" fragte Johannes. Ich beob« eine Gedanken gab. Was sm
^°"^Woher mögen die Kräfte kommen, die in chm find?" fragte ich nnÄ in der Gemeinsamkeit dieser Stunde. Und ich muhtean de w Himmel denken und an die Flugzeuge daran, dah für Johannes Welt viel größer war als für uns. hrau6e«
Hochgewachsen, mit breiten, mächtigen Schultern stand
auf der Terrasse. „Morgen machen wir neue Sturzsluge , sagte >> . E. Seine Frau schmiegte sich an ihn. Hell und rem war der Tag 1
Rebhühner.
Eine Erzählung von Enno Ork.
Der Tag an dem wir draußen in Glienicke Rebhühner aßen ist mir
iihor dem See der uns noch einmal allen Glanz des fueyenoen »om ^- l^enkt Der Sommer war schön gewesen, herrlich und strahlend ™ ^nhcmnes und Alexa. Dieser Sommer, umrauscht vom
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^°Jcktuhr'ost hinaus' Die Helle des Glücks meiner Freunde vermittelte Ich fuhr on ,hinaus, jj e y „roßen Stadt bändigen konnte.
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II«». Ich m«g »1.1° .«• modisthen Blumen so", sagte Alexa. Sie ging neben 'H^^Mann^der BjgEiSSSi
I qay,Ät»,»Ä*8» r’Ä zuberettung unerfahren war. Sie hatte, die unscheinbaren Voge m d r W Ln°"L
Bange Stunden der Erwartung und selige der Erfullung. Da ga^ den Wagen und das Schwimmen über den See. „Mit Johannes diese beiden Worte waren Alexas Leben.
war gut daß Johannes kochen konnte, denn auch Marte crnm Nck als unwissend Er hatte es von seiner Mutter gelernt, deren Kdch- in Pommern berühmt war. Unterwegs erklärte er uns genau,
I die Rebhühner erst rupft und dann absengt. , . _r
I Die Köpfe bleiben daran", sagte Johannes und spater zeigte uns'in der Küche, wie man die Eingeweide vorsichtigHerausnimmt, ohne
I die Galle zu verletzen. Er machte das mit der Sorgfalt eines gesch Arztts und ich mußte dabei die Zuverlässigkeit feiner klugen, f arten Hände bewundern, die ein Gewehr fo sicher zu halten wußten, wie d schöne, schlanke Gestalt seiner Frau. ..... . ...
Unter großem Jubel wurden dann die Rebhühner mit einem S Speck umwickelt und gebraten. „Mit überhitze’’, sagte Johannes, nprmihte in Aleras Küchenbereich getrocknete Wacholderbeeren jur oa Wechkraut Ab r wir ersannen etwas anderes. „Laßt uns Champagner, kraut machen ° schlug ich vor. Ein Glas Champagner wurde über da Kraut gegossen. Den Rest der Braterei übernahm Marte die auch die Sahnesoße anrührte, genau nach den Anweisungen von Johanne .
Es war spät am Nachmittag geworden. Wir sahen auf der Terrasi des Haches, das ganz aus Kupfer war, und hatten den ubngen Cham pagner ausgetrunken Durch die Äiefernftämme schien der See, hellgrii wie ein blasser Türkis. Johannes blinzelte feiner Frau zu Erkönnt sie mit einem ganz ernstem Gesicht ansehen, sogar mit einer Fa der Stirn aber Alexa erkannte, wie luftig feine Augen waren. C I wußte dann wie gut er sie verstand und steckte die Miene eines Sch Mädchens auf, das mit einer schlechten Zensur nach Hause komm.
einmarte3famPmit rotem Kops und bat zu Tisch. Die festsichen weiß^ Gedecke, die Gläser im Kerzenschein ein 0ro6er bunter Strauß Herbstblumen - das alles wurde gekrönt °°n Johannes Rebhuhniun Ä aiWWSBÄW«■ =* «i.
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rounöm »erbender einen Willen?" fra9te. 3o,l>anne5h
achtete wie sehr Alexa ihren Worten seine Gedanken gab. Was s sagte, war von einer offenen natürlichen Richtigkeit; doch wieder g anders, weich und voll zärtlicher Hingabe.
Es war schwer, mit Johannes nicht «'"er Meinung zu fein. Wie o hatte er mit sicherem Instinkt und richtigen Maßstäben den Unwert eM^ Sache lange schon erkannt, bevor die Entwicklung der ®l"9e fem tätigen Sonnte. Immer wieder war ich von der Grund .chke.t e Gedanken Überrascht. Aber dies war nicht das e,gen liche: se,n mnern^ Wesen war von einer Sammlung und Spannung erfüllt, bie nach ab hin eine natürliche Ueberlegenheit schufen. Seine Ritterl.chke. verh'M derte in ihm den Herrscher, aber den Sieger machte sie damit um i-
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benluftlprung und hielt sich dann — zu mnersl srohgestimmt 9 an Jf’^Srmnb erwiderte, wenn auch weniger aufgeregt als sie, ihre Zärtlichkeiten, beschnupperte sie ebenfalls, sah 3nUnieiener3UtieUfen
^^Und^die' Gazellen?"Die waren inzwischen ruhig äsend 'hres Wegs
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KovH lie dachte nicht in die Zukunst, überlegte nicht, was geschehen
blick vollkommen glücklich und g<jb keinem andern Gedanken Raum.
Weniae Minuten sind verstrichen, da kommt es ihr plötzlich in den I ©in? (bat ein rnnerfte Stimme sie gemahnt?), den Kops zu heben und chren Blick über die Lichtung hinzuschicken. Was ist bas? Dort, wo die Picht- unb Schattenstreifen einander adwechseln, bewegt sich eine Pallah- he^el ^Die Rücken einiger Tiere leuchten goldbraun im vollen Sonnen- ichein die der andern find matt im Schatten der Baume I
$ Da vergißt die kleine Pallah alles, alles: den lungen Freund an ihrer Seite, bie Gazellen, die unterwegs zum Flusse fm^ aUe bie Schrecknisse und Gefahren, von denen sie umringt gewesen. Sie sprintzt | bodi in die Luft rennt, springt wieder, überfliegt den trennenden Zwischenraum und ist auf einmal bei den Pallahs, ihren Pallahs ist in hpr (Serbe ber Ibren, bie fie verloren, bie fie nun enbiich wiedergefunden ^hat! Zu emem Bock läuft sie bin ber ba mitten in dnem Sonnenstrahl steht, hüpft um ihn herum, reibt ^.Schnauze am fials einer Geiß fpringt, läuft hin unb her und weiß sich vor Seligkeit nicht zu lassen. Die Geiß erkennt ihr eigen Fleisch und Blut unb beainnt jetzt, ber kleinen Pallah sroh Gesicht, Hals unb Flanken zu lecken Die hält still — jitternb vor Glück unb namenloser Freude.
(Schluß folgt.)
Friedrichs des Zweiten Kutscher.
Bon A u g u st K o p i f ch.
Des Alten Fritz Leibkutfcher soll aus Stein Zu Potsdam auf dem alten Stall zu sehen sein — Da fährt er so einher. Ms ob er lebend wär:
Aller Kutscher Muster, treu und fest unb grob, Pfund genannt. Umschmeihen tannt er nicht: das war sein Lod.
Mordwege fuhr er ohne Furcht, fein Mut Hielt aus in Schnee, Nacht, Sturm und Wasserflut. Ihm war das einerlei, Er fand gar nichts dabei;
In dem Schnurrbart fest und steif blieb sein Gesicht, Unb man fah darauf kein schlimmes Wetter niemals nicht. ;1 Doch rührte man an feinen Kutscherstolz, War jedes Wort von ihm ein Kloben Holz;
Woher es auch geschah, Dah er es einst versah Und dem Alten Fritz etwas zu gröblich kam, Wesienhalb derselbe eine starke Prise nahm Und sprach: Ein grober Knüppel wie Er ist. Der führt fortan mit Eseln Knüppel ober Mist! Unb fo geschah'-. Ein Jahr Bereits verflosien war, Als ber Pfund fuhr und guten Muts
Ihm begegnete der Alte Fritz; ber frug: „Wie tut s?
„I nu, wenn ich nur fahre", sagte Pfund, Indem er fest auf feinem Fahrzeug stund, „So ist mir’s einerlei Und weiter nichts dabei, Ob's mit Pferden oder ob’s mit Eseln geht, Fahr ich Knüppel ober fahr ich Euer Majestät." Da nahm bet Alte Fritz Tabak gemach Unb sah den groben Pfund sich an und sprach: „Häm, finbt Er nichts dabei Und ist ihm einerlei,
Ob es Pferd, ob Esel, Knüppel ober ich
Lab Er ab unb spann Er um, unb fahr Er wieder mich."


