Ausgabe 
24.1.1930
 
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tfeln kroch mir den Rücken hoch. , , fS

'l: Leutnant Gackerli wird zum Oberleutnant befor-

viert herum.

Ein leichtes (Srul

Regimentsbefehl

^"Die^UhÜer gackerten und glucksten laut. Mir schwamm es vor den Augen. Ich konnte nicht mehr Hinsehen _

Kehrt'" hörte ich noch und dann den Xu|O) oer j/iuju.

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Arena gestanden hatte...

l<?9 fpanbelt es sich in den ersten Tagen wohl noch mehr um Vorhuten so wuchs die Zahl der Bergfinken am 14. Dezember in die Tausend«, meine

Tronnhe Hildebrecht und Schüler waren, weil ich selbst wegen eines Cxa- Freunde r) allein im Stadtwald gewesen und kamen, um mir

e^ne Vorstellung von'den Vogelmassen zu vermitteln, als ich gerade zum Eramen gehen ^wollte, mit dem ganzen Ergebnis 'hres Nachmittagsfangs au mir- einigen Säcken voll Bergfinken und Meisen! Am nächsten Tage konnte ich selbst die Bergfinkenvölker beobachten, die bald den winterlichen W-ildboden belebten, bald in rauschenden Wolken aufflogen. Ihren aus» ^lvrochenen GZMgkeitstrieb zeigen sie zwar auch beim Fressen sie sind dabei aber sehr futterneidisch und unverträglich. Wenn st« fressend auf dem Waldboden herumwimmeln, vollfuhven sie einen zwitschernden, mit kreischenden und quäkenden Lauten durchsetzten Lärm, der ferne an Kfarftüae erinnert. Mitunter beißen sie sich auch so ernstlich, daß erheb- Nche Verwundungen an den Flügeln oder dem Kopf zur Hlugunsahigkeit o^^Jch^streute der?^,Schwedenfinken" auf einer schneefreien Stell« Hanf, Leinsamen und dergleichen, und bald fanden sich dre Vogel in Menge em um das dargebotene Futter zu verzehren. Dabei gelang es uns, einige Dutzend z?cks Beringung zu fangen." Da der Wald sich hier an einem aiemtich steilen Berg emporzieht, war es mcht immer leicht, die Vogel aus dch Netze zumtreiben An dem sehr kalten Morgen des 16 Dezernber Äwn S 8«"« m,to? jungen s>» und

^riohrtrfi Gdiüler- au dritt trieben wir an der steilen Waldooschung oie Be'rgsiicken netzwärts. Das war besonders für den oben Gehenden recht Glätte des gefrorenen Bodens und die stacheligen

Brombeerzweige und Schwarzdorn- und Wildrosenbüsche besonders dann hindern wenn man dabei noch auf Vögel achten muß und die Srimmig Kälte die Schrammen, die die Dornen rissen, noch starker empfinden laßt. SXn fidi dann zehn bis zwanzig Vögel in dem dreiwandigen Spann- n'etz gefangen so ist auch iLs vorsichtige Herau-lesen besonders d-r mit- aefaraenen Meisen nicht so einfach; denn die Tiere halten sich mit ihrer Füßen krampfhaft fest. Buhutsam muh man jede Zehe einzeln loslosen, bis d^r erst^ Fuß frei ist, und wie ost geschieht es dann, daß der Vogel erneut in das Maschenwerk des Netzes greift und das Geduldspiel der vor ^rolt steifen Fing? in die der Vogel unentwegt beißt, wiederholt werden muß Dann kommt das zweite Bein, die beiden Flügel und zuletzt der BÄSS-S-* «°S°< fteilassen. Ja bequem'und einfach ist .die Beringung nicht und^zumch nn SV» StfifeEWW MZWWZSM sxsrÄÄgAfiix sther Vogelforschung nach Schweden, dem Land derjcaturmu

SS-BT-SSMUS steckt in dieser Dressur! Monate, vielleicht auch Jahre gehörten zu

M-L ^iger-

m°S G^upM^echts schwenkt - Marsch!" Die Hühner torkelten zu

ß?cke°am Waldmn^mifh^ttm. Schnell^En^wir eine"Aste? T?S MSHWSZMA- Norden i?uns«?Netz^MA^eu?^wir"??über^den^farbenprächtigen l MMSMMZW MZWZMMs

Senf von d?VogeMebhaber?und Vogelstellern genannt werden. Mehrssch begünstigte das plötzliche Erscheinen eines leser g I

bei,°chM».i° d-dei». grsste A--M

fe KÄS S'Ä »IföftÄ dem die Hecke durchquerenden Netz waren; dann galt «2,mtgZtelgerter Scknelliakeit den Trieb zu vollenden, damit möglichst viele im Netz Han aen blleben Bald aber war die Nahrung in der Hecke aufgezehrt, zu- ! dem trat neuer Schneefall ein. Nun begaben sich die Bergfinken ins In­nere des Waldes und legten durch ihr Getrippel und Picken auf ver hältnismäßiq großen Flächen den Waldboden bzw. das Laub frc*-J I die vom Sch,E entblößten Stellen schon, von weitem dw A'iwes nheit und Tätigkeit der Bergfinken verrieten. Mir war diese Wahrnehmung, die man9 von Drosselarten her ja genau kennt, beim Bergfinken' ganz neu. Die Tiere kommen so selbst zu neuen Nahrungsquellen (abgefallenen Bucheckern) und erschließen solche auch den Meisen, die natürlich sich J** Scharren und Trippeln der Bergfinken zunutze machen. Aus diesem Grunde halten sich die Meisen auch gern in Menge unter den Bergfmken- schwärmen auf, die im Innern des Waldes auf dem Boden der Nahrung^ mche obliegen. Die unausbleibliche Folge war, daß nut den Bergfmke auch die Meisen die Außenhecke verließen un.d ihren Ausenthalt ver-

Bergfinkenzeit.

Bon Dr. Werner Sunkel, Kassel.

Zwar gehört der Bergfink nicht zu den seltenen Wintergästen aus dem »-rssKMMM-s

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gungen bieten und wir unser« großen Fangnet;e mit bestem E f^g aus hängen können. Wieviel« Klemvoge gerieten dort nn Laufe oerJJion «EMüiWWAM

jugendlichen Helfern auch im November sehr viele Singvogel gefangen und

Mch i« fiauptf«.!»« to WWWWZMM MZ-DMk---«- zeit wartete. ______________.

Zukunstsmusik.

Jleue Möglichkeiten elektrischer Klangerzeugung.

Von Frank Warschauer.

nicht lange auf sich warten lassen. Mager, der mit be-

Vor allem ist es ein freu scher Es,, , . gjiann, ursprünglich

sonders interessanten Arbeiten beschäftigt., t:n*er «ch Die

land etwas wußte, hat er sich wn i aotzrerberuf aufgab, um sich L'Li»

I wir ja wahrhaftig mehr als genug haben?