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„Jawohl, eine Hand aus Eisen, eine schwere Faust, die jeder Feind und Pfeffersack mehr fürchten soll als die gesunde," poltert« Der Berlichinger und drängte den Jungen zur Tür hinaus.
©3 ging aus Mittag zu, als der Nürnberger Bote die Stiege von Les Junkers Kammer zur unteren Herberge wieder herabkam und an dem wartenden Hänsli vorüberschwankte.
Husch, war er auch schon oben, der Bub, und steckte den blonden Kops durch die Türspalte. „Dars ich die Hand nit einmal anschauen, Herr Junker?" fragte er, und als der Berlichinger ihm winkte, stand er auch schon mit drei Sprüngen neben ihm.
„Da ist sie... schau her! Eine seine Faust, eine gewichtige Faust, wenn ich mit der gesunden Hand die Finger zusammenbiege. Wird manchen Schädel zu Brei schlagen, so Hoss' ich!" Der Berlichinger lachte dröhnend und hieb die Faust auf die Fensterbank, daß das Hotz splitterte.
Hänslis Augen funkelten vor Erregung. Das war etwas, das hatte nicht ein jeder!
„Ist besser fast als die gesunde, nit?" fragte er eifrig.
„Besser nit, aber ein guter Behelf, und will's Gott, so werde ich mit ihr im Felde soviel ausrichten wie ein gesunder Mensch."
Die kleinen Finger des Knaben glitten über das kalte Eisen und probierten den Mechanismus der beweglichen Gelenke. In seinen Augen brannte eine Bitte, die sich jedoch nicht hervorwagte. Aber Der Berlichinger schien sie zu ahnen, war ja selbst einmal ein Bub gewesen, der jedent Ding aus Eisen nachgespürt und nicht eher geruht Hatte, bis er es selbst in den Händen hielt. „Willst sie einmal auf- zieheit, die Hand?" fragte er freundlich und war schon dabei, die Haltegurten zu lösen.
Bebend vor Erregung streckte ihm Hänsli den Arm entgegen. Steif stand er, mit zusammengeprehten Lippen und verhaltenem Atem, als sich nun das eiserne Ding weit bis über den Ellenbogen hinaus über seine Hand schob. Die senkte sich von dem Gewicht bedrückt rasch hinab und über die Lippen des Knaben fuhr ein kleiner Schreckensruf.
„Schwer... wie?" lachte der Junker.
„Ich halt's schon noch aus," sagte der Junge keck, aber der Arm zitterte ihm doch gewaltig und heimlich war er froh, als ihm der Berlichinger die Hand wieder abnahm.
„Was werdet Ihr nun tun, Herr Junker? Ihr seid doch jetzt -gesund und habt lang genug in unserer Stadt krank gelegen?" fragte er.
„Aun die Hand ankommen ist, hält's mich auch nit länger hier. Morgen in der Früh will ich Heimreiten, gen Jagsthausen und im nächsten Strauß die Faust probieren. Hänsli."
Doch der Junge hatte noch etwas auf dem Herzen.
„Ihr habt mir doch etwas versprochen, Herr Lunker..."
Der Berlichinger wußte nichts mehr davon. „Was war's denn, Hänsli?"
Zutraulich kam der Bub näher. „Ms Ihr am Sonntag nach St. Lakobstag, — Ihr wißt, das war der Tag. da Ihr im Heer Eures Herrn Markgrafen von Brandenburg vor unserer Stadt lagt und verwundet wurdet, — spät am Abend von einem alten Landsknecht in unsere Herberge gebracht wurdet, da sagte mir der Vater, daß Ihr durch eine Feldschlangenkugel der Llnsrigen die Hand verloren hättet. Monatelang lagt Ihr dann in Schmerzen und das Wundfieber riß Euch hin und her, daß wir dachten, Ihr machtet es nicht mehr lange. Ms es Euch aber besser ging und ich Euch eines Tages besuchen durfte, gabt Ihr mir das Versprechen, ehe Ihr von hier fortginget, mir zu erzählen, wie es war, als Euch die Hand abgerissen wurde. Wißt Lhr's nit mehr?"
Der Berlichinger erinnerte sich nun und war sofort bereit, sein Versprechen einzulösen.
„Ja... setz' dich her, Hänsli," sagte er und drückte den Knaben auf einen Schemel. And nun erzählte er, wie er und die Seinen vor Landshut scharmützelten und wie die von Landshut und Nürnberg ihm so nah gekommen seien, daß ihn die Lust gepackt hätte, feinen Spieß mit einem von ihnen zu zerbrechen. Wie er noch ausgeschaut Habe, um seinen Vorteil zu ersehen, wäre plötzlich ein Geschütz 'brühen losgegangen und eine Feldschlange hätte ihm den Schwertknopf entzweigeschossen, daß die Hälfte davon in den Arm fuhr und drei Armschienen zerbrach.
„Das war ein gewaltiger Stotz, Hänsli, und es wundert mich heut' noch, daß er mich nicht vom Pferd gezogen hat. Auch dachte ich, Datz mir der Arm davon hinten und vorn zerschmettert fein müsse, wie ich es mir aber anschaue, sah ich, daß es nur die Hand war. die noch an einem Stück Haut hing. Da tat ich eben, als wäre nichts darum, wandte den Gaul allgemach um und kam ungefangen von den Feinden fort zu meinem Hausen. Unterwegs nun lief mir ein alter Landsknecht in den Weg, den bat ich zu bleiben und mir beizustehen. Der war es auch, der mir einen Arzt holte und mich nach Landshut brachte. Siehst du wohl, Hänsli, so kann's einem gehen in Krieg und Fehde, aber schlimmer als das war der Gedanke, fortan ein Krüppel zu sein, und oft bat ich Gott in meiner langen Krankheit, daß er mich dahinfahren lasse, nun ich zum Kriegsmann nicht mehr taugen sollte. Allein der Herr hat Nch meiner erbarmt und gab mir die Erinnerung an einen tapferen Kriegsknecht, der Köchle heißen hat und der auch nicht mehr denn eine Hand besessen unb dennoch gegen den Feind im Feld ebensoviel ausgerichtet haben sollte wie ein anderer. Daran tröstete ich mich, und als ich gesünder ward und mit Bitten zu Gott nicht nachlieh, kam mir auch der Gedanke, datz ich mir wohl eine eiserne Hand als Behelf anfertigen lassen könnte. Ich tat's, und nun, Hänsli, mag Fir6> . allmächtige und ewige Gott seine Hilfe und Gnade verleihen tn Krieg, Fehden und Händeln, denn wenn ich auch zwölf Hände hätte
Herrgott wollte mir nicht wohl, so wäre doch alles umsonst, vo Bub, und nun geh' hinunter zum Vater und sag. datz er dem Ber- ucymger das Essen richte, er habe einen gewaltigen Hunger."
Allerlei Sonderlinge.
Von Carl Georg von Maaßen.
Leute, die abseits vom breiten Strome der Menschheit ein ausschließlich auf sich selbst gestelltes Dasein führen, die aus irgendeinem Grunde weder die Leiden noch die Freuden ihrer Mitbürger teilen wollen und ihnen nach Möglichkeit aus dem Wege gehen, müssen sich damit abfinden, als Sonderlinge ober gar — falls sie allzu ungewöhnliche Manieren an den Tag legen — als Narren bezeichnet zu werden. Wollte sich jedoch einer ihrer Beurteiler der Mühe unterziehen, den Ursachen ihres seltsamen Betragens nachzuspüren, so würde er wahrscheinlich in sehr vielen Fällen ihre Abkehr von den Interessen der Allgemeinheit ganz verständlich finden. Vor allem könnte er feststellen, daß es niemals niedrige Seelen, häufig genug Menschen edler Denkungsart sind, die durch irgendeinen Stoß des Schicksals in ihre Weltabgeschiedenheit getrieben wurden, um hier von einem Glück träumen zu können, das ihnen das Leben versagt hatte. Träumen denn nicht so unendlich viele Menschen von einer fernen Insel, auf der sie einsam ein verschwiegenes, nur ihnen allein gehöriges . Glück genießen? Die Welt lacht über die närrisch verliebte Art, mit der Hunde- und Katzenfreunde ihre vierbeinigen Genossen behandeln, und über deren häufig genug zu hörenden Ausspruch, daß Ihnen die Tiere lieber seien als ihre Mitmenschen — aber sie denkt nicht daran, wie viele Enttäuschungen, wie viel Kummer jene Menschen zu dieser Tierfreundschaft getrieben haben. Selbst der große Friedrich, dem die halbe Welt an- betenb zu Füßen lag, äußerte den Wunsch, bei seinen Hunden begraben zu werden, weil er die Menschen, „diese mechante Rasse", gründlich verachtete.
Von allen Nationen haben die Engländer das größte Kontingent an sonderbaren Eigenbrödlern und schnurrigen Käuzen gestellt. Die Engländer, diese stolzeste, in sich selbst gefestigtste Nation der Welt! Man könnte ein dickes Werk über englische Sonderlinge schreiben. Wir wollen hier nur ein paar besonders bemerkenswerte Muster aus der großen Sdyar derer herausholen, die sich aus Menschenhaß in die Einsamkeit zurückzogen. Noch die allerneueste Zeit bescherte uns ein sehr Merkwürdiges in dem Multimillionär Bayard Brown. Unglückliche Liebe veranlaßte den bereits Reununddreißigjährigen, seine Mitmenschen zu fliehen. Trotz seines Reichtums vermochte er die Geliebte feines Herzens nicht zu gewinnen. In tiefe Schwermut versunken, kaufte er im Jahre 1890 eine kostbare Jacht, die er bis zu seinem Tode, im Jahre 1926, nicht mehr verließ. Sechsunddreißig Jahre hindurch lag fein Schiff ruhig in einem kleinen englischen Hafen, und abgesehen von der Bedienungsmannschaft ließ Brown kein menschliches Wesen an Bord. Ausnahmsweise gestattete er einmal seiner Schwester eine Unterredung von fünf Minuten an Bord, aber ihr Versuch, ihn der Welt wiederzugewinnen, scheiterte kläglich. Von dem Tage an stand ein Matrose als Posten vor seiner Kabine, um jedem Menschen, wer es auch sein mochte, den Eintritt zu verwehren. Er stand dort bis zu jenem Tage, da man den einsamen Greis tot auf seinem Lager fand. Unter dem Bette lag ein zerschnittenes Oelgemälde, das ein schönes junges Mädchen darstellte.
Vor einigen Jahren zog sich ein Mitglied der weltbekannten Familie Vanderbilt in ein pennsylvanisches Berghäuschen zurück. Der junge Mann lebte ohne jede Bedienung und besorgte alle Geschäfte seines kleinen Haushalts selbst. Er tut es heute noch. — Ebenso haust ein Sohn des Millionärs Ä l w a r d auf einem Felseneiland an der Küste von Connecticut. Seine einzige Zerstreuung ist der Fischfang.
Ein neckisches Wechselspiel zwischen Einsiedlertum und Geselligkeit treibt ein Londoner, der in abgelegener Gegend ein geräumiges Haus besitzt. Er benutzt aber nur zwei Zimmer darin und läßt all die vielen anderen leer stehen. Seine zwei Zimmer liegen übereinander. Er bewohnt aber nur das im ersten Stock gelegene, das im Erdgeschoß befindliche hat fein Diener inne. Von ihm läßt er sich das Esten durch ein Loch in der Zimmerdecke hinaufreichen, obwohl eine Treppe vorhanden ist. Zweimal in der Woche verläßt er seine Behausung, gekleidet wie ein Vagabund, aber nicht ettra durch die Tür, sondern durch das Fenster vermittelst einer Strickleiter. Auf der nächsten Eisenbahnstation hat er eine kleine Kammer gemietet. Hier vertauscht er seine zerlumpte Kleidung mit einem eleganten Smoking und läßt sich dann per Auto nach einem vornehmen Londoner Klubhaus fahren. Mit dem ersten Morgenzug kehrt er wieder zu jener Station zurück, wo er sich des Smokings entledigt und die zerrissenen Kleidungsstücke anzieht, um auf demselben Wege, den er bei seinem Auszug gewählt hatte, in sein Zimmer zu gelangen.
Diese modernen Weltflüchtigen haben eine lange Ahnenreihe. Zu Ausgang des Mittelalters gab es in London einen Ritter Egmont. Er lebte, seinem Reichtum entsprechend, im größten Luxus, in fröhlichster Geselligkeit. Da las er einmal, daß Reinlichkeit ein Mittel sei, bas Leben zu verlängern. Nun verzichtete er auf all seine bisherigen Freuden, zog sich zurück unb widmete sich ausschließlich der Körperpflege. Er badete bre'mal am Tage, wechselte viermal täglich Wäsche unb Kleider, wohnte täglich in einem anderen Hause — denn er besaß deren einunddreißig — nahm künstliche Luftbäder, schützte sich mit Gazeschleiern gegen Staub, genoß alle Getränke durch ein golbenes Röhrchen, spülte sich bei der Mahlzeit nach jedem einzelnen Gang den Mund, desinfizierte jedes Buch, das er las, mit Rauch, gab aus Furcht vor Ansteckung keinem Menfck)en die Hand unb starb trotz all feiner Vorsichtsmaßregeln schon im Alter von fünfzig Jahren.
Ganz besonders reich an sonderbaren Heiligen zeigt sich bas England des 18. Jahrhunderts. Einzelne von diesen, wie z. B. der durch seine Tollheiten geradezu berühmt gewordene Geizhals John-El wes, verdienen Monographien. Aber es gibt übergenug andere, die schnell vergessen wurden und doch nicht weniger merkwürdig waren. Da lebte um das Jahr 1776 ein Engländer, dem das Mädchen seiner Wahl einen Korb gegeben hatte. Er nahm sich dies vermeintliche Malheur fo zu Herzen, daß er beschloß, nie das Tageslicht wieder zu sehen. Er floh auf seinen Landsitz zu Aorkshire und ließ sofort alle Fenster des Hauses zumauern, damit kein Lichtstrahl mehr eindringen konnte. Am Tage schlief er. Sobald aber die Nacht einbrach, stand er auf, speiste und ging danach im


