Oer Sternhimmel im Mai
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t rte. Der Vorsitzende Hermann S ch Herauf die Versammlung in der
üblichen Weise
gemeinsam durch das Dorf zu dem neuen Heim, das lameradschaftsführer Geißler nach einer An- ttM.S hröimnftnam dorr-fiaif mit hon SVltflWT
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gut abfchnitt, wurden 250 Mark zur Anschaffung neuer Bücher genehmigt. Die Bücherei wird gut benutzt, etwa 1300 Bücher sind ausgeliehen worden.
* Schotten, 7. Mai. An der Ecke Schloß-
h e r Q hnhau
den Zustand -um Mitternacht der Mo• natsmitte. Will man zu einer anderen Stunde beobachten, so denke man sich den Sternhimmel samt dem geraden
])1.Viertel @ Vollmond Q letztes Viertel
Plaieteru
Venus ®Mars (§) Jupiter ^»■Safurt
GROSZE BUCHSTABEN
Sterner
Kleine Buchstaben
nZVaZPf.
für die gFOSSC Tube
(Nachdruck verboten.) Sonnenaufgang von 4.30 bis 3.45 Uhr. Sonnenuntergang von 19.25 bis 20.10 Uhr. Lichtgestalten des Mondes: Letztes Viertel am
6. um 8 Uhr, 1. Viertel am 21. um 16 Uhr, Vollmond am 28. um 23 Uhr.
Die vorstehenden Zahlen sehen ja schließlich aus wie andere Zahlen auch! Aber was es alles mit sich bringt, daß die Sonne nun schon 4 Stunden nach Mitternacht aufgeht, das läßt sich kaum in Worten,
die derp lei u. a. & sei, alle- )r ein B rch 5Dlap’
Stürme t'-! i, aber W je durch w ie durch N.
Schuldig md verkaui!'
ibernommen. Der Vorstand der Kredit-Bezugs- und Lbsatzgenossenschaft wurde von 3 auf 5 Mitglieder itrroeitert; diese sind Direktor Wilhelm Konrad
Der eingezeichnete Horizont umrahmt die zu der Stunde, auf die der gerade
Pfeil zeigt, um die Monatsmitte sicht* baren Sterne. Unsere Karte zeigt also
Pfeil so gedreht, daß dieser duf die Be* obachtungsstunde zeigt; dadurch werden die zu dieser Zeit sichtbaren Sterne in
Kreis Scholten.
m. Schotten, 6. Mai. Der hiesige Volks - >i i l d u n g s v e r e i n hat sich, wie aus dem m der Jahresversammlung erstatteten Bericht hervorgmg, Mt entwickelt. Der Verein verfügt über eine Bu- -'ierei von rund 2200 Bänden und hat 90 Mtt- Meder. Vorsitzender ist Berufsschullehrer Hitz,' ^ücherrvart Frl. Krug. Da die Jahresrechnung
An den Ausscheidungskämpfen, die in Alten- Buseck in der Zeit von Oktober 1933 bis April 1934 stattfanden, beteiligten sich 140 Bundesmitglieder. Gekegelt wurde auf Bohle- und Scherenbahn. Ve^- bandsmeifter auf der Scherenbahn wurde Bundesmitglied Ludwig Kreuz-Wißmar bei 600 Kugeln mit 3609 Kegeln, auf Bohle Friedrich Müller- Alten-Bufeck bei 600 Kugeln mit 3547 Kegeln.
Der Verband wird sich an den am 20., 21. und 22. Mai in Mainz stattfindenden Ausfcheidungs-
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Handball im Gan XII der OT.
Aufstiegspiele.
Tv. kahenfurt — To. Krofdorf 1:11.
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i * Dors-Gill, 7.Mai. Dieser Tage wurde hier ins neue Heimder Hitlerjugend eingeweiht. ! ie HI. und der BDM. marschierten mit Gesang
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JHT-CVD
| stäubt. Er nahm keinen Schaden. Das Pferd war ! ;.uf der Stelle tot.
! Aus d e m südlichen Kreise Gießen, .Mai. Das trockene Wetter der letzten Wochen hat sse Feldarbeiten ifricjemetn begünstigt. Die Kartoffeln sind fast überall gelegt, und die jungen Dickwurzpflanzen kommen aus der Erde. 5 l e e ä ck e r und Saatfelder zeigen einen ischten guten Stand. Die Obstbäume blühen in liner kaum beobachteten Fülle, besonders die jcpfelbäume. Aber auch Kirsch-, Birn- und Stein- ibstbäume, die schon ausgeblüht haben, zeigen ,..ichen Behang. Ebenso sind die Beerensträucher i^ich mit grünen Früchtchen behangen. Nur die Erdbeeren haben durch den ersten strengen Teil lieg Winters gelitten und sind zum Teil erfroren.
> Holzheim, 6. Mai. Dieser Tage fand die Seneralversammlung der L a n d w. Kredit-, B e- jugs - und Absatzgenosfenschaft auf dem Rathaus statt, zugleich hatte auch die Spar- und darlehnskasse zu ihrer Generalversammlung Ungeladen. Nachdem Kreisbauernführer Dörr- ,ch u k über die Zweckmäßigkeit der Zusammen- l-qung der beiden Institute gesprochen hatte, beschloß die Spar- und Darlehnskasse einstimmig ihre Auflösung. Zu Liquidatoren wurden der seitherige Lechner der Spar- und Darlehnskasse Görlach, ler Rechner der Genossenschaft Buß, sowie der lindwirtschaftliche Fachberater A r ch bestimmt. Die Ntiven und Passiven wurden von der Genossenschaft
weit ßröfc e einer Br:
gestalt zeigt. Die Blauweißen konnten die Teilnahme an dem
Friedberger Jubiläums-Turnier nicht erfolgreich gesteht als hellster Fixstern dieser Himmelsgegend die stalten, sondern wurden durch eine knappe Nieder- Spica, und zwischen ihr und der Deichsel bes Iage aU5 &em Rennen geworfen. Wohl hatte man Himmelswagen (im Großen Bären) steht der hellste Don Anbeginn an im Gießener Lager wenig Hoff- Fixstern des Himmels, der rölliche Arctur. Dem nung, mit der stark geschwächten Vertretung (es Auge erscheint er, zumal jetzt, wo er einen höheren sih^n Grünewald, Heilmann, Roth, Schlarb und Stand hat, etwas heller als die Wega, während diese Wilhelmi) erfolgreich abzuschneiden, die Gesamt- ihres weißeren Lichtes wegen auf die Lichtbildplatte Pistung der Spielvereinigungself war aber überaus stärker wirkt. Zwischen dem Arctur und der Wega mäßig. Der Gegner war auch nicht um so viel ist das halbkreisförmige Sternbild der Krone sicht- besser, daß die Gießener nur als Zweiter Sieger bar, ferner das des Herkules. Unmittelbar unter aus tiefer Begegnung hervorzugehen brauchten, biefem steht der „Schlangenträger", dessen Haupt- $a5 (g^ck war aber auf jener Seite. Bei 1900 fterne ein Trapez bilden, das den vorderen und den Gießen lieferten die drei Schlußleute ein sehr gutes hinteren Teil der vom Schlangenträger getragenen Spiel. Glänzend ließ sich Schlarbs Vertreter Witt- Schlange voneinander trennt. mann (früher Mainz-Kastel) erstmals im Gießener
Don den Wandelsternen wäre noch der Saturn $or an Die Niederlage kommt nicht auf fein Konto, zu erwähnen, der zuerst gegen Morgen, dann schon Feldspiel war Lippert überragend, nach ihm bald nach Mitternacht sichtbar wird. Später er- Heinbach genannt. Die Läuferreihe befriedigte scheint die Venus als Morgenstern. Ob gegen überhaupt in ihrer Gesamtheit. Katastrophal war | Ende des Monats der Merkur zu sehen ist, ist trotz öa5 Stürmerspiel.
Stürmerreihen waren bis zum Seiten-
irbei fein,» hm das N obst lasse ft a werben^ Arsen-, ihrt wuB Obstbau, I-rü« °lg- nd MF lien
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’j“iotj, stellvertr. Direktor Moritz Ohly, Rechner isr Kasse Heinrich Buß, Heinrich Georg Görlach md Wilhelm A r ch. Oberrevisor Hartmann- Sießen hielt sodann einen Vortrag, in dem er He verschiedenen Arten des Kleinsparwesens erläu- t rte. Der Vorsitzende Hermann S ch m a n d t konnte
geschweige denn in Zahlen ausdrücken! Es bedeutet die schönste Jahreszeit, den vollen Sieg des Lichtes, der aber noch nicht durch oft drückende Hitze erlauft ist. Auf 8 Stunden ober noch weniger ist die sonnenlose Zeit des Tages zusammengeschwunden, und dabei sagen wir ausdrücklich „sonnenlos"^ weil „dunkel" nicht einmal richtig wäre; denn während des größten Teils dieser Zeit herrscht Dämmerung, wenigstens dann, wenn wir diesen Begriff so weit fassen, wie er in der Himmelskunüe gewöhnlich gefaßt wird. Unter „astronomischer Dämmerung" verstehen wir ja die Zeit, während der ein wenn auch noch so schwacher Schimmer des Sonnenlichts übrig bleibt, so daß auch abgesehen vom Sternlicht eine Steigerung der Dunkelheit möglich erscheint. Diese astronomische Dämmerung dauert in den nördlichsten Gegend Deutschlands gegen Ende des Monats schon die ganze Nacht.
Wir werden uns also mit den helleren Sternen,------------------ - ... . ... -.
begnügen müssen. Glücklicherweise ist auch an ihnen dessen großer Helligkeit seines ungünstigen Standes Beide Stürmerreihen waren bis zum Seiten- kein Mangel! Da ist vor allem der mächtige J u- wegen fraglich. Wir versparen ihn uns also für wechsel unfähig, die gegnerischen Hintermannschaften piter, der als bei weitem erster Stern in der den nächsten Monat. Dämmerung zum Vorschein kommt, um dann auch 1
Aordhessens beste Geräleturner in Kassel.
lieber 40 der besten Kunstturner des Gaues XII Nordhessen DT. waren dem Rufe des Gauoberturn- warts Paul-Gießen und des Gaumännerturn- warts Dahms- Wildungen gefolgt und unterzogen sich in der Halle der Kasseler Turngemeinde einer zweitägigen Schulung, der als Vorbereitung für die Olympischen Spiele besondere Bedeutung beizumessen war. Als Lehrkräfte waren tätig: Sinnwell - Bad-Nauheim am Reck; Reuter- Gießen am Barren; G er gs-Kassel an den Ringen und am Pferd (Svrung); Kehrer-Kassel am Pferd quer; Metz- Kassel (Bodenturnen und Freiübungen). So tarnen alle Zweige deutschen Kunstturnens zu ihrem Recht. Es war eine Lust, den Eifer und die freudige Hingabe zu schauen, womit die Turner bei der Arbeit waren, und man nahm von dieser stillen Schulungsarbeit den Eindruck mit nach Hause, daß der neue Gau bereits über eine ganz ansehnliche Schar guter Spitzenturner verfügt und auch um seinen Nachwuchs in keiner Weise besorgt zu sein braucht.
Ein ganz neuer Weg wurde damit beschritten, daß nach den anstrengenden Stunden der Arbeit der Lehrgang seinen Abschluß fand in einem völlig unvorbereiteten Wettkampf sämtlicher Teilnehmer. Erstaunlich war dabei, wie trotz der vorausgegangenen Anstrengungen unter Einsatz aller Kräfte des Willens und des Leibes der gesunde Wettkampfgeist die von der Leitung gestellten Aufgaben durchweg gut zum Teil sogar meisterlich löste. Aus dem Wettkampf wuchs die folgende Spitzengruppe heraus: Seth (G r o ß e n - L i n d e n), Ahrens (Marburg), Schneider (Kassel), Sinnwell (Bad-Nauheim), W. Fink (Marburg), A. Fink (Marburg), Niemann (Frielendorf), Schöffmann (W i e s e ck).
Daß über dem rein Technischen die andere Seite turnerischer Wesensart, der Kameradschaftsgeist und die Volkstumspflege, nicht vergessen wurde, dafür sorgte der Kameradschaftsabend am Samstag, zu dessen Beginn Bezirksturnwart Ries-Kassel den Turnergästen aus allen Teilen des großen Gaugebietes m herzlicher Weise den Willkomm der Kasseler Turnerschaft entbot. DT.- Gauführer Damer - Hersfeld, von Gauoberturnwart Paul und dem gesamten Lehrgang freudig begrüßt, fand anerkennende Worte für die Gestaltung dieser Feierabendstunde und führte aus, daß die Turnerschaft um ihre Zukunft sich keine Sorgen zu machen brauche. An die Ausführungen seiner
Drache und dreimaligem Sieg-Heil auf den Führer ur Besichtigung freigab. Nach dem Gesang des iiedes der Hitlerjugend und Gedichtvorträgen von jiit>e Jung und Otto Weitz folgte die Auffüh- ung eines Lustspiels, dem sich dann gemeinsames toffeetrinten als Abschluß des Abends anschloß.
? L i ch , 6. Mai. Die N S. - V o l k s w o h l - jnhrts - Ortsgruppe veranstaltete gestern '' ’ ' * — -j, >bie
traße und Adolf Hitler-Straße rannte am Sonntag in früher Morgenstunde ein Auto mit m -r m i nb i g t e it gegen ein . , Jei dem starken Anprall wurde der noch vollkommen neue Kraftwagen total zertrümmert, während die drei Jn- asfen erheblich verletzt wurden. Der Lenker des Wagens wurde herausgeschleudert und trug eine Gehirnerschütterung davon, ein Mitfahrer erlitt einen Armbruch und Gesichtsverletzunben, einem weiteren Insassen wurden sämtliche Zähne einge
schlagen. Die Verunglückten wurden von der Sa-1 kämpfen mit je einer Fünfermannschaft auf Bohle nitätsfolonne in das städtische Krankenhaus ver- und Scherenbahn beteiligen.
bracht Nach reger Aussprache über Derbandsangeleaen-
Laubach, 7. Mai. Vor einigen Tagen heiten konnte der Verbandsführer die 6^ 0^- wurde ein Mann aus Ulfa, der sich im Walde am fern» Sitzung mit einem S g-Heil °uf Re.chsprasi. Rarnsberg Herumtrieb und an Schulkindern und öent unb ^«5£an3Ier f^hefeen, nachdem ^vorher züchtige Handlungen vorzunehmen versuchte, von noch das Deutschlandlied und das Ho s - ss der hiesigen Genoarmerie verhaftet und in gesungen waren.
das hiesige Amtsgerichtsgefängnis eingeliefert. — Aünöbafl btV (5ü.«Sa. 1900.
Das aus sechs Mitgliedern bestehende Kuratorium ,
der Realschule beriet in feiner ersten Sitzung 1900 schlägt Auhballsportverein Frankfurt 14:5 (6:2). LLMK•"«sm
ausgeglichen | . _________ jportoerein Frankfurt, die beste Frankfurter Mann-
I schäft, wurde mit einer empfindlichen Niederlage 1 nach Hause geschickt. Beide Mannschaften hatten Ersatz in ihren Reihen, der sich jeooch bei den 1900ern besser einfügte, als bei den Gästen. Zunächst war das Spiel verteilt. Dann kamen die Einhei- . mischen mehr auf, und Krüger erzielte durch
den ganzen Abend- und Nachthimmel zu beherr- scharfen Wurf das Führungstor. Bald darauf kamen schen. Man wird es ihm nicht übel nehnzen können, &ie Gäste durch Strafwurf zum Ausgleich. Dasselbe daß er auch im Wonnemond bei der Jungfrau ver- wiederholte sich wenig später. Nun kamen die Spielweilt, was zudem für den Sternfreund den Vorteil Vereinigungsleute bester in Fahrt. In oft wunderhat, daß er in diesem wohlbekannten Sternbild vollen Kombinationszügen wurde ein überlegenes leicht Richtsterne findet, die ba^u bienen können, die Spiel vorgeführt und weitere vier Erfolge gebucht. Bewegung dieses Wandelsterns durch Vergleich fest- Nach dem Wechsel dauerte die Ueberlegenheit der zustellen. Trotzdem wird diese Beobachtung nicht! 1900er an. Sie ließen die Frankfurter zeitweise leicht sein, denn der Jupiter bewegt sich nur sehr förmlich stehen. Durch die schnelle Ballabgabe wenig nach rechts (rückläufig). Links unter ihm j - — v m *-**-
zu überwinden. Bei 1900 war das auch nicht so einfach, aber Bad Homburg hatte gerade hier große Schwächen. 1900 hatte reichlichere und gute'Chancen, es fehlte aber der Mann, der das Leder beherzt einmal in die Maschen schob. Mitte der zweiten Halbzeit war man in den Hinteren Reihen der Gießener etwas allzu sorglos bei einer Steilvorlage des Homburger Angriffs, und ehe man sichs ver-
Vorredner anknüpfend, fprach dann Gaudietwart fehen, hatte der Gegner unhaltbar -ingelchosien. V e I p e r - Homberg a. d. E. über die Volkstums- Wittmann hatte vorher schon zweimal fast tot- arbeit, die aufgebaut sein soll aus den Grundsesten: sichere Treffer gerettet. 1900s Sturm tonnte den Glaube, Volkstum, Heimat, die von selbst hinsüh- Bad Homburger Huker in der Folge mehrmals nicht ren zu dem anderen Ziel: Ehre, Freiheit, Vater- überwinden. In höchster Bedrängnis rettete ein land! In ausgezeichneter Weise zeichnete der Bad Homburger fast im Tor durch Handabwehr. Redner das Bild Friedrich Ludwig Jahns, dessen Des Spielleiters Pfeife versagte aber m dieser Leben und Werk eine nie versiegende Quelle für kritischen Situation, und um allem die Krone auf« die Dietarbeit sei. Das Dietwesen müsse in allen zusetzen, annullierte er em von den Giehnern regel- Vereinen der Turnerschaft und des kommenden recht erzieltes Tor, das Ho f mann dem Der- Reichsbundes Eingang sinden. Das Ziel sei, daß leidiger und Torwart durch die Beine -mg-schossen jeder Turnwart ein löietwart im Sinne und Geiste hatte. Um die Ache zu beschönigen, gab es einen Jahns werde, ©aumännerturnroart Dams hielt unberechtigten Strasstoß gegen die Gießener Els. einen Vortrag über die Weltmeisterschaften in Bu- Dann verfehlte Z-,ler den Ball und den Gegner, dapest. In anschaulicher Weise führte er in die Im Fallen berührte er den durchbrechenden Gegner Wesensart des Internationalen Turnverbandes mit der Hand Em Elfmeter war die Folge, der und in den Uebunasausbau der Wettkämpse ein unhaltbar eingeschossen wurde Das Spiel stand und würdigte zum Schluß die deutsche Mannschast somit 2 :0 für den Gegner, und es war nur noch mit dem Wunsche, daß sie das neue Deutschland knapp eine Viertelstunde zu spielen. Bad Homburg ehrenvoll vertreten möge. Vaterländische Lieder spielte auf Halten. Gießen stellte um und ward umrahmten die Ansprachen des wohlverlausenen dadurch forscher im Angrisf. Bald siel auch ein Abends Gegentor, wobei ein Homburger mitbeteiligt war.
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di° Ä d7?L/beschl°ß'warEn de7 G?gne7r1tt°7-1i/öb'er^ durch
b« 3äem?6^t ba6 ber 7it der S^ung der spkel über die Zeit, Beide Mannschaften befleißigten Gaubesten beschrittene Weg zu dem erhofften Ziele sich -mer fairen Spi-lweise.
führen und den stark ländlichen Gau auf dem Ge- Großen-Vuseck I — 1900 Gießen II 7:2. biete des urdeutschen Geräteturnens weiter vor- x
mnrfa hrinnpn m rh Die Gießener konnten, entgegen der Voraussage,
marts bringen wird. ben Dorspielsieg nicht wiederholen. Der für Hof-
Kealerverband £obtt»35ufCtfcrfoL mann eingestellte Ersatzmann war eine Niete. Nach
ö I einer Viertelstunde Spieldauer wurde der Mittel-
Arn vorigen Sonntag fand in Alten-Buseck die (äufer Blum (1900) verletzt und mußte ganz
diesjährige Frühjahrsoerbandssitzung statt. Anwe- ausscheiden. Der für ihn später eintretende Ersatz-
send waren die Vertreter von 15 Vereinen. Der mann siel aus. Aber auch fast alle anderen Spieler Verband zählt zurzeit 600 Mitglieder. Die Rech- brachten diesmal wenig Energie auf. Es wurden nung des Verbandes ergab einen Ueberschuß von wenig Anstrengungen gemacht, die Niederlage er- 211 Mark. Der Verbandsbeitrag für 1934 wurde trciglich zu halten. Der Sieg der eifrigen Gastgeber auf 50 Pf. für das Mitglied festgesetzt. Das Kegler- war verdient. Großen-Busecks Stürmer zeigten sich heim bleibt vorläufig in Alten-Buseck bei Gastwirt überaus schußfreudig.
Einhäufer. ■1 *
Zum fälligen Aufstiegspiel trafen sich beide Mannschaften in Katzenfurt. Die Gäste befanden sich in ganz ausgezeichneter Verfassung und dik- --- ----- - - „ . . • । tierten die Geschehnisse auf dem Felde souverän. Tu. Mo-1 Di- Mannschaft zeigte vor allem im Sturm, der
eingedreht. Für je 5 g .jor de aU5 allen Lagen schoß und in dieser Höhe einen
Ta^nach der Monats- Mrbienten Sieg herausspielte, eine geschlossene früher, für je 5 tage nach der [Monats i q -a mitte Vs Stunde später zu stellen. Man Pistung.
vergleiche die nächste Monatskarte. De. (Spietoereinigung 1900 Gießen. Mond nimmt die gezeichneten SleUun• I
gen ein, wenn er die angedeutete Licht- 1900 I — Bad Homburg I in Friedberg 1:2 (0 : 0).
Damit h.* cvend eine öffentliche Kundgebung.
aaranhpn ^gleich Schulungsabend der PO. für den Monat fi.ni mnr Tinr nnennmtsleitei
NIVEAU
mild, leicht schäumend, ganz wundervoll Im Geschmack.
Rai war. Der NSV.-Ortsgruppenamtsleiter und k chulungsleiter der PO., Parteigenosse Stiftspfarrer rauht, eröffnete die Kundgebung. Als Haupt-
L-bner des Abends sprach Pg. Dr. Kranz (Gie- f-?n) über „Rassenhygiene und Beoölkerungspolitik". !usgehend von der Machtergreifung durch Wolf titler schilderte der Redner die aewaltige Fülle von hifgaben, die Wolf Hitler vorfand und die drin- (?nb der Erledigung bedurften. Mit der Erringung i*r Macht sei natürlich die Mission des Nalional- s'zialismus nicht erfüllt und ebenso natürlich ist es, liß die Lösung all der Aufgaben Opfer von jit>em einzelnen verlange. In großen Zügen umriß byr Redner dann insbesondere das Problem der assenhygiene, führte den Anwesenden an einigen
Beispielen vor Augen, wie wichtig auch gerade die Lösung der Aufgaben in biologischer Hinsicht für infer deutsches Volk ist, zeigte an Hand der Geseichte der alten Kulturvölker, daß die Ursachen K s Niedergangs und Zerfalls dieser Völker durch Ire Verstöße gegen die primitivsten Naturgesetze, dr Erhaltung und Reinhaltung der Art und Rasse fcbingt seien, schilderte den ungeheuren Aderlaß am v ertvollsten, erbgesunden deutschen Volksgut durch itn Weltkrieg, die katastrophale Auswirkung der iLssischen Verschiebung in den letzten Jahrzehnten h Deutschland, die im Liberalismus und Mate- ialismus der Jahrhundertwende beruhende Ursache t-rselben, die erst durch die nationalsozialistische Regierung gegen diesen rassischen Verfall ergriffe- T»n Maßnahmen, insbesondere das Sterilisierungs- <»setz, und die von der jetzigen Regierung immer r eiter ins Volk getragene Erkenntnis, daß nur em t bgeiunbes deutsches Volk die Zukunft in sich trage. Sn den weiteren Ausführungen erklärte der Red- isr, daß im Dritten Reich die Volksgenossen, die e-bgesunde Nachkommen zu zeugen und unter=
fnlten imstande seien, dies jedoch aus egoistischen Materiellen Gründen unterließen, unerwünscht inen, und er appellierte zum Schluß an alle Anwe- s nden, dafür Sorge zu tragen, daß das Erbgesund- l°itsgesetz der Reichsregierung restlos durchgefuyrt terbe, zum Wohle des einzelnen, wie des ganzen Rutschen Volkes. Reicher Beifall wurde dem Red- isr für seine fesselnden Ausführungen zuteil. An- shließend ergriff Lehrer Same s /Lick)) das Wort M seinem Vortrag „Mutter und Kmd . Er machte ^nächst mit den mannigfachen Aufgaben der NS.- ^olkswohlfahrt in dem nunmehr zur Durchführung ^langenden Hilfswerk „Mutter und Kind^ bekannt, im dann in ausführlicher Weise konkrete Vorschläge lir die Lösung der besonderen Aufgaben der NSV iu unserer Stadt zu vermitteln. Auch dieser Vortrag f:nb viel Beifall. Nach Schlußworten des Leiters t-‘r Kundgebung, Pg. Pfarrer Draudt, in denen t" noch einmal alle Abseitsstehenden aufforderte der
SV. beizutreten, um so dem Aufbau unseres Va- inlandes wirksam zu dienen, wurde mit emer Huldigung für den Führer Wolf Hitler die Kund- . k dun^geschl'0ss^ai Un|ere Stadt hatte gest^n bei d'm herrlichen Frühlingswetter zahlreichen Besuch. Morgens waren auf einer „ F ah r t i ns Blau riit einem Sonderzug der Wettertalbahn etwai 3 0 0 Mitglieder der O r t s g r u p p e B a d - N a w Ise i rn der NSDAP, erschienen. Nach Des^ti- cung unserer Stadt begaben sich bte Ausflügler md) Kloster Arnsburg, wo längerer Aufenthalt gekommen wurde. Unter Führung von Lehrer Otz- r alb wurde die Klosterruine eingehend besichtigt.
I Gin Teil der Bad-Nauheimer Gaste begab sich nachmittags wieder nach Lich zuruck, von wo der Äonderzug abends zurückfuhr. Der größere Teck toanberte von Arnsburg weiter nach Mu n z en t he r g unb erreichte dort den ^ennfahrtzug n ch 5md-Nauheim. Ortsgruppenleiter ^vtz-Bad-Nau- lüm fand für die von ihm angeregte „Fahrt ms Sllaue", die an Stelle einer Mitgliederversammlung C:5 Monatsveranstaltung angesetzt war, den paur- Inren Beifall aller Teilnehmer, die hoch befneoigt ivaren von der schönen Fahrt ins obere Wettertat.
•r ou onjj 'hrer duftänbit: npf ein(eji: .ich Qush i [ öffentli? bei ’öetQir; ngefriediU auf Käufen wifi "ch uns b atzenvvlk i h sich IS laolmge x arten ist dieser Eli
schafften sich die Gießener immer wieder Vorteile.
.... , > Da die Stürmerreihe (Schüler, Krüger, Betz, Steines,
Der die 24 Stundenzahlen von Mitten Bracht) dies auch zahlenmäßig zum Ausdruck AU nacht bis Mitternacht eines Tages ent- \br. vermochte, war das Schicksal der Gäste haltende Kreis und die dick punktierte besiegelt. Daß sie sich ihrer Haut doch noch zu Linie, der sogenannte Horizont, smdjest- wehren verstanden, beweisen die drei Gegentore. stehend zu denken. Der Sternhimmel dreht
sich samt dem auf Mitternacht zeigenden 1900 II — Tv. Dorlar I 10:4 (5:2).
geraden Pfeil — gewissermaßen dem Zei- Das zweite Aufstiegsspiel wurde von den 1900ern ger der Himmelsuhr — in 23 Stunden nicht f0 überlegen gestaltet, wie man auf Grund des und 56 Minuten im Sinne des gebogenen Resultats annehmen mochte. Es wurde ein interef- Pfeils einmal um seinen Mittelpunkt, santes Treffen durchgeführt, in dem größere Rou- , . "• |-ne und besseres Wurfoermögen den Ausschlag
gaben. Die Gäste gefielen durch ihr flüssiges Spiel.
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