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Schweiz eine vierte nicht gab, soll er unverändert beibehalten Haben, als sich schließlich die Millionen einftellten.
Der oben erwähnte Sinn des Künstlers für starke Farben erscheint wir bis etwa 1890 und noch in der „Nacht" gehemmt durch die Abhängigkeit von der Natur und von der Ueberlieferung. Von da ab werden seine Farben lichter und farbiger, von einer starken Farbigkeit, die für mein Gefühl manchmal ans Bunte streift, bis er schließlich in den letzten Lebensjahren von etwa 1910 bis 1918 zum Höhepunkt des malerischen Ausdrucks kommt. Ich habe eine Anzahl von Porträt- und Studienköpfen, die in diesen Jahren entstanden sind, gesehen, bei denen die Ursprünglichkeit, Kraft und Naivität, mit der das Farbige, intensiv und übertrieben gesehen, Form und Ausdruck mit selbstverständlicher, rücksichtsloser Meisterschaft wiedergibt, ein Analogon nur etwa in der genialen künstlerischen Freiheit Rodins oder etwa den Altersfkulpturen von Degas haben.
Lteber den Nachahmungstrieb.
Von Dr. H. Richter, Leipzig.
Der Mensch ist oft ein wenig eingebildet auf fein Wissen und Können und blickt so ein bißchen von oben herab auf die Tiere. Es gefällt feiner Eitelkeit, bei ihnen z. B. nur „unverstandene, blinde Nachahmung" anzunehmen, wenn bei ihm „sinnvolles Uebertegen" vorliegt. Er lacht über eine Herde Schafe, wenn das erste Tier über einen Stein springt und sofort die ganze Menge dasselbe tut, obwohl für sie gar kein Hindernis da ist. Haben Sie sich einmal in unbemerkten Momenten knipsen lassen? Z. B. wenn der Weltmeister zum entscheidenden Sprung in neuer Rekordhöhe ansetzt; schon ist er an der Latte und schnellt das eine Bein mächtig in die Höhe, und — alle Zuschauer machen es unwillkürlich ein wenig nach, heben ihr Bein, wenn auch nicht so hoch, und wer es gar nicht tut, bei dem kann man doch wenigstens eine Gewichtsverlagerung, nämlich Entlastung des einen Beins, deutlich feststellen. Bei Zufchauerbildern von Diskuswürfen, sieht man die eine Schulter meist etwas gehoben, bei Boxkämpfen die Faust geballt, ... von Kriegserlebnissen, wo man ohne Besinnung „instinktmäßig" das Tun des Vordermannes nachmachte, ganz zu schweigen. Man sieht also, daß das Nachahmen eine Angelegenheit ist, die tief in die Problematik unseres ganzen Handelns eingreift.
Beim wissenschaftlichen Untersuchen dieser Angelegenheit stellt sich aber heraus, daß der Mensch durchaus nicht das geeignetste Untersuchungsmaterial darstellt, da er viel zu sehr erzogen und „kulturbelastet" ist, d. h. er hat schon so viel erlebt, daß bei allen Versuchen die Lösung als variierte Nachahmung aufgefaßt werden kann. Darum ist es zu begrüßen, daß entsprechende Untersuchungen auch bei Tieren gemacht werden, um Vergleichsmaterial und Parallelen zu finden.
Das Tier, dem man nun das Nachahmen besonders nachsagt, ist der Asse. Haben doch die Sprachen sogar ein Wort „nachäffen" für dieses Verhalten geprägt. Die immer kritische Wissenschaft hat »in letzter Zeit diese Volksanschauungen unter die Lupe genommen und — ist gar nicht mit diesem Worte einverstanden! Wie kann man denn überhaupt exakt Nachweisen, ob ein Tier nachahmt ober bewußt auf Grund eigener lieber« zcugung handelt? Wie kann man das speziell beim Affen tun?
Eine Lösung ist folgende: Man läßt die Tiere abgeschlossen für sich, auf einen Reiz reagieren, den sie vorher in der Gemeinschaft nicht erlebt haben. Handeln sie alle gleich, obwohl kein Anführer da ist, so spricht das schon für Selbständigkeit. Noch feiner und spitzfindiger haben es vor kurzem zwei russische Forscher Dr. A. G. Aronowitsch und Dr. B. C h o t i n in Leningrad gemacht. Sie benutzten die sog. „Methode des experimentellen Konflikts" die einwandfreie Ergebnisse liefert.
Worin besteht sie? Man teilt die zu untersuchenden Tiere in zwei Klassen, und übt den einen Teil auf gewisse Reize ein und den anderen auch, aber so, daß für ihn die Reize gerade das Gegenteil wie bei der ersten Gruppe bedeuten. Dann läßt man die Tiere Zusammenkommen und erteilt wieder die Reize. Dabei kann zweierlei eintreten: entweder die Tiere im Käsig B, wirft auch einen Blick auf feinen Futternaps, doch angelernten Wissen, oder sie ahmen nach.
Die beiden Forscher entschieden sich aus psychologischen und anderen Gründen für den Gesichtsreiz. Sie trennten von einer Herde Rhesus- äffchen den Affen, der sich als der Herr der Schar zeigte, von dem man «Ifo annehmen mußte, daß ihm am meisten nachgeahmt würde. Dieser, der „Herr" genannt, wurde nun fo erzogen, daß er bei blauem Licht stets Futter in einer Kiste fand, bei rotem Licht nicht. Die Herde wurde so breffiert, daß für sie die Farben gerade das Gegenteil bedeuteten. Nach einiger Zeit gab von den Tieren der „Herr" fast 100 Prozent richtige Antworten (b. h. also, er lief bei blauem Licht zum Futter, bei rotem blieb er fitzen), wahrend sie bei den anderen zwischen 62,5 und 100 Pro- z«ut schwankten.
Jetzt wurden die Latten, die die beiden Käsige trennten, weagenom- jnen, jo daß die Tiere sich gegenseitig sehen konnten. Die beiden Forscher schildern bas Verhalten ber Prüflinge folgendermaßen: „Rotes Licht.
6 B: Alle drei Affen sehen gespannt auf ben Käfig A (wo ber „/ferr" brin ist) und zögern, an ihren Futternapf zu gehen, endlich laufen ä . 5$$ 311 'hm hin, heben den Deckel und fressen die Weintrauben. Käfig A: Der „Herr", auf seinem Wandbrett sitzend, verfolgt das Betragen ber -wre im Käfig B, wirst auch einen Blick auf feinen Futetrnapf, boch ii 8U ii),n hinab. Blaues Licht: Käfig A. Der „Herr" sieht nach
ocin Rasig B, steigt bann langsam herab, geht an seinen Futternaps, hebt r? Deckel und frißt bie Weintrauben. Käfig B. Die Affen betrachten 8 spannt bas Vorgehen bes „Herrn", boch rührt sich keiner." Auch als bnhT'x’6 ?)ie®>er in einen Käsig kommen, bleibt es im großen ganzen fo, iehr „ c wie er es gelernt hat. Nur bei einem Affen, ber an sich
adr«Si ’g kommen Nachahmungen bis zu 50 Prozent vor. Wieder tdinffo« «r'el9ieren f’e voll nach ihren erworbenen individuellen Eigen- JrfL 2tu“) als man zu dem „Herr" einen neuen Affen sperrt, der gar ben c?0,1 „ Zusammenhängen von Licht und Futter weiß, ahmt er '-affiger'^Affe in 17 Prozent ber Fälle nach. Also burchaus kein
Dabei muh man bedenken, daß viele ber Nachahmungen nur scheinbar
sind. Der Affe ergreift eben Jebe Gelegenheit, die sich ihm biekel, um etwas Abwechslung zu haben. Er ist ja nicht im Freien, sondern sitzt hinter Stäben. Die Beobachtung im Urzustand, die bedeutend mehr Einblicke und Schlüsse gestatten würde, ist ja durch unvernünftige Jagd auf die hochentwickelten Tiere, die sie teils ausrottete, teils furchtsam gemacht hat, fast unmöglich geworden. Man denke sich einmal einen Menschen in fo einem Würfel von wenigen Kubikmetern eingesperrt, und als Betätigungsmittel ein Wandbrett, ein Trapez und eventuell noch eine Schaukel. Ob er sich sehr intelligent benehmen würde? Ob er nicht schon aus San« gerweile auch beim falschen Licht zum Futterkasten liefe?
Damit ist die Theorie, die Thornbicke aufgefteöt hat, „Die Affen sind schlechte Nachahmer" wieder einmal bestätigt worden. Auch andere Forscher fanden bas gleiche, z. B. M. E. H a g g e r t y. Bei ihm wurde einer Aeffin bas Oeffnen eines etwas komplizierten Verschlusses zum Futternaps von einem Affen 253 mal vorgemacht, wobei sie 204 mal richtig hinschaute, unb trotzdem begriff sie es nicht. Mit Hilfe eines Stockes lernte sie es bann felbftänbig in wenigen Minuten, unb konnte es bann immer roieber repetieren. Auch bei Arbeiten mit 13 Affen fanb ber amerikanische Forscher gleich anberen nicht viel Nachahmung, unb biefe auch nur bann, wenn ein nützliches Ergebnis zu erwarten war!
Nun aber ist noch eine interessante Folgerung aus biesen Ergebnissen zu ziehen: bie Wissenschaft lehrt uns, bie Tiere in eine gewisse Reihe vom Urtierchen angefangen bis zum Menschenaffen unb Menschen hinauf einzuordnen und unser entwicklungsgeschichtlich eingestelltes Denken fordert infolgedessen einen gewissen Zusammenhang zwischen Nachahmung und Jntelligenzstufe bes Tieres.
Bei Tieren mit geringerem geistigen Horizonte wie z. B. Fliegen unb Krokobiken sind Zusammenrottungen unb Nachahmungen hauptsächlich durch ben für gewisse Lebensbedürfnisse günstigen Ort bedingt. Bei einer zweiten Art findet man ben Nachahmungstrieb nur für gewisse Zeiten, z. B. bei Mäusen, Wolfen unb Zugvögeln. Bei einer dritten hüt es sich als nützlich unb arterhaltend erwiesen, immer zusammenzubleiben unb unbebingt einem Führer zu folgen. Es sei hier besonders an die Herden ber wildlebenden Wiederkäuer erinnert.
In der nächsten Gruppe, zu ber auch bie Affen gehören, kann matt zwar eine Bereinigung unb ein Nachahmen feststellen, es ist aber, —■ wenn ber Ausbruck gestattet ist — bewußter, unb bie Tiere führen nebenher ihr eigenes Jnbivibualleben. Man sieht also auch hier roieber, rote sinnvoll bie Natur schafft, und wie sie ein lebenerhaltendes Prinzip, hier bie Nachahmung, roieber fallen unb verkümmern läßt, wenn sich bie Art fo weit entwickelt hat, baß ihr Weiterbestehen im Kampf ums Geben burch bie erlangten Fähigkeiten bes einzelnen gesichert ist.
Eisland.
Roman einer Expedition.
Von Hellmuth Unger.
Copyright by Carl Schünemann, Bremen.
(Schluß.)
Uebriggeblieben war nur ein kleiner Kajak, in dem Jens Edvard und Lang täglich auf Jagd fuhren. Eines Tages ging der Eskimo mit dem Fahrzeug unter. Mit ihm feine Flinte, bie Harpune unb die Beute von mehreren Raben. Lang wußte nicht einmal, wo es geschehen war und nach kurzem vergeblichen Suchen mußte man ihn verloren geben. Mit ihm hatte bie Mannschaft einen ihrer Besten verloren, der unersetzlich war. Er war treu gewesen bis in ben Tob, ein berounbernsroerter Mensch, der im Dienst für bie Kameraben fein Ende gefunden hatte.
Vielleicht hatte er es auch freiwillig gesucht.
Es mar ein unerhörtes Glück, daß Frederick kurze Zeit später eilten mächtigen Bären töten konnte, der sich neugierig in die Nähe der Hütte wagte. Es war bas letzte frische Fleisch, bas die Mannschaft genoß unb das ihr Leben um zwei Wochen verlängerte.
Anfang Mai waren die allerletzten Vorräte aufgezehrt. Jede neue Jagd blieb vergeblich, Lockwood gelang es, einen Seehund zu schießen, aber er versackte, ehe ihn die Kameraden bergen konnten.
Am 10. Mai starb Ellis, vier Tage später Ralston. Wistter war der nächste.
Der Tob in Camp Clay war jetzt schon zur Gewohnheit geworden, daß bie lleberlebenben ihre Gefährten voll Gleichmut begruben.
Hügel reiht« sich an Hügel. Unb es galt als Glück, wenn einer frühzeitig starb, bah man ihm ben letzten Dienst noch erweisen konnte.
Und jetzt war bie Reihe an Israel gekommen, ben Benjamin, den ©reell) wie einen Sohn liebte. War es nicht ein Verbrechen an ben an« bern, daß er ihm mehrmals einen Söffet Rum einflößte, ber ihm doch nichts mehr nützen konnte?
Wie dankbar er doch lächeln konnte unb wie beglückt er war über biesen letzten fiiebesbienft! *
„Wenn Sie boch noch heimkommen sollten, Kommanbeur, grüßen Sie meine Mutter unb meine Schwester unb sagen Sie ihnen, ich hätte meine Pflicht getan." .
„Allright my boy!" sagte Greely leise unb druckte ihm die Augen zu.
Unb bann weinte er.
Die Kameraben trugen seinen Leichnam ein toturf abseits. Acht Tage waren vergangen, seitbem sie bie letzte Mahlzeit eingenommen hatten. Sie hatten nicht bie Kraft mehr, ben^besten Gefährten zu bestatten.
Unb in ber Nacht tarn ber Sturm über die Zurückgebliebenen die Verzweifelten. Ein Sturm wie sie ihn in Eislanb noch nicht erlebt hatten.
Der demütige Sommer ist wieder über Eislanb gekommen. Em paar Gräser wagen sich scheu hervor unb mit violett-roten Kelchen beginnt ber Steinbrech zu blühn. . . .
Greely entbeckt ihn auf einem Erkunbungsgange, pflückt ihn und legt ihn dem toten Israel in die Hände, ber auf dem Eise wie ein ^Srainarb* Song unb Bierberbick schaufeln ihm doch noch ein Grab. Inzwischen ist auch Kislingbury gestorben. Unb so betten sie die beiden


