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Neues vom Hummer.
Von Dr. E. Feige.
So verschiedenartig die beiden vornehmsten Vertreter der küstennahen See im Kuchenreich des Menschen, Hummer und Auster auch sein wogen einige gemeinsame Eigenschaften besitzen sie doch: bei beiden wohnt Kern in rauher Schale und beide sind durch die kulinarischen Wuisiche des Menschen arg bedroht. Die Liebe des Menschen, die dem einzelnen dieser ^gehrten Tiere gilt, wird für die ganze Art verderblich und dann erst sucht man, aus Eigennutz natürlich, auch die ganze Art zu retten. Schonzeiten und künstliche Zucht sollen wiedergutmachen was v^her em ^hemmungsloses Gaumengelüst verdorben hat. So erging es dem „Wild auf dem Lande, es muhten besondere Schonzeiten eingelegt werden, und ähnlich wird etwa der Helgoländer Hummer durch Schonzeiten geschützt, um ihn nicht ganz aussterben zu lassen. Wie die kostbaren Pelztiere sucht man aber auch den Hummer jetzt in Hege zu nehmen und ce mehr oder weniger berechtigter Kücheninteressen zu reichlicher Fortpflanzung zu bringen. 0 1
Bisher waren die Erfolge nicht besonders groß; sobald die Menschheit aber ein wichtiges »Kulturgut" zu schützen hat, erwacht ihre Energie. Am meisten sind diese Bestrebungen natürlich wieder in Nordamerika vor- geschritten, wo der Hummer ein ungleich wichtigeres Nahrungsmittel ist als in Deutschland oder überhaupt in Europa. Es mag dabei dahingestellt bleiben ob das reichlichere Angebot oder die größere „Prosperität" dort einem stärkeren Hummerverbrauch günstig sind. Jedenfalls blicken auch in Amerika die beteiligten Kreise der Zukunft des Hummers sorgenvoll entgegen, und bereits Anfang des Jahrhunderts bemühte man sich an mehreren Insten platz en den Hummer künstlich zu vermehren. Doch vor oder nach dem Weltkriege hat man die Arbeit in den staatlichen Hurnrner- brutereien aufgegeben, die Schwierigkeiten sind größer als bei der künstlichen Austerproduktion. Gleich diesem seßhaften Schalentier macht der Hummer nämlich eine Entwicklung durch, während der er anfällig ist Em einziges Hummerweibchen entwickelt immerhin je nach Gröhe und Alter 10 000 bis 80 000 tiefgrüne, etwa anderthalb Millimeter große E^er Schon diese Zahl beweist, daß nur ein sehr kleiner Teil der Hummerbrut wirklich bis zur Reife gelangt, denn sonst müßte bald eine unerschöpfliche Hummerflut eintreten. Das Problem für die künstliche Züchtung beruht also dann, aus dieser reichlichen Entwicklung von Eiern die Brut zu sichern und aufzuziehen. Dazu bedarf es genauerer Kenntnisse über die Lebensgewohnheiten der jungen Hummern und eines Schutzes gegen Nachstellungen durch andere Tiere. Die kleinen Larven, die aus den Eiern nach einer Entwicklungszeit von 10 bis 11 Monaten gewöbnlich von Juli bis September ausschlüpfen, zeigen nur in den Grundzügen eine Uebereinstimmung mit den erwachsenen Tieren: es fehlen ihnen noch die gewaltigen Scheren, die fünf Beinpaare sind am Vorderkörper dicht zusammengedrängt und der Hinterleib sieht noch wie eine Anzahl beweglich ineinander gesteckter Trichter aus. Diese bald nach der Entwicklung an der Wasseroberfläche frei umherfchwimmenden Larven machen mehrere Entwicklungszustände durch, bis sie die küchenreife Form erhalten.
Schon der Fang reifer Hummerweibchen zur (Erlangung der Eier bereitet erhebliche Schwierigkeiten, weil sich die Tiere während der Ver- mehrungs- und Entwicklungszeit der Eier sehr wenig bewegen, um ihre kostbare Last nicht zu gefährden. Die zahlreichen Brutanlagen, die von der nordamerikanischen und auch von der kanadischen Regierung früher unterhalten wurden, bewährten sich aber sehr wenig, well die Sterblichkeit unter den Jungtieren zu groß war. Nach den jüngst veröffentlichten Mitteilungen eines Sachverständigen, M a ck a y, konnte eine solche Brutanstalt von über 27 Millionen Eiern mir rund 100 000 Larven erzielen Und zur Bevölkerung dem Meere wieder übergeben. Dieser Weg ist also sehr unzweckmäßig, die aufgewendeten Kosten stehen in keinem Einklang mit dem erzielten (Erfolge. Sehr schwer hält es bereits, junge Hummern tm brutfähigen Alter überhaupt zu erlangen. Der erwähnte Forscher suchte zunächst Näheres über die Entwicklung und Lebensgewohnheiten der jungen Hummern selbst festzustellen, um Grundlagen für die Kunst- brut zu schaffen. In besonders konstruierten Gefäßen, die ins Seewasser gebracht wurden, gelang es, eine größere Anzahl von Hummereiern zur Entwicklung zu bringen und die Jungtiere zu beobachten. Zunächst steigen bie geschlüpften Hummerlarven an die Oberfläche des Wassers, wo sie etwa fünf bis sieben Tage umherschwimmen und sich wohl von dem Eroskopisch kleinen Getier (Plankton) ernähren. Danach erfolgt die erste „Mauserung" ober Häutung, wobei die ganze Schale abgeworfen wird und die eigentlichen Schwimmer erscheinen. Bei warmem Wetter häutet sich die Larve wiederum und nimmt eine dritte Form an, bei der die Gttifklauen bereits erheblich größer sind als die Laufbeine. Die Neuerungs- fucht des immer noch an der Oberfläche schwimmenden Hummerkindes ist aber auch mit dieser Häutung noch nicht erschöpft; nach vier bis fünf Tagen mausert er wiederum und sieht endlich wie ein vernünftiger »lummer aus, wenn er auch noch sehr klein ist. Jetzt beginnt er am •öoben zu leben, die größten Gefahren durch die Nachstellungen anderer nahrungslüsterner Tiere sind also vorüber — falls das Hummerkind ihnen nicht schon vorher zum Opfer gefallen ist. Während dieser Entwicklung ist der kleine Hummer außerordentlich gefräßig, er muß ja wachsen und die vbgeworfene Umhüllung mehrmals ersetzen, und ein wenig erfreulicher ^vg ist ihm dann eigen: er vergreist sich sehr gern auch an den eigenen Geschwistern. Die Entwicklungszeit in den Hochsommermonaten deutet schon an, daß die Hummerlarve zu ihrer Entwicklung neben ausgiebiger Wahrung auch ziemlich viel Wärme nötig hat, und danach müssen sich alle ^vflihungen, „Hummernparks" zu schaffen, richten. Bei mindestens zehn wrad Temperatur des Seewassers gelingt es, die Eier zur Entwicklung ) 'vnngen, doch ergaben die Versuche an der nordamerikanischen Küste, ,*'p bie kleinen Hummerlarven nach der ersten Häutung von Ungeziefer fim wurden, und deshalb gelang keine völlig normale Aufzucht. ®nii t b an dem Fehlschlagen dieser Versuche dürfte der zu geringen ortsii- emperatur Zuzuschreiden fein, wodurch die kleinen Hummern
„8 wurden und verkümmerten. Bei anderen Versuchen (1922) wurde i Erfolg bei WassertemperatE« von 15 bis 25 Grad erzielt, und
Mackay selbst entdeckte viele junge Hummern bei über 18 Grad. Die Stunftbrut muff demnach, sobald die Ernährung sichergestellt ist eine künstliche Erwarmung des Wassers herbeiführen, ^nn bür te ber (Erfolg S ftusvieiücn. ° J
Die jungen Hummern suchen nach ber letzten Häutung ben Meeres- hoben auf unb fmb gewöhnlich erst zu entdecken, wenn sie nach etwa 4 vis S Vahren völlig ausgewachsen sind. In dem ziemlich flachen Küsten- gewasser ber Richmond Bay bei der Prinz Eduardinsel konnten viele junge Hummern von etwa 1H Zentimeter Größe gefangen werden; dieser dang ift ziemlich schwierig, da die jungen Hummern recht furchtsam sind und sich nach dem Fang tot stellen. Die neuen Nachforschungen ergaben, baff diese kleinen Hummern in Gruben und Höhlungen auf dem weichen Meeresboden verborgen sind; in vielen Fällen hatten diese Bauten sogar zwei Oeffnungen und gestatteten ein Entweichen in anderer Richtung. Gelegentlich finden sich die jungen Hummern auch auf felsigem Meeresgründe, wo sie sich jedoch unter Tang verbergen. Sie scheinen jedoch immer flaches, warmes Gewässer zu lieben. Diese Lebensgewohnheit 100(1)1 es erklärlich, daß ein systematisches Absuchen nach Hummern wenig Aussichten auf Erfolg hat. Gewöhnlich erfolgt der Fang der Küchen- kandidaten in Körben, die mit Köder (Fischen usw.) besetzt sind und im Wasser versenkt werden. Die Tiere erreichen, bis sie verwendungsfähiq werden immerhin ein Alter von vier bis fünf Jahren. Das jährliche Wachstum betragt nicht mehr als etwa fünf Zentimeter, besonders große Tiere besitzen also bereits ein beträchtliches Alter. Doch wollen wie hoffen da,; die Bemühungen, die natürlichen Lebensbedingungen der Hummern besonders während ihrer Jugendzeit aufzuklären, bald zu einem restlosen (Erfolg fuhren. Da bie Lebensbedingungen unserer westeuropäischen Hum- mem denen der kanadischen sehr ähnlich sind, würde der Feinschmecker das Aussterben dieses begehrten Meereskrebses nicht zu befürchten haben.
Dunkle Blätter.
Aus dem Taschenbuch eines deukschen Ingenieurs.
Von Max C y t h.
(Fortsetzung.)
Aber sie sahen sich lebendig nicht wieder. An der Schwelle des Haruns in Zohras Garten, wurde er erschossen. Abbas Bey hatte seinen Großvater benachrichtigt. Dieser hatte ihm sechs Arnauten gegeben, gute, zuverlässige Schutzen. Er stellte sie ins Gebüsch an den Weg, den der Eng- tauber kommen muhte, und O'Donald hatte sechs Kugeln im Leib, ehe er am Ende dieser feuerspeienden Gasse zusammenbrach. Dann kam Zohra aus dem Hause wie eine Löwin. Zwei der Arnauten hatten die Leiche schon auf ein Maultier geladen, das ebenfalls im Gebüsch des Gartens
rnn Akibas war kein schlechter Organisator. Die andern sollten vls er der Prinzessin lachend entgegentrat. Sie hatten keine große Muhe. Zohra stürzte von selbst zu Boden, von einem Afrit gerissen und mit den Händen im Blut ihres Geliebten wühlend. Solche Frauen werden nicht ohnmächtig wie die euern im Westen.
Aber es kam noch Schlimmeres. Der Teufel in Abbas war munterer geworden wie noch nie zuvor. Er ließ die Leiche des Engländers nach Schubra fuhren und sie dort in einem abgelegenen Felde begraben, aufrecht, mit bem Kopf nach unten, bie Füße unbebeckt von (Erbe. Denn er fprarf): .Allah tue, was ihm gut dünkt! Die Hunde mögen die Füße Treffen, bie mich getreten haben/ Eine Woche lang ließ er bas Felb be- roaajen. Bei Tag burfte es niemand, betreten; bei Nacht hatten Hunde und Schakale eine luftige Zeit. Nach drei Tagen war nichts mehr zu sehen. Du kennst bas kleine Feld in der Nähe deines Hauses, hinter Mustapha Beys Garten. Es wächst nichts darauf als Disteln und Stachelkaktus, Niemand getraut sich, es auszupflügen. Dort im Boden steht noch heute ein fußloses Gerippe auf bem Kopf. — Allah wird dich segnen, wenn du mir noch eiy klein wenig Wein gibst, o Baschmahanbi!"
Ich nahm selbst einen Schluck.
„Die Gouvernante war in berfelben Nacht, nur von zwei Dienerinnen begleitet, nach Alexanbrien abgereift und befand sich am folgenden Abend auf bem ersten Schiff, bas am nächsten Morgen ben Hafen verlassen sollte. Die Prinzessin hatte nach einer Stunde der Betäubung dies an- geordnet und sie reichlich mit Geld und kostbaren Steinen versehen In Alexandrien hatten bie Freunbe ihres Brubers sie roeiterbeförbert, so daß nichts ihrer Flucht in ben Weg trat. Was in jener Nacht geschehen war, blieb im dunkeln. Die O'Donalbs hatten keine Verwandten von Einfluß, die in Aegypten Nachforschungen anstellen konnten; bie englische Gesellschaft wußte genug von ber Sache, um zu schweigen. Weber unsre Basars noch eure Zeitungen erfuhren von dem Geschehenen. Was hätten sie auch sagen können? Der junge Engländer hatte fein Leben an feine Liebe gewagt und hatte das Spiel verloren.
Wochenlang war Zohras Geist nicht unter den Lebenden. Sie de- merkte kaum, daß ihre alte Dienerschaft verschwunden war — wohin, können Sie sich denken —, und gewöhnte sich wie ein Kind an die neuen Gesichter. Auch sie hatte ein neues Gesicht: finster, verzerrt vom Schrecken und voll heißer Sehnsucht nach dem, was nicht mehr fein konnte. Einmal, als sie schon ruhiger geworden war, gelang es ihr, in der Abenddämmerung mit zwei Dienerinnen nach dem Felde hinter Mustapha Beys Garten zu fahren. Dort brach es wieder aus. Sie wühlte sich in die Erde. Aber sie wußte nicht, wo er begraben lag; die Hunde hatten ihr Werk getan. Und mit Not und Mühe und laut schluchzend brachten die Dienerinnen sie wieder in die Kutsche und zurück nach ihrem Harim. Sie wurden schwer bestraft. Zohra sah das Feld nie wieder, denn sie wohnte von jetzt an im Palast ihres Vaters und wurde gut bewacht.
Das war die Zeit, in der der Defterdar Achmed Bey nach feinen blutigen Feldzügen im Sudan nach Kairo zurückgekehrt war. Er kam aus Kordofan. Dort war der dritte Sohn Mohammed Alis, Ismael, von den Arabern, die er zu unterjochen ausgesandt war, hinterlistig überfallen und mit seinen MamelMen im eignen Zelt verbrannt worden. Der Defterdar hatte diesen Mord zu rächen und- schwur bei dem Allwissenden und Allgerechten, daß zwanzigtaufend Kopfe für den einen Kops des


