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Musik im Leben der Tiere.
Bon Peter Bauer.
Ein Gang durch die frühlingsfroh erwachenden Wälder, die überfüllt sind von den Liedern und Lockrufen der Vögel, wird uns leicht überzeugen von dem Musikverständnis der Gefiederten. Viele von ihnen besitzen nicht nur ein feines musikalisches Gehör, sondern sind auch außerordentliche Gesangskünstler. Hören wir nur den prachtvollen vielstrophi- gen Schlag der bald wiedergekehrten Nachtigall, des Sprossers und der Singdrossel. Ein besonders musikalischer Gesell« ist der allerliebste, bei uns einheimisch gewordene Gelbrock von den Kanarischen Inseln, der die Gefangenschaft im Käfig glänzend verträgt und mit seinen Liedern lohnt. Verschiedentlich haben Kanarienvögel und auch Dompfaffen vorgepfiffene Melodien nachschmettern gelernt. Junge Kanarienvögel im Waldhaus eines Försters ahmten in auffallender Weife die Stimmen von Waldvögeln nach. Klavierspieler haben beobachtet, daß Kanarienvögel bei ihrem Spiel verstummten, aber nach einer kurzen Zeit des Zuhörens von neuem zu singen begannen und zwar in der Tonart des Spielers.
Weniger bekannt ist das Musikverständnis bei S ä u g e t i e r e n. Man hat im Gegenteil vielfach die Meinung, daß Tiere, die solche ohrenbeleidi- aenden Töne ausstoßen wie etwa der brüllende Löwe, der trompetende Elefant, der röhrende Hirsch, der bellende und heulende Hund, die miauende Katze keinerlei musikalisches Empfinden besäßen. Und doch kennt man das feine Gehör des Hundes, der seinen Herrn schon am Tritt errät. Vielleicht ist die Musik, die den Hund zu heulen veranlaßt, für sein
empfindsaines Ohr zu laut. Jedenfalls bezeugt sein im Wasser lebender Namensvetter, der Seehund, wie die Beobachtungen lehrten, eine ausfallende Vorliebe für Musik, besonders für Gesang und Glockenklänge. Man hat bemerkt, daß Seehunde beim Gesang der Matrosen ihre Köpfe über den Wasserspiegel hoben und lauschten. Interessant in dieser Hinsicht ist auch die Beobachtung, die man auf den Orkneyinseln gemacht hat: Die Kirche zu Hoy liegt in der Nähe einer schmalen seichten Bucht, die von den Seehunden besonders gern ausgesucht wird. Und zwar dann, wenn die Glocken der Kirche läuten. Man sah die Tiere heranschwimmen und ihre Augen starr in die Gegend richten, aus der die Töne herüberhallen. Sympathischer als dem Haushund scheint im allgemeinen der Katze die . Musik zu sein. Wenigstens weiß ich von einem schwarzen Kater, daß er mit bemerkenswerter Anhänglichkeit das Klavier umschlich. Und so oft sich ihm Gelegenheit bot, spazierte er langsam und bedächtig über die Tastatur, hin und zurück, offenbar aus Behagen an den Tönen. Unzweifelhaft ist das Musikempfinden beim Rinde eine gut ausgeprägte Fähigkeit. Von den Alpenkühen schreibt T s ch u d i: „Man bring« nur jene große Vorschelle, welche bei der Fahrt auf die Alp und bei der Rückkehr ihre weithin tönende Stimme erschallen läßt, im Frühling unter die Viehherde im Tal, so erregt dies gleich die allgemeine Aufmerksamkeit. Die Kühe sammeln sick brüllend in freudigen Sprüngen und meinen das Zeichen zur Alpfahrt zu vernehmen." Und Brehm hat in den Bezirken des Thüringer Waldes folgende Beobachtung gemacht: „Jede Herde besitzt ihr eigenes vollstimmiges Geläute, und gerade in ihm suchen die Hirten ihren größten Stolz. Es gibt gewisse Tonkünstler, die Schellenrichter, welche im Frühjahr von Dorf zu Dorf ziehen, um das Geläute zu stimmen. Jede Herde muß wenigstens acht verschiedene Glocken haben, welche großer, mittler und kleiner Baß, Halbstampf, Auchschell, Beischlag, Lammschlag und Gitzer genannt werden. Man hat beobachtet, daß die Rinder das Geläut ihrer Herde genau kennen, und verirrte Kühe durch dasselbe sich zurückfinden." Achnliches weiß Brehm von einer südamerikanischen Maultierart, die Tropa heißt, zu erzählen: „Ein Leittier, Madrinha genannt, führt die ganzen Tropus an. Es ist das schönste, kräftigste und erfahrenste Maultier von allen und auch äußerlich durch sein prächtiges Geschirr ausgezeichnet. Auf dem Kopfe trägt es einen roten und bunten Panafch von Baumwolle, auf dem Stirnriemen ein großes silbernes Schild mit dem Namenszug feines Eigners; an einem eigentümlichen Gestelle sind eine Anzahl helltönender Glöcklein angebracht, welche bei jeder Bewegung des Kopfes lustig klingen, und das ganze Leder des Kopfzeuges und Brustriemens, zuweilen auch des Hinterzeuges, ist mit großen oder kleinen silbernen Zierarten bedeckt. Das Tier ist sich seines Wertes bewußt und daher stolz auf feinen Platz: Tropeiros versichern, daß das Leittier, dem sein Schmuck und fein« Glöcklein genommen werden, traurig und oft krank werde. Alle übrigen Maultiere gewöhnen sich an die Glöcklein der Madrinha und folgen ihr in der Regel freiwillig nach." Ausfallend hat sich wiederholt die Musikliebe der Hirsche bestätigt. Besonders die Töne des Waldhorns, der Schalmei und der Flöte scheinen sie zu locken. Einmal wurde bei einem Waldfest mit lärmender Blechmusik ein starkes Rudel Rotwild gesehen, das sich dem Töneschall bis auf einige hundert Meter näherte. Ein andermal folgten einige Rehe spielenden Waldhornisten durch einen Busch und zwar in einer Entfernung von nicht hundert Metern. Weniger bedeutend ist das Musikverständnis des Pferdes. Doch kennen die Militärpferde die Signale, und viele Zirkustiere sind auf den Takt der Musik abgerichtet. Entschieden musikliebend sind die Elefanten, wie die Wärter dieser Tier« in den Zoologischen Gärten berichten. Auch die Kamele bekrmden sehr überzeugend ihre Empfänglichkeit für Musik. Bei manchen Karawanen tragen die Wüstenläufer Schellen oder Glöckchen, deren Klänge ihre Freude erregt. Wenn der Abend kommt, und die Tiere ermüden, treibt der Nubier sein Kamel durch Gesänge zu frischerem Tempo an. Wohl das musikalischste unter den Säugetieren ist der langatmige Gibbon, eine Affenart auf Sumatra. Er reiht in einer Folge von Lauten, die man als Gesang bezeichnen muß, eine chromatische Tonleiter von elf Tönen aneinander, die auf und ab gesungen wird und mit ihren melodischen Klängen den Wald füllt, kennet beschreibt den Gesang eines gefangenen Gibbons auf folgende Weise: „Man konnte das Geschrei sehr gut in Noten wiedergeben. Es begann mit dem Grundton E und stieg dann in halben Tönen eine volle Oktave hinauf, die chromatische Tonleiter durchlaufend. Der Grundton blieb stets hörbar und diente als Vorschlag für jede folgende Note. Im Aufsteigen der Tonleiter folgten sich die einzelnen Töne immer langsamer, im Absteigen aber schneller und zuletzt außerordentlich rasch. Den Schluß bildete jedesmal ein gellender Schrei, welcher mit aller Kraft ausgestoßen wurde. Die Regelmäßigkeit, Schnelligkeit und Sicherheit mit welcher das Tier dis Tonleiter herschrie, erregte allgemeine Bewunderung."
Selbst unter den Insekten gibt es bedeutend« Musikliebhaber. Am bekanntesten sind die Zikaden, von denen über tausend Arten die warmen Länder, besonders Asien bewohnen. Sie tragen einen aus zwei Trommelhäuten bestehenden Singapparat am Hinterleib. Die durch stark« Muskeln in Schwingung versetzten Häute geben sehr laute, schrille Töne von W Die Zikaden leben gesellig auf Baumgipfeln und wenn ein Männchen seinen Gesang erschallen läßt, so stimmen all« übrigen ein, daß der Wolo widerhallt von einem tausendstimmigen Zikadenkonzert. Darwin, der sich viel mit diesen Insektenarten beschäftigt hat, schildert ihren Gesang und seinen Zweck sehr eingehend: „Wer je in einem tropischen Wald gewandert ist, der wird über den von männlichen Zikaden hervorgebrachten Klang erstaunt gewesen fein. Das von ihnen hervorgebrachte GeraiG konnte ich an Bord des „Beagle" noch hören, als das Schiff eine Merlen meile von der Küste Brasiliens entfernt geankert hatte. Fritz Müll«' schrieb mir von Südbrasilien, daß er oft dem musikalischen Wettstreit zwischen zwei oder drei Männchen gelauscht habe, die einer Art ongeho", welche eine besonders laute Stimme besitzt und die in beträchtlicher b-N' fernung voneinander saßen. Sobald das «ine seinen Gesang beendet haue, begann sofort das andere und dann wieder ein anderes. Wahrfchelnu / werden die Weibchen,- gleich den weiblichen Vögeln, von den Aicmnch angelockt, welche die anziehendste Stimme haben." Viele Arten bring ; geradezu melodische Töne hervor, andere mehr gellende. Daher ihre v«' |
„Cs stimmt", sagte das Gespenst, als Mister Doolittle ihm die Inschrift -entziffert hatte. „Wir müssen schnell fertig werden... Ich fühle mich verloren hier in dieser entlegenen Gegend, wo di« Häuser mehr als ein Stockwerk haben, die Frauen große platte Füße, und wo man weder einem gelben Lama noch einem Kamel begegnet... Hören Sie nun, lebender Mensch, was ich von Ihnen erwarte: Sie sollen auf'chinesisch folgenden Satz schreiben:
.Pu-tche li-k'o chang Kan-Su. K'iu K-inn Tse/
Das heißt ungefähr: ,Auf kaiserlichen Befehl hat das Lumpenpack unverzüglich nach Kansu zurückzukehren'. Bei den Worten ,auf kaiserlichen Befehl' werden meine Diener und meine Garde aus gebranntem Ton — die aus einer Zeit sind, wo die Untergebenen noch Respekt vor ihren Herren hatten — gehorchen und sich wieder auf ihren Platz in meinem Grabe zurückbegeben. Allein es ist unerläßlich, daß Sie rufen, denn, wie Sie vielleicht nicht wissen, erstreckt sich die irdische Gewalt auch auf die Wesen der Unterwelt und da, wo ein Phantom nur mehr ein Phantom von Macht hat, bleibt das Ansehen eines Lebenden unvermindert."
Mister Doolittle gab zu erwägen, daß er das Haus von Mister I., dessen Türen durch Selbstschüsse und Detektive geschützt würden, nicht betreten könne.
„Nähern Sie sich nur der Mauer", antwortete das Gespenst, „meine Diener sind auf der anderen Seite — ich sehe sie — sie stehen in Gruppen in der Marmorhalle des Erdgeschosses in hohen Glasschränken ausgestellt; sie werden Sie hören. In Ermangelung eines Säbels, der so nützlich ist, um die Geister einzuschüchtern, schwingen Sie Ihren Regenschirm und wenden Sie sich zuerst nach den vier Himmelsrichtungen, wie es die Beschwörungsformeln anbefehlen. Dann atmen Sie und schreien recht laut."
„Uu-tche li-k'o chang Kan-Su. K-iu K-inn Tse", heult« Mister Doolittle zweimal mit dem Organ eines Redners auf öffentlichen Versammlungen.
Alsbald hörte man ein entsetzliches Krachen. Dann Totenstille...
„Ich danke Ihnen, mein Herr", sagte der mit Matten bekleidete Mann. „Indessen — sehen Sie — beginnt der weiße Hahn, den ich am Seil führe und der der Gefährte aller Schemen ist, Zeichen von Unruhe zu geben. Sein erster Schrei ist nah«. Ich muß wieder in meinen Körper und mein entweihtes Grab zurückkehren. Für Sie, den Lebenden, liegt es fünfundzwanzig Tage weit von hier: ich werde in einigen Sekunden dort fein, weil ich den Weg durch die Unterwelt abkürze. Nehmen Sie einstweilen dieses kleine Geschenk als Zeichen meiner Dankbarkeit entgegen."
Mister U verstaute, während er diese Worte sprach, in dem Wagen von Mister Doolittle einen sehr schweren Geldsack, der — wie er hinzufügte — tausend Liang enthielt. Dann glättete er seine verwest« Maite über den Schultern, zog seinen Hahn, erreichte Central Park und verschwand dort unter dem Rasen.
♦
Mister Doolittle kam zu Haus« an. Nachdem er sich mehre Mal« im Stockwerk geirrt hatte, gelang es ihm endlich, sein Zimmer zu finden, in seinem Zimmer feine Tür und in seiner Tür das Schlüsselloch. Er stellt den Eeldsack unter das Bett und schlief ein.
Am nächsten Morgen beim Erwachen bemerkte er, daß er noch völlig angekleidet war. Man brachte ihm bi« Neuyorker Zeitung. Dort las er in fetten Buchstaben, daß in der Nacht in das Haus des hervorragenden Sachverständigen Mister I. eingebrochen worden wäre, und daß eine einzigartige Sammlung chinesischer Gegenstände aus der besten Zeit, für die das Bostoner Museum unlängst eine Millon Dollar geboten, in Trümmern auf dem Boden herumlag, während die seltensten Stücke — Begräbnisstatuen, die erst kürzlich aus China eingetroffen — verschwunden seien.
Da erinnerte sich Mister Doolittle, daß er seine Belohnung unter das Bett gestellt hatte, als er sich hinlegte. So streckte er die Hand danach aus. Er lehnte sich bald heraus, um den schweren Sack besser heben zu können, allein zu seiner Ueberraschung wog dieser Sack jetzt nicht mehr als die Zeitung. Er stand auf, nahm eine Nagelschere und öffnete seinen Schatz mit einem großen Schnitt. Der Sack war angefüllt mit feinen, kleinen vergoldeten Häutchen, di« er nachträglich für aus Texas Guinan versehentlich mitgenommenes Konfetti hielt, während sie in Wirklichkeit das Scheinpapiergeld vorstellten, das man in China bei den Bestattungen verteilt.
(Autorisierte Uebersetzung von Käthe Mintz.)
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