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Eisland.
Roman einer Expedition.
Von Hellmuth Unger.
Copyright by Carl Schünemann. Bremen.
(Sortfegung.)
„ rro,?r P'son nicht der einzige mehr, der fieberte und vor Schmer- 3en winselte. Fast die Hälfte der Mannschaft war krank geworden. Es geschah so plötzlich, daß man ernsthaft befürchtete, die Speisen des Feier- tagsmahls mochten irgendwie vergiftet gewesen sein. Daß der Speck ranzig geschmeckt hatte, das wußten sie ja. Vielleicht lag es am Metall der Becher, das sich im Rum gelöst hatte.
Niemand wußte es genau. Jewell klagte zuerst, dann Israel und Croß. Gardiner klagte über Zahnschmerzen. Aber es war nur das Zahn- fleisch das dick und hochrot geschwollen war. Es bildeten sich Geschwüre, die sich rasch zersetzten und die einen pestilenzartigen Geruch verbreiteten, daß die andern Kameraden sich beklagten.
Wenn es nicht tief im Winter gewesen wäre, hätten sie den Kranken am liebsten eine zweite Hütte gebaut. Sie konnten vor dem Geruch kaum essen. So entsetzlich war das.
Schneider und Lynn lagen völlig ermattet in ihren Pelzfäcken. Ihre Glieder waren schwer wie Blei geworden und die Lider lasteten dick über den müden Augen. Immerfort wollten sie schlafen und ließen sich kaum noch wecken.
„Etwas zu essen? He?"
Eine müde Geste der Abwehr.
„Aber zu trinken."
Man netzte ihnen die Lippen und das Schneewasser brannte auf dem wunden Zahnfleisch. Kauen konnte keiner der Kranken mehr
Bef Croß und Gardiner bildeten sich auch Hautblutüngen, zuerst punktförmig klein, dann sich ausbreitend und sich zu Blasen wandelnd
Die Muskeln schmerzten und die Gelenke. Elison lag mit wachen Augen und beobachtete seine Kameraden. Dies Leiden schien schlimmer als fein Brand. Geisterhaft fahl lagen sie nur und ächzten.
Dr. Pavy hatte die Krankheit sofort erkannt. Er bestätigte Greelos Vermutung. ’
„Skorbut!"
Die Konservennahrung, der Mangel an Zufuhr frischen Fleisches und das Fehlen frischen Trinkwassers war schuld an der Seuche, die mehr als die Hälfte der Mannschaft dienstunfähig machte.
Dr. Pavys Leistung war bewundernswert. Er kam keinen Augenblick von den Krankenbetten. Er schien überhaupt keinen Schlaf mehr zu brauchen. Oh, jetzt konnte er schaffen wie ein rechter Arzt. Jetzt hatte er in der Krankheit einen Feind, den es zu bekämpfen lohnte. Nichts mehr von Lässigkeit und Gleichgültigkeit. Und keine Hilfe durch andere.
Jens Edvard und Christiansen gaben sofort die doch erfolglosen Streifen auf Wild auf lfie hatten seit Wochen nichts mehr vor die Flinte be- kommen) und mühten sich nur um eins, das Wasserloch wieder aufschlagen zu können.
Stunden um Stunden, einen ganzen Tag und noch eine Nacht. Dann gelang es und sie brachten frischen Trunk in den Eimern.
Die beste Medizin.
Und Dr. Pavy, der Arzt, blieb Sieger.
Jewell erholte sich am schnellsten.'Es war, als ob das Wasser ein Wundermittel enthielte, so rasch heilten die Entzündungen und gingen
legung des Körpergewichtes und unter Ausnutzung des Windes lenke« dE^Ä?f!ri«b"dIeuei^"0b^ ^llten nicht der Vorwärtsbewegung, sonder« Jean „ Llugkünstlern des 18. Jahrhunderts feien nur noch
frhn^t hV n ber aber nach Erfindung des Gasballons
lÄ'E bie beßere Koniunktur auszunutzen verstand, und der badische Bau- .^,1789^. Führich Ms er wein genannt, die ziemlich gleichzeitig, um 1782,83, Versuche mit großen Flugmaschinen unternahmen, Meerwein &,u; a-'» eimr Tabelle die Gewichte und die Flügelflächen der verschie- densten Vogel zusammengestellt und danach Berechnungen über die Größe hlf, v Sraar^n «Er- Flugmaschine angestellt. Er kam zu dem Ergebnis, Tragflächen 12 Quadratmeter betragen müsse, und danach hat er seinen Eindecker wohl auch ausgeführt. I. H. Campe Sufammentreffen mit Meerwein in- n (1783). Er hielt es jedoch, wie er meldet, nach Besichtigung der u° '9' €tm9e Tage langer zu verweilen, um einem tflugüerfuct) be,zuwohnen.
m und 20. Jahrhundert hat im allgemeinen das Prinzip des
Vogelsegelfluges verlaßen und sich fast ausschließlich mit dem Typ der Zugmaschine mit starren Tragflächen und Propellerantrieb beschäftigt, entwarf z.B. der englische Ingenieur William Samuel Henson 1^7?"d^alchme, die mit Dampfkraft bewegt werden sollte. Sein Patent enthalt eine Reihe brauchbarer Einzelheiten, wie die geschlossen« Kabine, n™ ^ZUsrader für die Erde, die sich entgegengesetzt drehenden Lustschrau-
I m «regte großes Aufsehen, aber zur Ausführung
kam «2 nicht. Er hatte aber zur Folge, daß sich nunmehr überall erfin- mit dem Problem zu beschäftigen begannen. Als 1868 3U London die erste Luftschlffahrtsausstellung stattfand, sah man schon eine Menge von Modellen und Entwürfen.
Karl Czerny hat nach vielfachen Vorversuchen schon 1908 kleine Modelle seines Schwingenfliegers mit faltbaren Flügeln fertiggestellt. Wiener Flugtechnischen Verein vorgeführt sinder Mittel zum Bau seiner Maschine zur Verfügung Stellt. 1914 trat Czerny mit einer flugfähigen Maschine in Wien vor eine Prüfungskommission, und der damit angestellte Versuch verlief viel- versprechend. Aber dann kam der Krieg. Die Versuche mußten abge- brocken werden, und nach dem Kriege fehlte es Czerny an den Mitteln, tue begonnene Arbeit fortzusetzen. Schließlich hat er in der Verzweiflung, fein Lebenswerk scheitern zu sehen, den Freitod gesucht. Erfinderschicksal!
schieden- Beurteilung. Während der Römer Vergil sich über das Schreien der Zikaden beklagt, preist der Grieche Anakreon sie in folgender Ode: 1
„Glücklich nenn’ ich dich, Zikade! Daß du auf den höchsten Bäumen, Von ein wenig Tau begeistert, Aehnlich einem König singst."
Schwingenflieger.
Von Graf Carl v. Klinckowstroem.
Im Herbst 1929 machte der österreichische Erfinder Karl Czerny in Wien seinem Leben em Ende, weil er keine Mittel besaß, seine technischen Ideen zu verwirklichen. Er war ein unermüdlicher Vorkämpfer des Schwingenfluges, hat aber fein „fliegendes Motorrad" nicht vollenden können und das Geheimnis feiner Erfindung mit ins Grad genommen. Czerny war der Ansicht, daß die heutige Art des Fliegens, der Schrau- benflug, unrationell fei und dem Flieger nicht jene Sicherheit biete, wie der dem Vogelflug unmittelbar nachgeahmte Schwingenflug. Ein Modell semes fliegenden Motorrades hatte er im Herbst 1928 in den Räumen einer großen Wiener Firma ausgestellt, aber kein hinreichendes Interesse ^r sem« Ideen gefunden. Seine Flugmaschine bedurfte keines Propellers. Der Antrieb sollte direkt auf Flügel von sieben Meier Spann- Aiu/ftln stllten "n 0e" narf> 2(rt Tragflächen eines Aeroplans
Czerny hat damit an die zahlreichen alten Versuche angeknüpft, den ~ra“m bes Menschen, es den Vögeln gleichzutun, zu verwirMchem Uralte Sagen und Mythen^ wie die von D a e d a l u s und Ikarus oder von ®1 e‘a "bbe m S chmi e dsind der Ausdruck dieses Wunschtraumes ^Menschheit, den kühne Manner schon sehr früh zu realisieren ~-®cr ,cn°ri$ i?^?^ubigte Flugversuch dürfte im Herbst des Jahres 67 n. Chr. stattgesunden haben: der Flug und Absturz des S'won Magus unter den Augen Neros. Dieses von zahlreichen alten Klrchenfchrifistellern erwähnte Ereignis ist wohl in feinem Kern nicht als bloße Legende aufzufassen. Legendenhafte Zutat ist freilich, wenn berichtet , m d«r Apostel Petrus habe durch fein Gebet den fliegenden Magier als Verhöhner und,Nachahmer der Himmelfahrt Christi zu Boden stürzen lassen. Aber auch toueton in seiner Lebensbeschreibung Neros und untere (mfife Profanschriftsteller kennen den Vorfall. In der mittelalterlichen ^Wu-sage finden wir Simon wieder fliegend, und auch ter Zauberer o -dessen Erzählung sich auf ter Magussage aufbaut, fliegt.
((-7„r -.chEnke, daß es möglich fein müsse, mit nachgeahmten Vogel- flugeln sich m die Lüfte zu schwingen, hat seither manchem Waghals das Äben gekostet oder Mindestens Beinbrüche zugezogen. So versuchte um 87o em Araber namens Abül Quafim den FirnLs, genannt der Äei[e von Andalusien, mit künstlichen Flügeln zu fliegen, verunglückte
K?ernerrfl°9 EL* e'nem aus dem 14. Jahrhundert stammenden Be- Mt de senglischen Chronisten Henri Knighton im Jahre 1085 der Mönch o,f*“enr "US dem Kloster zu Malmesbury „auf der zusammengedrängten v. , , °°u der hochstenSpitze eines Turmes über den Raum eines Ska- S 125 Schritt) und noch mehr dahin, aber ängstlich geworden durch
Wucht tes wirbelnden Windes, vielleicht auch in der Erkenntnis seiner Waghalsigkeit, stürzte er schließlich, wodurch seine Schenkel für immer ähnlicher Fall trug sich rund 100 Jahre !r ' oder 1159, in Konstantinopel zu, als ein Sarazene von einem tr ippOmOmÄ aus in Gegenwart des Kaisers Komnenos und m?iL9 rol l9Cs ^?r''^,"'enge herabzufliegen sich anschickte, wobei fein »e(6«s Gewand, dessen Aermel durch Weitenstäbe versteift waren als 'M^apparat dienen sollte. Nach längerem Zögern und durch Zurufe'auf- g-muntert, wagte er endlich den Absprung und stürzte sich zu Tote.
von einem gewissen Giovanni Battista Banti
Arugia berichtet wird. Dieser soll dort im Jahre 1496 bei Gelegen- ,°er Hochgeltsfeier des Feldherrn Bartolomeo d'Alviane vor versam- »ü-ka -r, rmen erfolgreichen Flugversuch ausgefllhrt haben, ja, er soll iJJ wijtung mehrfach vollbracht und einmal sogar über den Trasiineni- tohLwA ߀^f.0r!n > Das klingt freilich so unglaubhaft, daß man dem
^Crn ^stänker der Luftschiffahrt, Giuseppe Soffito, Recht wenn er diesen Bericht anzweifelt. Denn er taucht erst 1648 r^roabrenb bie Schriftsteller des 16. Jahrhunderts davon schweigen.
$eit fallen auch Leonardo da Vincis Studien über terrh? n ,m.lb .bas Flugproblem. Er hat uns einen ganzen Traktat or-rmnnxt kn»^nftlid) hinterlassen, der uns zeigt, welche Mühe er darauf IP.bniipd, Leonardo ist der erste, ter dieses Problem als Techniker, Mathematiker in Angriff genommen hat. Zweifellos hat er fein» skrüi theoretischen Untersuchungen bewenden lassen. Ob er jedoch untorJnm Schwanenhügel bei Florenz einen Flugversuch zu
unrklich ausgeführt hat, und mit welchem Erfolg, wissen Boa-m.m Cr berechnete und entwarf auf Grund sorgfältiger Studien des meifwJ»3 ^s^d«rte Arten von Flugmafchinen, von denen uns seine wollt” pr .p^nungen einen lebendigen Begriff geben. Die Flügel bilbeii ‘ "'M den gefieberten Vögeln, fontern der Fledermaus nach-
hoben sich ter englische Physiker Robert Hooke beirfsäftinf rc r» Emanuel Swedenborg (1714) mit dem Flugproblem an. 'bei r •r ^rtigte wenigstens das Modell einer Fluginafchine ertrieb hi« Windrad verwendete, das eine Schraube ohne Ende Zehn ' m^s die Flügel des Separates in Bewegung fetzen sollte. 3U SßnririM.,0^ ’?.m hatte auch ter Italiener Tito Livio Burattini atffröt „Drells ein derartiges Modell aus Stroh und Bast her- n,,16ie'ihmJ n; n r eine ^otze zu tragen vermochte. Aber naturgemäß W Von ihm 1er*ra9un9 ins Große mißlingen, falls er sie versucht Svnnenrovmn 7ein„?yrano be Bergerac für feinen phantastischen Ewetenbor-aAnregung gewonnen zu haben.
stochen und Gleitflugapparat mit leicht gewölbten Trag-
>n Pendelstabilisator gedacht, den der Führer durch Der- '


