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zu erteil' teuer und bewegtet tt Dopl-el' statt d'l
Gietzen.
Siebener,Vaniilicnblälter
Hummer 75
Unterhaltungsbeilage zum Gießener Anzeiger
I neugtertg in meinem Zimmer um. Dann fing id> an gefdjäföa™ ?äumen
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trgenbeme Schule oder in ein Büro. Denn pünktlich um neun Uhr fmiJn w-r uns auf dem Perron und wenn es nur irgeM zu machen war
I in?» roLr un,5 gegenüber. Wir schauten einander in die Augen- offen kein Prüfen °fctn $e^rcn- of)ne Heimlichkeit Es war
I fx11} -Prüfen, kein Locken, kein Angriff ,m Blick. Es war Nick» .mh I tNeborgenheit und wie Heimkehr. Nur die zwei Menicken dl- f'uh I SIRancbmaf frfri^n r:„ ^ns Umeinander mit dem Mick. $ $ lch>«n sie mir wie ein Mädchenbildnis meiner Mutter
Mwas, was zu nur gehörte, ohne mich zu kennen.) Wir sprachen nickt' Wir grüßten nicht einmal. Das war das Schönste hahei TOir
Am Lehrter Bahnhof stieg fie hnmer aus W
m,. p.'in<!r Woche schickte ich auch den zweiten Brief, von dem ich I b°ß es der letzte war, nach Budapest zurück. Aber ch weinte nickt
Sturmend wuchs neues Leben und neue Arbeit in mir Tenn Ä | borgen suhlte ich: ich könnte ihr alles erzählen. Darum war es nun- I mehr feste Wirklichkeit und man konnte weitergehen. Ich hatte nicht mehr I ^unheimliche Angst, ich könnte den gestrigen Tag vergessen und der I ih»? smUr&e t^n e5 "toinen Fersen verschwinden wie ein'Traum Denn
(angem fdion‘^aUkn ,eben 3Kor8en an- als wüßte sie alles. Seit Ä Ä *S£ÄÄ IttVZÄS ÄSdjVnb'lto’ÄSte i>--»,Pr.q-„. M,i,n ml, »«nm«»,
Sa wandte sie sich mir zu und blickte mich so an, so... fa so wie fick S1*’1 un Konzert zwei anschauen während der Musik Schweigend^
I Weil man ja weiß... Es ist dieselbe Musik, die man fühlt Und ich ^enn JDn,5 ich ^gen sollen? Was hätte ich sagen können?
Wir standen dort auf dem Berliner Bahnhof, beide in der Fremde braufjen in der weiten Welt, die uns mit dem weißen Sprühen der Winternebel das große Konzert gab. Man wußte ja Es war dieselbe Musik, die man fühlte. Jedes Wort wäre trivial und lächerlich geworden.
Nach einigen Tagen kam sie mit einem anderen Mädchen, offenbar nut einer °lfen Bekannten. Damals hörte ich zum erstenmal ihre Stimme
I und ihren russischen Akzent. Ihre Begleiterin war eine Deutsche, hübsch und fr- ch w,e junges Gemüse und schwatzte lustig und vertraulich. Marfa antwortete gelangweilt und unwillig. Das Mädchen schien das von ihr nicht gewohnt zu sein Merklich betroffen horchte sie auf. Und blickte bann mit gutem Fraueninstinkf mißtrauisch nach mir herüber. Denn sie fühlte- NäheTu betonen bet°nt' Um nart) anderer Richtung eine intime
Ms das Mädchen an der nächsten Haltestelle ausftieg, hatte Marfa ein mu&Js £a(Wn: "Wie sind doch diese fremden Menschen lästig'" . und bald hat es sich so ergeben, daß jedes Gefühl und jeder Gedanke in mir eigentlich als Antwort auf sie entstand. Ich sah sie in der dunklen Sde meines Zimmers sitzen und sprach zu ihr. Ich ging unter Menschen nur, wenn ich sie gleichsam mitnehmen konnte. Und wenn wir uns des Morgens trafen, war es immer wie nachher. Man wußte ja. Man blickte sich an und schwieg. (Wir waren sehr jung.)
. .3u der vierten Woche geschah es einmal, daß außer uns bloß noch orc' ,®:tubenten im Wagen saßen. Sie fixierten meine Freundin und machten lümmelhaft anzügliche Bemerkungen. Mich packte die Wut und ich wandte mich gerade zu den Kerlen hin. Da stand sie plötzlich auf setzte sich neben mich, nahm mir bas Buch, das ich hielt, aus der Hand und blätterte darin. Sie zeigte ben ©tubenten, daß sie nicht allein fei Das genügte ihnen auch. Sie wurden still und stiegen bei der nächsten Haltestelle aus. 71
Da stand sie auch auf und fetzte sich auf ihren Platz zurück. Wir wurden alle beide sehr verlegen und ein wenig bleich. Denn jetzt werden wir doch endlich miteinander reden. Jetzt wird es sich nicht mehr vermeiden lassen. Ich beugte mich zu ihr hin und wollte sprechen
Aber es fiel mir das erste Wort nicht ein. Wie sollte ich beginnen» Sollte ich mich vorstellen? Wie ich heiße? Woher ich komme? Was ich treibe? Sollte ich sprechen wie zu einer Wildfremden, die keine Ahnung hat? Sollten wir alles sagen müssen, was wir nicht wissen und damit
Herbstsonne.
Bon Peter Bauer.
In Gärten, zwischen Dahlien und Gladiolen
Der Rosen zweite Blüte sich entfaltet.
Wie Frauen glühn, eh' Herbst und Welken waltet. Als wolle Reife Jugend wiederholen.
Tagpfauenaugen, rasch entschlüpft den Puppen, Die noch vor Wochen schwarze Raupen waren,' Bestehn entzückt des ersten Flugs Gefahren Im Feuer ihrer Samt- und Silberschuppen, Als locke Maienblust zu Liebesspielen, Und raschle Laub nicht, das die Tritte'trafen, Bon langer Nächte Nahen und Winterschlafen, Die Frost- und Nebelschiffe rauh durchkielen.
Glückvoller Trug, da die gekürzten Tage
Noch immer golden ineinanderblauen. Als rüste die Natur sich neu zu bauen —
Snbes der Wind schon schwillt zu Sturm und Klage.
Zwei Menschen begegnen sich.
Bon Bela B a l ä s z. UMWWMS-- sthr jung. S?h?jung^ 6tub<nt in 58er!in und ganz allein. Und
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borgen um dieselbe Stunde von Charlottenbura nack L Uuwers-tat hine.n. Die dritte Klasse der Stadtbahn füllte sich?mmer 2'ppen' f°, baß sie mich bald wie die gewohnten Figuren
ulten Tapete umgaben Ich fühlte ihre Lebendigkeit nicht mehn ^?uuar abends schickte ich einen Brief ungeöffnet nack Buda- to h£«riro Sc?I*n “rb?lcte ich die ganze Nacht durch. Am Morgen zerriß i i» "*Ws * un' »-""iE-
unsichtbar'iHUISnbemn-rb-^>ei6<.rt Savignyplatz ging, hatte ich das Gefühl, er mich sich^ ' feme5 Menschen Auge sehen konnte, daß
roar.am 12- Januar. In der Stadtbahn setzte sich ein schmächtiges öS pin'n ^genuber Sie hatte schwarze Haare, ein kreolbkiches Augen' 9r°Ben' bre,ten Mund. Und sie hatte große, schwarze niA^^L^ il? Ä«r nicht gleich bemerkt. Ich sah sie zuerst gar itas '^,^1 J'nrr e uufs Fenster. Ich wollte eigentlich hinausschauen, aber I SÄmwV ."»^laufen unb mein Arm rührte sich nicht, um mir «nb überhmmt sue.zuwischen. Ich hatte nicht bas Gefühl, an ber Sache
snr-M^upt 'rgendetwas andern zu können.
Renffor Ins fitB-ein schwarzer Muff zwischen mein Gesicht und das ber irfsmar? m '.F/™ Stelle an der Scheibe frei. Dann zieht sich I
JWuff zurück und ich blicke ihm verwundert nach. I
dien (=£ n XA f,ec5un2 erstenmal gesehen. Es war das tartarifche Mäd- zum Senfter abgewischt — für mich. Sie konnte die Stelle I
,m°i „^"^schauen gar nicht gebrauchen. Erschrocken starrte ich in die I äunon schwarzen Augen. Es waren ganz einfache, traurig-ernste I nidu, s'e^blickten mich ruhig, vollkommen absichtslos an. Sie wollte tonn 11 „XiV u uß mir das Fenster abwischen, damit ich hinausschauen I mein-?. b ^s war erledigt. Erschrocken sah ich aus der Menfchentapete I
ö, / Umgebung jemanden heraustreten: ein Lebewesen.
teiienhon • m <&ren ^ugen, daß sie mich sieht. Nicht überhaupt den Mit- I Br -k sondern — mich. Sie sieht, daß ich gestern den I
iiabe geschickt habe, daß ich geweint und mein Manuskript zerrissen rtmn« m?!". Schreck löste sich in eine sonderbare Scham auf. (Die hatte
^iches, wie wenn man eben gesungen Hai.) Und wir blickten i


