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Du", spricht der General, zu Ohm emporsehend. „Es ist keine militärische Fahrt, die ich von dir verlange. Ich bin hier mit meiner Frau und den Kindern, zur Erholung! Wie alle Sommergäste! Verstehst du mich? Wir wollen zum Vergnügen segeln! Ich werde dich gut bezahlen, " Lümmel! Willst du jetzt, oder willst du nicht?"
Ohm schüttelt den Kopf. Auf des Generals Stirn schwellen die Adern. „Warum willst du nicht?"
„Weil ich keinen Mord begehen darf, Herr General.
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„Was heißt das?" „ m
Es wären doch Ihre Kinners daber, und die Frau? Nee , Ohm schüttelt den Kopf. „Ich darf nich, ich müßt euch in die See rinschmeihcn, wenn wir alleine auf dem Wasser wären. Ich darf das nich tun, Herr General."
„Verhaftet ihn!" . . -
Ohm schiebt die Soldaten zuruck. „Hanmng, sagt er, die Hand auf die Schulter seiner Frau legend, „der olle Husmann wird sich euer annehmen " Abschiednehmend streicht er noch einmal über den Scheitel seiner Frau er wendet sich. Ausgereckt tritt er vor den zurückweichenden französischen Offizier. „So, Herr!" spricht Ohm, „nun strafen Sie mich, dafür, daß ich den Ihren ihr Leben rettete."
Sie zerren ihn hinaus. Im Sonnenlicht, auf der Höhe der Düne, vom Wind umweht, wendet sich Ohm. Er atmet tief auf: Brett, glitzernd, von flüchtig drüber hin eilenden Windstreifen hie und da ausgeraut, lautlos, tiefblau, grenzenlos wett, wie der blaue Himmel darüber, liegt zu Füßen des gelben Dünenbogens die deutsche See. Möwen jagen. Vor dem Wind steuert Ohms Boot seewärts. Zwei Knaben sitzen am Steuer. Trotzig halten sie das rote Segel vom Land ab. Ohm senkt den Kopf sein Vollbart bäumt sich auf, mit mächtigen Schritten geht Ohm den Sand hinab, landeinwärts, der Küstenwache zu. Hinterdrein, um ihn herum laufen die kleinen französischen Soldaten.
„In zwei Stunden bist du kalt, Brotfresser!
„Wird dir schon zeigen, der General, was es heißt, uns mit Mord broben i **
Dor Fischer faltet die Hände. Handfläche liegt auf Handfläche, Daumen auf Daumen, reglos dem All, der Luft, dem Himmel Über sich hm- gegeben, steht starr gläubig des Fischers Blick im Firmament. Körper
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Von bahnbrechender Bedeutung ist seine Schrift „Bundesstaat und E i n h e i t s st a a t", in der er sein politisches Bekenntnis formuliert. Gewaltig sein Leßenswerk, die fünf Bände seiner grandiosen „Deutschen Geschicht e", vollendet in der Form, von einer unvergleichlichen Fülle und Anschaulichkeit der Sprache. Alle die zahlreichen Werke, die Heinrich von Treitschke im Lause seines fruchtbaren und energieoollen Lebens als aktiver Politiker und Historiker veröffentlicht hat, sind weit mehr als bloße wissenschaftliche Abhandlungen. Sie alle tragen den Stempel einer glut- und blutvollen künstlerischen Darstellungskraft, sie alle sind Dokumente eines stets lebendigen Herzens, einer unversiegbaren Vaterlandsliebe.
Heinrich von Treitschke war eine Erscheinung von bezwingender Universalität: er war ein glänzender Lehrer und Redner, ein bedeutender Historiker, der die Zusammenhänge der deutschen Geschichte plastisch und eindrucksvoll formen konnte, er war Universitätsprosessor und später Reichstagsabgeordneter, er war einer der wirkungsvollsten Wahlredner, aber vor allem ein freier, unbeugsamer Charakter von unwandelbarer Treue der Gesinnung. So wurde er in einer Zeit der verhängnisvollen Kleinstaaterei zu einem geistigen Vorkämpfer für den deutschen Einheitsstaat, der heute durch die machtvolle Persönlichkeit Adolf Hitlers seine endliche Erfüllung gefunden hat.
Das Volk wacht auf.
Roman von Walter von Molo.
IFortleyung.»
Durch ein armseliges Vorgärtchen in den Dünen stürzt eine Fischersfrau.
„Vadding", sie reißt die Türe auf, sie steht keuchend, das Gesicht verstört, vor ihrem Mann. „Er kommt mit Soldaten!"
Die riesige Gestalt des Fischers mit dem sonnverbrannten, windgegerbten Gesicht wendet sich.
„Bleib' man still, Mudding", bittet er. „Der Mensch darf nicht lügen."
Sie nickt und finkt auf die Bank, zitternd legt sie sich die Schürze vor die Augen; im grell besonnten Fensterausguck erscheint eine Gestalt, ein französischer Soldat. Das Gewehr hat der Mann im Arm, als pirsche er auf Wild. Zwei, drei, ein ganzer Trupp umzingelt die Fischerhütte. Peter Ohm tritt zu seiner Frau. Voll Liebe streichelt er deren verhüllten Kops. , „
,,f)ab’ man keine Bange, Mudding! Ich hab bloß die Wahrheit gesagt." Er neigt sich nieder. „Sei keine Angstbüx, komm!" Nickend gräbt sie das Gesicht tiefer in ihre Schürze, ganz zusammengedrängt sitzt sie, reglos, die Ellenbogen auf den Knien, die Hände über den Ohren. Der Fischer richtet sich« auf: Ein französischer General ist eingetreten, ein Stöckchen in der Hand. Gekrümmt ist neben dem General die Gestalt des Gastwirts; in den Händen das Käppchen ängstlich guetschend, stammelt der Wirt: „Eure Hoheit! So wahr mir Gott helfe, ich hab' die Antwort gekriegt, die ich meldete, Euere Gnaden! Ich schwör's!" Feige reckt er die Schwurfinger auf. Der General schiebt den Wirt zur Seite. „Bist du der Fischer Ohm?"
Der Fischer nickt.
„Ist dir ausgerichtet worden, daß ich mit dir segeln will?"
Wieder nickt der Fischer.
„Du willst nich?"
„Herr General", sagt der Fischer. „Ich darf nich."
„Du willst nicht?"
"Schen'^Euer^Gnaden," zetert der Wirt, „ich hab die totaligste Wahr-
aktiven Lebenskraft.
In einem Alter von 29 Jahren ist Heinrich von Treitschke em berühmter Mann, der viele aufrichtige Freunde, aber noch mehr erbitterte Feinde hat. Er, der mit unverrückbarer Energie, von einer heißen Lttter- landsttebe durchströmt, an seiner Idee des preußischen Einheitsstaates sesthält, hat mit den hesttgsten Widerständen zu kampsen. Aber nach -und nach räumt seine mächtige Personlichkettalle Hmdenisse ausdem Wege. Seine Vorlesungen an den verschiedensten Unwersttaten Deut ch- lands haben einen enormen Zulaus. In den fiorfalen drangen und stauen sich begeisterte Studenten und hervorragende Manner der Wis en- schast. Treitschke, dem ein schweres, unheilbares Gehorleiden sehr zu schaffen macht, Überwindet sich selbst und strahlt ein Fluidum aus, idem sich niemand entziehen kann: seine H°rer bewundern die unverwüstliche, mitreißende Kraft dieser remen nationalen Gesinnung sie bewundern die Wissensfülle, die Unbestechlichkeit den geraden treuherzigen Charakter dieses Mannes, der eine sieghafte opl'M'st'iche Ka-nps- -natur ist. Seine Vorträge, seine Reden, seine Essays seine geschichts wissenschaftlichen Abhandlungen bereiten dem Gründer des deutschen Reiches, dem Fürsten Bismarck, den Weg, indem sie„in ben ten aller gebildeten Patrioten die notwendige nationale Atmosphäre schassen. Immer wieder predigt Heinrich von Treitschke f f - Unitarismus. Er bekämpft sem Heimatland Sachsen,. er gerat in einen dauernden Konflikt mit seiner Familie, besonders w't seinem Vaterf, e überwirft sich mit den Behörden der verschiedensten Slaaten und Um roerfitäten, aber nichts hält ihn davon ab, seiner Ueberzeugung treu 3U bleiben.
Skutari. Hinten zerrt etwas an mir, ich drehe mich um, es ist ein Bettler mit verschorftem Gesicht, aber zuerst will der Kutscher sein Geld, schsägt dem Bettler die Peitsche schallend um die Beine, hält mit der peitscheschwingenden Linken den Bettler von sich ab wie der Bändiger den Tiger im Raubtierkäfig, während er mir seine Rechte offen und fordernd entgegenstreckt ...
Heinrich von Treitschke.
Lin geistiger Vorkämpfer für den deutschen Einheitsstaat.
Zu seinem 100. Geburtstage am 15. September.
Von Dr. Theodor Riegler.
Unter den bedeutenden schöpferischen Persönlichkeiten, die mit leidenschaftlicher Ueberzeugung und hinreißendem Pathos gegen das nationale Ucbel der Kleinstaaterei und der innerpotttischen Zerrissenheit kämpften, unter den wenigen mutigen Männern, die mit rücksichtsloser Offenheit und Schärfe für ihre nationale Gesinnung eintraten, nimmt Heinrich Gotthard von T r e i t s ch k e , der am 15. September 1834 geboren wurde, eine führende Stellung ein. In der Gestalt dieses von einem hohen Idealismus beseelten Mannes verkörperte sich der nationale Gedanke, der schließlich zur Gründung des Deutschen Reiches sührte.
Bevor in den breitesten Schichten des deutschen Volkes durch die überwältigenden Siege von 1870/71 das Gefühl für die nationale Zusammengehörigkeit der zahlreichen deutschen Provinzen geweckt wurde, war Heinrich von Treitschke unermüdlich bestrebt, seine Ueberzeugung von der zukünftigen Form des deutschen Einheitsstaates in die Oeffent- Uchkett zu tragen. Dieser Mann wurde nicht müde, in Wort und Schrift, in aufwühlenden Reden und hervorragender wissenschaftlicher Pionierarbeit die deutsche Einheit zu predigen. Immer wieder erhob er seine eindrucksvolle Stimme, um gegen die kleinlichen Sonderinteressen, Sonderwünsche und Sonderbestrebungen der verschiedenen deutschen Staaten seinen geharnischten Protest zu erheben. Heinrich von Treitschke war absoluter Unitarift. „Es ist eine Freude," so schreibt er selbst, „wenn man wie ich nach und nach erlebt, wie albern die Lügen sind von der unversöhnlichen Verschiedenheit der deutschen Stämme. Die Deutschen sind sich überall gleich. Was sie trennt, sind Aeußerlichkeiten und anerzogene Vorurteile."
Aber Treitschke war nicht der Mann, der sich auf theoretische Erörterungen beschränkt hätte. Er wollte die verschiedenen Bezirke seiner deutschen Heimat aus eigenem Erlebnis und aus persönlicher Beobachtung tennenlernen. Die Vielfalt des deutschen Kulturlebens reizte ihn. So unternahm er, einem innersten Drang folgend, ausgedehnte Wanderungen durch seine deutsche Heimat, die ihn vom Norden bis zum Süden, vom Osten bis nach Westen führten. Ueberall suchte und gestaltete er die Gemeinsamkeit nationalen Wollens. So wurde es ihm zu einem heißen Bedürfnis, die Geschichte dieses Volkes zu schreiben, das er in allen seinen Berufszweigen und Lebensäußerungen sorgfältig studiert hatte. Als Mittelpunkt deutscher Machtfülle erschien ihm der preußische Staat. Es war ihm eine selbstverständliche Ueberzeugung, daß der zukünftige deutsche Einheitsstaat auf den Werten der alten preußischen Tradition ausgebaut werden müsse.
Es war ein gewaltiger Kamps, den Heinrich von Treitschke, dieser glänzende, aufwühlende Redner und leidenschaftliche Patriot gegen die Kleinstaaterei führte. Er versucht, das deutsche Volk aufzurutteln, aber damals war, wie er selbst klagend hervorhebt, „von jener nachhaltigen, beinahe nervösen Leidenschaft, die im Wachen und tm -trau= men nur das eine zu jagen vermag, mein Land, mein Land und immer nur mein Vaterland, bei der großen Mehrzahl unserer Patrioten sehr wenig zu spüren". „Das heutige Herzogtum Nassau", heißt es an anderer Stelle , umsaht auf 85 Geviertmeilen die Fehen von 37 vormals selb- ständigen Territorien!" Treitschke haßt die Absonderung dieser kleinen Staaten, er haßt die Uneinigkeit, er haßt die Fürsten- und Königshäuser, die kleinen und kleinsten Staatengebilde, die alle ihr eigenes, besonderes Leben führen wollen. Für ihn existiert nur em Staat ber das moralische und geschichtliche Recht besitzt, aus all den vielen Kleinstaaten eine neue machtpolitische Einheit zu bilden: dieser Staat ist, wie chon erwähnt wurde, Preußen mit seiner Zucht und Tradition, mit einer straffen Disziplin, mit seinem glorreichen Militarismus, mit seiner


