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greifen. Aber ich wandte mich schnell ab und öffnete das Etui. Un)
sagte. Ich aber starrte in das
hörte ich, wie sie entrüstet „Pfui!
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Im ihm war ein Photoapparat. Sonst nichts. Beschämt gab ich App« juj und Etui Fräulein Larsen zurück und stammelte Hilflos Entschck jjc
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Im Hotel nahm ich mißmutig und unzufrieden mein Abendessen t *
und bestellte Whisky. Ich mußte irgendwie meine Unruhe roegbrin# gV,11
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bedenkenlos bereit.
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Aber es half mir nicht viel. Kurz vor Mitternacht, ich hatte mich gt:
entschlossen, auf mein Zimmer zu gehen, kam ein neuer Gast. Es »
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Gut, also er solle sprechen. Was es denn sei, meinte ich unruhig »V" Erst müsse mehr Whisky ran, erst müsse angestoßen werden, t)i n) io firh nffoc; niof hoffor (rtripn llnh. mifnprmimt nnÄ (mit hpft pHt t _
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habe. Und als sie nach Deutschland fuhr, sagte sie: „Wenn du mir imi^ fleißig liebe Briefe schreibst, bringe ich dir einen schönen Apparat « , .5" Ganz bestimmt tue ich das. Du kannst dich darauf verlassen." Und ai( schrieb ihr beinahe jeden Tag einen Brief. Natürlich nicht nur tt»j J dem Apparat. Aber ich dachte oft daran. Als sie jetzt wieder zurückl'mr^
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Verantwortlich: Dr. Hans Thhriot. — Druck und Verlag: Brüh Ische Aniversitätsdruckerei R. Lange, Gießen.
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wieder reichlich nervös und zerfahren. Also, was denn nun eigentlich sei.
Nehmen Sie dem Beamten ihn sich nicht Ihnen. Bitte,
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und durch die Zollkontrolle zu und in meinen Koffer tun wollte.
ein Hotel sei, fragte ich, nur um etwas zu sagen. Ich solle mittomn» sagte der Zollbeamte freundlich, gleich bei den ersten Häusern des 6täi chens fei das Hotel. Beide gingen mit mir und verabschiedeten sich « Hotel mit freundlichem Gruß.
ließe sich alles viel besser sagen. Und aufgeräumt und laut bestell!. Whisky. Und wir stießen an — er lachend und ich ungeduldig und M
Sie lächelte bittend und ich war den Apparat an mich zu nehmen schmuggeln.
Als ich dann den Apparat nahm
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hätte ich besser nicht tun sollen. Denn plötzlich spürte ich meine Müdigkeit wieder und spürte noch erschreckter die peinlichen Dorzeichen, die eine herankommende Seekrankheit ahnen lassen. Und da merkte auch das blonde Fräulein (sie sei der Einfachheit halber Fräulein Larsen genannt), daß ich schweigsamer und unsicherer wurde. Ich müsse sofort in die Kajüte, müsse einige Stunden schlafen, sagte sie ehrlich besorgt. Und dann sei Stielliegen auch das beste Mittel gegen die Seekrankheit.
Diese Fürsorge rührte mich und machte es mir nicht ganz leicht, zu gehen Aber schließlich sah ich selbst ein, daß es besser sei, einige Stunden zu schlafen. Als dann Fräulein Larsen mir noch versprach, mich am Nachmittag zum Kaffee wecken zu lassen und dazu lächelnd meinte, es blieben ja bis zum Abend dann noch viele Stunden zur Unterhaltung, ließ ich mich bewegen, zu gehen und verabschiedete mich schweren Herzens und dankbar.
Kaum lag ich auf dem Diwan in der Kaiute, als ich auch schon ein- schlief. Und ich schlief fest und tief, bis mich der Steward am Nachmittag weckte. Der Gedanke, daß Fräulein Larsen zum Kaffee auf mich wartete brachte mich ziemlich schnell auf die Beine und in den Spetse- saal. Dort lachte mir ihr helles Gesicht schon strahlend entgegen. Es war ganz so, als seien wir schon längst bekannt und vertraut. Sie goß mir behutsam Kaffee ein, schob mir Kuchen zu, plapperte lustig drauf los, fragte und erzählte drollig von Dingen, die sie bei ihrem Besuch in Deutschland komisch und neu gefunden hatte. Ich war begeistert und verliebt und merkte gar nicht, wie schnell die Zeit verging.
Das Schiff schlingerte und stampfte: draußen hatte sich em starker Wind auf getan und weihe, wütende Gischt klatschte gegen die Bullaugen. Das Mädchen und ich waren allein im Speiseraum. Der Steward, der zuweilen taumelnd kam und ging, berichtete uns, daß alle Passagiere in ihren Kajüten seien. Die meisten seien seekrank. Und da^wurde mir plötzlich verwundert bewußt, daß ich so gar nichts von Seekrankheit spürte. Dabei pflegten mich sonst gewöhnlich schon Wellen auf der Leinwand im Kino seekrank zu machen. Und dankbar schrieb ich mein Gesundbleiben dem guten Einfluß des hellen lachenden Mädchens zu. Ich fühlte mich so zufrieden, daß ich den Hafen, zu dem uns das Schiff bringen sollte, und damit den Abschied ganz vergaß.
Es wurde Abend und dunkel, und die Schären, die der norwegischen Küste vorgelagert sind, ließen unser Schiff bereits durch. Das Meer war hier ruhiger. Im Speisesaal tauchten auch nun andere Passagiere auf. Sie schleppten ihre Koffer heran und hatten leidende Gesichter. Bald würde das Schiff im Hafen sein. Da wurde Fräulein Larsen merkwürdig nachdenklich und still.
„Sie können mir einen großen Gefallen tun. Wollen Sie?" sagte
der nette Zollbeamte. Er kam lachend an meinen Tisch, gab mir > traut die Hand und sagte, es sei gut, daß ich noch auf fei, er iW mich sprechen.
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Dann ging sie rasch und entschlossen davon. Und ich blieb zurück tu PT fühlte erbittert verstärkte Unruhe. Es wurde mir immer klarer, uj III meine Situation verteufelt heikel war. । e 11
Hol' der Kuckuck die ganze gefährliche Rücksichtnahme, dachte 4 |B schließlich grimmig. Ich will jetzt klar wissen, was in dem Etui mitty ilr 1 drin ist. Und entschlossen nahm ich den Koffer auf und wollte ihn öf«l Aber gerade da kam der Steward und bat mich zur Zollkontrolle. 1
Das Schiff hatte angelegt. Ein Zollbeamter war an Bord getan« Er saß jung und gut gelaunt im Speiseraum hinter einem Tisch wi kontrollierte, als ich hineinkam, gerade den Koffer von Fräulein Lorsch Er tat das gründlich und fast schien es mir, als lasse seine gute Lm nach und als zeige er sich enttäuscht, weil er nichts fand. Sie stand iita__
legen lächelnd dabei, dann nahm sie heiter den Paß, den er ihr packte ihren Koffer zusammen und ging. Als ich dann an den Tisch tzMM hatte ich Herzklopfen. Ich sah mich bereits als Schmuggler nerbrfW*_2_—- Der Beamte blickte enttäuscht und erbittert, wie mir schien, hinter (ein Larsen her und sagte leise etwas vor sich hin. Ich verstand es M weil es norwegisch war. Aber ich hatte den Eindruck, als sei es grituM gesagt. Als er sich mir dann zuwandte, lächelte er mich wohlwollend m stempelte den Paß und fragte in gutem Deutsch:
„Haben Sie zollpflichtige Sachen?"
„Nein. Nichts." Ich würgte es mühselig heraus.
„Danke!" sagte er freundlich und hatte schon einen anderen Piz I der Hand. Mein Gepäck interessierte ihn überhaupt nicht. Ich nahm Koffer und stolperte verwirrt aus dem Raum und über das 5aUret| Draußen am Kai wartete schon Fräulein Larsen auf mich. Sie w ganz aufgeregt.
,^>at der Beamte den Apparat gesehen?" fragte sie rasch und m
„Nein, besser ist, der Beamte sieht den Apparat überhaupt nicht", erwiderte Fräulein Larsen. Dann deckte sie Wäsche und Bücher darüber und klappte den Koffer energisch zu. ■
„Versprechen Sie mir noch eins", bat sie dann, „wenn der Beamte den Apparat findet und irgend etwas fragen sollte, sagen Sie ihm unter keinen Umständen, daß er mir gehört. Er muß ihn unverzollt durchlassen. Ich weih das ganz genau. Und er darf nicht merken, daß wir uns überhaupt kennen." x
Ich versprach es erstaunt. Aber ich verstand das alles nicht. Alles erschien mir plötzlich geheimnisvoll und rätselhaft. Fräulein Larsen lächelte aufgeregt. Aber dies Lächeln verscheuchte nicht die ungestümen Fragen, die mich bedrängten. Warum so viel Getue um einen Apparat, den wahrscheinlich jeder Reisende einführen'darf, wenn er zum Gepäck gehört? Warum mußte ich versprechen, unter allen Umständen die Bekanntschaft mit Fräulein Larsen zu verleugnen? Und dann kam mir der Gedanke, daß ich den Apparat selbst ja gar nicht gesehen hatte, sondern nur das Lederetui, Wenn nun in dem Etui überhaupt kein Apparat war? Mir wurde unangenehm schwül. Und langsam machte ich mich mit dem Gedanken vertraut, daß in dem Etui kein Photoapparat war, daß etwas anderes darin versteckt sei, etwas Gefährliches, das ich, der dumme Verliebte, über die Grenze schmuggeln sollte.
Um meine Gedanken nicht zu verraten, lächelte ich tapfer und plauderte drauf los. Aber beständig zerquäkte ich dabei mein Gehirn mit all den Fragen, die wissen wollten, was wohl in dem Etui sein möge.
Die Lichter des Hafens kamen näher und die Schiffsglocke läutete. Gleich würde das schiff anlegen. Ich stand neben Fräulein Larsen an der Reeling und spürte eine unerträgliche Nervosität. Auch sie zeigte sich jetzt offensichtlich unruhig. Angestrengt spähte sie zur Landungsbrücke, auf der einige Menschen warteten. Als die Marinen aufhörten zu arbeiten, wandte sie sich hastig zu mir und sagte:
„Also bis später.^Ich gehe vor Ihnen durch den Zoll. Draußen am Kai warte ich auf Sie."
geschah bas, was mich zuerst etwas stutzig machte. Ohne sich im mindesten zu genieren, griff Fräulein Larsen in den Koffer, schob eifrig Wäsche und Bücher an die Seite und legte ganz unten den Apparat hin.
„Es-ist doch nicht notwendig, daß man ihn so versteckt", sagte ich verwirrt. „Der Beamte kann den Apparat doch ruhig sehen."
konnte ich ihr auf dem Schiff doch nicht um den Hals fallen. Ich 1 ja in Dienst. Aber ich durchsuchte ihren Koffer. Das durste ich. Unb war so neugierig auf den Apparat. Ich suchte und suchte. Ader einem Photoapparat keine Spur. Dabei hatte ich doch jeden Tag ei' Brief geschrieben, müssen Sie bedenken! Dann kam ich zu Ingrid»' Hause. Und als wir uns geküßt hatten, sagte Ingrid „Hokuspokus" ' hielt mir einen Photoapparat hin. So als ob sie ihn aus der ® JJjl.1 geholt hätte. War das eine Ueberrafchung! Ich war ganz blöd >. Freude. — Hier — nehmen Sie noch einen schlau die Frauen sind. Persteckt den Apparat in einen fremden Kosst»
Aber dann habe sie ihm von meinem Verdacht erzählt und J* meiner Unruhe. Und das täte ihr furchtbar leid. Und ihm auch. 1 und die Sache müsse doch bei einigen Gläsern guten alten Whb g < zu regeln fein, nicht wahr? I /p
Er sagte das alles lachend und etwas verlegen. Aber als mit J : ; 

