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rb es mir chdem ich reift mich wirbeln.
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linier mir Plötzlich ab stürme meiner!"
Warum offenbar ein Lech mzusehe»' glitzer» men, W Anden-» ch enW
ein Augenglas bas einigermaßen für mich pafft. Cs hängt mit ver- aolbetem Gestell unb blauen Gläsern über der Tür bes Labens Ich hole es mir mit einem Griff herunter unb schiebe es über die Stirn, hun habe ich auch eine Brille — soll mir ein liebes Andenken an Eppelingen fein.
Den Markt habe ich nun gesehen — ich roenbe mich her nächsten Gaffe zu, aber da haben sie schon alles verbarrikabiert. Ich wende mich nach ber anberen Seite — die afrikanischen Zirkuswärter empfangen mich mit ihrem Gesang. Da sind Leute, die mich einschüchtern, ich weist nickt warum, sie lahmen meinen Willen mehr als jede Gewalt Ich laufe bestürzt zur dritten Seite — hier zeigt mir Selim seinen roten Spiest Sen kenne ich, der ist mir fatal. Ich mache abermals kehrt, und sie folaen mir nun ermutigt bis in die Mitte des Marktes. y
Schon überlege ich ob ich es doch auf einen Kampf ankommen lassen soll. Es wäre eine Abrechnung, deren Folgen ich kaum vermeiden kann. Soll ich wirklich meine ganze Kraft anwenden? Um einen Svazieraana in Eppelmgen? Lohnt es sich? Was ist denn schon versäumt? Die Abendvorstellung beginnt erst in zwei Stunden. Gefressen habe ich auch schon Direktor Gasparn ist so reich — der kann ruhig einmal das bißchen Schaden, das ich angerichtet habe, ersetzen.
Umgebung sehen, war man bisher viel- i iL?« $auf Vermutungen angewiesen. Das Auge gleicht in mi» etn7t photographischen Kamera. Will man daher wissen,
mnrnnhifA bem,. XlCK darstellt, so braucht man nur eine pho
tographische Kamera zu bauen, die m allen Einzelheiten dem Auge des betreffenden -iteres nachgebildet ist. Freilich hat man bereits verschiedent- Itd) den Augapfel von Tieren präpariert, indem man hinten ein kleines «en ter hmeinschnckt, auf bas man ein Glasstückchen legte. Auf diese Weise konnte man bas Netzhautbilb beobachten. Aber die in dieser Wei e präparierten Augen sind tot. Ihrer Linse fehlt die Fähigkeit, sich auf kürzere ober weitere (Entfernungen einzustellen. In manchen Fällen machen die Untersuchungen auch Schwierigkeiten, vor allem, wenn es sich um Die Augen von Fischen hanbelt, die sich in verschiedenen Tiefen dem herrschenden Druck und außerdem noch ber Entfernung des beobachteten Gegenstandes anpaffen. Deshalb hat man neuerdings photographische Hameras angefertigt, deren Linse in bezug auf ihre Wirkung der Linse des Fischauges entspricht. Die Optik dieser Kamera läßt sich auf nähere und weitere Entfernungen einstellen. Die Kameras sind wasserdicht und die Filme sind durch besondere Einrichtungen nochmals eigens gegen das Wosstr geschützt. Auf diese Weise gelingt es, Bilder zu erzeugen, die einen Begriff davon geben, wie ber Fisch bie Welt sieht.
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... Derartige Kameras dienen aber noch einem anderen Zweck. Der Fisch uberb ickt von unter bem Wasser her einen großen Teil des Horizonts. Sem Auge umfaßt 92 Grad ber Himmelswölbung. Er erkennt auf weite ^1/ernung, was nach allen Seiten hin auf ber Wasseroberfläche vor sich geh». Aus biejem Grunde läßt sich bie seinem Auge hochgebildete Kamera auch für andere Zwecke ausnützen. Ein schwieriges Kunststück ist es, einen B 1 > tz z u photographieren. Die Kamera muß nach ber Jiicßtung eingestellt werben, in der man hofft, baß es" blitzen werbe. Hat man Gluck, so blitzt es. Hat man keines, so kann man sich monate- und ahrelang bemühen, ehe man einen Blitz auf die Platte bekommt. Ueberall ähren Blitze nieder, nur gerade da nicht, worauf man eingestellt hat Mit „Dischaugenkamera" kommt ein großer Teil bes Himmels auf bie glatte Db es hier ober dort blitzt, ist gleichgültig. In jedem Falle wird der Blitz eingefangen. Das ist für wissenschaftliche Zwecke von großer »cbeutung, kann aber auch für bie Technik von hohem Nutzen sein, läßt stck doch auf diese Weise z. B. ermitteln, in welchen Gegenden die Fernleitungen von Kraftwerken besonders durch Blitze gefährdet sind und ähnliches mehr.
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.Will man allerdings derartige technische oder wissenschaftliche Beobachtungen mit Hilfe der Photographie auf weitere (Entfernungen anstellen )o muß die Kamera eine große Tiefenschärfe haben. Sie muß also auaj sehr entfernte Gegenstände deutlich und ohne Verzerrung wiedergeben. Um dieses Ziel zu erreichen, hat man neuerdings Kameras gebaut, bie bis zu seeyzehn Linsen enthalten unb infolgebessen eine ganz außer- ordentliche Tiefenschärfe aufweisen. Dadurch wird es vor allem auch der Technik möglich, aus erheblicher (Entfernung Aufnahmen von (Segern ftanben 311 machen, bie sich rasch bewegen oder in deren Nähe ber Aufenthalt gefährlich ist. Das ist z. B. bei manchen Maschinen ber Fall, die zum Zwecke der Prüfung ihrer Leistungen mit großer Geschwindigkeit laufen, so baß leicht Teile abgeschleubert werben können.
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Slu^ bie IBermenbung ber Kamera in Flugzeugen läßt eine große wünschenswert erscheinen. Sie stellt aber noch weitere
zlnforberungen. Je höher man aufsteigt, desto kälter wirb es. Das Fluq- jeug bebeckt sich mit Eis. Die Kamera wird gleichfalls von einer Eiskruste umhullt, die das Objektiv trübt und bas Arbeiten erschwert. Deshalb hat man letzt Flugzeugkameras mit elektrischer Heizung versehen. Der Strom wirb durch eine kleine Hilfsdynamo geliefert, die an einer Strebe des Flugzeuges angeschraubt und durch einen vom Gegenwind bewegten kleinen Propeller in Umdrehungen versetzt wird. Serartiae Kameras haben auch seist tätigen P l a 11 e n w e ch s e l, so daß ber Rieger einfache Arbeit hat. Drückt er auf einen Knopf, so erfolgt eine Aufnahme, an die sich sofort ber Wechsel der Platte anschließt.
photographische Neberwachung arbeitete. Aus der mehr <*er minder Rar- n^^^3""9 des F,lms lassen sich wichtige Rückschlüsse zicheu, die sich ach mancherlei Richtungen hin technisch und hygienisch auswerten lassen.
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m r-inr£n^-re «,<r Ueberwachung durch photographische Aufnahmen kV@3'r nUr bet\ s 11 t5-m obilverkehr durchgebildet worden. Bei den Kontrollen mit der Stopuhr ergeben sich erfahrungsgemäß ftänbio ?erbernPr^h b‘s $S°“W$e festhält, kann nicht mehr abgeleugnet werden. Deshalb wurde eine besondere Einrichtung burdiqebilbet die den Kraftwagen an bestimmten Stellen des Weges selbsttätig aufnimmt unb Panierte. In die Decke der totraße ist cm weiter nicht auffallendes fieheb emgelassen, bas auf einen hydraulischen Zylinder wirkt. Das Hebel- u f eme enstprekyenbe Färbung ober durch andere Hilfsmittel hrf? unauffalllggemacht werden. Der hydraulische Druck pflanzt
sich auf die Auslösevorrichtung einer auf den Weg gerichteten Kamera L ns)rnrm,?t Sur^ Bergleich mehrerer an verschiedenen
«i rmiltln1^ ^ ^ch bie Geschwinbigkeit einwand-
„aa m t a 5 Verfahren scheint mit entsprechenben Abänberungen nodj mehrfacher Anwendungen fähig, wie z. B zur genauen (Ermittlung etrr,®tr.fun9 verschiebener Straßenbecken ober schlechter Straßen. Erwähnt sei, baß es ein Erfinder noch weiter burdibilbete 9«^T„er- 61k- Sp'egelvorrichtung anbradjte, bie bas Nummernschild des Wagens in bie Kamera wirft. Diese macht eine eigene Aufnahme davon SSfenCroirbe )^te 6Weit fÜr bie Feststellung von Uebertretungen
Doch daß ich^ mich wieder bedenke und zarte Rücksichten nehme nach mmer alten Art, das wird mir verderblich. Nun haben sie mich. Rückwärts meidjenb vor Selims Smeß, trete ich wirklich in eine Schlinge Sie Neger find fabelhaft geschickt. Im Nu, als sie mich spüren, ziehen sie zu, und ick) kann nicht mehr heraus. Meine Kraft ist geteilt, es reißt mich fortwährend von links nach rechts hinüber. Zitternd breche ich in die Knie Aber sie wi en mit mir umzugehen. Zur letzten Wut bringen sie mich * (Es fallt ihnen nicht ein, mich zu bestrafen ober gar zu schlagen Mit der Sanftmut meines eigenen Wesens behanbelt man mich. Man wartet, bis ich mich beruhigt habe. Dann tritt Selim ohne Furcht an mich heran, gibt nur eme Zuckerrübe, bie ich besonders liebe, unb ergreift meine Kette. Ich wehre mich nicht mehr unb stehe auf. , Liebe Selifa" sagte er. '
Nun kommt auch ber Herr Direktor. Er streichelt mir ben Rüssel unb geht furchtlos neben mir. „Alles wirb ersetzt! Ich bitte mir morgen Vormittag die entstandenen Schäden anzugeben!" ruft er den (Eppelinqern zu.
Von den Zirkusleuten umgeben, verlasse ich den Marktplatz, ein Gesungener wieder, aber mit schönen (Erinnerungen an eine freie Stunde.
Durch die Hauptstraße geht es zurück und durch das verwitterte Tor Dort treffen wir mit einem anderen Zuge zusammen. Direktor ©afparri "bleichst,-Das hatte unbedingt vermieden werden müssen!" ruft er zornig »Erst müssen wir tm Zirkus sein! Der hier ist am gefährlichsten!"
Bin i ch das? Ich habe es nicht gewußt. Aber so schnell sie mich vvr- beitreiben — ich sah, was ich sah. Auf einem Lastwagen lag mein Bruder Mi, grau und starr, mit hängendem Rüssel. Zwei Neger führten Herrn Meebold ^n weißen Wärter aus Hamburg. Er ächzte und aus seinem Munde floß Blut. '
.,0 ~ h“5 'st,das Ende meines Spazierganges in Eppelingen.
3ch «ehe tiefbetummert, schuldbewußt. Die Vorstellung beginnt — ich bin nod) n e so bei der Sache gewesen. Ich schlage meine Pauke, ich tanze Foxtrott als ob ich dadurch abbüßen könnte. Nun, ein Andenken habe
roentgßens: Die große Brille vom Optikerladen mit dem vergoldeten “kb bA ®!.afern- AH muß sie schon bei der zweiten Vorstellung, die überfüllt ist, tragen.
Die Photographie als Mädchen für Alles.
Von Dr. Hellmut Thomasius.
Schon seit langem dient die Photographie der Technik wie verschiedenen Zweigen wissenschaftlicher Forschung als wertvolles Hilfsmittel, änuner weiter dehnt sich der Kreis ihrer Verwendung, immer vielseitiger Kerben die Anforderungen, die man an sie stellt. Fördert also das Lichtbild Technik und wissenschaftliche Arbeit, so wirken diese umgekehrt wieder orbernb auf die Entwicklung alles dessen, was zu seiner Herstellung nötig i|t. äurjueje Weise ergeben sich Zusammenhänge, deren Bedeutung nach ui' „ to~ei*en hm nickst unterschätzt werden darf und bie befonbers in mi» er, Deck zu einer Anzahl wichtiger Fortschritte sowohl auf technischem »e auf Photographischem Gebiete geführt haben. Diese Fortschritte sinb fthr mannigfacher Art. Ueberblickt man sie, so kann man sich des Gefühls Acht erwehren, als ob man sich in verschiedenen Zweigen der Technik hL.lr bes Wertes photographischer Aufnahmen für gewisse Zwecke ueroußt geworden wäre.
Mrt nnV1minr 3' 'L ^8 e u e r u n g s t e ch n i k der Fall zu sein. Die to? “nb Weise, wie Kesselfeuerungen behandelt werden und wie sie den liB x ”ma1rbeiten' steht in engem Zusammenhang mit der Wirtschast- sSnfib-r riebe unb mit ber Hygiene. Je mehr Rauch aus den n strömt, desto schlechter wird bie Luft. Die Rauchentwicklung b if»ihm--?U9kl^ ""ch einen Maßstab für bie Sorgfalt bes Heizers ober eg !!tatt9e" Feuerungen für die Art ihrer Wirkung. Allerdings gibt ihrÄn 1 zahlreiche Einrichtungen, die die Temperatur der Rauchgase, tien inifL°m QCn^un9 unb eine Reihe weiterer wichtiger Umstände erlern bat m" 'hnen ist neuerdings die Photographie hinzugetreten. Sie üserimu 17r,m9' ,baft f,e auf sehr einfache Weise einen Ueberblitf über den nahm™ s^r Verbrennung gibt. Zu diesem Zwecke braucht man nur Auf- äU5 bem Schornstein kommenden Rauches zu machen.
geschickt 'tv,5= dafür gesorgt werden, daß dies in regelmäßiger Folge Kamernw-ederum am einfachsten durch Verwendung einer Spielfilm™Mußren, wie sie ein der Kinotechnik für die Herstellung von in beft mmb»? cherden. Die Kamera wird so eingerichtet, daß sie sich legen ber @nM^U9fnb lctmn 3" Oksfnen der Feuertür, beim Auf-
tr[d)einf foihms*’ b,^!m Regeln bes Zuges unb wo es eben sonst nötig sich durch m™m19JUr enle bestimmte Zeit in Bewegung setzt. Das läßt «lettrifAp pir?,cnbunfl eines Elektromotors, der sie dreht, und durch Kamera ist nm leicht bewerkstelligen. Das Objektiv ber
»ach ber ffntJiir’6 Wandung des Schornsteins gerichtet. Der Film zeigt
” ^"tw'cklung, wie stark der Rauch zu den Zeiten war, wo die


