ordnung über Vermögensstrafen und Bußen, vom 6. Februar 1924, wird mit Zustimmung des Kreis- ausschuffes und mit Genehmigung des Hessischen Staatsministeriums, Ministerialabteilung la (Po­lizei) und Ministerialabteilung le (Landwirtschaft) vom 14. Juli 1934 zu Nr. le 15 864 für den Kreis Schotten verar-net.

§ 1.

Zum Schutze der Bienen ist es verboten, arsen­haltige Pflanzenschutzmittel unmittelbar in die offene Obstblüte jeder Art zu spritzen oder zu stäuben.

§ 2.

Bäume, die in einer Entfernung bis zu 100 m von Bienenständen stehen, dürfen nur abends nach Beendigung des Fluges nach vorheriger Verständi­gung des Imkers mit arsenhaltigen Mitteln gespritzt oder bestäubt werden.

§ 3.

Zuwiderhandlungen gegen diese Polizeiverord­nung werden mit Geldstrafe bis zu 150 RM., im Unvermögensfalle mit Haft bis zu 14 Tagen, be­straft.

§ 4.

Diese Polizeiverordnung tritt mit ihrer Veröffent­lichung im Amtsoerkündigungsblatt für den Kreis Schotten in Kraft.

RESTE

von

Sommerstoffen liegen in großen Posten zu unseren bekannt niedrigen Preisen zum Aussuchen aus.

Ein Restposten Sommer-Stoffe wie Seidenleinen, Dirndlstoffe, Kattune, Waschkrepps usw. 70 cm breit per Meter Mark: -.58,-48, -.38, -.28

Stoffspezialhaus

BERNARD

Gießen, Plockstraße 14-16

Unser Saisonschluß-Verkauf dauert noch bis zum 11. August 1934 ________________________________________4585 A

Geschäftsdrucksachen

Rechnungen Briefblätter Briefumschläge Postkarten Geschäftskarten bei Brühl, Schulstr.7

TORPEDO nur RM. 188. schon für 4189d 7.90 monatlich

Alleinverkauf Niederhausen&Co.

Bahnhofstrabe üeßenüb.Botel Schütz

Kopfschmerzen,Migräne

einzigartige

... und Schmerzzustände. Seil "Jahrzehnten behauptet sich Cifrovanille dank seiner anerkannt raschen und milden Wirkung. Stets bekömmlich - unschädlich für Herz und Magen. Sie sollten deshalb das bewährte Citrovanllle immer zur Hand

haben. Erhältlich in eilen Apotheken. 6 Pulver« oder 12 Obleten-Pckg. RM 1.10.