Wirtschaft
jenen, vuiiunn «.jw. iax.-j um jiuitniumpi beschert und dadurch uns Aeltere endlich von dem Tragen des Strumpfhaltergürtels an heißen Tagen I
9JL-$pont
Auf der letzten diesjährigen Sommerregatta, die
am
"zoo'mekr "auf6 Ku! Zahlreiche Absa g ° n 'p°rtt^°r Veranstal-
nornnfepn i.nh ä V IM - Meter - Staffel besckränken tungen sind aus Anlaß des AMeoens oes ^eiajs- L L"bestrM°^°7n de^°Damkn°Z i - hl" ch"u7: prasidenien non Mnbenbt« Ut b« o—n lid. Livvert. Nickel und W e h l i n a. Sonntag er olgt. U a.hat d er Deutsche ^erchtaty
litz, Lippert, Nickel und Wehling.
Lapebie.
*
z.August
1. August
(316 Bewerber):
61. Karl
65,02
81,50
34,18
2,465 58,74
56,39 12,60
16,46 169,31
21,46 63,37
2,485
58,98
56,61
12,66
16,52
169,99
21,54
63,63
65,28
81,82
34,32
Für das elegante Kleid sind die verschiedenartigen Phantasiestrümpfe mit Diagonal-, Karomuster u. a. von betonter Wirkung. Eine neue, lebendige Note zeigen die Zwickelstrümpfe, einfarbig mit handgestickten Blumen und anderen reizenden Effekten. Der Sommer hat uns den Kniestrumpf be-
in Frankfurt durchgeführt werden soll, starten auch die Jungruderer der Gießener Rudergesellschaft. Gemeldet wurde zum Jungmannvierer. In diesem Nennen starten am Samstagnachmittag sechs Boote. Im Dritten Achter liegen vier Boote am Start. Der Sonntag sieht die Gießener an zwei Bierer- Nennen beteiligt und zwar in einem Feld von fünf, bzw. dreizehn Booten. Man hofft, daß sich die jungen Ruderer der GRG. gut schlagen werden. Heber den Verlauf der Kämpfe, an denen die Gießener beteiligt sind, werden wir berichten.
DfB.-ReichSbahn-Leichtathlellk.
Unter dem Titel „Fest der Leichtathletik." veranstaltet am morgigen Sonntag der Ball-Spiel- Elub 1899 e. V Offenbach a. M seine großen leichtathletischen „Nationalen Wettkämpfe". Der DfB.- Neichsbahn nimmt mit seiner ersten Rennmannschaft daran teil. Es ist klar, daß in Offenbach erstklassige Konkurrenz am Start erscheinen wird. Erfolge zu erringen wird also sehr schwer sein. Aber die VfB.-Reichsbahner haben sich bis jetzt bei allen ihren Starts glänzend durchgesetzt, so daß man auch in Offenbach mit einem guten Abschneiden rechnen kann. Vor allem Luh wird bei den Siegern zu
Zum ersten Male nahmen Turner und Turnerinnen des neugebildeten Gaues Nordhessen an einer turnsportlichen Veranstaltung teil, die über den Rahmen des Gaues hinausging. Die Großveranstaltung der so glanzvoll verlaufenen Deutschen Kampfspiele in Nürnberg, die eine außerordentlich starke Beteiligung aus ollen Gauen Deutschlands seitens der Sportler und Turner erfahren hatte, brachte auch dem Turngau Nordhessen recht schöne Erfolge. Leider konnten nicht alle Gemeldeten zu den Wettkämpfen antreten, weil sie zum Teil be-
letik-Verband den Länderkampf gegen Italien abgesagt, der in Mailand stattfinden sollte.
finden sein. Auch Pi eh und Sobezak haben Aussichten. Wie sich die anderen Teilnehmer, besonders Rodriguez in den kurzen Strecken durchsetzen werden, muß abgewortet werden. Erwähnenswert ist noch, daß Luh den Fünfkampf,
13 Nationen, darunter auch Deutschland, werden sich an den Ruder-Europameisterschaften beteiligen, die vom 10. bis 12. August auf dem Rotsee bei Luzern stattfinden.
Der Schweinfurter Geyer beteiligte sich in Paris an einem 46-Kilometer-Einzelfahren, betitelt „Die Kleine Tour de France" und belegte bei stärkster Konkurrenz einen achtbaren sechsten Platz. Sieger des Rennens wurde der Franzose
Deutschlands Wasserballmannschaft für Magdeburg.
Der Deutsche Schwimm-Verband hat elf Wasserballspieler bestimmt, die an den Europameisterschaften in Magdeburg teilnehmen. Es sind dies: Heinrichs (Magdeburg), Richter (Weihensee) als Torhüter; Dr. Schürger (Nürnberg), Mehlberg (Weißensee), Gunst, Allerheiligen (Hannover), H. Schwartz, Hans Schulze, Amann, Reulecke, I. Rademacher (Magdeburg). Diese Spieler sind in der Zeit vom 5. bis 11. August in Bad Pyrmont zu einem abschließenden Training versammelt.
$rl. Horn in Warschau.
Als offizielle Vertreterin Deutschlands wird Frl. Marielouise Horn (Wiesbaden) an den internationalen Tennismeisterschaften von Polen teilnehmen. Unter den vielen bekannten Ausländern hat auch Hilde Sperling-Krahwinkel (Dänemark) ihre Meldung abgegeben
Kurze Gportnotizen.
Wolf Hirth und Thea Rasche beteiligen sich am längsten Flugzeugrennen ber Welt, dem am 20. Oktober beginnenden über 22 000 Kilometer führenden Rennen London—Melbourne. Insgesamt wurden für diesen Wettbewerb 64 Maschinen gemeldet.
200 - Meter - Lauf wurde Werner Pontow, Tarn ftulba mit 22,2 Sek. 2. Sieger, im 100-Meter- Lauf' kam Pontow mit 10,9 Sekunden auf den 6. Platz. _________
Zwölfkampf-Turner ,
43. Sieg: Otto Gergs, Aeltere Kasseler Tgm., 182 Punkte; 56. Adolf Fink und Walter Fink, beide T. u. Spv. 1860/85 Marburg, je 175; CI. K—'. Schiebeler, Kasseler Tgm., 172,5; 64. Karl Schick, Tv. 1846 Gießen, Ernst Schöffmann, Tv. Wie- seck, je 171; 67. Ludwig Herbert, To. 1846 Gie-
tnerber): 25. Sieg. Ana Ho mann, x.-u.»ponD. 18&e»Xm pf .Inderinnen (63 Bemer- Bert- 7 Steg Gretel Dietrich, T.-u. Spt. 1860/85 Wnrhitrn 103 P • 9. Emmi Steinens, Tv. 1861 efdimeae' 101; 16.' Friedel Hieser, Aeltere Kasseler Tnm 93-19 Gertrud Kalk, Tv. Wetzlar, 90 P.
Ni'erkampf-Turnerinnen (123 Bemer- hed 17 Sieg: Sina Eijenhut In. „Jahn" Efch- roege 72 Punktet 20. Märta Arabin, In. Wetzlar,
ruflich verhindert waren. Nachstehend die Erfolge des heimischen Turngaus:
190 Meldungen wurden bisher zur Internationalen Sechstagefahrt, die nm 27 August in Partenkirchen beginnt, abgegeben. Deutschland, das für die diesjährige Durchführung verantwortlich
bestehend aus 100 Meter, Weitsprung, Hochsprung,.zeichnet, ist allein mit 80 Maschinen vertreten. Kugelstoßen und Speerwerfen, bestreitet. Ein Er-l
und Fcchtkl. Fulda, je 122; 30. Rolf Ebeling, Tgm. 1837 Hanau a. M, 120 Punkte. '
2. I& 95 H
7. Bernhard Schöpf, T.- u. Fechtkl. 5^, 84.11. Otto Werner, Tv. Weilmünster, 80. 16. Walter Nie- hJr Tn Herborn 75. Janke, Ka seler Tgm.
S ieb enkam'p .Turnerinnen (204 Be- 01 • — Erna Hoffmann, T.-u. Sportv.
Aus dem Turngau Rordheffen
Oie Erfolge des Gaues in Nürnberg.
haben dafür gerade die richtige Tönung. Neuerdings hat die Frau in dieser Beziehung eine weitere Unterstützung erfahren durch den seit kurzem auf dem Markt erschienenen abschattierten Strumpf. Die Farbe des Strumpfes verläuft vom Schienbein ausgehend zur Wade dunkler werdend. Dadurch entsteht die eigenartige optische Täuschung, daß das Bein, von vorn gesehen, schlanker erscheint durch die seitlich dunkle Einfassung. Der Uebergang der einzelnen Farben ist so naturgetreu, daß man, an- ?ezogen, nicht die geringste Schattierung erkennen
ann.
befreit. Wunderbar angenehm ist der Kniestrumpf für Sport und Wochenend, schon allein weil er Kleiderwechsel, besonders im Freien, vereinfacht; auch im Garten und Haus ist er der Hausfrau bequem durch feine Leichtigkeit. Sie ist jederzeit angezogen, wenn Besuch kommt oder sie weg muß; der Kniestrumpf spielt da eine Rolle, die das Söckchen nie spielen konnte. Am Strand und auf dem Wasser, beim Tennis und anderen Sportarten sind die hellen bunten Söckchen aus Filetarbeiten natürlich entzückend. Ebenfalls leicht und angenehm im Tragen für die warme Jahreszeit sind die durchbrochenen, gemusterten Strümpfe, die sich vor allem dadurch auszeichnen, daß sie sehr strapazierfähig sind, was schon das im allgemeinen etwas gröbere Material mit sich bringt. Die Gewebe sind oft derart, daß die Maschen nicht herunterfallen können, ein langgehegter Wunsch der Frau.
i B.L.
folg Luhs in dieser Konkurrenz wäre für ihn und formt für den VfB.-Reichsbahn eine große Ehre. Sportwettkämpfe der HZ. fallen aus
Die für den morgigen Sonntag zur Austragung auf dem Sportplatz der Universität vorgesehenen sportlichen Wettkämpfe der HI. des Bannes 116 fallen aus. Die Veranstaltung soll am 19. August zur Durchführung gelangen.
Fünf goldene Plaketten der 2000-Klm.- Fahrt für die Heichsmarine.
Von den sechs Kraftradfahrern der Reichsmarine, die an der 2000-Kilorneter-Fahrt durch Deutschland teilgenommen haben, erhielten fünf die goldene Plakette. Außerdem hat die Mannschaft des Kommandos der Marinestation Nordsee den „Mannschafts- preis der 2000 Kilometer durch Deutschland 1934" erhalten. Diese Dreiermannschaft erreichte als erste — drei Stunden vor ihrer Sollzeit — geschlossen das Ziel in Baden-Baden.
Deutsche Hochschul-Fußballmeisterschast
Münsters Sieg wird nicht anerkannt.
abschließt.
Der Personalbestand hat eine weitere Erhöhung von 631 463 auf 632 442 Köpfe erfahren, in der Hauptsache infolge Einstellung von Aushilfsarbei- tern in den Werkstätten.
Aufschlußarbeiten im heimischen Eisenstein-Erzbergbau.
In einer Sitzung des Preußischen Oberbergamtes Bonn in Siegen wurde die für das heimische Wirtschaftsgebiet bedeutungsvolle Nachricht bekanntgegeben, daß mit Hilfe der vom Reich und vom Preußischen Staat bereitgestellten Mittel umfangreiche Aufschlußarbeiten im Eisenstein-Erzbergbau des Sieg-, Lahn- und Dillgebietes bereits am 1. August d. I. in Angriff genommen worden find. Die vom Arbeitsausschuß für das Notstandsgebiet und von der Kontrollstelle durchgearbeiteten Projekte werden nach bergbehördlich festgelegten Richtlinien unter gleichzeitiger Schaffung entsprechender neuer Arbeitsplätze durchgeführt. Es wurden insgesamt e l s Projekte ausgewählt, davon entfallen auf das Lahn- und D i l l g e b i e t sechs und auf den Siegerländer Bezirk fünf Projekte. Bei der Auswahl mußte im Hinblick auf Erhaltung und Vermehrung vorhandener Arbeitsplätze berücksichtigt werden, die Auffchlußarbeiten in zur Zeit in Betrieb befindlichen Grubenfeldern umgehen zu lassen, deren Erschöpfung in verhältnismäßig kurzer Frist zu befürchten war. Es wird aber gehofft, daß auch noch weitere, vom Arbeitsausschuß bereits durch- qearbeitete und der Bergbehörde vorgelegte Projekte später zur Durchführung kommen können. Auf diese Weife wird eine möglichst weitgehende Verlängerung der betrieblichen Lebensdauer im gesamten Eisenerznotstandsgebiet mit Ernst und Eifer angestrebt und nach menschlichem Ermessen wohl auch erreicht
werden. Nichtschweizerische Waren können deutsche Importeure ausschließlich in der Weise bezahlen, daß sie aus den Beständen des Transitkontos der Reichsbank bei der schweizerischen Nationalbank Schweizer Franken erwerben und an ihre Lieferanten durch Vermittlung der Reichsbank zur Auszahlung bringen lassen. Für nichtschweizerische Was reu können Zahlungen nur auf Grund einer sog. allgemeinen Zwischenhandelsgenehmigung erfolgen.
Leichtathletik der Sp.-Dg. 1900.
Der VfB. Diez (Lahn) bringt morgen zum siebentenmal feine Dranientampffpiele zum Austrag. Wie in den Jahren seither, so sind auch diesmal die 1900er mit einer Anzahl Leichtathleten und Leichtathletinnen vertreten. Bei der guten Besetzung, die in Diez stets anzutreffen ist, werden die Spiel- vereinigungsleute schon mit vorzüglichen Leistungen aufwarten müssen, um sich durchzusetzen. Da sowohl Baumstieger, Bepperling und Peters zur Verfügung stehen, sollte die Mittelstreckenstaffel (3X1000 Meter) nicht ohne Chancen sein. Im Stabhochsprung will sich Heini Jung nach seinem Unfall erstmalig wieder versuchen. Im Diskuswerfen erwartet man von Kilo eine annehmbare Leistung. In den Leistungsklassen II und III gehen Gustav K o.ch (1000 Meter) und Obergrenadier R e b s ch e r (1./15., Kugelstoßen und 100 Meter) an den Start.
Schmidt-Gießen gewinnt einen Tagespreis für 500 Meter Startüberhöhung.
Am 13. Wettbewerbstag des 15. Rhön-Segelflugwettbewerbs auf der Wasserkuppe fiel infolge starken Regens und zeitweiligen Nebels jeglicher Wettbewerbsbetrieb aus. Wenn sich auch das Wetter gegen Nachmittag besserte, so waren die Flugmöglichkeiten doch gering. Am Nachmittag wurden die ersten Versuche einer Kurzwellenübertragung von einer Sendestation auf dem Erdboden zu einem Segelflugzeug unternommen. Das Segelflugzeug, in das der Empfänger einer Telefunken- Kurzwellenstation eingebaut war, wurde durch ein Motorflugzeug in die Höhe geschleppt und erhielt nach dem Ausklinken Flugkommandos von der Erde aus, die es einwandfrei befolgte. Den Tagespreis vom Donnerstag, ausgesetzt für die größte Höhe über 500 Meter für Flugzeugführer ohne Leistungsabzeichen, erhielten der Münchener Ziegler auf „Milan" mit einer Höhe von 650 Meter und der Gießener Pilot Schmidt auf „Deutsche Saar" mit einer Höhe von 600 Meter. Der Führer des Deutschen Luftsportverbandes, Hauptmann a. D. Bruno Loerzer, wird am heutigen Samstag auf der Wasserkuppe eintreffen.
Zungmanueu der Gießener CRuben geseNschast in Frankfurt a. M.
Oie Deutsche Reichsbahn im Juli.
Der Güterverkehr der Deutschen Reichsbahn zeigte im Juni gegenüber dem Vormonat in der Regel einen Rückgang, der in den letzten Jahren bis zu 3,1 v. H. betrug. Wenn er im laufenden Jahr nur 0,28 v. H. erreichte, so dürfte dies auf die anhaltende Besserung der wirtschaftlichen Verhältnisse auf dem Binnenmarkt und auf die verminderte Leistungsfähigkeit der mit niedrigem Wasserstand kämpfenden Binnenwasserstraßen zurückzuführen sein. Arbeitstäglich wurden durchschnittlich 116 379 Wagen gegenüber 116703 im Vormonat und 106440 im Juni 1933. Der Expreßgutverkehr ging nach Beendigung des Pfingstgeschäftes und des Versandes der Sommerkonfektion wesentlich zurück. Der Fracht- stückgutoerkehr flaute zunächst ebenfalls ab, nahm aber in der zweiten Monatshälfte wieder zu. Durch Umlegung des Frachtgutverkehrs auf den Lastwagen wurden viele Güterwagenzüge entlastet. Im Wagenladungsverkehr war schon ein Uebergehen vom Wasserweg duf die Schiene fühlbar.
Beim Personenverkehr trug die günstige Witterung zu einer Steigerung des Reiseverkehrs bei. Der Verkehrsumfang des Vormonates wurde allerdings nicht ganz erreicht. Die geleisteten Zugkilometer betragen im ganzen 57,74 gegen 55,54 Millionen im Vormonat. Die Wagenachsenkilometer 2187,06 gegen 2047,45.
Die Betriebseinnahmen haben sich gegenüber Mai von 266,12 auf 285,29 erhöht. Gegen das Vorjahr waren sie um 38,94 Millionen RM. höher. Im einzelnen weist der Personen- und Gepäckverkehr gegenüber Juni 1933 einen Rückgang um 1,37 Millionen RM. auf. Jrn Güterverkehr ist dagegen eine Steigerung um 36 Millionen RM. zu verzeichnen. Die Gesamtausgaben sind gleichfalls gestiegen, und zwar auf 300,3 (287,78) Millionen RM., so daß die Monatsrechnung mit einer Mehrausgabe von 15,0 Millionen RM. (Mai 21,7)
* Gestiegene Erzeugung der Groß- eifeninbujtrie im Juli. In seinem Bericht über die wirtschaftliche Lage der Großeiseninduftrie im Juli 1934 stellt der Zweckoerband der Industrie- und Handelskammern zu Bochum, Dortmund, Münster und Essen zusammenfassend folgendes fest: Die Roheisen- und Rohstahlerzeugung ist insgesamt arbeitstäglich etwas gestiegen. Es ist keine nennenswerte Abschwächung des Jnlandsgeschäftes festzustellen. Die Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen der Reichsregierung bilden eine Stütze des Jnlands- marktes. Die Belebung dehnt sich zunehmend auf die Industriezweige aus, die nicht unmittelbar an den Bestellungen aus dem Arbeitsbeschaffungsplan beteiligt sind. Das Auslandsgeschäft war unvermindert ruhig, lieber den Absatz von Weiß- und Feinblechen kamen zwischenstaatliche Vereinbarungen zustande.
Frankfurter Obst- und Gernüfernarkt.
Frankfurt a. M., 3. Aug. Marktlage! Zufuhren allgemein ausreichend; in Gurken stark, in Tomaten nachlassend. Weißkraut blieb gefragt. Preise für Tomaten leicht gestiegen; im übrigen unverändert. Geschäft ziemlich flott. Es erzielten: Blumenkohl 15 bis 30, Buschbohnen (grüne) 12 bis 14, (gelbe) 12 bis 14, Stangenbohnen 16 bis 20, Eskariol 6 bis 8, Gewürzel, Bündel 25 bis 30, Gurken (Salat) 5 bis 25, Einmachgurken (Salz) 120 bis 140, do. (Essig) 60 bis 100, Karotten 5 bis 6, Kartoffeln (Erstlinge) 6’/4 bis 6V2, Kohlrabi 3 bis 4, Kopfsalat 8 bis 12, Rettich 3 bis 8, Römifchkohl 5 bis 6, Rote Rüben 5 bis 6, Rotkraut 8V2 bis 11, Spinat 18, Tomaten I 8 bis 12, do. (holl.) 10 bis 11, Tomaten II 7 bis 8, Weißkraut 7 bis 8, Wirsing 10 bis 14, Zwiebeln 7 bis 7% Perlzwiebeln (holl.) 16 bis 20.
Obst. Marktlage: Starke Zufuhren von Birnen und Steinobst; Preise allgemein rückläufig. Ge- schäft in guten Sorten flott, in minderwertiger Ware schleppend. Es erzielten: Aepfel I 12 bis 20, II 8 bis 12, Falläpfel 3 bis 5, Aepfel (Tiroler, Gravensteiner, Ausland) 15 bis 18, Aprikosen 18 bis 20, (Schweiz) 27 bis 30, Birnen I 12 bis 20, II 8 bis 10, Kochbirnen 5 bis 8, Heidelbeeren 18 bis 20, Johannisbeeren 10 bis 14, Sauerkirschen 14 bis 18, Brombeeren 20 bis 30, Mirabellen I 12 bis 14, II 9 bis 12, Pfirsiche I 16 bis 20, (ital.) 18 bis 28, II 10 bis 15, Pflaumen 4 bis 10, Preiselbeeren 25 bis 26, Reineclauden 6 bis 10, Trauben 6 bis 10, (ital.) 25 bis 30, (holl.) 70 bis 85, Zwet-
ßen, 169,5 Punkte.
Neunkampf-Turner (198 Bewerber): (10. Sieg: Heinz Bräcklein, Kasseler Tgm., 141; 28. Karl Reute r, Tv. 1846 Gießen, Emil Wald, T.-
schen 6 bis 12.
Frankfurter Eiermarkr.
Frankfurt a. M., 3. Aug. Das Angebot in deutschen Eiern hat, obwohl allgemein über eine Zunahme der Produktion berichtet wird, keine grundlegende Veränderung erfahren. Die vor dem Monatsende schon ruhiger gewordene Nachfrage des Konsums erfuhr noch eine Belebung. Das Kauf- intereffe erstreckt sich fast ausschließlich auf die schweren Qualitäten, so daß trotz der hohen Preise das holländische Ei Kl. S 65 Gramm und darüber bevorzugt wird; auch nach den besten deutschen Eiern ist die Nachfrage gut, wogegen mindere Sorten wenig beachtet werden. Die Preise blieben ziemlich unverändert, nur billige Ware (Kl. C und D) zog infolge des knappen Angebotes etwas an. Die offiziellen Verkaufspreise stellten sich in Pf. pro Stück frei Frankfurt a. M. wie folgt: Deutsche Marken- eier S 10, A 9V4 bis 9V2, B 83/4, C 8, D 7Vr. Holländer S 93/4 bis 10, A 9V4 bis 9V2, B 8V2 bis 83/4. Flandern sind kaum am Markt, das Wenige wird ca. zwischen 8V2 bis 93/4 Pf. für die Klaffen B bis S verkauft.
Frankfurter Buttermarkt.
Frankfurt a. M., 4. Aug. Der Buttermarkt behielt auch in dieser Woche seine feste Haltung, wobei die starken Preiserhöhungen im Auslande nicht ganz ohne Wirkung geblieben sind, wenngleich sich die Einfuhren nach hier angesichts der bekannten Devifenfchwierigkeiten in engen Grenzen hielten. Der Verbrauch ist zwar nicht größer ge- worden, bleibt aber verhältnismäßig gut. Obwohl die Qualitäten der deutschen Butter sich erheblich gebessert haben, wird, ebenso wie beim Ei, holländische Ware bevorzugt, sie stellt sich auch vom Block im Einzelhandel etwas billiger. Die Anlieferungen haben eher noch eine Einschränkung erfahren, für die Nachfrage reichen sie jedoch aus. Die Großhandels-Verkaufspreise wurden in dieser Woche offiziell wie folgt festgesetzt: Deutsche Markenbutter 143 bis 145, feine deutsche Molkerei- butter 140, Landbutter 120 bis 125, holl. Markenbutter 140 bis 145 Mark pro 50 Kilogramm frei Frankfurt a. M. Im jeweiligen Höchstpreis ist der Aufschlag für ausgeformte, also gepackte Ware inbegriffen.
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. 2H.
werden.
Vereinheitlichung des Derbändewesens auch im Handel.
Die oberste Leitung der PO.-NS.-Hago teilt folgendes mit: Jrn Zuge der Neuorganisation der deutschen Wirtschaft wird eine Vereinheitlichung des Verbändewesens auch im Handel durchgeführt. Um eine einheitliche Wirtschaftslenkung zu ermöglichen, ist es notwendig, alle Betriebe organisatorisch zu erfassen. Es ist daher in verschiedenen Sparten die Zwangsmitgliedschaft zu Wirkschaftsverbänden angeordnet worden. Durch die pflichtmäßige Zugehörigkeit und die damit verbundene Beitragspflicht ergeben sich naturgemäß Härten, die von der Partei »seit langem beobachtet werden. Die Partei will auf eben Fall verhindern, daß den Volksgenossen im Einzelhandel, die auch heute noch schwer um ihre Existenz zu ringen haben, eine untragbare 23eia» tung zugemutet wird. Die NS.-Hago als die Parteiorganisation auf dem Abschnitt Handel und Handwerk ist bereits mit den in Frage kommenden Wirtschaftsverbänden des Handels in Verbindung getreten, um hier eine tragbare Lösung zu finden. Es soll unbedingt vermieden werden, daß eine Ueberschneidung der Beitragsleistungen eintritt, die eine Ueberlastung bedeutet und damit auf die Wirt- fchaftsbelebung hemmend einwirkt.
Neue Vorschriften für den Warenverkehr mit der Schweiz.
DNB. Zur Durchführung des den Zahlungsver- kehr zwischen Deutfchlcmb und der Schweiz, sowie dem Fürstentum Liechtenstein neu regelnden Staatsoertrages hat die Reichsstelle für Devisenbewirtschaftung neue Vorschriften über ben Warenverkehr mit ber Schweiz erlassen. Danach sinb mit Wirkung vom 1. August 1934 ab Zahlungen beutscher Firmen für bie Einfuhr schweizerischer Waren ausschließlich in Reichsmark ober Schweizerfranken'zu leisten, unb zwar lebiglich burch Vermittlung ber Reichsbank. Die deutschen Importeure müssen entweder den geschuldeten Betrag in Reichsmark zugunsten ihrer Lieferanten auf das Sammelkonto ber Schweizerischen Nationalbank bei ber Reichsbank einzahlen, ober aus ben Bestäuben bes Sammelkontos bzw. bes Tranfitkontos ber Reichsbank bei der Schweizerischen Nationalbank Schweizer Franken erwerben unb an ihre Lieferanten auszahlen kaffen. Ist Zahlung in einer anberen Währung als Reichsmark ober Schweizer Franken vereinbart, so sollen sich bie Vertragsparteien zunächst über eine Umrechnung in Reichsmark einigen. Die Verwenbung von Schecks ober Wechseln nach ber Schweiz ist nicht zulässig. Die Zahlungen im beutsch-schweizerischen Warenverkehr unterliegen nicht ber Repartierung. Alle Zahlungen nach ber Schweiz , können nur mit Genehmigung einer beutschen Devisenstelle vorgenommen werben. Schweizerische Wa- , ren bürfen ohne weiteres im Rahmen ber gekürzten Höchstbeträge ber allgemeinen Devisengenehmigungen für bie Wareneinfuhr nach ber Schweiz bezahlt
Nach einer westbeutschen Melbung söll beim Enb- fpiel um bie Hochschul-Fußballmeisterfchaft zwischen den Universitäten Berlin unb Münster, bas bie Westfalen überraschenb mit 5:4 gewannen, in ber siegreichen Mannschaft ein Spieler von Preußen u, uer ie«mi uiKajuynycu ^uiuu.cv^y^, - Münster, Hülsmann, mitgewirkt haben. Der Beauf- heutiqen Samstag unb am morgigen Sonntag \ tragte bes Reichssportführers für Westfalen ist zur " ■ 1 ' v r" <*-—1— —H Hxjt mit ber Untersuchung bes Falles beschäftigt.
lUmertlanifctie Sloten..............
Belgische Noten..................
Dänische Noten ...........
Englische Noten
Französische Noten.••••••••••••••
Holländische Noten...............
Italienische Noten .........
Norwegische Noten ..... ------- •
Deutsch Oesterreich, i 100 Sch Mn g
Rumänische Noten
Schwedische Noten Schweizer Noten Spanische Slote«..•••••••••••••••
Amtliche Jiotierung
Amtliche Notierung
Geld
?rie>
Geld
Nrie
Buenos Aires
0,638
0,642
0,638
0,642
Brüssel.....
58,88
59,00
58,90
59,02
Rio de Jan. .
0,184
0,186
0,184
0,186
Sofia ......
3,047
3,053
3,047
3,053
Kopenhagen.
56,44
56,56
56,44
56,56
Danzig.....
81,74
81,90
81,74
81,90
London .....
12,64
12,67
12,645
12,675
HelsingforS..
5,584
5,596
5,584
5,596
Paris ......
16,50
16,54
16,50
16,54
Holland ....
169,73
170,07
169,73
170,07
Italien.....
21,58
21,62
21,58
21,62
Japan ......
0,750
0,752
0,750
0,752
Jugoslawien
5,664
5,676
5,664
5,676
Oslo..... :
63,54
63,66
63,54
63,66
Wien.......
48,95
49,05
48,95
49,05
Lissabon....
11,48
11,50
11,48
11,50
Stockholm...
65,18
65,32
65,18
65,32
Schweiz ....
81,68
81,84
81,68
81,84
Spanien....
34,32
34,38
34,32
34,38
Prag.......
10,44
10,46
10,44
10,46
Budapest ...
—
—7
—
Neuyorl...
2,512
2,518
Banknoten
2,512
2,518


