Nummer 81
Zreitag. den (9. Oktober
Zayrgang 193<
Luizus nickte wieder nur. Er stand und starrte. In feinem Rücken di/ Tür zu. Er beachtete es nicht. Vorgebeugt lehnte er gegen das
ießeB'
könnte
nchmal l wird ief)t es s dm unter»
lufging graben >mmen rennen er sich
raglaft in ihre i, was
Sugs. üräume
sifchen ilpfel.
n mit a uni) oorbei m. Er n, als Üugen öffnet runde, feine ib das ir°ben
Trag, i nun, tel zu >e non :. Sie e Last forgt
't ein-
)e vor ^cha» denkt 1 wie
Steile taten
TOr'aflnete ni Das Mädchen kam in einer Duftwolke gebratener
GiehenerKnnifienbMer
Unterhaltungsbeilage zum Gießener Anzeiger ______
nobern h fch°» eudjten er und müder
Nacht zarifchr tiefer tt M es laut irodjen. es de« chl an1
Schlal suchend int und auf di- er 0«'
J r tneiB; f° °!! wer fi( gebens
it. 5g l n hi"
Alil* rw
Gortfetzung.)
Luzius zuckt die Achseln. „Ich gehe dem Mann nach', sagt er, und meint wohl, das fei Erklärung genug.
Warum?" fragt sie abermals, und als er schweigt, denn was foll er hier" antworten forscht sie: „Sind Sie hinter ihm her, weil er etwas auf dem Kerbholz hat?"
„Vielleicht."
„Ist dabei etwas zu verdienen?" _
,,{?ür Sie? Wenn Sie mir sagen, ob Sie den Mann kennen, wohin er sich wendet, ist das möglich!" .
Das Mädchen nickt. „Sie sind nicht von der Polizei Haben Sie eine Abrechnung mit dem dort? Ich will es nicht wissen. Ich kenne den Mann. Er gehört nicht hierher. Ich habe mit ihm gesprochen, wie letz'nut Ihnen. Ich bin dann mit ihm die Straße entlang gegangen. Ich weiß, wohin er, sicherlich auch heute wieder, sich wenden wird." .
„Wohin?" Luzius entnahm seiner Brieftasche einen Schein und gab tfjn dem Mädchen. „Sprechen Sie rasch. Ich sehe Zurrh... sehe den Mann gar nicht mehr. Wohin verschwand er?"
Danke " Sie steckte bas Geld weg. „Ihr Freund ist in die Tege hoff- straße abgebogen, das ist die kleine Querstraße dort. Wahrscheinlich will er wieder zum Vater Berledach."
3)as 3tals6and / Confrank f. braun
äUr5Bie war denn das, hatte er nicht soeben einen schlechten N'm gefe^". tauf um Mita Finkende» Geld geben zu können für die Fahrt in das
Perlen und Geld und ging ohne Erstaunen. Tin bist verrückt geworden, Luzius!
MUFW-MMZ «'E s
dieser «egenb 'dem Flüchtigen und
^'nfd17oe Sem ("r®enn 3un&m an ber Ecke ein Auto nahm, ^r Lu ius verloren. In dieser Straße sand sich kein Wagen und ehe er U belebte Ecke erreichte, würde Zurrhelm verschwunden ein.
Dann gehe ich in seine Wohnung, wußte er, diefe Geschichte muß zu «mti"suÄ rtm Mn.
mich die verkehrsreichere Marktplatzgegend und schritt in eine Rebenstraße, Luzius ah es und öerwunderte sich. Kam Zurrhelm denn auf diesem Weg in bie Matanenallee, am Ende dieser Straße wohnte ,a der Konsul Finkend^! Er schüttelte ganz für sich allein den Kops, aber das -rflaunen mar er an diesem Abend nun schon gewohnt geworden
fiel die Tür zu. Er beachtete es nicht. Vorgebeugt lehnte er gegen oas Fensterkreuz. War das möglich? Also hatte er doch recht gehabt mit seinem Verdacht? Ader wie denn! Wingart Reußner hatte doch bereits gestanden!? Er faßte sich an die Stirn, wischte den Handrücken über die klugen Wachte er, war dies Wirklichkeit? Das Bild blieb Dort im Zimmer des alten Hehlers Berlebach stand Reginald Zurrhelm, den e bis hierher verfolgt hatte, stand mit dem Rucken gegen das Fenster, sich für alle Fälle gegen Sicht deckend, und verhandelte mit dem Alten.
Und bas Unfaßliche geschah. Berledach schloß einen Gelbschrank auf, griff in ein Fach unb brachte bie Perlenschnur ber Frau Konsul gintenbe» zum Vorschein, hielt den Schmuck in der Hand, daß die Perlen herabhingen und glitzerten wie erstarrte Wassertropfen. „
Zurrhelm griff sofort nach dem Schmuck, sah ihn kurze Zelt prüfend 0,1 Berlebach^ lächelte?'Er redete etwas, seine braunen verräucherten Zähne wurden sichtbar. Zurrhelm Zuckte die Achteln. Dai entmchm der Alte dem Geldschrank eine Brieftasche, trat an den Tisch, der in der Mitte des Zimmers stand, und zählte Geld hin, mehrere große Scheine.
Luzius iah E nach die Hände der Personen die Gestalten waren rrirM mehr im Blickfeld aber er sah deutlich, wie Zurrhelms Finger die Scheine ausnahmen. Dann berührten sich diese Hände, alt und jung, für Furio Aeii Zum Schluß tauchte die Gestalt des alten Berlebach wieder kurze Zeit. Z ) B . gcgranf ab und machte Notizen in ein
i
"Dalic Berlebach! Wie soll ich Ihnen dos erklären Daker Berlebach ist •Sää » ä »ä ffÄSÄi'-SM»Ä'ZmitFw^n Iywu-yggs--; d!7äw «-w “Ä bekästlal IN werden N'Är nlch, n richlasten. <kr lrak ans den »arrldar. ..s-aul-kn! .
sä ssrJtiÄÄ S. .......
ZMWS-MW ZMMMSLM dach «.wist nicht bei ostenen Fenstern Wit I.tn.n | Kunden verhandeln!" hängt eine dichte Pferdedecke
Das Mädchen lächelte listig. „D r Alte hangt « ^ock, und feine vor das Fenster , sagte es. „Aber m .. an denen er
Decke läßt oben am Fenster einen Spalt.«fc W Me,Jiaj sie aushängt, ein bißchen ZU niedrig ® L. , 'ißorbanq behilft, kann nicht höher. Jedenfalls, fo(angeer sich ^'b^1iichtdenn /as interessiert ich in bas Zimmer gucken. Freilich tue ch d s ) ben Mann ver- oder wie...! dnsär
" *«x «Wf 3ÄÄ
er, „hoffentlich ist aller> so, m,e <SiH fl • der Straße verschwunden, her. Nichts mehr verstand Aunhelm war v ^ein Licht, Lupus
hä'iS’k
machte kein Licht. Luzius ' der Wand neben dem Spiegel
Ein graues Bett, ber Waschtisch, an Der £ fraf stieß es der schlechte Detbrutf eines g - J » J er sie Ewigkeiten lang auf unb atmete bie frische Nachtiuii ein, >
'""L-ädch-n trat neben ihn ■**- «*>t“8
JÄÖÄ »" Sl"'”
aneinnnber. , . @Knt1„n «je nut sehen? Sonst tomnien
„Der Alte ist Vater Berlebach. Können g s!?fagte: „Ich
Sie hierher. Der andere Mann ist Ihr F ber Küche währenddes
komme in fünf Minuten wieder b • mjt Ihnen hinunter.
«ne Kleinigkeit effen unb gehe bann wieder mir


