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als sie endlich eingeschlafen war, haben wir noch Tränen gelacht.
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Oie Entdeckung Asiens.
Ergebnisse der letzten großen Forschungsfahrt Sven hedins.
Von Dr. P. Lücke.
Die große Zentralasien-Expedition Sven Hedins
Das asiatische Mittelmeer und der wanderndeLop-nor.
Das Hauptarbeitsgebiet der Forschungsgruppen war der Nordwesten won China, Kansu und Sinkiang. In Sinkiang leitete der Professor Jüan Fu-Li die geologische und paläontologische Erforschung der
Und Nigra bekam eine furchtbare Strafpredigt und schlagende Bewerfe für ihr Benehmen, und Nigra bekam an diesem Abend kein Nugat, diesmal bekam ich es, aber ich schmatzte nicht, und Nigra war sehr beleidigt,
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beendet. Die kühnen Forscher, die sechs Jahre lang eines der ältesten und größten Kulturgebiete der Erde durchforscht haben, sammeln sich zur Zeit in Peking, dem Hauptquartier der Expedition. Auch der seit 8 Monaten vermißte schwedische Geograph Dr. Niels A m b o l t ist auf dem Wege dorthin. In wenigen Monaten werden die Mitarbeiter Sven Hedins nach Haus zurückkehren, um die fast unübersehbare Ausbeute ihrer Entdeckungen wissenschaftlich zu bearbeiten. Schon jetzt aber ist sehr bemerkenswert, was Sven Hedin über sein größtes Forschungsunternehmen mitteilen kann.
Man kann schon kaum noch Expedition nennen, was unter der Leitung des kühnen, großen, schwedischen Forschers vor sechs Jahren nach ' Zentralasien auszog. Eine ganze Universität war unterwegs! — Archäologie, Medizin, Geologie, Zoologie und Meteorologie — fast alle wissenschaftlichen Disziplinen waren durch hervorragende Fachleute vertreten, unter denen sich, wie wir mit Stolz feststellen dürfen, auch ein« Anzahl deutscher Forscher befanden. 25 Gelehrte, ein gutes Hundert Helfer und eingeborene Diener, Hunderte von Last- und Tragtieren zogen nach allen Richtungen über den großen Raum Chinas. Von der Mongo- : lei bis zum Himalaja, von Jehol bis Tursan gibt es kaum einen Fleck Erde, der von den Mitarbeitern Sven Hedins nicht durchzogen und durchforscht worden ist. Nicht Räuber, nicht Kälte und Hunger konnte die mutigen Forscher aufhalten. Und ein Wunder bei der Unsicherheit der chinesischen Verhältnisse und bei der Schwierigkeit der Verkehrsbedingungen —: keiner ging verloren, alle kehrten glücklich heim, bis auf den chinesischen Studenten Ma, der in der Einsamkeit des Ed-sin-gol wahnsinnig wurde, seinen Diener erschlug und sich selbst tötete.
Räuber, Hungerund Kälte.
Die unaufhörlichen politischen Wandlungen und Unruhen, die, wie ja allgemein bekannt, in China stattfinden, schufen für die Forscher besonders schwere Arbeitsbedingungen. Nur der diplomatischen Geschicklichkeit Sven Hedins war es zu verdanken, daß die Expedition überhaupt zugelassen wurde. Sven Hedin vereinbarte mit der chinesischen Regierung eine gleichberechtigte Beteiligung chinesischer Gelehrter, wodurch er von Anfang an ein freundschaftliches Verhältnis zu der chinesischen Diplomatie herstellte. Angesichts der unruhigen Verhältnisse in verschiedenen Provinzen Chinas und in Anbetracht der Tatsache, daß sich die Arbeiten der Forscher über einen Raum von 5 Millionen Quadratkilometer erstreckten, mußte man natürlich mit Gefahren aller Art rechnen. Das galt nicht nur für jene Gruppen, die sich auf Fahrt in noch unbekannte unwirtliche Teile des riesigen Kontinents befanden, sondern auch für jene Gruppen, die längere Zeit hindurch an einem bestimmten Ort planmäßig ihr« Forschungen betrieben.
Besonders gefährlich war z. B. der UeberfaU räuberischer Soldaten aus die Gruppe Dr. Bexells in der Nähe von Suchow, aus dem die Betroffenen nur mit knapper Müh« dem Tode entronnen. Gefahren waren selbstverständlich auch mit dem Eindringen in unbekannte Gebiete l! verbunden. An abenteuerlichen Wechselsällen kann sich z. B. die Expedition Norins und Ambolts nach Nordtibet geradezu mit den Irrfahrten des Odysseus rn'essen. Acht Monate war man über das Schicksal Ambolts völlig im Ungewissen, man glaubte ihn verloren geben zu müssen. Schließlich tauchte er doch wieder auf, nachdem er Geld und Ausrüstung verloren, Schneestürme, Hunger und räuberische Stämme überstanden und feine Karawane eingebüßt hatte. Dies alles mußte man in Kauf nehmen, I fern von auch nur den bescheidensten Hilfsmitteln der Zivilisation. Es find hier nur kleine Beispiele aus dem Rahmen jener ungewöhnlich reichhaltigen Erlebnisse eines sechsjährigen Forscherlebens, di« die Helden- I romantik moderner Marco Polos kennzeichnen, von der man angenommen hatte, daß sie in kahlen Bibliotheken und nüchternen Laboratorien längst dahingeschwunden sei.
EinewanderndeUniversität.
Das Einzigartige an dieser Expedition ist, daß sich der Wagemut des Einzelnen und sein Wille, auch unter den härtesten Bedingungen durchzuhalten, mit einer überlegen planenden Organisation verband die jedem Einzelnen seine Aufgabe im großen Ganzen anwies. Das ist das Wezen I der modernen Expedition im Gegensatz zu denen vor allem des vorigen | Jahrhunderts, daß systematisch verschiedene Forschungsgebiete bearbeitet s werden und dadurch eine weit größere Unabhängigkeit vom Zufall und sine weit größere Breite im Untersuchungsmaterial und den Ergebnissen ; erreicht wird. Die Sven-Hedin-Expedition stellt den Rekord eines solchen 'ystematisch organisierten Forschungsunternehmens dar. Es war beinahe eine Universität, die sich da nach China aufgemacht hatte, deutsche schwedische und chinesische Gelehrte mit zahlreichen Assistenten und Hilfsarbeitern, die ihre Forschungen, nach dem Grundsatz der Spezialisierung und der Zusammenfassung der Spezialergebnisse ihre Forschungen sechs Jahre ang aus einem Raum von über 5 Millionen Quadratkilometer betrieben. Sven Hedin leitete dies« Riesen-Expedition von Peking aus, das trotz nller politischen Umwandlungen immer npch die geistige Zentrale Chinas geblieben ist. Hier wurde das Material, das von den einzelnen Gruppen ■ n den fernen Gebieten unaufhörlich einlief, gesammelt und verarbeitet.
Dsundgarei, des Nordabhanges des Tien-schan und des Bogdo-ola. Er fand einen Saurier, den er als eine bisher noch unbekannte Species ansah. Auf gleichem wissenschaftlichen Gebiete erstreckte der Schwede Norin seine Untersuchungen über eine riesige Fläche: den östlichen Tien-schan, den nördlichen Teil der Lop-Wüske, den neuen Lauf des Tarim und seine Verbreitung in Seen bis 40 Kilometer nordöstlich der alten Stadt Lou- lan, vor allem aber auch den späteiszeillichen See, den er Tarim-See nennt. Es ließ sich aus diesen Forschungen der wichtige Schluß ziehen, daß sich in der Späteiszeit in China ein großes Binnenmeer befand, von dem nur der wandernde Lop-nor-See übrig geblieben ist.
Eine geographische Großtat muß man die Lösung des Lop-nor-Rätsels nennen, dessen endgültige Lage und Wanderungsrichtung festzustellen nach mehr als 50jährigen Bemühungen, an denen sich viele bedeutende Forscher beteiligten, jetzt erst der Sven-Hedin-Expedition gelungen ist. Für Sven Hedin war es eine besondere Genugtuung, daß die von ihm vor 30 Jahren über die Wanderungen des Lop-nor ausgestellte Hypothese jetzt durch die Feststellung der Tatsachen und die Wiederausfindung des verloren gegangenen Tarim ihre Bestätigung gefunden hat.
Der Himalaja wird größer.
Großes hat Norin auch zur Erforschung der mittelasiatischen Ge- birgsroelt geleistet. Die bestehenden Anschauungen von der Entwicklung der mittelasiatischen Gebirgswelt werden durch die Auffassung Norins geradezu umgekehrt. Norin nimmt an, daß der Himalaja sich in einem dauernden Wachstum befinde, und Sven Hedin mißt seiner Hypothese den größten Wert bei. Auf seinen gefahrvollen Reisen in Nordtibet konnte Norin kartographische Auszeichnungen machen, die über einen bisher unbekannten Teil der Welt Klarheit geben.
Hervorragendes hat auch der deutsche Meteorologe Dr. Haude geleistet, der ständige, meteorologische Beobachtungsstationen in Urumtschi, Turfan, Kutscha und Chotan errichtet hat und junge begabte Chinesen ausbildete, so daß sie die Leitung dieser Stationen, die dem Hauptobservatorium in Nanking unterstehen, auch nach Beendigung der Expedition fortsetzen können. Das ist für die Meteorologie von besonderem Wert, da bisher aus Zentralasien keine regelmäßigen meteorologischen Beobachtungen zur Verfügung standen. .
Eine Bibliothek von 10000 Manuskripten auf H o l z st ä b ch e n.
In Kansu waren vier Expeditionen mit vier verschiedenen Ausgaben tätig. Dort erforschte Dr. Hörner in dem als nordwestlichen Ausfallsund Durchgangstor berühmten, auch durch Marco Polo bekannten Ed- singol-Gebiet die Quartärgeologie. Dr. Hörner verfolgte besonders die Richtung der alten und neuen Vergletscherung im Nan-Schcm. Im Cdsingol- Gebiet in der Mongolei glückte auch Dr. Folke Bergmann eine ungewöhnliche Entdeckung von unabsehbarer Bedeutung. Er konnte eine reichhaltige Bibliothek ausgraben, über 10 000 gut erhaltene Manuskripte, die für die Kenntnis der Geschichte und Kulturgeschichte Zentralasiens von größter Bedeutung sind. Sie sind nicht auf Papier oder Pergament, sondern auf Holzstäbchen geschrieben, und enthalten militärische Befehle und Berichte über die Kämpfe der Chinesen mit den Mongolen zur Zeit der Han-Dynastie. In diesem Zusammenhang spielt die große chinesische Mauer, die der Abwehr der mongolischen Einfälle diente, eine besondere Rolle. Wie von der Expedition festgestellt wurde, ist sie nicht die einzige ihrer Art gewesen; man hat Reste mehrerer Mauern und vorgeschobener Wachtposten, Festungen und Kanäle gefunden. Ein Teil davon liegt in der Nähe der berühmten „Schwarzen Stadt" Chara Chotto, die mit ihren überaus reichen Schätzen ein wichtiges Dokument für die eigenartige Mischkultur griechischer und chinesischer Einflüsse bildet.
Insekten, älter als d i e Menschheit.
Eine glückliche anthropologisch« Entdeckung gelang Dr. Bohlin, der den sog. Sinanthropus Pekinensis fand. Uber diesen Fund ist in der wissenschaftlichen Welt viel diskutiert worden. Bis jetzt steht fest, daß es sich dabei nicht um eine sehr frühe Form des Menschen handelt. Der Pflanzenpaläontologe der Expedition fand Jahrmillionen alte Insekten wunderbar gut in Versteinerungen erhalten: „Sodaß man glauben konnte, sie hätten sich eben erst niedergelassen."
Es ist nicht möglich, die Namen aller zu erwähnen, die sich bei dieser Expedition hervorgetan haben und deren Forschungsergebnisse von nicht minderem Rang sind. An allem hat natürlich Sven Hedin mitgewirkt, mit unermüdlicher Kraft, mit bewundernswerter Umsicht und Zähigkeit. In einem Alter, in dem andere sich bereits auszuruhen pflegen. Ihm gebührt vor allem der Dank der Welt für die großartige Tat dieser Expedition.
Oer Mann, der mit dieser Zeit fertig wird.
Roman von Walter Julius B l o e m (GDS.).
(Fortsetzung.)
„Aber was wollen Sie denn machen?"
„Das findet sich. Es geht immer ruckweise, scheint mir, plötzlich ist die Welt mit Brettern vernagelt, und es will auf keine Weise mciter« getjen. Aber es geht immer weiter, Elli, es gibt immer irgendeinen Ausweg, und an Stelle dieser Möglichkeit gibt es siebzehn andere."
Während Elli einen Durchschlag der Anzeige heraussucht, zieht Anton seinen blauen Anzug an, rasiert sich mit Sorgfalt und Genuß und fährt mit Ellis wackeligem Fahrrad zur Zeitung, wo man ihm nach einigem Hin und Her ohne weiteres glaubt, daß der Bote mit dem Geld offenbar durchgegangen sei, Doktor Wagenschanz werde jedoch den Betrag nachträglich überweisen. Wieder ein Ruck vorwärts, und sosort wieder die unvermeidliche Bretterwand.
Denn woher soll er nun dies Geld nehmen? Darüber zerbricht er sich nicht lange den Kopf. Anton beginnt einzusehen, daß mit etwas Mut und Wurstigkeit sich alles von selber einrenkt, nicht leicht, nicht gut, aber es geht an, es läßt sich ertragen, es ist eine heimliche Ordnung im Weltall, eine unbekannte Schwerkraft sorgt dafür, daß die Ding« schließlich an die Stelle kommen, an die sie unweigerlich gehören.


