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redefroh. Es kostete sie schon Mühe, die Pfeife aus dem Sprechschlitz zu nehmen, und sie taten es nur, wenn sie fluchten, oder wenn dringend Grund dazu vorhanden war. Nun, man findet ja oft so merkwürdige Freundschaften und sagt wohl nicht umsonst, daß sich Gegensätzliches gerne berühre. Hier war es jedenfalls so. Wenn ich dir noch sage — Jimmy hat es mir einmal erzählt — daß sie zusammen das College und die Militärschule besucht hatten, daß sie zusammen befördert und zusammen — immer gleich unglücklich — die gleiche Liebe geliebt hatten, wirst du sie um diese Freundschaft beneiden, wie ich es tat.
Die Verluste der 15er waren damals so stark gewesen (ein Volltreffer hatte den halben Stab erledigt), daß sie einstweilen unserem Regiment angegliedert worden waren. Unser Frontabschnitt bekam bann wieder ruhigere Tage, und in dieser Zeit, in der Messe und im Dienst, kam ich den dreien allmählich näher. Jimmy konnte ich besonders gut leiden. Es ging uns zwar allen so. Fast allen — denn allein unser alter Kommandeur, der häßliche, schiefnäsige Oberst Fly, schien gar kein Verständnis für Menschen dieser Art zu haben. Ein Mannsbild, das weder fluchte noch trank, das nicht rauchte und nie aus seiner guten Laune zu bringen war, war für ihn eben keines. Es war ihm dabei vollkommen gleichgültig, und er ignorierte es glatt, daß Jimmy feinen Dienst ebensogut wie mancher andere ober sogar noch besser versah. But Burberry und Jak Brown waren ihm unverkennbar lieber; ihre karge, schroffe Art gefiel ihm, schien ihm soldatisch, wenn er auch nie versäumte, sich über das Kleeblatt — und stets mit einem bösen Seitenhieb auf Soleil — luftig zu machen. Die drei aber hielten wie Pech und Schwefel zusammen, sie verstanden es bald vorzüglich, But und Jak trocken, Jimmy unnachahmlich, gewisse anzügliche Bemerkungen zu machen, die der Oberst gar nicht gerne hörte. Er wollte es nie wahr haben, was doch jeder wußte: daß er zuhause einen bitterbösen Drachen zu bekriegen hatte, demgegenüber ihm die Front wie ein Erholungsurlaub bekommen mußte.
So vergingen Monate, ohne daß sich Besonderes ereignet hätte. Da geschah es, daß eine deutsche Nachtpatrouille in Jimmys Graben ein« drang, die außer den üblichen, so begehrten Konserven, auch noch einige Gefangene mitnahm. Das war peinlich, hätte aber jedem andern auch passieren können. Fly raste wie noch nie. Er nahm sich- Jimmy gründlich vor und sparte nicht mit ungerechten Worten: das käme eben davon, wenn man Weiber zu Offizieren habe. Alles hätte er sagen dürfen, bloß das nicht. Jimmy war, bei Gott, kein Feigling. Er hatte tapfer gekämpft, einen Streifschuß erhalten und war dann wieder an seinen Dienst gegangen, als ob nichts gewesen wäre. Wir empfanden Flys Benehmen empörend. Derartiges war früher nie vorgekommen. Er war immer ein gerechter Vorgesetzter gewesen...
Soleil hatte einen neuen Abschnitt mit einem sehr exponierten Grabenstück erhalten, um dessen Besitz dauernd gestritten wurde. Keiner konnte verstehen, warum ihm unser Alter, wenn er ihn schon für feige hielt, diesen äußerst verantwortungsreichen Posten übertragen hatte. Wollte er damit sagen, daß er etwas gutzumachen hatte?
Ein paar Tage später, bei fortgeschrittener Dämmerung, revidierte Fly den Graben. Nörgelte, lobte, je nach seiner Auffassung. Ich glaube bestimmt, daß er Jimmy gerne eines gewischt hätte, aber er fand nichts. Es war alles in Ordnung, die Mannschaft liebte ihren Leutnant, sie nahm sich in Acht. Die glatte Meldung Soleils nahm der Alte mit verbissener Wut entgegen.
Er hatte von der Verletzung des Jungen gehört. Da wäre es doch nur recht und in Ordnung gewesen, wenn er jetzt irgend etwas Anerkennendes gesagt, oder wenn er nur einen freundlichen Witz gemacht hätte. Aber er kann es nicht. Es kommt ihm vielmehr vor, als ob hinter dem höflichen Dienstgeficht des andern noch etwas verborgen wäre. Er weiß nicht recht was. Vielleicht bildet sich der Junge da zu viel auf seinen Graben ein? He? Das gewinnende Lächeln vorhin, wie er an der Graben-Nock das Maschinengewehr untersuchte? Meint er am Ende gar ...? No, der alte Fly ist noch lange kein Etappenschwein! Wenn er auch nicht ständig draußen sein kann. Er wird ihm etwas geigen! Und verbohrt in die plötzliche Idee, zieht er seine Zigarrentasche aus dem Mantel und zündete sich umständlich und weithin leuchtend eine seiner schweren Brasilzigarren an. Er springt auf den Lausbord, und ehe ihn einer daran hindern kann, steht er droben auf dem Graben. Raucht und schaut mit dem Glas seelenruhig zu den andern hinüber. Der Leutnant denkt, jeder denkt, jetzt geht es gleich los. „tat, tat, tat!" und er kollert in den Graben. Aber es geschieht nichts. Nichts! Erst wie er wieder drunten, neben Soleil und hinter der sicheren Grabenwehr steht, besinnen sich die Deutschen. Die Schüsse, die jetzt haarscharf über den Graben flitzen, nimmt Fly — wie irgendein Darsteller für seine Leistungen — als gerne gehörten Beifall entgegen. Er freut sich, lacht, ist auf einmal ganz jovial, zieht seine dicke Zigarrentasche und hält sie dem Leutnant entgegen:
„Rauchen Sie, Sir?"
„Danke, nein, Herr Oberst!"
Jahrgang <950
Montag, den 22. September
Nummer 75
SietzenerZamilienbMer
Unterhaltungsbeilage zum Giehener Anzeiger
September.
Von Siegfried von Vegesack. September — das klingt so tapfer und so hell, wie ein Trompetenstoß vor harter Schlacht, so wie ein Lied, das wandernd ein Gesell keck vor sich herpfeift in die finstre Nacht.
September — das lodert toll und rot wie Buchenwälder, wenn der Abend glutet, wie wilder Wein, der an den Mauern blutet, schon angerührt vom ersten Frost und Tod.
September — das schmeckt wie herber Wein, den wir zum Abschied an die Lippen führen, wie Lippen, die sich einmal noch berühren vor Dunkelwerden, Nacht und Einsamsein.
September — das klingt so tapfer, fo voll Uebermut, wie junges Lachen einer reifen Frau: schon färbt das Haar sich an den Schläfen grau, doch heißer, als im Sommer, brennt das Blut.
September — das strahlt so heiter und so licht wie Siebe, die ein tiefer Schmerz verklärt, wie Sommerglück, das nie mehr wiederkehrt, wie eines Weisen lächelnder Verzicht.
Oie Zigarre.
Von Otto Ehrhart, Dachau.
Neulich, natürlich in München und als Führer einer amerikanischen Reifecrew, traf ich Blurry wieder, Blurry, den famosen kanadischen Sportsmann und Jäger, mit dem ich seinerzeit in Hojdalen Ryper jagte.
Wir hatten uns viel zu erzählen. Jeder war im Krieg gewesen. Er als Leutnant auf der andern Seite. Aber das hinderte uns nicht, daß vir uns — einer über den andern — unbändig freuten.
Abends saßen wir unter den Bäumen eines Restaurants im Englischen wirten. Wir hatten gegessen, guten Wein getrunken und uns eben frische Darren angesteckt, die, wenn wir daran sogen, wie freundliche Glühwürmchen aus der warmen, verschlafenen Dämmerung winkten. Blurry sah mich nachdenklich an und meinte:
, »Wenn ich dich so rauchen sehe, nicht nur dich, wenn ich überhaupt jemanben im Dunkeln rauche sehe, fällt mir immer die Geschichte des ßsutnants Soleil mit feiner Zigarre ein."
Ich wollte die Geschichte schon hören, aber in einer Stunde ging mein Zug. Deshalb fragte ich: „Ist sie sehr lang?"
„Kurz, Boy. Kriegserlebnis. Aber vielleicht willst du davon nichts mehr wissen?"
„O doch. Fang an!"
»Well ... 1917 lagen wir in Reserve hinter dem 15. kanadischen Regiment. Ich weiß nicht, was euer Generalstab damals mit uns vor- we. Jedenfalls ging es sehr lebhaft zu. Es hagelte uns tagelang in die ™t>e. Du kennst ja den Rummel. Alarm, wenn man eben ein bißchen wafen wollte. Trommelfeuer. Gas. Sturmangriff. Uns war es bisher M verhältnismäßig gut gegangen. Die 15er aber hatten katastrophale Muste. Einmal, nachts, wurden wir zum Entsatz vorgezogen. Schnür- welftarfe Regenfäden, Leuchtraketen, Spektakel, Krach, Dreck und Rauch. ^><r kamen gerade recht, um einen neuen, schneidigen Sturmangriff der m . n abzuwehren.
Bei der Ablösung — zuerst nur flüchtig — lernte ich Jimmy Soleil "»nen. Jimmy und feine beiden Freunde, But Burberry und Jak ?°u>n,. alle drei Leutnants, patente Kerle. Ein unzertrennbares Klee- Utt. Jimmy war so ein Junge, den man auf den ersten Blick gern hat. 1« t r blimäugig, kräftig und geschmeidig, dazu hatte er — was Männer leiten haben — Charme. But und Jak waren anders: harte, stramme, unkte Kerle, wie Bulldoggen, die sich — wie ich später noch oft feststellen nnte — durch nichts aus der Ruhe bringen ließen. Im Gegensatz zu weder rauchte noch trank, liebten sie den Alkohol. Sie ver- । täglich ein Quantum Tabak, hinter dessen Wolken man die halbe n.? . vy hätte verschwinden lassen können. Jimmy war witzig, ent- o^uwmmend, immer heiter, und nahm sofort für sich ein. Die beiden “Oern sand ich auf die Dauer etwas langweilig und gar zu wenig


